Veranstaltungen

Weltweit werden täglich zum Thema Meer Filmfestivals, politische Treffen, wissenschaftliche Symposien, Vorträge und Strandmüllsammeltage  veranstaltet.
Hier eine Übersicht über das, was gerade geschieht.

Exhibition “Our Blue Planet”: yesterday – today – tomorrow”

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Exhibition “Our Blue Planet”: yesterday – today – tomorrow”

The Zoological Museum Hamburg is showing from the 22nd of May a special exhibition “Our Blue Planet”: yesterday – today- tomorrow” corresponding with the new publication of the “Ocean Handbook” from the marine conservation organization DEEPWAVE e.V. with original illustrations from the artist Anna Mandel.

Duration : 22nd of May until the 30th September 2014.

Exhibition opening will be on Wednesday the 21st of May 2014, at 6.30 pm

Adress:
The Zoological Museum of the University of Hamburg
Martin-Luther-King-Platz 3
D-20146 Hamburg
Tel: + 49 (0)40 42838 22726
www.uni-hamburg.de/biologie/Bio/zmh/sm/sm.html

Hamburg, the 5th of May 2014 – Our earth „The Blue Planet“ is covered to an extent of around 70 percent with the water of the seas. Far too many people are unaware of this fact and that we have a lot to thank the seas of our world. For example we do not know how richly varied the oceans of yesteryear were, how they are threatened today, and how they could be again tomorrow.

The newly published Ocean Handbook “Our Blue Planet”, by DEEPWAVE e.V. sponsored by contributions from the funds of the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and Nuclear Safety (BMUB ) and the environmental protection agency (UBA), shows on the one hand the fascination of the seas, and on the other gives us information on workable pro-jects in answer to current threats. The 36 paged brochure is also full of life from the detailed and scientifically based illustrations of the Hamburger artist Anna Mandel.

“As the illustrator of “The Ocean Handbook” for schoolchildren, I am aware with every drawing I make, of the responsibility to show these problems and workable solutions in solving them in a viewable and sensitive way. The main thing here is to put the message across, to change our view of the sea’s , to understand our planet as a “blue” one, and to put in practice newly ac-quired knowledge in order to improve matters, which we still can do “ says the illustrator and artist Anna Mandel.

From the example of certain ecological systems ie: (the North sea, the deep seas, tropical seas and the arctic oceans) the living worlds of yesterday, today and tomorrow, are presented in detail. An example is the dune coastline of the German north sea coast, in former times ie: 150 years ago there were rich fish swarms to be seen, coupled with countless whales, whereas today increasing human use (gravel extraction, shipping, tourism and the fishing industry), strongly threatens the variety of species. More protected areas for infant fish and rare animals would be a solution for tomorrow. In the Tropical seas which are even more threatened by pollution, their protection is concentrated with the protection of mangroves and corals as a priority. For the deep seas with their fascinating life-forms we should look to establishing world-wide rules and large protected areas.

The course written texts of the handbook should primarily bring children the diverse world of the living space closer and cause a rethink for the following generations.

In the exhibition, 13 large-format, handmade original drawings are shown and objects, inter alia, from the deep sea will be displayed.

At the opening on 21 May, at 18.30 clock, Dr. Jakob Hallermann from the Zoological Museum, Dr. Onno Groß, founder and first chairman of DEEPWAVE and illustrator Anna Mandel will be present. You are cordially invited to the opening.

The exhibition will be on view from May 22 to September 30, 2014.

The Ocean Handbook “Our Blue Planet: yesterday – today – tomorrow“ is available free of charge via the DEEPWAVE for a donation for postage costs.

Further press material (posters, postcards) and high-resolution images will be send on request.

Contact:
DEEPWAVE e.V.
info@deepwave.org

Background material

Illustrator Anna Mandel
http://illustration.annamandel.de/

Zoological Museum Hamburg
http://www.uni-hamburg.de/biologie/BioZ/zmh/sm/ver.html

DEEPWAVE e.V.
https://www.deepwave.org/newsblog/
https://www.deepwave.org/category/meeresfibel/

The nonprofit organization DEEPWAVE advocates at national and international level for the interests of the oceans and their vulnerable creatures. www.deepwave.org

Funding reference:
This project was from the proceeds of the 10th commemorative stamp „for the environment“ for Promoted on „marine protection“ by the BMUB and UBA. The responsibility for the content of this publication lies with the authors.

Ausstellung „Unser Blauer Planet: gestern – heute – morgen“

Ausstellung „Unser Blauer Planet: gestern – heute – morgen“

Das Zoologische Museum Hamburg zeigt ab 22. Mai in der Sonderausstellung
„Unser Blauer Planet: gestern – heute – morgen“ die neu erschienene Meeresfibel der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. mit Original-Illustrationen von Anna Mandel.

Dauer 22. Mai bis 30. September 2014

Eröffnung der Ausstellung: Mittwoch, 21. Mai 2014, 18:30 Uhr

Zoologisches Museum der Universität Hamburg
Martin-Luther-King-Platz 3
20146 Hamburg
Tel: + 49 (0)40 42838 2276
www.uni-hamburg.de/biologie/BioZ/zmh/sm/sm.html

Hamburg, Mai 2014 – Unsere Erde, „der Blaue Planet“, wird zu etwa 70 Prozent vom Wasser der Meere bedeckt. Doch es ist viel zu wenigen Menschen bewusst, wie viel wir dem Meer zu verdanken haben. Wir wissen nicht, wie reichhaltig die Ozeane gestern waren, wie bedroht sie heute sind und wie sie morgen wieder sein könnten.

Die jetzt erschienene Meeresfibel „Unser Blauer Planet“ von DEEPWAVE e.V., gefördert mit Mitteln des Umweltbundesamtes und Bundesumweltministeriums, zeigt zum einen die Faszination der Meere und vermittelt zum anderen wirksame Projekte als Antwort auf die derzeitigen Bedrohungen. Die 36 Seiten starke Broschüre lebt besonders von den detaillierten und wissen-schaftlich fundierten Illustrationen der Hamburger Künstlerin Anna Mandel.

„Als Illustratorin der Meeresfibel für Schüler bin ich mir bei jeder Zeichnung der Verantwortung bewusst gewesen, diese Probleme und wirksame Wege zu ihrer Behebung anschaulich und einfühlsam darzustellen. Mir geht es hier vor allem um die Message: den Blick auf die Meere zu ändern, unseren Planeten als Blauen Planeten zu begreifen und aus neu erworbenem Wissen heraus handeln zu können, denn noch können wir es“, sagt die Illustratorin Anna Mandel.

Am Beispiel einiger Ökosysteme (der Nordsee, Hochsee, Tiefsee, Tropenmeere und Eismeere) wird jeweils die Lebenswelt gestern, heute und morgen akribisch dargestellt. So lebten vor den Dünenküsten der Nordsee früher vor 150 Jahren noch reiche Fischschwärme und zahlreiche Schweinswale, während heute die zunehmende Nutzung (Kiesabbau, Schifffahrt, Tourismus, Fischerei) den Artenreichtum stark gefährdet. Eine Lösung wären daher morgen mehr Schutzgebiete für den Fischnachwuchs und die seltenen Tiere. In Tropenmeeren, die noch vielfältiger von Verschmutzungen bedroht sind, steht dagegen der Schutz der Mangroven und Korallen im Vordergrund. Für die Tiefsee mit ihren faszinierenden Lebewesen gilt es zukünftig weltweite Regeln und große Schutzgebiete zu etablieren.

Die verständlich geschriebenen Texte der buchartigen Broschüre sollen vor allem Kindern die vielfältige Welt des Lebensraumes Meer näher bringen und ein Umdenken für die folgenden Generationen bewirken.

In der Ausstellung werden die 13 großformatigen, in langer Handarbeit entstandenen Original-Zeichnungen und eine Schauvitrine mit Objekten u. a. aus der Tiefsee zu sehen sein.

Zur Eröffnung am 21. Mai, um 18.30 Uhr werden Dr. Jakob Hallermann vom Zoologischen Museum, Dr. Onno Groß, Gründer und 1. Vorsitzender von DEEPWAVE e.V. und die Illustrato-rin Anna Mandel anwesend sein. Interessierte sind herzlich zur Vernissage eingeladen. Die Ausstellung wird vom 22. Mai bis 30. September 2014 zu sehen sein.

Die Meeresfibel für Schüler „Unser Blauer Planet: gestern – heute – morgen“ ist kostenlos über den Verein DEEPWAVE e.V. gegen eine Spende für Portokosten zu beziehen.

Weiteres Pressematerial (Poster, Postkarten) und hochauflösende Bilder schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

Hintergrundmaterial:

Künstlerin Anna Mandel
http://illustration.annamandel.de/

Zoologisches Museum Hamburg
http://www.uni-hamburg.de/biologie/BioZ/zmh/sm/ver.html

DEEPWAVE e.V.
https://www.deepwave.org/category/meeresfibel/

Der gemeinnützige Verein DEEPWAVE setzt sich auf nationaler und internationaler Ebene für die Belange der Ozeane und ihre gefährdeten Lebewesen ein. www.deepwave.org

Förderhinweis:
Dieses Projekt wurde aus Erlösen der 10. Sonderbriefmarke „Für den Umweltschutz“ zum Thema „Meeresschutz“ durch das BMUB und UBA gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den AutorInnen.

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Konferenz: Ein anderes Meer ist möglich!

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NGO-Konferenz: Ein anderes Meer ist möglich (Foto: Bruce Strickrott, NOAA)

Ein anderes Meer ist möglich!

Über die Grenzen des Blauen Wachstums und die Zukunft der Ozeane

Öffentliche Konferenz / update
Eintritt frei.

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

vom 15. bis 17. Mai 2014 lädt Sie das zivilgesellschaftliche Bündnis zum Europäischen Tag des Meeres unter dem Titel »Ein anderes Meer ist möglich!« zu seiner Konferenz in das Konsul-Hackfeld-Haus in Bremen ein.

Am 19. und 20. Mai findet in diesem Jahr in Bremen auf Einladung der EU-Kommission die größte meerespolitische Veranstaltung Europas statt. Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen nutzt diesen offiziellen »Europäischen Tag der Meere« (EMD), um ihre Vorstellungen zur Zukunft der Meere in der Öffentlichkeit zu diskutieren und die aktuellen blauen Wachstumskonzepte in Frage zu stellen. Vom 15. bis 17. Mai wird vor diesem Hintergrund eine vom Bündnis ausgerichtete Konferenz unter dem Titel »Ein anderes Meer ist möglich!« sowie verschiedene andere Veranstaltungen der Partnerorganisationen im Vorfeld die Spannbreite zivilgesellschaftlicher Perspektiven zur Meerespolitik präsentieren. In diesem Kontext wird eine Erklärung zur Zukunft der Ozeane mit meerespolitischen Forderungen der zivilgesellschaftlichen Akteure verabschiedet.

Gemeinsam laden folgende Partnerorganisationen zur Konferenz ein:

+ Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk + Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst + Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland + Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz + Deepwave + Deutsche Seemannsmission + IntKom/Fair Oceans + Forum Umwelt und Entwicklung + Greenpeace + medico international + Naturschutzbund Deutschland + Redaktion Waterkant + Robin Wood + Shipbreaking Platform + Slow Food Deutschland + International Transport Workers‘ Federation/ver.di + Wasserforum Bremen + Whale and Dolphin Conservation + World Wide Fund For Nature +

Mit freundlichen Grüßen

Kai Kaschinski (Fair Oceans)

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Ein anderes Meer ist möglich!

Über die Grenzen des Blauen Wachstums und die Zukunft der Ozeane

Öffentliche Konferenz

Die Konferenz des zivilgesellschaftlichen Bündnisses zum Europäischen Tag der Meere thematisiert die Grenzen des Blauen Wachstums und die Zukunft der Ozeane unter dem Titel Ein anderes Meer ist möglich!

Konsul-Hackfeld-Haus in Bremen
15. Mai bis 17. Mai 2014
Birkenstraße 34 – 28195 Bremen

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Das Meer ist nicht mehr unendlich, die Ozeane verändern ihr Gesicht: Mit neuen Technologien und zunehmender Geschwindigkeit stößt der Mensch auf die Hohe See und in ihre Tiefen vor. Immer neue Vorhaben zielen darauf, auch den letzten Winkel der Meere zu erschließen. Wie zuvor das Land wird nun die See »kultiviert«. Eine nachholende Industrialisierung hat eingesetzt, die mit zunehmendem Druck beschleunigt wird. Schritt um Schritt geraten dabei Bereiche ins Blickfeld, die bisher kaum oder in erster Linie traditionell von Fischerei und Schifffahrt genutzt wurden.

Große Umbrüche finden somit auf See statt. Weltweit werden tausende von Offshore-Anlagen, Aquakulturen und Windkraftanlagen errichtet. Ölbohrungen werden unter hohem Risiko tausende von Metern unter der Meeresoberfläche vorgenommen. Ohne die Containerschifffahrt ist die Globalisierung nicht mehr denkbar und die Schifffahrt wiederum nicht ohne ihre international zusammengesetzten, oft entrechteten und meist unterbezahlten Besatzungen. Die Erkundung und Förderung von mineralischen Ressourcen aus großen Meerestiefen ist geplant, ohne dass ein hinreichendes Wissen über die ökologischen Konsequenzen existiert, das die Voraussetzung für eine gewissenhafte Prüfung wäre. Die biotechnologische Forschung greift nach dem genetischen Code von Organismen der Tiefsee. Hochgerüstete Trawler machen Jagd auf die letzten lukrativen Fischbestände und konkurrieren mit der handwerklichen Fischerei. Per Flugzeug, Schiff und Lkw gelangen Millionen Tonnen Fisch in die Europäische Union, während die Ernährungssicherheit in vielen Ländern des globalen Südens nicht gewährleistet ist.

Vor diesem Hintergrund verabschiedete die Europäische Kommission 2012 die Strategie des »Blauen Wachstums«. Die weitere Erschließung der Meere wird hier vor allem als ökonomische Chance betrachtet, die Rohstoffe der Ozeane gelten als willkommener Ersatz für die an Land zur Neige gehenden Ressourcen. Geplant wird in großen Dimensionen, aber notwendige politische Prozesse, Partizipation und Transparenz werden hintangestellt. Der Öffentlichkeit werden neue Arbeitsplätze, Rohstoff- und Energiequellen versprochen, ohne die Rahmenbedingungen und Ziele der angepriesenen Projekte tatsächlich zu erörtern.

Das letzte und zugleich größte Ökosystem der Erde ist zum Objekt europäischer Politik geworden. Millionen von Menschen an den Küsten und auf See erfahren einschneidende Veränderungen, aber niemand entwirft bisher eine angemessene politische Utopie davon, wohin die Reise letztlich gehen soll. Welches Meer wollen wir? Was müssen wir tun, was fordern, damit die Belastungsgrenzen unseres Planeten und seiner Ökologie respektiert werden? Reichen die Gesetze und Abkommen der internationalen Staatengemeinschaft und der EU aus, um Fehlentwicklungen zu verhindern? Was wollen die Menschen, die seit Jahrtausenden die Küsten bewohnen und das Meer nutzen?

Geht diese Entwicklung weiter wie bisher, besteht die Gefahr, dass auf See die gleichen Fehler wie an Land wiederholt werden. Ohne die ökologischen und sozialen Gegebenheiten ausreichend zu berücksichtigen, vorausschauend zu handeln und die Betroffenen einzubeziehen, werden Fakten geschaffen. Ganze Ökosysteme und die Existenzgrundlage von Küstengemeinden können unwiederbringlich verloren gehen.

Während die EU-Kommission in dieser Situation ihren großen alljährlichen Kongress unter die Überschrift »Innovation driving Blue Growth« stellt, wird die Konferenz des Bündnisses stattdessen unter dem Motto »Ein anderes Meer ist möglich!« die Grenzen des Blauen Wachstums in den Vordergrund rücken. Nicht technische Lösungen, sondern soziale und umweltpolitische Fragen werden vom 15. bis 17. Mai erörtert. Die Spannbreite der Beiträge reicht so von Problemen des Meeresschutzes über die Rolle der Fischerei für die Ernährungssicherheit bis zu den Arbeitsbedingungen auf See, den Gefahren einer Flucht über See, den möglichen Auswirkungen des Tiefseebergbaus und aktuellen Entwicklungen des Seerechts. »Ein anderes Meer ist möglich! « richtet den Blick auf Alternativen und bietet Raum für Informationsaustausch und die viel zu lange vernachlässigte Debatte zur Zukunft der Weltmeere.

Programm

Donnerstag, 15. Mai 2014

18.30 Uhr Eröffnung

Begrüßung und Einführung

Sonja Weinreich (Brot für die Welt)
Kai Kaschinski (Fair Oceans)

20.00 Uhr Podium

Die Grenzen des Blauen Wachstums

Nicole Franz (FAO)
Antje Boetius (AWI)
Francisco Mari (Brot für die Welt)
Thilo Maack (Greenpeace)
Moderation: Cornelia Wilß

Freitag, 16. Mai 2014

10.00 Uhr Einführung

10.30 Uhr – 12.00 Uhr Veranstaltungen Teil 1

Walheimat – Marine Ökosysteme verlangen Schutz!

Whale and Dolphin Conservation (WDC)

Faire Jobs in der maritimen Industrie
– Die ITF-Billigflaggenkampagne

International Transport Workers‘ Federation (ITF)/ver.di

12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause

13.00 – 14.30 Uhr Veranstaltungen Teil 2

Offshore-Windkraft in Deutschland
– Naturverträglichkeit in Theorie und Praxis

Naturschutzbund Deutschland (NABU)

Flucht über See – (Un-)Recht auf See

Fair Oceans
medico international

14.30 – 15.15 Uhr Kaffeepause

15.15 – 16.45 Uhr Veranstaltungen Teil 3

Die Hohe See – Goldgrube oder gemeinsames Erbe der Menschheit?

World Wide Fund For Nature (WWF)

Kleine Fische : Großer Fang
– Kleinfischerei im Kontext internationaler Fischereipolitik

Brot für die Welt
Fair Oceans

16.45 – 17.00 Uhr Pause

17.00 Uhr Veranstaltungen Teil 4

Plastik – weniger ist Meer

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Wettlauf um den Pazifik und die Schätze der Tiefsee

Brot für die Welt
Fair Oceans

18.30 Uhr Pause

20.00 Uhr Podium

Zur Zukunft des Meeresschutzes

Inge Paulini (WBGU)
Nadja Ziebarth (BUND)
Stephan Lutter (WWF)
BMUB (angefragt)
Moderation: Cornelia Wilß

Samstag, 17. Mai 2014

10.00 Uhr Einführung

10.30 Uhr – 12.00 Uhr Veranstaltungen Teil 5

Maritimer Raubbau in Kunst und Medien

Fair Oceans

Globalisierung – Seeleute unterwegs auf allen Meeren

Deutsche Seemannsmission

12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause

13.00 – 14.30 Uhr Veranstaltungen Teil 6

OFF THE BEACH!
Die globale Kampagne für sicheres und sauberes Schiffrecycling

Shipbreaking Platform

Ernährung und Fischereipolitik

Slow Food Deutschland
Brot für die Welt

14.30 – 15.15 Uhr Kaffeepause

15.15 – 16.45 Uhr Veranstaltungen Teil 7

Die Rolle der Ozeane beim Klimawandel

Deepwave

Die Meere – Schwarzes Loch im Völkerrecht?

Forum Umwelt und Entwicklung

16.45 – 17.00 Uhr Pause

17.00 Uhr Plenum

Resümee und Abschlusserklärung der Konferenz

18.30 Uhr Verabschiedung

Gastreferentinnen und Gastreferenten

Neben den Referentinnen und Referenten der einladenden Organisationen werden folgende Gäste in den verschiedenen Veranstaltungen der Konferenz vortragen:

Gerold Conradi – Küstenfischer

Helmut Dietrich – Forschungsgesellschaft Flucht und Migration

Rainer Froese – Geomar

Merijn Hougee – Clean Shipping Index

Silja Klepp – artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit

Rosa Koian – Bismarck Ramu Group

Maureen Penjueli – Pacific Network on Globalisation

Lisa Rave – Preisträgerin des Videokunst Förderpreis Bremen

Jochen Schumacher – Institut für Naturschutz und Naturschutzrecht Tübingen

Uwe Sturm – Fisch vom Kutter

Sebastian Unger – Institute for Advanced Sustainability Studies

Erik van Doorn – Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht

Sarah Zierul – Journalistin und Regisseurin

Organisatorisches

Die Konferenz ist öffentlich und die Teilnahme ist kostenlos. Um eine bessere Planung der Konferenz zu ermöglichen, bitten wir hierfür um eine schriftliche Anmeldung per E-Mail unter: fair-oceans@gmx.info

Reisekosten können, wenn dies aus sozialen Gründen notwendig ist, nach vorheriger Absprache im Umfang des Etats erstattet werden.

Die Konferenz wird organisiert vom Arbeitsschwerpunkt »Fair Oceans« des »Vereins für Internationalismus und Kommunikation e.V. « (IntKom) gemeinsam mit »Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst« und dem »Forum Umwelt und Entwicklung«.

Nähere Informationen zu den weiteren Veranstaltungen des Bündnisses und der Konferenz erhalten Sie unter: www.fair-oceans.info

oder

Kai Kaschinski (Fair Oceans)
Mobil: 0049-(0)152-295 170 04
E-Mail: fair-oceans@gmx.info

Förderung

Die Tagung wird ausgerichtet mit Mitteln des »Vereins für Internationalismus und Kommunikation e.V.« und gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch »Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst« und gefördert aus der Lotterie »BINGO! – Die Umweltlotterie« durch den »Senator für Umwelt, Bau und Verkehr« sowie gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.

Der Herausgeber ist für den Inhalt allein verantwortlich.

V.i.S.d.P.: IntKom – Bernhardstraße 12 – 28203 Bremen

Weitere Veranstaltungen
von Partnern des zivilgesellschaftlichen Bündnisses
rund um den Europäischen Tag des Meeres

05. – 31. Mai

Eingetaucht – Vielfalt in unseren Meeren

Schätze der Tiefsee: Kaltwasserkorallen

„Eingetaucht“ ist eine Wanderausstellung des BUND-Meeresschutzbüro. Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Unterwasserwelt der Nord- und Ostsee. Ökologische Grundlagen der Meere werden erläutert und die vielfältigen Lebensgemeinschaften der Riffe und Sandbänke gezeigt. Zudem werden hier das Natura-2000-Netzwerk mit seinen zehn deutschen Meeresschutzgebieten und Fragen zum Meeresschutz thematisiert.
Die zweite Ausstellung „Schätze der Tiefsee“ ist in Kooperation mit dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften entwickelt worden und beleuchtet die Welt der Kaltwasserkorallen der Tiefsee und deren Artenreichtum.
Die Ausstellungen sind zu sehen im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen,
Montag bis Freitag von 10.00 -19.00 Uhr und Samstag von 10.00 – 14.00 Uhr – Eintritt frei

Montag, 05. Mai, 20.00 Uhr

Der letzte Fang
Dokumentarfilm in Gegenwart des Regisseurs Markus CM Schmidt

Von Fischernetzen im Mittelmeer bis zur Thunfischauktion in Japan. In „ Der letzte Fang“ reisen wir um die ganze Welt und erkunden die Abgründe der Überfischung – ein düsteres Geschäft, das letztendlich etliche Arten bedroht.
Zum einen werden zwei Fischerteams aus der südfranzösischen Küstenstadt Séte bei ihrer Arbeit begleitet. Zum anderen berichtet der Fischfang-Experte Robert Mielgo, der sich seit langem gegen die Überfischung einsetzt, über die rücksichtslosen Praktiken im Fischfang. Der Film besticht durch die Kraft seiner Bilder.

Vorführung des Wasserforums Bremen in Kooperation mit dem CITY 46 | Kommunalkino Bremen, Birkenstraße 1, 28195 Bremen

Dienstag, 06. Mai, 20.30 Uhr

Versenkt und Vergessen: Atommüll vor Europas Küsten
Dokumentarfilm von Thomas Reutter und Manfred Ladwig

Die beiden Filmemacher haben sich auf die Suche nach Exemplaren der mehr als 100 000 Atommüllfässern gemacht, die seit den 70er Jahren auf hoher See verklappt wurden. Als die Öffentlichkeit damals erfuhr, was im Meer geschah, gewann die Umweltorganisation Greenpeace ihren Kampf gegen diese unglaubliche Entsorgungspraxis. Trotzdem wird heute noch flüssiger Atommüll von den Wiederaufbereitungsanlagen in die Irische See und in den Ärmelkanal geleitet ohne dass das Ausmaß der Gefahren klar ist.

Vorführung des Wasserforums Bremen in Kooperation mit dem CITY 46 | Kommunalkino Bremen, Birkenstraße 1, 28195 Bremen

Sonntag, 18. Mai

Public Day an der Bremer Schlachte
Infostände und Informationen

Auf dem offiziellen Public Day des Europäischen Tags der Meere werden verschiedene Organisationen aus dem zivilgesellschaftlichen Bündnis mit Ständen und Informationen entlang der Schlachte in der Bremer Innenstadt vertreten sein. Infostände in der Nähe der Stephanibrücke und des Weserbahnhofs werden der BUND, die Deutsche Seemannsmission und Greenpeace Bremen aufbauen. Zudem werden die Bremer Organisationen des Bündnisses mit Flyern über ihre Positionen zur Meerespolitik informieren.

Montag und Dienstag, 19. und 20. Mai

Kongress des Europäischen Tags der Meere
Gespräche, Positionen und Workshop

Während des offiziellen Kongresses wird der World Wide Fund For Nature gemeinsam mit dem Institut für Seevölkerrecht und Internationales Meersumweltrecht am Montag von 11.00-12.30 Uhr einen Workshop mit dem Titel Limits to Blue Growth in the Deep Sea ausrichten. Brot für die Welt und Fair Oceans stellen für Gespräche mit den Gästen des Kongresses und für die Präsentation von Infomaterial zur Meerespolitik einen Stand zur Verfügung und laden die internationalen Gäste der zivilgeselllschaftlichen Konferenz und Vertreterinnen und Vertreter des Bündnisses als Gesprächspartner dorthin ein. Das Bündnis wird den Kongress nutzen, um sein gemeinsames Positionspapier zur Meerespolitik der Öffentlichkeit vorzustellen.

www.fair-oceans.info

Der letzte Ozean – Paradies am Ende der Welt

Die Heinrich Böll Stiftung Bremen lädt ein…

Der letzte Ozean – Paradies am Ende der Welt
Filmvorführung mit einer Einführung von Dr. Onno Groß

Sonntag, 4. Mai 2014, 15:00 Uhr
Ort: Kommunalkino City46, Birkenstraße 1, 28195 Bremen
Eintritt frei

Das Rossmeer in der Antarktis ist eines der letzten unberührten Meere unserer Erde. Jedoch ist auch das Rossmeer angesichts weltweit sinkender Fischbestände zunehmend von internationalen Fischereiinteressen bedroht. Der Meeresbiologe Onno Groß von Deepwave e.V. stellt das bedrohte Ökosystem in einer Einführung vor und wir zeigen den Film „The last Ocean“, in dem das Rossmeer und Initiativen zu seinem Schutz dargestellt werden.

Weitere Filme zum Thema Meer zeigt das Kino City46 zusammen mit Robin Wood am 5. und 6. Mai: https://www.robinwood.de/Bremen.453.0.html

Weitere Veranstaltungen anlässlich des Europäischen Tags der Meere in Bremen: http://www.fair-oceans.info/index.php/aktuell.html


Lena Siemon Marques
Heinrich Böll Stiftung Bremen
Plantage 13
28215 Bremen
boell-bremen@arcor.de
T: 0421 352368

Fotoausstellung: Expedition in unerforschte Tiefen

Vipernfisch. Foto: Solvin Zankl

Vipernfisch. Foto: Solvin Zankl

Fotoausstellung: Expedition in unerforschte Tiefen

Seit mehr als 15 Jahren bereist der Kieler Fotograf Solvin Zankl alle Erdteile, um die Schönheit der Natur, aber auch ihre Gefährdung zu dokumentieren. Zusammen mit dem GEO-Redakteur Lars Abromeit gab er 2013 den Bildband „Ozeane – Expedition in unerforschte Tiefen“ heraus. Eine Fotoausstellung zeigt jetzt 35 der faszinierendsten Aufnahmen aus diesem Buch. Erste Station der Ausstellung ist das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Die Ausstellung wird am Freitag, 4. April eröffnet.

Pinguine, die auf dem Wasser zu tanzen scheinen. Filigrane Quallen, die knapp unter der Wasseroberfläche durch einzelne Lichtstrahlung schweben. Transparente Fische mit riesigen Fangzähnen, die scheinbar aus einer anderen Welt stammen. Der Kieler Naturfotograf Solvin Zankl hat sie alle abgelichtet. Seit Jahren reist er um die Erde, sucht Inseln, Küsten und die offene See auf, um die Bewohner der Ozeane in all ihrer Pracht zu dokumentieren. Zusammen mit Texten des GEO-Redakteurs Lars Abromeit ist daraus im vergangenen Jahr der faszinierende Bildband „Ozeane“ entstanden, der seine Leser auf eine Expedition in unerforschte Tiefen entführt. Begleitend zum Bildband zeigt jetzt eine Fotoausstellung 35 atemberaubende Aufnahmen von ganz unterschiedlichen Meeresbewohnern. Sie ist ab kommenden Freitag, 4. April 2014, am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Standort Ostufer, zu sehen.

Wie das Buch seine Leser, so begleitet auch die Ausstellung ihre Besucher durch die Meere der verschiedenen Klimazonen, angefangen in den tropischen Meeren, über die subtropischen und kühlen bis hin zu den polaren Meeren. Ein eigenes Kapitel ist dem größten und gleichzeitig geheimnisvollsten Lebensraum der Erde, der Tiefsee, gewidmet. Viele der Fotos sind auf wissenschaftlichen Expeditionen entstanden, die Solvin Zankl als Fotograf begleiten konnte. So hat er unter anderem an einer Fahrt des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung mit dem Forschungseisbrecher POLARSTERN in den Südatlantik teilgenommen, wo einige der einmaligen Fotografien von Tiefseeorganismen entstanden sind. Während einer Expedition des GEOMAR mit dem Kieler Forschungsschiff POSEIDON und dem Tauchboot JAGO vor der Norwegischen Küste hat Zankl Kaltwasserkorallenriffe vor die Linse bekommen, die für normale Taucher unzugänglich sind. „In dem Spagat zwischen Wissenschaft und Fotografie fühle ich mich zuhause“, sagt Zankl, der zunächst biologische Meereskunde in Kiel studierte, bevor er 1998 sein Hobby Fotografie zum Hauptberuf machte.

Am GEOMAR ist die Ausstellung von Freitag, 4. April, bis Freitag, 13. Juni zu sehen. Der Eintritt ist frei, die Öffnungszeiten sind Montag, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 15:30 Uhr und Freitag von 8 bis 15 Uhr.

Ausstellungseröffnung am GEOMAR (öffentlich):
Zeit: Freitag, 4. April 2014, 13 Uhr
Ort: GEOMAR, Foyer Standort Ost, Wischhofstraße 1-3, 24148 Kiel
https://www.geomar.de/news/article/fotoausstellung-expedition-in-unerforschte-tiefen/

Grußwort: Prof. Dr. Peter Herzig, Direktor des GEOMAR
Einführung in die Ausstellung: Solvin Zankl

Das Buch „Ozeane – Expedition in unerforschte Tiefen“ von Solvin Zankl und Lars Abromeit, 264 Seiten, ca. 220 Abbildungen, Format 26,8 x 28,9 cm, Hardcover mit Schutzumschlag, ist im Federking & Thaler Verlag erschienen (ISBN-13: 978-3-89405-977-4)

Mitgliederversammlung 2014

Einladung zur Mitgliederversammlung 2014

Sehr geehrtes Mitglied, liebe Freunde des Meeresschutzes,
hiermit möchten wir Sie recht herzlich einladen zur

10. Ordentlichen Mitgliederversammlung von DEEPWAVE e.V. für das Jahr 2012

am Freitag, den 21. Februar 2014 um 18:30 Uhr

!!Neuer Ort: Cafe „Gloria“ Belliancestrasse 31 / Ecke Lindenallee in 20259 Hamburg

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Bericht des Vorstandes und Geschäftsbericht 2012
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes 2012
6. Wahl der Kassenprüfer
7. Aussprache über die Aktivitäten, Verschiedenes

Ich hoffe, Sie bei der Veranstaltung zahlreich begrüßen zu können. Gäste und ehrenamtliche Aktive sind herzlich willkommen.

MfG Dr. Onno Groß 1. Vorsitzender

Die Zukunft der Meere – Umwelt und Entwicklung auf See

Die Zukunft der Meere – Umwelt und Entwicklung auf See

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

am 07. Dezember 2013 lädt Sie »Fair Oceans« gemeinsam mit »Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst« und dem »Forum Umwelt und Entwicklung« unter dem Titel »Die Zukunft der Meere« zu einer Tagung in das Konsul-Hackfeld-Haus in Bremen ein. Auf der Tagung werden das Hauptgutachten »Menschheitserbe Meer« des »Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen« (WBGU), aktuelle Analysen in der Meerespolitik aktiver Organisationen zu zentralen Themen des Meeresschutzes sowie die diesbezüglichen Positionen des »Forums Umwelt und Entwicklung« zur internationalen Debatte über »Ziele Nachhaltiger Entwicklung« vorgestellt.

Mit freundlichen Grüßen

Kai Kaschinski (Fair Oceans)

Die Zukunft der Meere

Umwelt und Entwicklung auf See

Öffentliche Tagung
zur Vorstellung und Diskussion des Hauptgutachtens 2013 »Menschheitserbe Meer« des »Wissenschaftlichen Beirates für Globale Umweltveränderungen« und der meerespolitischen Positionen des »Forums Umwelt und Entwicklung« zur internationalen Debatte über »Ziele Nachhaltiger Entwicklung«.

im Konsul-Hackfeld-Haus in Bremen

am 07. Dezember 2013
von 10.00 bis 18.00 Uhr

Birkenstraße 34 – 28195 Bremen

Tag für Tag verschärft sich der Zugriff auf die Weltmeere und die Konkurrenz um lukrative Fang- und Förderlizenzen. In der Tiefsee und an den Polen werden bisher unzugängliche Meeresregionen erschlossen. Bauvorhaben stoßen von den Küsten aus ins Meer vor und mehr und mehr Offshore-Anlagen werden draußen auf See errichtet. Ohne die Verdichtung des Seeverkehrs wäre der globalisierte Warenhandel in seiner heutigen Form nicht zu realisieren. Initiativen zum Schutz der Ökologie der Meereswelt und zur gerechten Verteilung ihrer Schätze drohen bei diesem Wettlauf ins Hintertreffen zu geraten. Da die entwicklungs- und umweltpolitische Bedeutung der Ozeane und Meere jedoch kaum zu überschätzen ist, ist es notwendig an die Erschließung der Meere von vornherein Anforderungen zu knüpfen, die diesem Umstand Rechnung tragen.

Der »Wissenschaftliche Beirat für Globale Umweltveränderungen« (WBGU) hat das mit seinem diesjährigen Hauptgutachten »Menschheitserbe Meer« getan und eine weitreichende Vision zur Gestaltung der Meerespolitik gezeichnet. Seit 1992 bereits analysiert der WBGU globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme, beobachtet die entsprechenden politischen und wissenschaftlichen Prozesse und schärft das öffentliche Bewusstsein für globale Umweltfragen. Die Tagung nimmt nun das aktuelle Gutachten »Menschheitserbe Meer« und die darin formulierten Handlungsempfehlungen zum Anlass für eine interdisziplinäre Debatte über notwendige Eckpfeiler für die internationale Meerespolitik. Beginnen wird die Veranstaltung daher mit einer Einführung in das Gutachten und seine zentralen Aussagen. Im Weiteren werden Gäste von »Deepwave«, dem »Naturschutzbund Deutschland« (NABU), der »Universität Trier« sowie dem »World Wide Fund For Nature« (WWF) ihre Positionen zu speziellen Fragen der Meerespolitik ausführen und damit die Grundlage für gemeinsame Diskussionen schaffen, die ihre jeweiligen Arbeitsbereiche und Lösungsansätze reflektieren.

Gravierende und für eine nachhaltige Meerespolitik relevante Entwicklungen wie die Reformierung des internationalen Seerechts, die Erschließung der Tiefsee, der Meeresschutz auf der Hohen See, die Sicherung des Beitrags der Fischerei zur Ernährung oder die Belastung der marinen Ökosysteme durch Plastikmüll werden hierzu aufgegriffen werden. Sowohl umwelt- als auch entwicklungspolitische Aspekte werden so zur Sprache kommen und auf ihre Zusammenhänge hin betrachtet werden. Die im Rahmen der »AG Meere« des »Forums Umwelt und Entwicklung« (FUE) entwickelten meerespolitischen Forderungen zur internationalen Debatte über »Ziele Nachhaltiger Entwicklung«, die ebenfalls auf der Tagung präsentiert werden, dienen neben dem Hauptgutachten des WBGUs als zusätzlicher Bezugspunkt für die Diskussionen. In seiner Gesamtheit steht der Tag somit im Zeichen der Positionsbestimmung und des Austausches über notwendige Schritte, die die Weltmeere dauerhaft als gemeinsames und ökologisch intaktes Erbe der Menschheit erhalten.

Programm

10.00 Uhr
Einlass

10.15 Uhr
Begrüßung und Einführung:
Entwicklung auf See zwischen Utopie und Realität
Kai Kaschinski
Fair Oceans, Bremen

10.30 Uhr
Keynote:
Menschheitserbe Meer –
Eine langfristige Vision für eine nachhaltige Meerespolitik
Michael Stadermann
WBGU, Bremen

11.00 Uhr
Statement:
Menschheitserbe Meer und die Reformierung des Seerechts
Prof. Dr. Alexander Proelß
Universität Trier

11.20 Uhr
Gespräch mit Publikumsfragen:
Zu den Stärken und Schwächen des UN-Seerechtsübereinkommens
Michael Stadermann und Prof. Dr. Alexander Proelß

12.00 Uhr
Mittagspause

13.00
Input:
Die Weltmeere, ein Gemeingut mit Zukunft?
Dr. Christoph Spehr
Fair Oceans, Bremen

13.20
Input:
Ökologie und Gefährdungen der Tiefsee
Dr. Onno Groß
Deepwave, Hamburg

13.40 Uhr
Gespräch mit Publikumsfragen:
Zukünftige Herausforderungen für den Meeresschutz
Dr. Christoph Spehr und Dr. Onno Groß

14.20 Uhr
Input:
Meeresschutz und Fischereimangement in Westafrika
Uwe Johannsen
WWF, Hamburg

14.40 Uhr
Input:
Plastikmüll und seine Auswirkungen auf die Ökosysteme der Ozeane
Dr. Kim Detloff
NABU, Berlin

15:00 Uhr
Kaffeepause

15.30 Uhr
Gespräch mit Publikumsfragen:
Wachsende Umweltgefahren für die Meere
Uwe Johannsen und Dr. Kim Detloff

16.10 Uhr
Input:
Ocean Grabbing als Gefahr für die Ernährungssicherheit
Francisco Mari
Brot für die Welt, Berlin

16.30 Uhr
Input:
Meerespolitische Ziele für den SDG-Prozess
Jürgen Maier
FUE, Berlin

16.50 Uhr
Moderierte Diskussion:
Die Meere in der internationalen Diskussion nach Rio
Plenum

17.30 Uhr
Moderierte Abschlussrunde:
Rückblick auf die Tagungsergebnisse
Plenum

18.00 Uhr
Ende

Die Tagung wird organisiert vom Arbeitsschwerpunkt »Fair Oceans« des »Vereins für Internationalismus und Kommunikation e.V.« (IntKom) gemeinsam mit »Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst« und dem »Forum Umwelt und Entwicklung« in Kooperation mit dem »AStA der Universität Bremen« sowie dem »Bremer Entwicklungspolitischen Netzwerk«.

Um uns insgesamt eine bessere Planung der Tagung zu ermöglichen und eine ausreichende Verpflegung zu gewährleisten , bitten wir um eine schriftliche Anmeldung per E-Mail unter:

fair-oceans@gmx.info

Nähere Informationen zur Tagung erhalten Sie unter:
www.fair-oceans.info

Presseanfragen können wir unter den folgenden Kontaktdaten an uns gestellt werden:

Kai Kaschinski (Fair Oceans)

Mobil: 0049-(0)152-295 170 04

E-Mail: fair-oceans@gmx.info

— Über eine Weiterleitung dieses Veranstaltungshinweises freuen wir uns —

Die Tagung wird gefördert mit Mitteln von »Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst« und aus der Lotterie »BINGO« durch den »Senator für Umwelt, Bau und Verkehr« sowie gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.

Der Herausgeber ist für den Inhalt allein verantwortlich.
V.i.S.d.P.: IntKom – Bernhardstraße 12 – 28203 Bremen

—–

„Fair Oceans
– Die Weltmeere als gemeinsames Erbe der Menschheit
und ihre nachhaltige Nutzung“

www.fair-oceans.info

Ein Arbeitsschwerpunkt des
Vereins für Internationalismus und Kommunikation e.V.

Bernhardstraße 12
28203 Bremen

Fon: 0049-(0)152-295 170 04
Fax: 0049-(0)421-307 46 65
E-mail: fair-oceans@gmx.info

Verein für Internationalismus und Kommunikation e.V.
Postbank Hamburg – BLZ 20010020 – Kto 6669209
Stichwort: Fair Oceans

Lange Nacht des Tauches in Berlin am Sa. 2.11

Lange Nacht des Tauches in Berlin am Sa. 2.11

Am Samstag, den 02.11.13 präsentiert die Kulturfabrik Moabit nunmehr
das achte Jahr in Folge die populäre „Lange Nacht des Tauchens“ in
Berlin. Diese einzigartige Veranstaltung widmet sich, wie der Name
schon erahnen lässt, ganz dem Thema Tauchen.
Filmvorführungen, Fachvorträgen, Informationsständen sowie
UW-Bilderausstellungen sollen die vielseitigen Aspekte des
Tauchsportes beleuchten und damit auch das Interesse bei
Nicht-Tauchern wecken.

Das Highlight in diesem Jahr ist der brandaktuelle Kinofilm
„Verborgene Welten – Die Höhle der Toten“. Diese beeindruckende
Dokumention über die Erkundung des weltweit größten
Unterwasserhöhlensystems in Yucatan wurde vor kurzem gleich mit zwei
Preisen bei den „Cannes Cooperate Media & TV Awards“ ausgezeichnet.
Und passend dazu wird der Forschungstaucher Robert Marc Lehmann über
Idee bis hin zum Making of dieses Filmes berichten.

Der aktive Meeresschutz soll auch in diesem Jahr eine zentrale Rolle
spielen, daher haben wir Wissenschaftler und Mitglieder von
Umweltschutzorganisationen u.a. Sea Shepherd eingeladen, um uns einen
Einblick in ihre Tätigkeiten zu geben und über den aktuellen Stand der
Meereswelt zu informieren.

Vortrag DEEPWAVE e.V. 18:30 Der Müll, das Meer und die Folgen

Abgerundet wird das umfangreiche Programm mit einer UW-Fotoausstellung
des Tauchers Michael Knorr, einer Fotoinstallationen von der
Unterwasser-Kunst Gruppe PoolPosition sowie einer Ausstellung der
Marine Reseach Germany von unterwasserarchäologischen Exponaten aus
der Ostsee.

Darüber hinaus kann sich an den zahlreichen Informationsständen über
Tauchvereine, Tauchtechnik, Tauchbasen etc. informieren werden. Den
musikalischen Abschluss des Abends übernimmt der Sänger Stefan Fiebig
und läutet damit die legendäre Tombola ein (die Erlöse gehen zu
Gunsten der KuFa Kids).

Weitere Eindrücke, Bilder und Projektbeschreibungen zur
„Langen Nacht des Tauchens“ finden Sie auch auf der Homepage:
www.lange-nacht-des-tauchens.de und auf Facebook unter : https://www.facebook.com/langenacht.destauchens

Veranstaltung: Lange Nacht des Tauchens
Veranstalter: KULTURFABRIK Moabit
Veranstaltungsort: KULTURFABRIK Moabit
Lehrter Str. 35
10557 Berlin
Datum:
Beginn:
Samstag, der 02. November
15:30 Uhr
Eintritt: 10,- Euro
Verkehrsanbindung: Berlin Hauptbahnhof + Bus
123 bis Kruppstr./M27 bis
Quitzowstr. oder 15 Min.
Fußweg

Die „Tage der Meere“ im Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck

Die „Tage der Meere“ im Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck

In Kooperation mit dem Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck und IFAW laden wir von Deepwave e.V. Sie hiermit zu den „Tagen der Meere“ nach Hamburg ein. Neben unserem Infostand mit vielen Hintergrundinformationen zum Meeresschutz und unseren Experten vor Ort, hoffen wir Sie auch bei stündlichen Vorträgen zu den aktuellen Themen des Meereschutzes begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns darauf mit Ihnen über den Schutz der Meere zu diskutieren. Und ganz besonders empfehlen wir die Vortäge zum internationalen Schutz der Haie von unserem Kollegen Ralph Sonntag vom IFAW. Besuchen Sie uns und erfahren Sie mehr aus erster Hand über den Meeresschutz vor einer grandiosen Kulisse – dem Haiatoll bei Hagenbeck.

Wann: Sa und So 12-13-10-2013
Wo: Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck
Lokstedter Grenzstraße 2
22527 Hamburg
www.hagenbeck.de

Facebook-Event:
https://www.facebook.com/events/1420000704884512/

Kontakt
DEEPWAVE e.V.
Die Meeresschutzorganisation
Email: info@deepwave.org
Web: https://dev.deepwave.org
Sodenkamp 13e, D-22337 Hamburg
Telefon: +49 – (0)40 46 85 62 62
Telefax: +49 – (0)40 46 85 62 63
Mobil: +49 – (0)179 598 69 69

The last Ocean – Filmvorführung und Diskussion zum Antarktisschutz

Filmvorführung und Diskussion zum Antarktisschutz: „The last Ocean“

Regie: Peter Young / Land: Neuseeland / Länge: 87 min
http://www.lastocean.org/

Die antarktische Ross-See ist das letzte von der menschlichen Gier nahezu unberührte Meer. Wale, Seehunde und Pinguine bevölkern die polare See über und unter Wasser. Doch das zerbrechliche Ökosystem der Antarktis ist in Gefahr: Eine internationale Fischfangflotte hat das Gold der Ross-See gefunden. Sie ist auf der Jagd nach “Schwarzem Seehecht”, der weltweit in Upperclass-Restaurants als chilenischer Barsch verkauft wird. Wissenschaftler fordern die Fischerei in der Ross-See zu verbieten, nicht weniger als ihr natürliches Gleichgewicht steht auf dem Spiel.
Im Film kommen diese Wissenschaftler aber auch viele Vertreter von Umweltschutzorganisationen zu Wort und unterstreichen den notwendigen Schutz der antarktischen See.

Im Anschluss an beide Filme diskutieren wir mit
Thilo Maack – Campaigner für Meere, Greenpeace Deutschland
Moderation: Karin Heuer – umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Programm unter
http://event.boell-net.de/OrgClient/Downloads/12801.pdf

Trailer hier:
http://www.youtube.com/watch?v=bKQUmlV6cSk

Eintritt: 8 € / ermäßigt 5 € – Kartenreservierung Tel. 040 8000 7010

Veranstalter Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg
Veranstaltungsort
RIALTO Kino
21107 Hamburg, Vogelhüttendeich 30

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