Plastic Pollution - wie wir die Meere mit Plastik vermüllen und wie nicht

Plastics industry starts global action plan for solutions on marine litter

Plastics industry leaders from across the world met this week in Dubai to create a global action plan for solutions on marine litter. This action plan describes actions to be taken and progress to be reported by signatories in 2012. Today approximately 100 projects have been identified, which will be carried out in 32 countries, in addition to the global activities supported by all signatories.

Recognizing that solutions to marine litter will require global cooperation, the plastics industry is inviting other interested stakeholders to join in these actions and others to prevent marine litter. Wilfried Haensel, executive director of PlasticsEurope said the meeting was „a great step forward by these plastics industry leaders through committing to the global action plan for solutions on marine litter.” He added that „The global plastics industry is determined to do its part and to play a constructive role in building new partnerships to create solutions to the issue of marine litter.” …

Source and more:
http://www.marinelittersolutions.com/information-center/news-releases/global-plastics-industry-launches-action-plan.aspx

Against Plastic Pollution

Amerikanische Bewegung gegen Plastik

Refuse, Reduce, Reuse, Recycle !!

Top 11 contestants from Season 10 Against Plastic Pollution

Don’t Waste My Beach – Hamburger Beach Clean Up & BBQ

Endlich sind wir nicht mehr allein !! Nachdem wir 5 Jahre lang den Strand aufgeräumt haben, werden nun die Kollegen auch in Hamburg aktiv. Tolle Aktion der Surfrider Stiftung : bei schönem Okotoberwetter also ein sicher lohnenswerter Ausflug an die Elbe. Wir wünschen viel Erfolg.

Don’t Waste My Beach – Hamburger Beach Clean Up & BBQ

Barefoot Wines und das Hamburg Chapter der Surfrider Foundation laden ein zum 1. Hamburger Beach Clean Up & BBQ! Am Samstag, den 29.10.11, ab 12 Uhr werden wir mit hoffentlich vielen Freiwilligen den Elbstrand vor Hamburg Övelgönne von Müll und Unrat reinigen. Treffpunkt wird die HVV-Bushaltestelle Neumühlen / Övelgönne (Anfahrt z.B. mit dem Bus der Linie 112) sein, von dort wird Richtung „Strandperle“ geräumt und gesäubert. Anschließend werden wir mit allen Helfern (und Helferinnen) ein leckeres BBQ am Elbstrand feiern – und selbstredend unseren Müll anschließend wieder entsorgen! Join Us!

http://www.surfrider-hamburg.de/

Lost in Plastic – Aktion gestartet

Heute den Hafen etwas schöner gemacht: Müll gesammelt, Dekorationen für das MS Stubnitz Plastik Meer – Meer Musik Event am 15.9. hergestellt,

http://www.deepwave-blog.de/2011/08/12/plastikmeer-meermusik-plastikmeer-weltmeere-vermuellen-durchsetzt-resten-zivilisationsmuell-z-b-11657792/

dann Schablonen geschnitten und Tüten bemalt.

Das alles bei 30 Grad mit toller Truppe und Support der Stubnitz.

Fotos vom Event unter
http://www.flickr.com/photos/64068253@N00/

Plastikmüll flutet Ozeane mit Gift

SPON: Gefährliche Zersetzungsprodukte
Plastikmüll flutet Ozeane mit Gift

In riesigen Wirbeln treibt Kunststoffschrott in den Weltmeeren. Wie viel Plastik täglich in die Ozeane gelangt, kann niemand genau sagen. Japanische Forscher haben jetzt herausgefunden, dass der Abfall giftige Substanzen freisetzt, die zum Teil auch im Verdacht stehen, Krebs zu verursachen.

Washington – Die Weltmeere vermüllen. Allein im Nordpazifik treibt mittlerweile Plastikabfall auf einer Fläche, die größer ist als Mitteleuropa. Bisher glaubten Forscher, dass sich der Kunststoff nur sehr langsam zersetzt, denn immer wieder fanden sich auf hoher See Plastikteile, deren Geschichte sich jahrzehntelang zurückverfolgen ließ. Doch der Glaube an die chemische Stabilität des schwimmenden Unrats ist falsch, sagen japanische Wissenschaftler nun: Plastikmüll, so argumentieren sie, wird im Meer schon bei niedrigen Temperaturen teilweise abgebaut.

Weiter:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,643782,00.html

Coastal Clean Up Day: Strand-Müllsammeltag in Hamburg 17.Sept. 2011 um 15 Uhr

Machen Sie mit beim großen DEEPWAVE-Müllsammeltag
am
Sa. 17. September 2011
ab 15 Uhr

Treffpunkt: Museumshafen Övelgönne, Hamburg

Flaschen, Dosen, Kippen, Tüten, Grillreste – unsere Strände sind voll von diesem Müll. Abfall aus Glas, Aluminium, Tabak, Kohle, Papier, vor allem aber aus Plastik. Dieser Unrat verunstaltet nicht nur unsere Ufer und birgt Verletzungsgefahren, er bedroht letztlich die Ökosysteme der Meere. Denn Strandmüll landet oft im Ozean. Schätzungsweise eine Million Seevögel, 100.000 Meeressäuger und unzählige Fische sterben jährlich weltweit an dieser Verschmutzung. Schildkröten verfangen sich in Plastiktüten und verenden qualvoll. Albatrosse verhungern, weil ihre Mägen voll gestopft sind mit kleinen Plastikteilchen.

Laut einer Studie der UNEP (Umweltprogramm der UN) befinden sich heute zehntausende Plastikteile auf jedem Quadratkilometer Meeresfläche. Das muss nicht sein! Den eigenen Müll wieder mitnehmen ist die effektivste und einfachste Lösung. Leider beachten das nur wenige. Deshalb will DEEPWAVE e.V. als deutscher Partner des „International Coastal Cleanup Day“ auf die Vermüllung aufmerksam machen und einen Teil des Elbestrands reinigen.

Das große Sammeln startet am Samstag, 17. September 2011,
um 15 Uhr am
Övelgönner Museumshafen
(Bus 112 von Altona oder Fähren von Landungsbrücken sowie von Finkenwerder).

Von hier beginnend, arbeiten wir uns hoch zur „Strandperle“ und weiter bis Teufelsbrück. Gemeinsames Handeln ist nicht nur sinnvoll, es macht auch Spaß!

Mehr Info folgt, oder unter info@deepwave.org

Mehr Schutz für die Meere – wir tun was dafür! Unterstützen Sie die Arbeit von Deepwave e.V., bitte auch finanziell! Spendenkonto: Deepwave e.V., Konto: 1208 116 713, HASPA, BLZ: 20050550. Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.

PlastikMeer – MeerMusik

PlastikMeer – MeerMusik

BENEFIZ auf der MS STUBNITZ am Do. 15. September 2011

Das PlastikMeer: Unsere Weltmeere vermüllen. Sie sind durchsetzt mit Resten von Zivilisationsmüll z.B. Fischernetzen, Plastikflaschen, Styroporboxen, Tüten und vielem mehr. Jede Stunde gelangen weltweit ca. 675 Tonnen Müll direkt ins Meer, jährlich sind es 6 Millionen Tonnen – so eine Studie des Umweltprogramms UNEP. Riesige Plastikteppiche schwimmen mittlerweile in den Ozeanen und sind eine tödliche Gefahr für viele Tiere, die sich darin verfangen, oder den Müll fressen und dadurch verhungern.

Die MeerMusik: Die Ausstellung und Konzerte sind eine Reaktion auf diese Situation in den Ozeanen. Mit dem „Skulpturensingen“ von Anna Mandel und Andrew Levine wird Meeresplastik vertont. Das „Tonart-Ensemble Hamburg“ wird uns in die Schallwelten der Meere entführen. Den Abschluss bildet tanzbarer DJ-Musik.

Achtung: Leider fällt das Konzert von Sven-Ake Johannsson aus

Das Programm 15.9.2011

DEEPWAVE / Plastic Europe e.V. Infostände

19:00 Ausstellung
„Meerplastiken“ von Anna Mandel : Plastiken aus Keramik und Plastik im Zwischendeck Backschiff

Konzerte (Backschiff)

19:30 Vorband: Christian Hüning

20:30 – 21 SkulpturenSingen (Hamburg)

21:30 – 22:30 TonArt Ensemble (Hamburg)

Ad hoc Session

Ab 23:30 var. DJs

Ab 24:00 Bad Boys UK im Untergeschoss

Film und Videoscreening

Live Musik Video und Co. auf den Monitoren.

Eintritt 12 € , ermäßigt 8 € (Spende);
Benefiz für DEEPWAVE e.V.

DEEPWAVE. e.V.
Mehr Schutz für die Meere – wir tun was dafür!
Spendenkonto: Deepwave e.V.
Konto: 1208 116 713
HASPA, BLZ: 20050550
Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig. Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.

Anreise:

MS STUBNITZ
www.stubnitz.com

Versmannstr. 23 c, Baakenahfen, 20457 Hamburg

Öffentliche Verkehrsmittel
www.hvv.de

Karte:
www.google.de

PRESSE-MATERIAL:

MS Stubnitz
Die MS Stubnitz (1964) war Teil der Hochseefischfangflotte der ehem. DDR, sollte verschrottet werden und wurde stattdessen 1991-92 im ostdeutschen Ostseehafen Rostock von einer Gruppe österreichischer, schweizer und deutscher Künstler zu einem Produktions- und Präsentationsort für Kunst und Kultur umgebaut: ein schwimmendes Medienlabor und Ausstellungszentrum mit Satellitenverbindung für Fernsehen und Internet, Performanceräumen, einer zum Konferenzraum umgebauten Offiziersmesse und Kajüten für mitreisende KünstlerInnen. www.stubnitz.com

SkultpturenSingen
Das Duo „SkupturenSingen“ – Anna Mandel, Gesang, und Andrew Levine, Theremin – tritt seit 2010 mit freien Improvisationen auf, die aus dem ursprünglich synästhetischen Impuls der gesungenen Skulptur entstanden sind.
Anna Mandel, Bildhauerin, Malerin und Sängerin, singt ihre Skulpturen. In einem handwerklichen Sinne: so wie eine Skulptur modelliert, gebaut, geformt wird, wird sie gesungen. Die Stimme wird Werkzeug und Material, um die optische Erscheinung, die für sie als Synästhetikerin mit jeder akustischen Wahrnehmung verknüpft ist, zu formen. Gemeinsam mit dem Thereministen Andrew Levine wird dieser Impuls aufgenommen und musikalisch fortgesponnen. Das Theremin, das Instrument, das gespielt wird ohne es zu berühren, ist idealer Gegenpart zur Stimme, die mit ihrer Klangfarbe und ihrer Gestik räumliche Gebilde aus Klang formt. So bilden Stimme und Theremin einen neuen Klangraum, in dem ihre Unterscheidbarkeit verfliegt. Musik wird sichtbar, Sichtbares hörbar.
www.skulpturensingen.de
Samples:
www.annamandel.de/0-mainsite/galerie_gesang/index.html
www.vamh.de/index.php?what=blurred_edges&year=2011&gig=1677
theremin.blumlein.net/theremin-events_de.html

Tonart Ensemble
Das TonArt Ensemble gründete sich 1989 in Hamburg als eine Formation frei improvisierender MusikerInnen. Es versteht sich als offenes, basisdemokratisches Ensemble, das in unterschiedlichen Besetzungen an verschiedenen Formen der Improvisation arbeitet. Die Improvisation nach graphischen Notationen und die Interaktion mit visuellen oder akustischen Vorproduktionen bilden einen Schwerpunkt des TonArt Ensembles, das sich immer wieder auf neue Experimente eingelassen hat, wie das Spiel mit Raumstrukturen, Spielzeuginstrumente, improvisierte Oper, oder auch Neue Musik. Mehrfach hat das TonArt-Ensemble international renommierte Musiker nach Hamburg eingeladen und mit ihnen intensiv gearbeitet: Anthony Braxton, Dieb13, Fred Frith, Vinko Globokar, Malcolm Goldstein, Tim Hodgkinson, Peter Kowald, Evan Parker, Ernesto Rodrigues, Keith Rowe, Wu Wei und Christian Wolff. Die Ergebnisse wurden mit großen Erfolg im NDR, in der Fabrik, im Westwerk oder in KX auf Kampnagel präsentiert. Das TonArt-Ensemble hat keine Leitung im eigentlichen Sinne. Es versteht sich als ein basisdemokratisches Ensemble aus dessen Reihen Musiker/Innen, in der Regel zwei, mit der jeweiligen Projektleitung beauftragt werden.
www.tonart-hamburg.de

Sven-Åke Johansson
fällt leider aus
www.sven-akejohansson.com/de/

Anna Mandel – Bilder und Skulpturen
Die Welt da unten, im Blauen, Tiefen, mit ihren unglaublichen Formen hat bisher meine Skulpturen inspiriert. Diese wunderbaren Lebewesen dort, uns Lungenmenschen fremd und dennoch verwandt: in ihren Blicken blitzt die Nähe auf. Tentakelwelt, Flossen- und Flukentanz.

Doch diese Welt ist voll – voll Plastik. Meeressäugetiere verstricken sich in Geisternetzen, Seevögel verhungern mit vollen Mägen – voll Feuerzeuge und Deckel, riesige Plastiksuppen wabern zwischen den Kontinenten auf Hoher See, und Strände gibt es, deren Sand mehr kleinste Plastikpartikel enthält als Sandkörner. Diese Überbleibsel unseres achtlosen Alltags sind nun dreist hineingewandert in meine Skulpturen: Reste der Spielzeugwelt, Silikonschläuche, Besenborsten, Fischfangnetze, Kabelbinder. Sie mischen sich in die Welt der Polypen, Anemonen und Black Smoker aus schimmernden Glasuren – und werfen Fragen auf.
Anna Mandel arbeitete als Darstellerin u. a. für Robert Wilson und Harun Farocki, studierte Philosophie in Berlin und Tübingen und Bildhauerei in Karlsruhe.
www.annamandel.de

Andrew Levine Blumlein Records
CD- und Filmaufnahme des Benefiz Abends
www.blumlein.net

Email: info@deepwave.org
www.deepwave.org

Jaenicke enthüllt Flaschen-Totenkopf

Jaenicke enthüllt Flaschen-Totenkopf

Schauspieler Hannes Jaenicke macht sich für den Umweltschutz stark und präsentiert einen Riesen-Totenkopf aus PET-Flaschen im Strand Pauli Beach Club.

„Weniger Flaschen, mehr Umweltschutz“ – unter diesem Motto enthüllte der bekannte Schauspieler und aktive Umweltschützer Hannes Jaenicke („Hindenburg“) am Mittwochmorgen (10.08.2011) in Hamburg ein außergewöhnliches Kunstwerk. Ein Totenkopf aus 4.000 PET-Flaschen steht jetzt im Beach Club Strand Pauli in der Hafenstraße.

Bei dem Projekt des Schauspielers mit dem Trinkwassersprudel-Hersteller SodaStream entwickelt hat, steht die Umweltverschmutzung in den Ozeanen im Mittelpunkt. Jährlich gelangen mehr als 6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer, kosten Millionen von Meerestieren das Leben und erreichen durch die Nahrungskette den Menschen.

Das rund zwei Meter große Kunstwerk aus etwa 4.000 Flaschen steht nun für zehn Tage (bis zum 19. August) in Hamburg, dann in Berlin, bevor es bei Ebay für einen guten Zweck versteigert werden soll. Der Hintergrund: Eine vierköpfige Familie in Deutschland verbraucht in 3 Jahren ca. 4.000 PET-Flaschen.

http://www.radiohamburg.de/Hamburg-aktuell/Menschen-in-Hamburg/2011/August/Kunstwerk-fuer-den-Umweltschutz-Jaenicke-enthuellt-Flaschen-Totenkopf

//