Veranstaltungen

Weltweit werden täglich zum Thema Meer Filmfestivals, politische Treffen, wissenschaftliche Symposien, Vorträge und Strandmüllsammeltage  veranstaltet.
Hier eine Übersicht über das, was gerade geschieht.

Meeresschützertag Bremen 6. Feb. 2016

Uni Bremen Hörsaalgebäude HS “Keksdose” Einlass ab 11:00 Uhr Sea Shepherd Deutschland lädt am Sonnabend, dem 06. Februar 2016 zum „Meeresschützertag Bremen“ ein und möchte der Öffentlichkeit in einer ganztägigen Veranstaltung die Thematik und Dringlichkeit des Meeresschutzes aus sehr unterschiedlichen Perspektiven näher bringen. Wir freuen uns sehr, die nationalen und internationalen Meeresschutz-Organisationen Stop Finning, The  Black Fish, DEEPWAVE, Hard To Port sowie Der Mellumrat zu begrüßen und viel über die selbstgesetzten Ziele, die Methodiken und die Motivation zu erfahren. Als besonderes Highlight dieses Tages werden zwei international bekannte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur in Vorträgen zum Thema Meeresschutz Stellung beziehen: Der Ozeanologe, Meteorologe (maritim), Klimaforscher und Autor Prof. Dr. Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung / GEOMAR in Kiel (Träger zahlreicher Auszeichnungen, u.a. Preisträger des Deutschen Umweltpreises 2015) mit seinem Vortrag „Das Ende der Ozeane. Warum wir ohne die Meere nicht überleben werden“ sowie der Publizist und Autor Frank Schätzing („Der Schwarm“, „Nachrichten aus einem unbekannten Universum. Eine Zeitreise durch die Meere“, „Limit“ u.v.m.) mit seinem Vortrag „Sind wir noch zu retten?“. Der Meeresschützertag findet in der Universität Bremen statt. Aufgrund der großen Resonanz des Events im vergangenen Februar, sowie der Vielzahl der Beiträge werden diesmal beide Hörsäle des Hörsaalgebäudes „Keksdose“ für die Vorträge, sowie das Foyer für die Infostände aller NGOs genutzt. Ebenfalls im Foyer wird durch Vegan Charity Bake Sale für das leibliche Wohl gesorgt. Wir wünschen uns, mit diesem Tag der Öffentlichkeit die Wichtigkeit des Meeresschutzes aus vielen Perspektiven näher zu bringen. Ihr seid herzlichst eingeladen, der Eintritt ist natürlich frei.

For the oceans !

Gemeinsam für die Meere !

https://www.facebook.com/events/1543389825974451/

Merry Christmas and Happy New Year

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Merry Christmas & Happy New Year wishes you

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht Ihnen

 

DEEPWAVE – Die Meeresschutzorganisation

Organization for Marine Conservation

 

Ausstellung “Die Meeresfibel” im Meeresmuseum Stralsund

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Ausstellungseröffnung “Die Meeresfibel” im Meeresmuseum Stralsund

Eröffnung 4. Dezember um 11:00 Uhr in der Sonderausstellung

„Unser Blauer Planet: gestern – heute – morgen“
die Meeresfibel der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. mit Original-Illustrationen von Anna Mandel.

Dauer 4. Dezember 2015 bis 17. April  2016

Unsere Erde, „der Blaue Planet“, wird zu etwa 70 Prozent vom Wasser der Meere bedeckt. Doch es ist viel zu wenigen Menschen bewusst, wie viel wir dem Meer zu verdanken haben. Wir wissen nicht, wie reichhaltig die Ozeane gestern waren, wie bedroht sie heute sind und wie sie morgen wieder sein könnten. Die Meeresfibel „Unser Blauer Planet“ von DEEPWAVE e.V., gefördert mit Mitteln des Umweltbundesamtes und Bundesumweltministeriums, zeigt zum einen die Faszination der Meere und vermittelt zum anderen wirksame Projekte als Antwort auf die derzeitigen Bedrohungen. Die 36 Seiten starke Broschüre lebt besonders von den detaillierten und wissenschaftlich fundierten Illustrationen der Hamburger Künstlerin Anna Mandel.

„Als Illustratorin der Meeresfibel für Schüler bin ich mir bei jeder Zeichnung der Verantwortung bewusst gewesen, diese Probleme und wirksame Wege zu ihrer Behebung anschaulich und einfühlsam darzustellen. Mir geht es hier vor allem um die Message: den Blick auf die Meere zu ändern, unseren Planeten als Blauen Planeten zu begreifen und aus neu erworbenem Wissen heraus handeln zu können, denn noch können wir es“, sagt die Illustratorin Anna Mandel.

Am Beispiel einiger Ökosysteme (der Nordsee, Hochsee, Tiefsee, Tropenmeere und Eismeere) wird jeweils die Lebenswelt gestern, heute und morgen akribisch dargestellt. So lebten vor den Dünenküsten der Nordsee früher vor 150 Jahren noch reiche Fischschwärme und zahlreiche Schweinswale, während heute die zunehmende Nutzung (Kiesabbau, Schifffahrt, Tourismus, Fischerei) den Artenreichtum stark gefährdet. Eine Lösung wären daher morgen mehr Schutzgebiete für den Fischnachwuchs und die seltenen Tiere. In Tropenmeeren, die noch vielfältiger von Verschmutzungen bedroht sind, steht dagegen der Schutz der Mangroven und Korallen im Vordergrund. Für die Tiefsee mit ihren faszinierenden Lebewesen gilt es zukünftig weltweite Regeln und große Schutzgebiete zu etablieren.

Die verständlich geschriebenen Texte der buchartigen Broschüre sollen vor allem Kindern die vielfältige Welt des Lebensraumes Meer näher bringen und ein Umdenken für die folgenden Generationen bewirken.

In der Ausstellung werden die 13 großformatigen, in langer Handarbeit entstandenen Original-Zeichnungen und die Meeresfibel-Texte zu sehen sein.

„Es war eine spannende Zusammenarbeit eines Biologen mit einer Illustratorin“, erläutert der Hamburger Meeresbiologe Onno Groß, der Vorsitzende des vor zwölf Jahren gegründeten Vereins Deepwave, der auf die zunehmende Umweltverschmutzung von Meeren und selbst der Tiefsee aufmerksam macht. “Es liegt heute in unseren Händen die Zukunft der Meere zu sichern und dafür wollen wir gerade die Jugendlichen sensibilisieren”.

Die Meeresfibel für Schüler „Unser Blauer Planet: gestern – heute – morgen“ ist über den Verein DEEPWAVE e.V. gegen eine Spende für Portokosten zu beziehen.

Weiteres Pressematerial (Poster, Postkarten) und hochauflösende Bilder schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu : info@deepwave.org oder Dr. Onno Groß, 1. Vorsitzender Tel 0179 598 69 69

Hintergrundmaterial:

Künstlerin Anna Mandel

http://www.io-home.org/portfolios/m/bilder?k_User=1690

DEEPWAVE e. V.

Der gemeinnützige Verein DEEPWAVE setzt sich auf nationaler und internationaler Ebene für die Belange der Ozeane und ihre gefährdeten Lebewesen ein. www.deepwave.org

Meersfibel-Blog:
http://meeresfibelblog.wordpress.com

Pressestimme:

Artikel Ostsee-Zeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Stralsund/Die-Ozeane-brauchen-eine-Chance

DEEPWAVE bei der 10. Langen Nacht des Tauchens Berlin

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Willkommen zur 10. Langen Nacht des Tauchens

Die KULTURFABRIK Moabit goes into the deep blue und lädt erneut ein zum Unter- und Abtauchen in die Lange Nacht des Tauchens:
Bereits zum zehnten Mal findet das Tauchevent statt. Am 07. November 2015 öffnen sich wieder die Tore unseres Hauses für Tauchinfos, Unterwasserfilme, Vorträge und Kleinkunst, sowie Livemusik.

Veranstaltungsort: KULTURFABRIK Moabit
Lehrter Str. 35
10557 Berlin

Beginn: Samstag, 07.11.2015 um 16:00Uhr

Verkehrsanbindung: Berlin Hauptbahnhof + Bus 123 bis Kruppstraße oder M27 bis Quitzowstr. oder 15 Min. Fußweg

Gewinnspiel: Freikarten Ocean Film Tour vol.2

5 mal 2 Eintrittskarten für die Ocean Film Tour vol.2 zu gewinnen

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=25pgnuM_FZ4

Gewinnspiel: Verlosung von 5 mal 2 Eintrittskarten für die Ocean Film Tour vol.2

Jetzt Mitglied bei Deepwave e.V. werden und Eintrittskarten gewinnen!

Wir freuen uns, Sie zur zweiten International Ocean Film Tour einladen zu können!
Gewinnen Sie und suchen Sie sich ihren Wunschort und Wunschtermin aus!

Wenn Sie Abenteuer-, Meeres-, und Filmbegeistert sind
sollten Sie sich die zweite Ausgabe der International OCEAN FILM TOUR nicht entgehen lassen!

Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2014, vereint die Internationale OCEAN FILM TOUR VOLUME 2 erneut die besten (Unter)Wasserabenteuer in einem knapp zweistündigen Filmprogramm.

Insgesamt sechs Dokumentationen, die – egal ob IM, AUF oder UNTER Wasser – ein gemeinsames Thema haben: die Leidenschaft für die Ozeane als Lebens- und Spielraum!

Unter Anderem sind zwei unbedarfte Briten zu sehen, die 3500 Meilen über den indischen Ozean rudern, es sensibilisiert Umweltaktivist Rob Stewart für den Erhalt der Korallenriffe und es peitscht Profi-Surfer und diesjähriges „Gesicht der Tour“ Albee Layer durch meterhohe Wellen!

Den besten Eindruck vermittelt wie immer der (brandneue)
Trailer: http://bit.ly/19eAgJf

Die Premiere der zweiten Internationalen Ocean Film Tour ist am 21. März in Hamburg und von da an bis zum 30. Mai auf Sylt in ganz Deutschland unterwegs:

http://www.oceanfilmtour.com/tickets

JETZT MITGLIED/SPENDER bei DEEPWAVE e.V. werden und Freikarten gewinnen!
Unter allen neuen Mitgliedern bis zum 18. März 2015 verlosen wir die Freikarten für die Filmabende.

Hier werden Sie Mitglied und können Sie spenden:

Mitglied werden

oder einfach eine Email an

Viel Glück!

 

Neuer Vortrag „Meeresfibel“ im Ostseecenter

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Am 8. Mai wird es wieder einen Vortrag im Ostsee-Center Eckernförde im Rahmen der

Meeresfibel-Ausstellung geben (Die Ausstellung ist noch bis Mitte Mai zu sehen)

http://meeresfibel.blog.de/2014/12/05/ausstellungseroeffnung-meeresfibel-ostsee-info-center-eckernfoerde-19807404/

 

Ist das Meer noch zu retten? Verschmutzung, Überfischung, Versauerung – die Weltmeere sind in Gefahr und somit auch der Mensch. Jedoch: Kein Land der Welt kann diese Probleme alleine lösen. Bedroht sind Wale, Haie und Meeresschildkröten als Beifang in der Fischerei. Gleichzeitig treibt im Nordpazifik seit Jahrzehnten ein Müllstrudel, der schon jetzt so groß ist wie Zentraleuropa. Ob an den Pazifikinseln oder vor unserer Haustür: Plastikabfälle im Wasser sind eine Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Zehntausende Tiere kostet der Kunststoff in den Meeren der Welt jedes Jahr das Leben. Denn bis sich der Müll zersetzt, können 350 bis 400 Jahre vergehen. Damit nicht genug: Pestizide, Herbizide, Kunstdünger, Reinigungsmittel, Abwasser und Ölunfälle machen unsere Ozeane zur Sondermülldeponie. Darunter leiden Korallen, Austern, Garnelen, Hummer oder das Plankton – die Basis der ozeanischen Nahrungskette. Am Ende leiden auch die Fischbestände, die ohnehin schon in wenigen Jahrzehnten stark geschrumpft sein werden. Dabei gehören die Meere zum „Menschheitserbe“ nach dem Seerechtsübereinkommen. Der Schutz der Ozeane ist daher auch ein Thema auf internationaler Bühne.

Welche Antworten die Staatengemeinschaft auf diese drängenden Fragen hat beantwortet am Freitag den 23. Januar 2015 der Meeressexperte Dr. Onno Groß von der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. im Ostsee-Info-Center.

Ostsee Info-Center Eckernförde
Jungfernstieg 110 (Am Seesteg)
24340 Eckernförde

04351-72 62 66

info@ostseeinfocenter.de
www.ostseeinfocenter.de

http://meeresfibel.blog.de/2015/01/19/vortrag-zukunft-ozeane-warnsignale-risiken-19991141/

Kaltwasserkorallen – Juwelen der Tiefsee

Korallen, foto uli kunz, greenpeace

Korallen, foto uli kunz, greenpeace

Kaltwasserkorallen – Juwelen der Tiefsee

Juwelen der Tiefsee

Die Kaltwasserkoralle: Greenpeace und das Ozeaneum stellen die gefährdete Tiefsee-Schönheit vor – beim Expertentalk am 18. März in der Hamburger Greenpeace-Zentrale.

Exotische Fische, seichte tropische Gewässer – und dazwischen leuchtende Korallen in fantastischen Formationen. So ist das Bild, das wohl die meisten Menschen von den tierischen Stars der Riffe haben. Doch die farbenfrohen Nesseltiere leben auch in den kalten Tiefen der Weltmeere.

Licht in diese Dunkelheit bringen beim Expertentalk am 18. März 2015 Greenpeace-Meeresbiologin Sandra Schöttner  und Henning May, Taucheinsatzleiter des Ozeaneums Stralsund.

Mit faszinierenden Unterwasserfotos und anschaulichen Exponaten wird Henning May die Zuschauer mitnehmen auf eine Tauchreise in den Lebensraum der Kaltwasserkorallen Dabei demonstriert er die Herausforderungen ihrer behutsamen Bergung, damit sie ins Ozeaneum in Stralsund verbracht werden können. Dort sind sie nicht nur Aquariumsbewohner in der Tiefseeausstellung, sie dienen zusätzlich auch der Forschung.

Mit Sandra Schöttner wird May über die Bedeutung von Kaltwasserkorallen als Riff-Baumeister und ihre Bedrohung sprechen – und darüber, was jeder einzelne für den Schutz der „Juwelen der Tiefsee“ tun kann. Denn die artenreichen Ökosysteme sind nicht nur durch die Fischerei gefährdet, sondern auch durch Klimawandel und Meeresverschmutzung.

Das Ozeaneum Stralsund und Greenpeace verbindet eine langjährige Kooperation zum Schutz der Meere. Mit der Ausstellung „1:1 – Riesen der Meere“ und Aktionstagen  ist Greenpeace ständiger Gast im Ozeaneum. Mit dem Expertentalk findet nun eine gemeinsame Veranstaltung in der Greenpeace-Zentrale in Hamburg statt.

Dipl. Geogr. Henning May, Taucheinsatzleiter Ozeaneum Stralsund
Dr. Sandra Schöttner, Meeresbiologin, Greenpeace
Moderation: Dr. Onno Groß, Tiefseebiologe und Journalist, Deepwave Hamburg

18. März 2015, 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Greenpeace e.V., Hongkongstr.10, 20457 Hamburg

Dauer der Veranstaltung circa 2 Stunden, Eintritt frei

Anmeldung

Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung (Name, Personenanzahl) bis zum 13. März 2015 an ausstellung@greenpeace.de. Die Zahl der Plätze ist begrenzt; die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Sie erhalten eine Bestätigung.

http://www.greenpeace.de/themen/ueber-uns/ausstellung-veranstaltungen/juwelen-der-tiefsee

Willkommen!

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Meeren auf den Grund sehen

Photo: Tropen Aquarium Hagenbeck

Meeren auf den Grund sehen

Zum Tag der Meere laden Deepwave e.V. – die Meeresschutzorganisation und das Tropen-Aquarium ein. Erleben Sie einen neuen Blick auf unsere Ozeane.

Am Sonnabend, 11. Oktober, lädt das Tropen-Aquarium zum „Tag der Meere“ ein. Zu Gast ist „Deepwave e. V. – Die Meeresschutzorganisation“. Der Meeresbiologe und erste Vorsitzende des Vereins, Dr. Onno Groß, wird im Großen Hai-Atoll mit einem Informationsstand vertreten sein und dort ab 12 Uhr stündlich spannende Kurzvorträge zu verschiedenen Themen halten. Besucher des Tropen-Aquariums erfahren an diesem Tag ohne zusätzliche Kosten viel Wissenswertes rund um das Thema Meer.

Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Meeren bedeckt. Sie sind der Grund, warum die Erde aus dem Weltraum als „Blauer Planet“ erscheint. Ob Nordsee, Hochsee, Tiefsee, Tropenmeere oder Eismeer, sie alle sind unverzichtbar für den Planeten und alle Lebewesen darauf.

Wie haben diese Meere vor 50 oder 100 Jahren ausgesehen? Wie sehen sie heute aus? Und wie sollen sie in Zukunft aussehen? Was können Menschen hier und jetzt unternehmen, um den bedeutendsten Lebensraum der Erde zu erhalten und zu schützen?

„Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu erfinden“, sagt Bestsellerautor Frank Schätzing. Seit Jahren setzt er sich für den Schutz der Ozeane ein. Das geht natürlich nicht im Alleingang. Organisationen wie Deepwave e.V. haben sich Aufklärung und Wissensvermittlung zum Schutz der Meere auf die Fahnen geschrieben. In der soeben erschienenen Broschüre „Unser Blauer Planet“ zeigt Deepwave anhand von vielen Bildern und Zeichnung auf was ist, was war und was sein könnte. Diese Broschüre erhalten die Gäste am Informationsstand.

Das Vortragsprogramm:

12 Uhr – Der blaue Planet – die Zukunft unserer Meere
13 Uhr – Die Artenvielfalt der Küstenmeere
14 Uhr – Das Fabelreich der Tiefsee
15 Uhr – Hochseetiere heute – wie können wir sie schützen?
16 Uhr – Die Tropenmeere: von Korallen und Haien
17 Uhr – Klimawandel und Überfischung – Gefahren für den Ozean
Mehr Informationen:

http://www.hagenbeck.de/nc/tropen-aquarium/aktuell/einzelansicht/news/unsere-meere-gestern-heute-morgen.html

Auftakt des 9. ExtremWetterKongresses in Hamburg

Auftakt des 9. ExtremWetterKongresses in Hamburg

– Verkehrsinfrastruktur-Planung erfordert starke Einbeziehung von Wissen über Klimawandel

– Bedeutung extremer Wetterereignisse auf die Versicherungswirtschaft erheblich gestiegen

– Gesamtes Klimasystem erwärmt sich, trotz Stagnation der Lufttemperatur

– Notwendigkeit der Förderung von Wissenstransfer in die Öffentlichkeit

– 2.500 „junge Forscher“ in der HafenCity Hamburg

– Rollenverteilung zwischen Klimaforschung und Politik nicht immer einfach

– Neue Hoffnung auf ein globales Klimaabkommen setzt hohe Erwartung in die EU

Teilnehmer der Pressekonferenz:
Dr. Paul Becker, Vizepräsident Deutscher Wetterdienst
Frank Böttcher, Institut für Wetter- und Klimakommunikation
Arved Fuchs, Expeditionsleiter
Prof. Peter Höppe, Munich Re
Prof. Dr. Mojib Latif, GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Hans von Storch, KlimaCampus Hamburg und Helmholtz Zentrum Geesthacht

Redner zur Eröffnung (6.10.2014, 13 Uhr)
Senatorin Jutta Blankau, Senatorin Behörde für Umwelt und Stadtentwicklung Hamburg
Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident HafenCity Universität
Dr. Paul Becker, Vizepräsident Deutscher Wetterdienst
Dipl.-Met. Gudrun Rosenhagen, Vorsitzende Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V.
Klaus Milke , Vorstandsvorsitzender Germanwatch e.V.

Hamburg, 6.10.2014 – Der 9. ExtremWetterKongress hat am Montag in Hamburg begonnen. Fast 100 Wissenschaftler und Experten präsentieren einer breiten Öffentlichkeit den aktuellen Stand der Wissenschaft und stellen Themen zu Wetter und Klima zur gesellschaftlichen Diskussion.

Parallel zum ExtremWetterKongress finden in der Hamburger HafenCity die Veranstaltungen „Wetter.Wasser.Waterkant“ – Das Bildungsprogramm für Schulen – und die Open-Air-Fotoausstellung „Dem Sturm ins Auge schauen“ statt. Im Rahmen des Kongresses werden am 8.10. die Medienpreise für Meteorologie vergeben. Den Partnerstädtepreis für herausragende Forschung zu Wasser und Klima wird Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt überreichen. Insgesamt werden bis zum Freitag etwa 5.000 Besucher und Teilnehmer in der HafenCity erwartet.

Verkehrsinfrastruktur-Planung erfordert starke Einbeziehung von Wissen über Klimawandel

Der ExtremWetterKongress hat das dieses Jahr das Schwerpunktthema „Extremwetter/Klimawandel und Verkehr“. Verkehrsinfrastrukturen sind ein essentieller Bestandteil von modernen, hoch vernetzten Gesellschaften. Extreme Wetterereignisse verursachen jedoch auch in Deutschland immer wieder größere Ausfälle bei den Verkehrsträgern. Gut in Erinnerung sind zum Beispiel noch die Folgen der Hochwasser an Donau und Elbe im Jahr 2013, als z.B. größere Teilstücke von Autobahnen in Bayern wegen Überschwemmung gesperrt werden mussten und die Elbebrücke der ICE-Trasse Hannover-Berlin so stark beschädigt war, dass sie erst nach mehreren Monaten wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.
Im Rahmen sich ändernder klimatischer Bedingungen kann schon heute für verschiedene extreme Wetterbedingungen eine Zunahme der Eintrittshäufigkeiten festgestellt werden, die Auswertung von Klimaprojektionsdaten lassen weitere Änderungen der Eintrittswahrscheinlichkeiten solcher Ereignisse erwarten.
Dr. Paul Becker, Vizepräsident Deutscher Wetterdienst: „Für eine nachhaltige Strategie zum Erhalt bestehender und der Planung zukünftiger Verkehrsinfrastrukturen ist daher die Einbeziehung des Wissens über den Klimawandel von erheblicher Relevanz.“

Bedeutung extremer Wetterereignisse auf die Versicherungswirtschaft erheblich gestiegen

Global betrachtet hat sich durch den Klimawandel bereits die Bewertung von Risikogebieten deutlich verändert. Die Frage, inwieweit neu ausgewiesene Hochwassergebiete – wie aktuell in Hamburg – die Werte der Grundstücke vermindern und die Versicherbarkeit in Frage stellen, kann von Hamburg direkt auf globale Szenarien übertragen werden. Rund 80 Prozent der Bevölkerung weltweit lebt in Küstenregionen, die unmittelbar durch den steigenden Meeresspiegel gefährdet sind. Und auch in Deutschland ist die Bedeutung extremer Wetterereignisse auf die Versicherungswirtschaft erheblich gestiegen.
Prof. Peter Höppe, Leiter der GeoRisikoForschung von Munich Re: „In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland eine Reihe von extremen Sommerunwettern mit schweren Hagelschlägen ereignet, etwa im Juli 2013 mit Gesamtschäden von 3,6 Mrd. €, wovon 2,8 Mrd. € versichert waren.“ Der Munich Re zufolge zeigen Studien, dass solche Sommerunwetter mit Hagel und Starkniederschlag an Zahl und Intensität zunehmen, woran vermutlich der menschgemachte Klimawandel einen wesentlichen Anteil hat. „Aus meiner Sicht“, so Höppe, „sind große Anstrengungen nötig, um die Schadenanfälligkeit von Gebäuden und Infrastruktur bei solchen Unwettern zu reduzieren. Die Versicherung kann hierzu einen Anreiz bieten, denn sie kann billiger werden, wenn das Risiko durch schadenmindernde Maßnahmen reduziert wird.“

Wie wirtschaftlich sinnvoll solche Vorsorgemaßnahmen sind, zeigt das Beispiel Hochwasserschutz in Hamburg. Dort wurden seit der Hochwasserkatastrophe von 1962 mit 347 Toten mehr als 2 Mrd. € in Schutzmaßnahmen investiert. Dadurch hat Hamburg bei späteren Hochwassern nach einer Analyse von Munich Re seitdem Schäden in der Größenordnung von
20 Mrd. € vermeiden können. Zuletzt zeigte sich die positive Wirkung der Schutzmaßnahmen bei der schweren Sturmluft in Folge des Orkans XAVER 2013.

Gesamtes Klimasystem erwärmt sich, trotz Stagnation der Lufttemperatur
In den letzten Monaten haben Klimaskeptiker immer wieder versucht, den Klimawandel mit Hinweis auf die Stagnation der globalen Temperatur zu negieren. Diese Sicht der Dinge vernachlässigt nach Ansicht der Teilnehmer der Pressekonferenz die Betrachtung des gesamten Klimasystems. Prof. Dr. Mojib Latif, GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel: „Trotz des nur geringen Temperaturanstiegs an der Erdoberfläche während der letzten Jahre, schreitet die Erwärmung des Klimasystems rasant voran. Das ist an der anhaltenden Erwärmung der Meere bis in zwei Kilometer Tiefe zu erkennen. Die Ozeane haben in den letzten 40 Jahren über 90 Prozent der durch das Mehr an Treibhausgasen in der Atmosphäre erzeugten Wärmeenergie aufgenommen. US-Präsident Obama hat erst letzte Woche auf dem UNO-Sondergipfel zum Klimawandel noch einmal eindringlich vor den Folgen einer ungebremsten Klimaerwärmung gewarnt.“

Aktuell wirken die Ozeane nicht nur als Puffer für den Anstieg der globalen Temperatur, sie nehmen auch gewaltige Mengen CO2 aus der Atmosphäre auf. Neben den Klimafolgen hat die aktuelle Entwicklung daher einen erheblichen Einfluss auf das Ökosystem der Ozeane. Latif: „Infolge der Aufnahme von Kohlendioxid versauern die Meere zusehends, mit unabsehbaren Folgen für die Meeresökosysteme und die Ernährungssituation auf der Erde. Der Säuregrad der Meere hat seit Beginn der Industrialisierung schon um 30 Prozent zugenommen.“

Die sichtbaren Zeichen des Klimawandels
Der Expeditionsleiter Arved Fuchs ist gerade aus dem arktischen Eis zurückgekehrt. Auf seiner diesjährigen Expedition nach Grönland konnte er den Spuren des Klimawandels folgen. Arved Fuchs: „Auch in diesem Sommer konnte man an der Ostküste Grönlands die Auswirkungen des Klimawandels vor Ort erkennen. Beispielsweise konnten wir Vergleiche anstellen, wie sich der Haregletscher innerhalb von 31 Jahren verändert hat.“ In diesem Jahr waren Bergsteiger mit an Bord, die sich auf ihrer Expedition auch den Einflüssen der starken Schmelzprozesse ausgesetzt sahen. Fuchs: „Die Besteigung des Gunnbjörn Fjeld in nur 17 Tagen war eine herausragende Leistung, gerade unter dem Aspekt des extrem schwierigen Geländes, welches von Gletscherspalten und Schmelzseen durchzogen war.“ Satellitenbeobachtungen zeigen, dass Grönland im letzten Jahr etwa 375 Mrd. Tonnen Eis verloren hat. Das ist der höchste Jahreswert seit Beginn der Beobachtungen.

Notwendigkeit der Förderung von Wissenstransfer in die Öffentlichkeit

Die Folgen des Klimawandels sind indes an vielen Stellen der Erde, in Europa und auch in Deutschland sichtbar. Am Mittwoch dieser Woche wird die hochauflösende Wettercam am Großglockner mit dem „Medienpreis für Meteorologie“ ausgezeichnet. Eigentlich für aktuelle Wetterbeobachtungen gedacht, zeigt die seit vier Jahren laufende Kamera den rapiden Rückgang des Gletschers. Frank Böttcher, Leiter des Institut für Wetter- und Klimakommunikation: „Trotz der Stagnation bei der globalen Lufttemperatur in den letzten Jahren, ziehen sich 81 Prozent der Gletscher weltweit zurück. Das ist ein Hinweis darauf, dass sich einem weiteren Temperaturanstieg dieser Prozess beschleunigen dürfte.“

In der Arktis lagen in den letzten 15 Jahren – dem Zeitraum des globalen Temperaturplateaus – die Eisflächen im Mittel etwa eine Million Quadratkilometer unter denen der vorangegangenen Jahrzehnte. Böttcher: „Die Arktis reagiert ohne großen zeitlichen Verzug auf die globale Temperatur.“ Für die kommenden Jahre werde aus seiner Sicht die Kommunikation von wissenschaftlichen Ergebnissen immer wichtiger. „Eine gut informierte Gesellschaft, trifft aus meiner Sicht die klügeren Entscheidungen für die Zukunft. Dafür ist es notwendig, dass Ideologien und Meinungen den fundierten und überprüfbaren wissenschaftlichen Ergebnissen weichen. Der Wissenschaft kommt also verstärkt die Aufgabe zu, dieses Wissen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.“

2.500 „junge Forscher“ in der HafenCity
Die Politik hat aus Böttchers Sicht die Notwendigkeit verstärkter Bildungsmaßnahmen erkannt und in diesem Jahr erstmals das Bildungsprogramm „Wetter.Wasser.Waterkant“. gefördert, das als eigene Veranstaltung parallel zum ExtremWetterKongress stattfindet und mit 2.500 Teilnehmern die größte Veranstaltung dieser Art in Deutschland geworden ist. Größter Förderer des Bildungsprogramms ist die HafenCity Hamburg GmbH. Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Es freut mich sehr, dass sich mit dem Bildungsprogramm „Wetter.Wasser.Waterkant“. im Rahmen des ExtremWetterKongresses ein so spannendes Format für Hamburger Schüler und Lehrer erfolgreich in der HafenCity etabliert hat. Die HafenCity ist auch ein außergewöhnlicher Lernort: Land und Wasser neu verknüpfend, bietet sie ein hervorragendes Beispiel für zukunftsfähige Stadtstrukturen, die durch nachhaltige Gebäudeentwicklungen, integrierte Verkehrskonzepte sowie CO2-arme Wärmeversorgung verstärkt werden.“, so Bruns-Berentelg. „Die HafenCity leistet vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Dämpfung der Effekte des Klimawandels“.

Rollenverteilung zwischen Klimaforschung und Politik nicht immer einfach
Klimaforscher werden auf Grund ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse viel stärker mit ihren Ergebnissen gleichgesetzt, als Experten anderer Fachbereiche. Der Grund liegt in der hohen Relevanz der der Ergebnisse für unsere Gesellschaft. Daraus ergeben sich aber auch Rollenkonflikte: Endete die Arbeit der Forscher früher in diesem Bereich mit ihren Ergebnissen, werden sie heute von der Politik mit den Fragen nach Lösungen konfrontiert. Prof. Dr. Hans von Storch, vom KlimaCampus Hamburg und Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht: „Klimaforschung und Klimapolitik haben sich in die Klimafalle bugsiert – und nehmen beide Schaden dran. Die einen haben Probleme mit der kritischen Distanz, die anderen trauen sich nicht zu entscheiden.“ Dieser Rollenteilung stelle sich zukünftig auch der KlimaCampus in Hamburg. „Hamburg ist der Standort für Klimaforschung in Deutschland; hier wurde sie zweimal „erfunden“ – in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und im letzten Viertel des 20ten Jahrhunderts. Hier gibt es eine Vielfalt der Themen, Exzellenz in der Tiefe und eine Einbindung in regionale und internationale Entscheidungsprozesse. Zusammen sind wir der KlimaCampus Hamburg“, so von Storch weiter.

Neue Hoffnung auf ein globales Klimaabkommen setzt hohe Erwartung in die EU
Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch e.V. setzt in seiner Eröffnungsrede – trotz der bislang schleppenden Fortschritte – auf ein Ergebnis bei den internationalen Verhandlungen. Ende 2014 treffen sich die staatlichen Delegierten, die NGOs, Wissenschaftler und Unternehmensvertreter zur 20. UN-Klimakonferenz in Lima, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der 21. Gipfel in Paris ein global ausgerichtetes Regime ab 2020 schafft. Germanwatch e.V. nimmt als NGO seit 1995 an den internationalen Klimakonferenzen teil. Milke: „Die größte Hürde ist im Moment, dass die Europäer ihre pro-aktive Rolle bei den Verhandlungen wieder aufnehmen.“ Er sieht die USA und China aktuell in einer „erstaunlich konstruktiven Rolle“. Milke: „Hauptbremser sind Kanada, Australien, Russland und Japan.“
Dipl.-Met. Gudrun Rosenhagen, Vorsitzende der Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V. (DMG), sieht die Meteorologie als Vorbild: „Die Zusammenarbeit der Meteorologen und Klimatologen weltweit könnte Vorbild und Motivation für den gemeinsamen Austausch und die weltweite Kooperation der Staatengemeinschaft, z.B. auch bei den anstehenden Klimaverhandlungen sein.“ Die DMG feiert im Rahmen des 9. ExtremWetterKongresses mit einer Festveranstaltung am 7.10.2014 das 40-jährige Jubiläum ihrer Neugründung.

Der ExtremWetterKongress findet seit neun Jahren an wechselnden Standorten statt und ist die größte Veranstaltung dieser Art in Deutschland.

Klimafakten weltweit 2014
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Wassertemperatur: Die Wassertemperaturen sind global von 1970 bis 2010 um 0,4 Grad gestiegen.

Meeresspiegel: Der Meeresspiegel ist global im Mittel von 1993 bis 2014 um etwa 63 Millimeter gestiegen und steigt aktuell mit einer Rate von 3,2 Millimetern pro Jahr.

Sauerer Ozean: Der Säuregehalt der Meere liegt bei PH 8,1 und damit niedriger als in den letzten 800 000 Jahren.

Gletscher: 81 Prozent der weltweit untersuchten Gletscher ziehen sich aktuell zurück.

Antarktis: Zwischen 1992 und 2011 hat die Antarktis demnach jährlich im Mittel 71 Milliarden Tonnen Eis verloren. Insgesamt verlieren die Eisschilde der Antarktis pro Jahr rund 125 Mrd. Tonnen Eis.

Arktis: Das Eismaximum der Arktis im Winter ist in den letzten 35 Jahren von 16,2 Mio. Quadratkilometer auf 14,5 Mio. Quadratkilometer zurückgegangen.

Grönland: Grönland verlor bis 2009 jährlich 100 bis 350 Mrd. Tonnen Eis. Seit 2009 sind es etwa 375 Mrd. Tonnen pro Jahr.

Eisbär: In 75 Prozent der untersuchten Eisbärpopulationen gehen die Bestände zurück.

CO2: In diesem Jahr wurden ein Wert von 402 ppm erreicht. Das ist die höchste CO2-Konzentration seit mindestens 800.000 Jahren und 40% über der vorindustriellen Zeit.

Entwaldung: Borneo: 80 Prozent Entwaldung zwischen 1980 und 2010. Südostasien: 33 Prozent Entwaldung 1973 bis 2009. Amazonasbecken: Entwaldung der Fläche Deutschlands innerhalb der letzten10 Jahre.

Klimafakten Deutschland 2014
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Hitzerekorde: Die Hitzerekorde in Deutschland haben sich in den letzten 15 Jahren im Vergleich zu den 15 Jahren davor verdoppelt. 1980 bis 1996 im Mittel 27 Dekadenrekorde, 1997 bis 2012 im Mittel 54 Dekadenrekorde an 60 Stationen.

Mittlere Niederschläge: Zunahme in Deutschland auch aufgrund der globalen Erwärmung.

Starkniederschlag: Große Unterschiede bei Zu- und Abnahme der Ereignisse. Der Zusammenhang Klimawandel – Starkniederschlag ist komplex und Gegenstand intensiver Untersuchungen vieler Gruppen inklusive des DWD. Die mittlere Zahl der Tage mit Starkregen pro Jahr (über 30 Liter pro Quadratmeter) ist auf dem Hohenpeißenberg von 1879 bis 2006 von 3,5 auf 5,5 angestiegen. An anderen Stationen gibt es aber auch den umgekehrten Trend.

Stürme: Die mittlere Zahl der schweren Stürme über dem Nordatlantik ist von 4,7 im Jahre 1986 auf 9,5 im Jahr 2012 angestiegen. In der Nordsee ist keine Windzunahme festzustellen.

Hochwasser: Die Zahl der Wetterlagen mit hohem Hochwassergefahrenpotenzial (5b, Troglage Mitteleuropa) hat sich im Mittel vom Ende des 19. Jahrhunderts bis jetzt von 2,7 auf 9 erhöht.

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Weitere Veranstaltungen:
WETTER.WASSER.WATERKANT: Bildungsveranstaltung im Rahmen des EWK. Workshops, Vorträge und Exkursionen für Schülerinnen und Schüler. Mit über 2 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern größte Bildungsveranstaltung in dieser Form in Deutschland.

DEM STURM INS AUGE SCHAUEN: Open-Air-Fotoausstellung im Überseequartier im Rahmen des EWK. Die 50 Bilder des Fotographen Thorsten Milse zeigen Aufnahmen von Tieren, die sich an extremes Wetter und Klima angepasst haben. Die Ausstellung läuft bis zum 6. November 2014.

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