Videos und Audio

Kurzfilme, Musik, Dokumentationen, Podcasts über das Meer und unseren Umgang mit ihm.

The Plastic Age: A Documentary feat. Pharrell Williams

„Plastic is going to be the future fossil.“ Immer mehr Menschen fangen an, unsere heutige Zeit als Plastikzeit zu bezeichnen, so wie früher beispielsweise die Steinzeit. Plastik wurde entwickelt, um Jahrhunderte zu überdauern – die negativen Ausmaße dieser Langlebigkeit fangen wir erst langsam an in ihrer Gänze zu begreifen. Kein Wunder, solange man Plastik einfach in einen Müllsack werfen kann, der abtransportiert wird und aus unserem Sichtfeld verschwindet. Die Doku „The Plastic Age“ von i-D setzt sich mit diesem Thema auseinander und stellt einen möglichen Lösungsansatz vor: Kleidung aus wiederverwendetem Müll.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Pt6KlPCX1BU

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Pt6KlPCX1BU

Meere und Ozeane schützen – ein Film von WissensWerte

Rund 70% unserer Erde ist von Meeren und Ozeanen bedeckt: groß, voller Leben und geheimnisvoll. Sie sind Nahrungsquelle, Transportweg, Sauerstoffproduzent und vieles mehr.

Aber das Meer ist in Gefahr: Überfischung, Plastikmüll, Übersäuerung, Artensterben. Wir müssen das Leben im Meer besser verstehen und nachhaltiger mit ihm umgehen. Denn unser Leben ist eng verbunden mit dem Meer. Wenn es krank ist, können wir nicht gesund bleiben.

Realisierung:
http://www.edeos.org

WissensWerte ist ein Projekt von /e-politik.de/ e.V.
Mehr zu WissensWerte:
http://www.wissenswerte.e-politik.de

Redaktion/Konzept
Laura Hörath

Illustration
Julia Kotulla
https://dasauge.de/-julia-kotulla-1/

Motion Design
Sabrina Gröschke
http://formgefuege.de/

Thomas Seher
http://thomasseher.de/

Sprecher
Bernd Ludwig
http://www.bernd-ludwig.net

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Video-Link: https://youtu.be/6N3pCsfae60

Meere & Ozeane: Das Wissenschaftsjahr 2016/2017

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Meere & Ozeane: Das Wissenschaftsjahr 2016/2017

Neues Wissenschaftsjahr des BMBF widmet sich der Meeresforschung / „Den größten Lebensraum des Planeten kennen und schützen lernen“

Meere und Ozeane heißt das neue Wissenschaftsjahr des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das Mitte 2016 beginnt und bis Ende 2017 gehen wird. Ozeane bedecken zu rund 70 Prozent unseren Planeten. Jeder dritte Mensch auf der Erde nutzt die Meere als Nahrungsquelle. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in küstennahen Regionen. Die meisten Waren erreichen uns über das Meer und am Meeresboden liegen große Rohstoffvorkommen. Die Ozeane nehmen einen großen Teil des vom Menschen produzierten Kohlendioxids auf.

„Meere und Ozeane sind für unser Leben von immenser Bedeutung. Den Großteil der Meere kennen wir noch gar nicht. Trotzdem werden sie vielfach rücksichtslos ausgebeutet und verschmutzt. Plastikteilchen finden sich inzwischen in Fischen, in kleinen Meerestieren und im Arktiseis. Die Meere sind für uns Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum und Klimamaschine. Dieses große Thema wollen wir den Menschen nahe bringen“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. „Dafür haben wir diesmal mehr Zeit eingeplant. Das bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger den größten Lebensraum des Planeten besser kennen und zu schützen lernen.“

Anlässlich des Parlamentarischen Abends des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) zur „Deutschen Arktisforschung und Arktispolitik“ stellte Wanka gestern Abend in Berlin das kommende Wissenschaftsjahr vor. „Entdecken, Nutzen, Schützen“ ist das Motto für die Meere und Ozeane im Wissenschaftsjahr.

Darüber hinaus wurde an diesem Abend über die deutsche Arktispolitik und die zukünftigen Herausforderungen in der Arktisforschung diskutiert. Aktuelle Untersuchungen zeigen die zunehmende Verschmutzung des arktischen Eises durch Mikroplastik und die Versauerung der arktischen Meere. Infolge des schwindenden Meereises durch die Erderwärmung werden neue Rohstoffquellen zugänglich, eine zusätzliche Belastung für die Arktis. Der nachhaltige Umgang mit dem sensiblen Ökosystem ist daher wichtiger Teil der Polarforschung, ebenso wie die Auswirkungen des Klimawandels.

„Klimaveränderungen sind in der Arktis nicht nur zuerst spürbar, sondern sie wirken sich dort auch weit schwerwiegender aus als in anderen Regionen der Erde. Ist in dem labilen Klimasystem erst einmal ein „Punkt ohne Wiederkehr“ erreicht, sind die Folgen gravierend“, sagte Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des AWI.

Die Meeresforschung ist das zentrale Thema des Wissenschaftsjahres 2016/2017. Die Themen reichen vom Lebensraum Meer über Nahrungsquellen und Wirtschaftsraum, die Bedeutung der Ozeane für Wetter und Klima bis hin zur gesellschaftlichen Bedeutung der Meere und Küstenregionen als Kulturräume, Sehnsuchtsorte und Reiseziele. Bundesweit werden mehrere hundert Veranstaltungen, Gesprächsrunden, Ausstellungen und Wettbewerbe stattfinden. Das Wissenschaftsjahr ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und von Wissenschaft im Dialog (WiD). Zudem engagieren sich zahlreiche Partner für das Wissenschaftsjahr.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.fona.de/de/20690

http://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wissenschaftsjahre/

 

Juniors Corner: Neulich waren wir bei den Radiofüchsen…

neulich waren wir bei den Radiofüchsen…

Radiofüchse am 24.02.2014

Wir haben selber an der Elbe Müll gesammelt. Und wir haben einen Wissenschaftler interviewt: Dr. Onno Groß ist Meeresbiologe und setzt sich für den Schutz der Meere ein mit seiner Organisation „DEEPWAVE“.

– Hört Euch doch hier mal das Interview bei den Radiofüchsen an.

A video for Antarctica

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=xKFRsNRRSYM&w=560&h=315

Antarctica’s great Southern Ocean is the last pristine ocean wilderness left on Earth. This year leaders from 25 countries have an opportunity to create the world’s largest marine sanctuaries around Antarctica. The proposals are in front of them, the science has been done, all they need to do is say YES. Tell our leaders to make the right decision when they meet this year and protect these waters for future generations.

Share this video and visit our website to take action: www.anarcticocean.org/

Russland kartiert versenkten Nuklearmüll in der Arktis

Die Erdöl- und Erdgassuche bzw. Förderung in den arktischen Gewässern bringt Russland dazu etwas zu machen, was früher aus Geheimhaltungsgründen und und wohl auch geringer Betroffenheit der politischen Führung abgelehnt wurde oder nur schleppend gemacht wurde. Man ermittelt und kartiert jetzt, was an militärischen Nuklearabfall und gesunkenen Schiffen und Booten mit Nuklearbeladung so alles am Grunde arktischer Meere liegt.

Mehr siehe:
http://blog.geogarage.com/2013/01/russia-maps-old-nuclear-waste-dumps-in.html

Jetzt die Überfischung stoppen!

Jetzt die Überfischung stoppen!

Deutsche Umwelthilfe: Jetzt die Überfischung stoppen!

Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert von EU Parlament Beschluss über klaren Richtungswechsel der Gemeinsamen Fischereipolitik

In der kommenden Woche entscheidet das EU-Parlament über den Vorschlag seines Fischereiausschusses zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP). Im Vorfeld der für Dienstag (5.2.2013) in Straßburg angesetzten Plenardebatte (Abstimmung folgt am 6.2.2013) appelliert die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) an die EU-Abgeordneten, den Reformvorschlag des Fischereiausschusses vom Dezember 2012 zu unterstützen. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert das Ende der Überfischung bis 2015, einen Richtungswechsel zugunsten ökologisch nachhaltiger Fangmethoden und ein Fischereimanagement nach dem so genannten Vorsorge- und Ökosystemansatz.

„Es ist noch nicht zu spät, die Überfischung zu beenden und die Kehrtwende hin zu einer ökologisch nachhaltigen Fischerei einzuleiten. Der Fischereiausschuss hat ein wichtiges Signal zur Beendigung von 30 Jahren Misswirtschaft in der europäischen Fischereipolitik ausgesendet. Die Abgeordneten des EU Parlaments müssen diesen Kurs jetzt bestätigen und dem Wunsch der europäischen Bevölkerung nach einem Ende der Überfischung nachkommen“, erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Michael Spielmann.

Mit dem Ende 2012 im Fischereiausschuss akzeptierten Kompromiss der deutschen Berichterstatterin Ulrike Rodust (SPD) würde die EU sich rechtlich verpflichten, Fangmöglichkeiten für alle europäischen Fischbestände ab 2015 nur noch innerhalb nachhaltiger Grenzen festzulegen. Bis 2020 sollen alle Bestände auf ein nachhaltiges Niveau oberhalb des so genannten „höchstmöglichen Dauerertrags“ wachsen können. Die Reformen sind dringend nötig: 47 Prozent der atlantischen Bestände und rund 90 Prozent der Mittelmeerbestände gelten heute wissenschaftlich nachweisbar als überfischt. Das gefährdet die Meeresumwelt, aber auch die Zukunftsfähigkeit von Küstenregionen, die von der Fischerei abhängig sind.

„Wegen des Rückgangs der Bestände ist die EU immer abhängiger von Importen, Aquakulturen und externen Fischgründen geworden. Solange wir das Problem der Überfischung in Europa nicht lösen, exportieren wir es ins Ausland und belasten damit die dortigen Bestände“, sagt Nina Wolff, die Projektleiterin Meeresnaturschutz bei der DUH. „Bis heute tragen öffentliche Mittel für nicht nachhaltige Fischerei zur Verschlimmerung der Überfischung bei. Die breite Zustimmung zum Vorschlag des Fischereiausschusses im Parlament ist unbedingt notwendig, damit die jahrelange Überbeanspruchung der Fischbestände endlich ein Ende hat.“

Die europäischen Umweltverbände haben den EU-Abgeordneten in einem gemeinsamen Briefing ihre Empfehlungen hinsichtlich der zur Abstimmung stehenden Änderungsanträge mitgeteilt. Das Briefing und ein ausführliches DUH-Hintergrundpapier zur EU-Entscheidung über die Fangquoten für 2013 im Atlantik und in der Nordsee stehen im Internet zum Download bereit: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=3018. Einen Kurzfilm „Stoppt die Überfischung“ finden Sie unter https://youtu.be/Zn-BwuZ2OQk.

Pottwale adoptieren Delfin mit Handicap

Eine aussergewöhnliche Geschichte!

Der Delfin sucht Körperkontakt zu den Pottwalen, den die Meeresriesen erwidern. Foto: Alexander D.M. Wilson/Aquatic Mammals

Pottwale adoptieren Delfin mit Handicap

Film auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=7iFzIMZRsoI

Im Azoren Archipel wurde ein Team von Verhaltensökologen vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Zeuge einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen einer Gruppe von Pottwalen und einem Großen Tümmler mit einer Rückenverkrümmung. Über mehrere Tage beobachteten die Forscher Alexander Wilson und Jens Krause, wie ein Großer Tümmler in einer Gruppe von Pottwalen mitschwamm.

Der Delfin suchte den Kontakt zu den Meeresriesen und positionierte sich sogar direkt vor dem gigantischen Maul eines ausgewachsenen Pottwalweibchens – ein Verhalten, dass sonst Kälber und Jungtiere zeigen. Auch die Pottwale suchten Körperkontakt zu dem ungewöhnlichen Gruppenmitglied mit der verkrümmten Wirbelsäule.
„Diese Tiere tolerieren den Delfin. Das ist erstaunlich, denn Pottwale wurden bisher noch nie in freundlicher Interaktion mit anderen Arten beobachtet“, so Wilson. Die Forscher vermuten, dass sich der Delfin wegen seines Handicaps, der gekrümmten Wirbelsäule, der Pottwalgruppe angeschlossen hatte.

In den Gewässern der Azoren gibt es zwar kaum Feinde für Große Tümmler, aber vielleicht konnte das Tier nicht mit den anderen Delfinen mithalten, oder hatte einen niedrigen sozialen Status. Die Motivation der Pottwale, den Artfremden in ihre Clique aufzunehmen, ist unklar. „Man sollte nicht so weit gehen und von Mitleid sprechen – wir vermuten, dass die Großsäuger vielleicht einfach die Aufmerksamkeit des Delfins genießen“, erklärt Wilson. Die Beobachtungen und Fotos werden demnächst in der Zeitschrift Aquatic Mammals veröffentlicht.

Quelle: Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei

Lost in Plastic – Artist Video

Das erste synästhetische Video des Duos
Anna Mandel / Vocals
Andrew Levine / Theremin

The sculptures, the so called „walldrawings“, are also part of
a project about the gigantic plastic waste soups which are drowning our
oceans.

www.annamandel.de

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