<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <channel>
    <title>Pplastic-Pollution on Wir geben dem Meer eine Stimme</title>
    <link>/blogs/pplastic-pollution/</link>
    <description>Recent content in Pplastic-Pollution on Wir geben dem Meer eine Stimme</description>
    <generator>Hugo</generator>
    <language>en-us</language>
    <lastBuildDate>Wed, 18 Dec 2024 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
    <atom:link href="/blogs/pplastic-pollution/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
    <item>
      <title>EU-Umweltrat: Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt soll verringert werden</title>
      <link>/eu-umweltrat-eintrag-von-kunststoffgranulat-in-die-umwelt-soll-verringert-werden/</link>
      <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/eu-umweltrat-eintrag-von-kunststoffgranulat-in-die-umwelt-soll-verringert-werden/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;wichtiger-schritt-gegen-versehentlich-freigesetztes-kunststoffgranulat&#34;&gt;Wichtiger Schritt gegen versehentlich freigesetztes Kunststoffgranulat&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Schätzungen der Europäischen Kommission zufolge werden jährlich 50.000 bis 180.000 Tonnen Kunststoffgranulat versehentlich freigesetzt, etwa beim Ver- oder Umladen oder durch undichte Behältnisse. Das ausgetretene Granulat wird zum Beispiel durch Wind oder Regen in die Umwelt weitertransportiert. Schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt können die Folge sein. Die Mitgliedstaaten der EU haben heute ihre gemeinsame Position (&amp;ldquo;Allgemeine Ausrichtung&amp;rdquo;) zum Vorschlag der EU-Kommission beschlossen. Künftig soll der ungewollte Eintrag von Kunststoffgranulat in die Umwelt bei der Herstellung, dem Transport und der Verarbeitung vermieden und vermindert werden. Der Verordnungsentwurf sieht Maßnahmen für Wirtschaftsbeteiligte vor, die mit Kunststoffgranulat umgehen (Hersteller, Transporteure, Verarbeiter).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verbot von Einweg-E-Zigaretten soll ins Elektrogesetz: Deutsche Umwelthilfe fordert nach Votum des Bundesrats schnellstmögliche Nachbesserung</title>
      <link>/verbot-von-einweg-e-zigaretten-soll-ins-elektrogesetz-deutsche-umwelthilfe-fordert-nach-votum-des-bundesrats-schnellstmoegliche-nachbesserung/</link>
      <pubDate>Sat, 23 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/verbot-von-einweg-e-zigaretten-soll-ins-elektrogesetz-deutsche-umwelthilfe-fordert-nach-votum-des-bundesrats-schnellstmoegliche-nachbesserung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Berlin, 22.11.2024: Der Bundesrat hat sich heute für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten in Deutschland ausgesprochen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer haben mehrheitlich für eine entsprechende Änderung der Novelle des Elektrogesetzes gestimmt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt dies und fordert die Bundesregierung auf, jetzt schnellstmöglich nachzubessern.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das kommentiert Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;„&lt;strong&gt;Die Bundesländer haben unmissverständlich gezeigt: An einem Verbot von Einweg-E-Zigaretten führt kein Weg vorbei.&lt;/strong&gt; Die jährlich mehr als 60 Millionen in Deutschland zur Entsorgung anfallenden Einweg-Vapes verschwenden nicht nur Ressourcen, sondern können bei falscher Entsorgung in der Umwelt Schadstoffe freisetzen und im Hausmüll oder Gelben Sack Brände verursachen. Der Vorschlag der Bundesregierung, ausgediente Vapes vom Handel zurücknehmen zu lassen, war von Anfang an unzureichend. Denn ohne Anreize dafür zu schaffen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher dies auch tun, ändert sich nichts an der katastrophalen Entsorgungspraxis. So oder so bleiben die Wegwerfgeräte in höchstem Maße klimaschädlich und gesundheitsgefährdend. &lt;strong&gt;Wir fordern Umweltministerin Lemke dazu auf, die Novelle des Elektrogesetzes schnell anzupassen, damit es noch im Dezember im Bundestag beschlossen werden kann.&lt;/strong&gt;“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Zahlen zu Einweg-Kaffeekapseln: 2,8 Milliarden Stück und fast 10.000 Tonnen Müll pro Jahr durch Jacobs, Nestlé und Co.</title>
      <link>/neue-zahlen-zu-einweg-kaffeekapseln-28-milliarden-stueck-und-fast-10-000-tonnen-muell-pro-jahr-durch-jacobs-nestle-und-co/</link>
      <pubDate>Sun, 03 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/neue-zahlen-zu-einweg-kaffeekapseln-28-milliarden-stueck-und-fast-10-000-tonnen-muell-pro-jahr-durch-jacobs-nestle-und-co/</guid>
      <description>&lt;p&gt;• &lt;strong&gt;Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe für das Jahr 2022 basierend auf Marktdaten und Gewichtsmessungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• Hersteller in der Pflicht: Stichprobenartige DUH-Messungen zeigen besonders hohes Müllaufkommen bei Tassimo von Jacobs und bei MyCoffeeCup&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• DUH fordert konsequenten Umstieg auf wiederbefüllbare Mehrwegkapseln und abfallarme Alternativen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 2.11.2024: In Deutschland wird pro Jahr die gigantische Menge von 2,8 Milliarden Kaffeekapseln verbraucht und dadurch ein 9.700 Tonnen schwerer Müllberg aus Plastik, Aluminium und Pappe verursacht. Dies ergeben neue Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für das Jahr 2022 auf der Grundlage von Marktdaten und eigenen Gewichtsmessungen der gängigsten Kaffeekapselmarken. Besonders schlecht schnitten die Tassimo-Kaffeekapsel von Jacobs und das Produkt MyCoffeeCup ab.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mikroplastik im Meer: Neue Methode ermöglicht Analyse von Partikeln aus Beschichtungen</title>
      <link>/mikroplastik-im-meer-neue-methode-ermoeglicht-analyse-von-partikeln-aus-beschichtungen/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/mikroplastik-im-meer-neue-methode-ermoeglicht-analyse-von-partikeln-aus-beschichtungen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mikroplastik im Meer könnte größtenteils auch aus Beschichtungen sowie Farbanstrichen von Schiffen und Bauwerken im Meer stammen. Daten dazu gibt es allerdings kaum. Das Helmholtz-Zentrum Hereon und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) haben daher eine neue Methode entwickelt, um derartige Partikel zu analysieren. In Kürze testen sie die Methode an Proben aus Offshore-Windparks in der Nordsee. So kann die Belastung zukünftig besser erfasst und das Risiko für die Meeresumwelt bewertet werden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verhandlungen gegen die Plastikflut starten</title>
      <link>/verhandlungen-gegen-die-plastikflut-starten/</link>
      <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/verhandlungen-gegen-die-plastikflut-starten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF: „Abkommen muss rechtsverbindlich sein, Verbote besonders schädlicher Kunststoffprodukte umfassen und die Verursacher in die Pflicht nehmen“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am Montag beginnt in Nairobi die dritte von fünf Verhandlungsrunden zur Ausarbeitung eines UN-Abkommens gegen Plastikverschmutzung (INC-3). Erstmals verhandeln die Staaten über einen konkreten Text, den sogenannten „Zero Draft“.  Für ein wirksames Plastikabkommen fordert der WWF Kunststoffprodukte mit hohem Verschmutzungsrisiko sowie besonders problematische oder toxische Polymere und Chemikalien zu verbieten, oder ihre Produktion auslaufen zu lassen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verbot von Mikroplastik: EU zu zaghaft</title>
      <link>/verbot-von-mikroplastik-eu-zu-zaghaft/</link>
      <pubDate>Sun, 15 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/verbot-von-mikroplastik-eu-zu-zaghaft/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BUND kritisiert die weitere Verwendung von flüssigen und halbfesten Kunststoffen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zum Inkrafttreten des teilweisen Verbots von Mikroplastik in der EU erklärt&lt;/em&gt; &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Luise Körner, Leiterin Chemieteam&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Das Verbot von festem Mikroplastik in Produkten wie Körperpeelings oder losem Glitzer ist ein erster Schritt zum Schutz unserer Gesundheit und Umwelt. Die weitere Verwendung von flüssigen und halbfesten Kunststoffen hingegen ist ein Risiko.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Viele Hersteller von Kosmetik- und Körperpflegeprodukten haben auf Druck von Verbraucher*innen bereits jetzt ihre Inhaltsstoffe angepasst und festes Mikroplastik aus ihren Produkten verbannt. Mit der &lt;a href=&#34;https://www.bund.net/themen/chemie/toxfox/&#34;&gt;BUND ToxFox-App&lt;/a&gt; sehen wir jedoch, dass Unternehmen festes Mikroplastik häufig durch flüssige Kunststoffe ersetzen. Auch flüssige Kunststoffe sind synthetische Polymere, die in der Umwelt nur schwer bis überhaupt nicht abgebaut werden können. Über das Abwasser gelangen diese Stoffe in die Naturkreisläufe. Den vermehrten Einsatz von flüssigen synthetischen Polymeren kritisieren wir und fordern auch hierfür ein EU-weites Verbot.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bundestag legt Abgaben für To-Go-Becher und Zigarettenkippen aus Einwegplastik fest</title>
      <link>/bundestag-legt-abgaben-fuer-to-go-becher-und-zigarettenkippen-aus-einwegplastik-fest/</link>
      <pubDate>Sat, 30 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/bundestag-legt-abgaben-fuer-to-go-becher-und-zigarettenkippen-aus-einwegplastik-fest/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Bundestag hat gestern Abend die Einwegkunststofffondsverordnung beschlossen. Die Verordnung legt die Höhe der Abgabesätze und das Auszahlungssystem für den Einwegkunststofffonds fest. In den Fonds zahlen die Hersteller von bestimmten Einwegkunststoffprodukten eine Abgabe ein, um die öffentliche Hand bei der Bekämpfung der Vermüllung der Umwelt zu unterstützen. Die Verordnungsermächtigung ist in dem im Mai 2023 verabschiedeten Einwegkunststofffondsgesetz verankert. Das Gesetz schafft die rechtlichen Grundlagen für die Errichtung und Verwaltung des Einwegkunststofffonds durch das Umweltbundesamt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Umfassender Entwurf für ein globales Plastikabkommen liegt vor</title>
      <link>/umfassender-entwurf-fuer-ein-globales-plastikabkommen-liegt-vor/</link>
      <pubDate>Wed, 06 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/umfassender-entwurf-fuer-ein-globales-plastikabkommen-liegt-vor/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF fordert rechtlich bindende Maßnahmen, globale Solidarität und ausreichende Finanzierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Seit gestern liegt der erste Entwurf für ein globales Abkommen gegen die Plastikflut vor. Dieser sogenannte “Zero Draft” bildet die Grundlage für die bevorstehenden Vertragsverhandlungen im November. Der WWF begrüßt den umfassenden Entwurf und hält es für einen wichtigen Schritt, dass sich die Weltgemeinschaft trotz vieler unterschiedlicher Sichtweisen auf einen ersten gemeinsamen Text einigen konnte. Der konstante Einsatz des Bundesumweltministeriums und Umweltministerin Steffi Lemke leistete dazu einen wichtigen Beitrag.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tiefseegraben: Müllhalde am Meeresgrund</title>
      <link>/tiefseegraben-muellhalde-am-meeresgrund/</link>
      <pubDate>Thu, 13 Jul 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/tiefseegraben-muellhalde-am-meeresgrund/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plastikmüll in einer Tiefe von 9600 Metern gefunden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein Team von Forscher*innen des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt, der Universität Basel und des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung, haben die aktuell umfangreichste Untersuchung von (Makro-)Plastikmüll in einer Tiefe von bis zu 9600 Metern vollendet. In ihrer im Fachjournal „Environmental Pollution“ erschienenen Studie analysierten die Forschenden die Anzahl, das Material und die Art der Plastikabfälle im pazifischen Kurilen-Kamtschatka-Tiefseegraben. Sie zeigen, dass die meisten Plastiküberreste aus dem regionalen Seeverkehr und der Fischerei stammen. Das Team warnt, dass Tiefseegräben zu „Müllhalden der Meere“ werden könnten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Runder Tisch Meeresmüll seit sieben Jahren aktiv gegen die Plastikverschmutzung von Nord- und Ostsee</title>
      <link>/runder-tisch-meeresmuell-seit-sieben-jahren-aktiv-gegen-die-plastikverschmutzung-von-nord-und-ostsee/</link>
      <pubDate>Sat, 03 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/runder-tisch-meeresmuell-seit-sieben-jahren-aktiv-gegen-die-plastikverschmutzung-von-nord-und-ostsee/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Seit sieben Jahren erarbeitet der Runde Tisch Meeresmüll Handlungsempfehlungen gegen die Plastikverschmutzung von Nord- und Ostsee. Heute kommen die Mitwirkenden in Berlin mit den Schirmherrschaften, Bundesumweltministerin Steffi Lemke, dem niedersächsischen Umweltminister Christian Meyer und dem Präsidenten des Umweltbundesamtes Dirk Messner, zusammen, um besonders prägnante Arbeitsergebnisse zu präsentieren. Gemeinsam soll ein Resümee gezogen und die Ausrichtung sowie die Schwerpunkte der weiteren Zusammenarbeit festgelegt werden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Die Vermüllung der Umwelt durch Plastik ist zu einem enormen Problem geworden, das insbesondere den Meereslebewesen und den Menschen schadet. Plastikmüll in den Meeren ist ein Teil der ökologischen Dreifachkrise, mit der wir weltweit konfrontiert sind. Von der gegenwärtigen ⁠&lt;a href=&#34;https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UN#alphabar&#34;&gt;UN&lt;/a&gt;⁠-Verhandlungsrunde in Paris muss daher das Signal für ein starkes und verbindliches internationales Abkommen gegen Plastikmüll und für mehr Meeresschutz ausgehen. Der heutige Runde Tisch dient dazu, unsere nationalen Erkenntnisse und Erfahrungen zu bündeln, um sie in die internationalen Verhandlungsprozesse einfließen zu lassen. Ich setze mich besonders dafür ein, schon den Beginn der Wertschöpfungskette in den Blick zu nehmen  und Plastikmüll, wo immer es geht,  zu vermeiden. Recycling kann einen wichtigen Beitrag leisten, aber der Nutzung von Stoffen am Ende eines Lebenzyklus sind Grenzen gesetzt. Deshalb ist es mir wichtig, schon beim Produktdesign anzusetzen.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Arktische Eisalgen stark mit Mikroplastik belastet</title>
      <link>/arktische-eisalgen-stark-mit-mikroplastik-belastet/</link>
      <pubDate>Sat, 22 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/arktische-eisalgen-stark-mit-mikroplastik-belastet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Melosira arctica enthält zehnmal höhere Konzentration von Kunststoffpartikeln als umgebendes Meerwasser&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[21. April 2023] Die unter dem arktischen Meereis wachsende Alge Melosira arctica enthält zehnmal so viele Mikroplastikpartikel wie das umgebende Meerwasser. Diese Konzentration an der Basis des Nahrungsnetzes stellt eine Gefahr dar für Lebewesen, die sich an der Meeresoberfläche von den Algen ernähren. Klumpen abgestorbener Algen befördern das Plastik mit seinen Schadstoffen zudem besonders schnell in die Tiefsee – und können so die hohen Mikroplastikkonzentrationen im dortigen Sediment erklären. Das berichten Forschende unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Science and Technology.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastikverschmutzung hat künftig ihren Preis</title>
      <link>/kreislaufwirtschaft-plastikverschmutzung-hat-kuenftig-ihren-preis/</link>
      <pubDate>Sat, 05 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/kreislaufwirtschaft-plastikverschmutzung-hat-kuenftig-ihren-preis/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bundeskabinett beschließt Gesetz zum Aufbau eines Einwegkunststofffonds&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Bundesregierung hat heute beschlossen, dass Hersteller von Produkten aus Einwegplastik sich künftig an den Kosten der Abfallbeseitigung in Parks und Straßen beteiligen müssen. Laut Gesetz zahlen die Hersteller eine jährliche Abgabe in einen zentralen Fonds ein, der vom Umweltbundesamt verwaltet wird. Die Höhe der Abgabe bemisst sich an der Art und Menge jener Produkte, die sie zuvor auf den Markt gebracht haben. Aus dem Fonds können Kommunen Gelder erhalten, die ihre Kosten für Abfallbewirtschaftung und Sensibilisierungsmaßnahmen decken. Zu den betroffenen Produkten aus Einwegkunststoff zählen beispielsweise Tabakprodukte mit kunststoffhaltigen Filtern, Getränkebehälter und -becher und To-Go-Lebensmittelbehälter.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Geisternetze, tödliche Fallen im Meer</title>
      <link>/geisternetze-toedliche-fallen-im-meer/</link>
      <pubDate>Sun, 25 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/geisternetze-toedliche-fallen-im-meer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Geisternetze machen einen Großteil der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-plastifizierung-des-ozeans/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; in den Meeren aus und sind für den Tod von Seevögeln, Fischen und Meeressäugern verantwortlich. So schätzte die FAO 2018, dass jährlich circa 640 000 Tonnen Fischereinetze in die Ozeane gelangen. Entweder gehen die Netze verloren oder sie verhaken sich in Wracks oder an Steinkanten, wodurch sie nicht mehr von den Fischereibooten hochgezogen werden können. Meereslebewesen bleiben in den Geisternetzen hängen und größere Tiere, wie zum Beispiel Pottwale, verschlucken ganze Netzteile. Wie so oft in der Fischerei, ist auch hier &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/trauerspiel-fischereikontrolle/&#34;&gt;mangelnde Kontrolle&lt;/a&gt; seitens der Politik eines der grundlegenden Probleme. Zwar müssen verlorene Netze laut EU-Richtlinien gemeldet werden, jedoch ist die Bereitschaft der Fischer:innen diesbezüglich nicht besonders hoch, wenn sie die hohen Kosten der Netzbergungen selbst tragen müssen. Da ist es einfacher und vor allem günstiger, Stillschweigen zu bewahren. Darum baut der NABU bereits seit 2011 in Zusammenarbeit mit Niedersachsen und Schleswig-Holstein das &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/meere-ohne-plastik/fishing-for-litter/index.html&#34;&gt;FishingForLitter-Programm&lt;/a&gt; auf, um eine kostenlose Entsorgung alter Geisternetze und anderem Kunststoffmüll durchzuführen. Viele der geborgenen Netze stammen hierbei noch aus DDR-Zeiten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mikroplastik in Kosmetik jederzeit und überall erkennen – mit der ToxFox-App</title>
      <link>/mikroplastik-in-kosmetik-jederzeit-und-ueberall-erkennen-mit-der-toxfox-app/</link>
      <pubDate>Thu, 11 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/mikroplastik-in-kosmetik-jederzeit-und-ueberall-erkennen-mit-der-toxfox-app/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt; und andere Schadstoffe, welche sowohl unserer Umwelt als auch unserer Gesundheit schaden, befinden sich inzwischen fast &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mikroplastik-ist-ueberall-sogar-in-der-luft/&#34;&gt;überall&lt;/a&gt;, vor allem aber auch in unseren Kosmetik- und Alltagsprodukten. Mit den Inhaltsangaben, welche auf den Produkten abgebildet sind, können die meisten Menschen häufig wenig anfangen - so weiß kaum jemand, was beispielsweise Polyvinyl Derivate (PVX) sind.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die ToxFox-App des BUNDs leistet dafür nun einfache Abhilfe. Mit der App kann man ganz einfach den Barcode der einzelnen Produkte scannen und sofort wird einem angezeigt ob und welche Schadstoffe enthalten sind. So kann bedenkenlos und giftfrei eingekauft werden. Außerdem wird erklärt, welche Funktionen eventuelle Giftstoffe haben und welche Probleme sie mit sich bringen. So kann PVX-Kunststoff zu Atemproblemen führen, wenn er in die Kiemen von Fischen gelangt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Endstation Tiefsee: Mikroplastik belastet Meeresgrund noch stärker als angenommen</title>
      <link>/endstation-tiefsee-mikroplastik-belastet-meeresgrund-noch-staerker-als-angenommen/</link>
      <pubDate>Fri, 15 Jul 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/endstation-tiefsee-mikroplastik-belastet-meeresgrund-noch-staerker-als-angenommen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forschungsteam weist hohe Mikroplastik-Verschmutzung im westpazifischen Kurilen-Kamtschatka-Graben nach&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Senckenberg-Forscherinnen Serena Abel und Angelika Brandt haben mit Kolleg*innen des Alfred-Wegener-Instituts – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Goethe-Universität Frankfurt die Mikroplastik-Verschmutzung des westpazifischen Kurilen-Kamtschatka-Grabens untersucht. Dabei fanden sie in jeder einzelnen von insgesamt 13 Sedimentproben aus bis zu 9450 Metern Tiefe zwischen 215 und 1596 Kleinstpartikel pro Kilogramm – mehr als zuvor nachgewiesen. Ihre nun im Journal „Science of The Total Environment“ erschienene Studie zeigt: Die Tiefsee ist der „Mülleimer der Meere“ – und bei der Ablagerung überraschend dynamisch. Die hohe Biodiversität am tiefsten Meeresgrund ist durch die Verschmutzung mit Mikroplastik stark gefährdet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die globale „Plastikflut“ erreicht die Arktis</title>
      <link>/die-globale-plastikflut-erreicht-die-arktis/</link>
      <pubDate>Thu, 07 Apr 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/die-globale-plastikflut-erreicht-die-arktis/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;AWI-Studie zeigt: Plastikmüll verschmutzt den Arktischen Ozean in bedenklichem Ausmaß&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor der weltweiten Verschmutzung mit Plastikmüll bleibt auch der hohe Norden nicht verschont. Wie eine internationale Übersichtsstudie des Alfred-Wegener-Instituts zeigt, hat die Plastikflut längst alle Lebensräume der Arktis erreicht. So treiben auch im Arktischen Ozean große Mengen von Plastik, das über Flüsse, die Luft und Schiffe ins Meer gelangt. Hohe Konzentrationen von Mikroplastik finden sich im Wasser, am Meeresboden, an unbewohnten Stränden, in Flüssen und selbst in Eis und Schnee. Das Plastik belastet dabei nicht nur die Ökosysteme, sondern könnte sogar den Klimawandel befeuern. Die Studie ist im Fachmagazin &lt;em&gt;Nature Reviews Earth &amp;amp; Environment&lt;/em&gt; erschienen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die „Plastifizierung“ des Ozeans</title>
      <link>/die-plastifizierung-des-ozeans/</link>
      <pubDate>Wed, 09 Feb 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/die-plastifizierung-des-ozeans/</guid>
      <description>&lt;p&gt;08.02.2022, Gemeinsame Pressemitteilung von WWF und Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF-Studie zu Auswirkungen von Plastikmüll auf Arten und Ökosysteme des Ozeans&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine heute vom WWF und dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) vorgestellte Studie beleuchtet das dramatische Ausmaß der globalen Plastikkrise und fasst unser Wissen über die Auswirkungen der Verschmutzung auf die Arten und Ökosysteme des Ozeans zusammen. Im Vorfeld des UN-Umweltgipfels (UNEA) verdeutlicht die bisher umfassendste Meta-Studie, dass ein verbindliches globales Abkommen erforderlich ist, um die unwiderrufliche Vermüllung der Weltmeere zu stoppen, bevor ökologische Kipppunkte überschritten werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Repräsentative Umfrage belegt: Verbraucherinnen und Verbraucher gehen falschen Umweltversprechungen zu sogenanntem Bioplastik auf den Leim</title>
      <link>/repraesentative-umfrage-belegt-verbraucherinnen-und-verbraucher-gehen-falschen-umweltversprechungen-zu-sogenanntem-bioplastik-auf-den-leim/</link>
      <pubDate>Fri, 03 Dec 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/repraesentative-umfrage-belegt-verbraucherinnen-und-verbraucher-gehen-falschen-umweltversprechungen-zu-sogenanntem-bioplastik-auf-den-leim/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Berlin, 2.12.2021: Händler und Hersteller von Produkten aus sogenanntem Bioplastik versuchen durch Aufdrucke wie „kompostierbar“, „biologisch abbaubar“ oder „aus nachwachsenden Rohstoffen“ gezielt, Verbraucherinnen und Verbraucher in die Irre zu führen – leider oftmals mit Erfolg. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) halten über drei Viertel der Bevölkerung Verpackungen aus sogenanntem Bioplastik, mit Aufdrucken wie kompostierbar, für umweltfreundlicher als solche aus herkömmlichem Plastik. Das hat fatale Folgen für Umwelt und Klima: Die Hälfte der Befragten würden sogenanntes Bioplastik fälschlicherweise in der Biotonne entsorgen und rund ein Viertel hätte keine Bedenken, es in der Umwelt liegen zu lassen. Die DUH weist mit einem Faktencheck auf die fatalen Umweltauswirkungen von sogenanntem Bioplastik hin.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dosen nur noch mit Pfand</title>
      <link>/dosen-nur-noch-mit-pfand/</link>
      <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/dosen-nur-noch-mit-pfand/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Das Bundesumweltministerium will mit seinem neuen Verpackungsgesetz gegen die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/im-boden-der-weltmeere-lagern-bis-zu-16-millionen-tonnen-mikroplastik/&#34;&gt;steigende Umweltverschmutzung&lt;/a&gt; ankämpfen, indem Dosen und Einwegkunststoffflaschen nur noch mit Pfand verkauft werden dürfen. Auch Online-Handelsplattformen sollen verpflichtend überprüfen müssen, ob die Firmen, die ihre Plattformen nutzen, ihre Verpackungen sowohl anmelden als auch die anfallenden &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kreislaufwirtschaft-plastikverschmutzung-hat-kuenftig-ihren-preis/&#34;&gt;Entsorgungskosten&lt;/a&gt; bezahlen. Außerdem sollen Mehrwegverpackungen im „To-Go“-Bereich gefördert, und der Anteil an Recyclingmaterial von PET-Flaschen stufenweise erhöht werden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es gibt aber einige Unklarheiten im Gesetz, weshalb es unter anderem von der &lt;a href=&#34;https://www.duh.de/&#34;&gt;Deutschen Umwelthilfe&lt;/a&gt; kritisiert wird. Es fehlen gesetzlich verankerte Vermeidungsziele, eine verbindliche Mehrwegquote und eine konsequente und zuverlässige Überprüfung der neuen Regelungen. Im Jahr 2018 sind 18,9 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle angefallen, also 228 Kilo pro Person, wovon aber die Hälfte aus Industrie und Landwirtschaft kommt. Auch befürchtet das Bundesumweltministerium selbst, dass es durch das neue Gesetz zu Materialverschiebungen kommt: anstatt der Nutzung von Mehrwegprodukten werden Plastikeinwegprodukte oft mit Einwegprodukten aus z.B. Papier ersetzt. Es braucht deutliche Anreize für die Hersteller, sodass von Anfang an weniger Müll anfällt und einen Richtungswechsel hin zu einer Kreislaufwirtschaft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: EU-Einwegplastikverbot greift zu kurz</title>
      <link>/nabu-eu-einwegplastikverbot-greift-zu-kurz/</link>
      <pubDate>Fri, 02 Jul 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/nabu-eu-einwegplastikverbot-greift-zu-kurz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Miller: Deutschland braucht eine Mehrweg-Strategie für „To-Go“&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Wattestäbchen und Luftballonstäbe, Einwegbesteck und -teller aus Plastik, Styropor-Getränkebecher und To-Go-Verpackungen aus Styropor sind häufig Strandmüll – ab dem 3. Juli dürfen diese Einwegplastikprodukte deshalb europaweit zwar hergestellt aber nicht mehr verkauft werden. Auch ein Import in die EU ist verboten. Noch vorhandene Ware darf noch verkauft werden. Bei der Erarbeitung der EU-Richtlinie, mit der die Europäische Kommission das Ende dieser Produkte besiegelt hat, stand insbesondere der Schutz der Meere vor den gefährlichen Auswirkungen der zunehmenden Plastikvermüllung im Fokus.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wohnort Plastikmüll: Neue Biodiversität in der Tiefsee</title>
      <link>/wohnort-plastikmuell-neue-biodiversitaet-in-der-tiefsee/</link>
      <pubDate>Fri, 19 Feb 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/wohnort-plastikmuell-neue-biodiversitaet-in-der-tiefsee/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein internationales Forscherteam findet einen neuen Hotspot der Biodiversität – und zwar ausgerechnet im Plastikmüll, der sich seit Jahrzehnten in den Tiefseegräben der Erde ansammelt. An der Bestimmung der Müllbewohner war auch der SNSB-Zoologe Bernhard Ruthensteiner beteiligt. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten die Wissenschaftler*innen kürzlich in der zoologischen Fachzeitschrift Environmental Science &amp;amp; Technology Letters.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Plastikmüll in den Ozeanen der Erde sammelt sich auch in der Tiefsee und gefährdet die dort lebenden Organismen. Forscher berichten, dass sich Anhäufungen von größeren Plastikteilen über Jahrzehnte hinweg sogar in Tiefseegräben finden. Laut einer neuen Studie entwickelt sich in den untermeerischen Müllansammlungen allerdings ein artenreiches Ökosystem. Die Wissenschaftler*innen sprechen von einem „neuen Hotspot der Biodiversität“.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Im Boden der Weltmeere lagern bis zu 16 Millionen Tonnen Mikroplastik</title>
      <link>/im-boden-der-weltmeere-lagern-bis-zu-16-millionen-tonnen-mikroplastik/</link>
      <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/im-boden-der-weltmeere-lagern-bis-zu-16-millionen-tonnen-mikroplastik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;An der Meeresoberfläche im Pazifik schwimmt ein &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Müllstrudel&lt;/a&gt; mit der vierfachen Größe von Deutschland und unter Wasser sieht es noch schlimmer aus. In einer australischen Studie berechneten Wissenschaftler:innen eine Gesamtmenge von neun bis 16 Millionen Tonnen Mikroplastik in den Böden unserer Weltmeere. Jedes weitere Jahr kommen ungefähr 1,5 Millionen Tonnen dazu. Während Plastik eine &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/der-film-albatross-gaensehaut-und-plastikverschmutzung/&#34;&gt;gesundheitliche Gefahr für Tiere&lt;/a&gt; und Menschen darstellt, produziert Phytoplankton einen Großteil des Sauerstoffs, den wir atmen. Dass an vielen Orten bereits mehr Plastikpartikel als &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plankton-der-erstaunliche-mikrokosmos-der-ozeane/&#34;&gt;Plankton&lt;/a&gt; im Meer schwimmen könnte, ist besorgniserregend. Mit dem Verbot von bestimmten Plastikprodukten im Jahr 2021 erhofft sich die Politik, diese Mengen zukünftig zu reduzieren. &lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Europäische Woche der Abfallvermeidung 2020: „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“</title>
      <link>/europaeische-woche-der-abfallvermeidung-2020-invisible-waste-abfaelle-die-wir-nicht-sehen-schau-genau-hin/</link>
      <pubDate>Sat, 21 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/europaeische-woche-der-abfallvermeidung-2020-invisible-waste-abfaelle-die-wir-nicht-sehen-schau-genau-hin/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am Samstag, den 21. November, startet zum elften Mal die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV). Bis zum 29. November finden in ganz Deutschland über 1.000 Aktionen rund um das Thema Abfallvermeidung statt. In diesem Jahr steht die Woche unter dem Motto „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“. Aufgrund des gegenwärtigen Infektionsgeschehens werden viele Aktionen digital durchgeführt. Koordiniert wird die EWAV in Deutschland durch den Verband kommunaler Unternehmen (VKU).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Selfish&#34; macht auf unseren Plastikkonsum aufmerksam</title>
      <link>/selfish-macht-auf-unseren-plastikkonsum-aufmerksam/</link>
      <pubDate>Tue, 29 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/selfish-macht-auf-unseren-plastikkonsum-aufmerksam/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ihr sitzt in einem Sushi Restaurant und freut euch, mal wieder in ein frisches Stück Lachs beißen zu können. Der Koch fängt hinter der Theke an, das Essen zuzubereiten. Doch statt Lachs und Gemüse holt er Plastikteile, Styroporbruchstücke und Plastiktrinkhalme auf sein Schneidebrett und verarbeitet sie zu „Essen“. Das wird euch, einem Seevogel, einer Schildkröte und einem Seelöwen dann serviert.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;So beginnt der Kurzfilm eines Videos von &lt;a href=&#34;https://vimeo.com/user28776555&#34;&gt;Chen Po&lt;/a&gt;. Er möchte auf den Kreislauf aufmerksam machen, den unser Müll durchläuft, wenn er achtlos weggeworfen wird. Jedes Teil Müll landet früher oder später durch Flüsse und Oberflächenwasser im Meer. Ein großer Teil davon wird von diversen Meeresbewohnern mit ihrem Futter verwechselt. So verhungern die Tiere mit „vollem“ Magen oder verheddern sich in Abfällen und ersticken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Wichtigkeit des Coastal Cleanup Days 2020</title>
      <link>/die-wichtigkeit-des-coastal-cleanup-days-2020/</link>
      <pubDate>Thu, 17 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/die-wichtigkeit-des-coastal-cleanup-days-2020/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 19. September versammeln sich Freiwillige auf der ganzen Welt, um sich für den jährlichen &lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org/trash-free-seas/international-coastal-cleanup/&#34;&gt;International Coastal Cleanup Day (ICCD)&lt;/a&gt; zu engagieren. Der Einsatz für der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/muellsammelaktion-auf-hamburgs-kanaelen/&#34;&gt;Befreiung der Gewässer von Müll&lt;/a&gt; ist dieses Jahr von höherer Wichtigkeit als je zuvor: die Corona Krise hat nicht nur Spuren in der Wirtschaft hinterlassen. Auch &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/umweltzerstoerung-im-schatten-des-virus/&#34;&gt;die Umwelt leidet&lt;/a&gt; unter den Folgen, die mit der Ausbreitung von Covid-19 einhergehen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Abgesehen davon, dass die meisten der notwenig gewordenen Artikel zum Schutz vor den Viren aus Kunststoff bestehen, werden Produkte verstärkt in &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Plastik&lt;/a&gt; verpackt und transportiert. Die Kehrseite: mehr Verpackungsmüll und Einweg-Hygieneartikel bedeuten eine umso größere Belastung für die Lunge unseres Planeten – das Meer. Dass uns Menschen durch die Kunststoffhüllen um unsere Lebensmittel, Pharmazeutika und Hygieneartikel ein gewisser Schutz gewährt werden soll, bedeutet im Umkehrschluss, dass alle anderen Lebewesen dieser Erde darunter zu leiden haben, besonders wenn wir das, was wir nicht mehr brauchen, nachlässig in der Umwelt entsorgen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Plastic Pirates - Go Europe!</title>
      <link>/juniors-corner-plastic-pirates-go-europe/</link>
      <pubDate>Wed, 16 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/juniors-corner-plastic-pirates-go-europe/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Mit gebündelter Kraft voraus: „Plastic Pirates“ auf Mission gegen den Plastikmüll&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am 15. September startet die länderübergreifende Citizen-Science-Aktion „Plastic Pirates – Go Europe!“. Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren aus Deutschland, Portugal und Slowenien werden dabei selbst zu Forschenden und gehen dem Plastikmüll in Flüssen und Gewässern auf die Spur. Die Aktionsmaterialien sind ab sofort kostenfrei bestellbar.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 15. September 2020 – Mit „Plastic Pirates – Go Europe!“ startet heute eine CitizenScience-Aktion mit europäischer Mission und globaler Bedeutung. Im Zentrum steht der Schutz der Weltmeere, denn dieser beginnt schon am kleinen Bach in unserem Ort. Diese Gewässer – und insbesondere ihre Verschmutzung – sollen durch die „Plastic Pirates“ erforscht werden. Der erste Aktionszeitraum von „Plastic Pirates – Go Europe!“ läuft vom 15. September bis 15. November und richtet sich an Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren. Sie können als Schulklasse oder Vereins- bzw. Verbandsgruppe teilnehmen. Die jungen Forschenden untersuchen in Kleingruppen die Fließgewässer ihrer Heimatorte auf Mikro- und Makroplastik, werten die Proben aus und stellen ihre Ergebnisse der Wissenschaft zur Verfügung. Die erhobenen Daten werden im Anschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Kieler Forschungswerkstatt ausgewertet und auf einer Online-Karte veröffentlicht. Somit tragen die Teilnehmenden der Aktion nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern leisten zugleich einen wertvollen Beitrag für die Wissenschaft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastik in der Tiefsee</title>
      <link>/plastik-in-der-tiefsee-nach-einem-vierteljahrhundert-noch-wie-neu/</link>
      <pubDate>Fri, 12 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/plastik-in-der-tiefsee-nach-einem-vierteljahrhundert-noch-wie-neu/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plastik in der Tiefsee: Nach einem Vierteljahrhundert noch wie neu&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Erste Langzeitstudie zum Kunststoffabbau in mehr als 4000 Metern Wassertiefe&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;11.06.2020/Kiel. Auch in den abgelegensten Regionen der Ozeane lassen sich mittlerweile Plastikteile nachweisen. Doch wie lange sie dort schon liegen, ist meist nicht feststellbar. Das macht auch Abschätzungen zum möglichen Abbau schwierig. Ein Team unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt erstmals Kunststoffteile untersucht, die nachweislich 20 Jahre und länger in der Tiefsee verbracht haben. Wie die Forscherinnen und Forscher heute im Online-Fachjournal Scientific Reports veröffentlichen, konnten sie keine Spuren von Fragmentierung oder gar Abbau feststellen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Umweltzerstörung im Schatten des Virus</title>
      <link>/umweltzerstoerung-im-schatten-des-virus/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/umweltzerstoerung-im-schatten-des-virus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Abholzung, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/der-film-albatross-gaensehaut-und-plastikverschmutzung/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt;, Umweltzerstörung - Probleme, für die bereits vor der Corona-Pandemie dringend Lösungen gefunden werden mussten, rücken aktuell in den Hintergrund. Unternehmen nutzen das Virus als Vorwand, um ihre Umweltschutzpolitik zu lockern. Inspektionen, Kontrollen und Proteste finden aufgrund der Pandemie kaum statt. Auch Regierungen nehmen gravierende Verschlechterungen für die Umwelt in Kauf, um Industrie und Wirtschaft zu unterstützen, und lockern bestehende Gesetze gegen Einwegprodukte. Die Folge: CO2-Ziele werden gelockert oder ganz verschoben, die Abholzung des Amazonas steigt auf den höchsten Wert seit Beginn der Erfassungen, Wasserkraftwerke werden ohne Genehmigung und Einhaltung von Standards gebaut, die USA sanktionieren nicht Unternehmen, die gegen Umweltauflagen verstoßen und (aquatische) Ökosysteme werden wegen der günstigeren &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/311-000-000-tonnen-kunststoffe-werden-weltweit-jaehrlich-hergestellt/&#34;&gt;Produktion von Kunststoff&lt;/a&gt; zunehmend bedroht. Schutzmasken und Einweghandschuhe retten momentan weltweit Menschenleben, doch die Folgen der damit einhergehenden Müllproduktion sind schon jetzt, zu Beginn der Pandemie, gravierend.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der 8. Runde Tisch Meeresmüll</title>
      <link>/der-8-runde-tisch-meeresmuell/</link>
      <pubDate>Wed, 18 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/der-8-runde-tisch-meeresmuell/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der &lt;a href=&#34;https://www.muell-im-meer.de/&#34;&gt;Runde Tisch Meeresmüll&lt;/a&gt; bringt Vertreter von Umweltschutzorganisationen, Instituten, Industrie und Wirtschaft zusammen und wird vom &lt;a href=&#34;http://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/&#34;&gt;Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz,&lt;/a&gt; dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (&lt;a href=&#34;https://www.bmu.de/&#34;&gt;BMU&lt;/a&gt;) sowie dem Umweltbundesamt &lt;a href=&#34;https://www.umweltbundesamt.de/&#34;&gt;(UBA)&lt;/a&gt; ausgerichtet, um wichtige Fragen zum Thema Müll in den Meeren zu klären. Bereits seit 2016 wird an neuen Maßnahmen und deren bestmöglicher Umsetzung zur Reduzierung von &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Meeresmüll&lt;/a&gt; gearbeitet und innovative Alternativen werden vorgestellt. Die 8. Sitzung fand am 10. und 11. Dezember 2019 in Hannover statt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vermeidung des Mikroplastikeintrags in die marine Umwelt - Workshop</title>
      <link>/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Für unseren Wocheneinkauf haben wir den Baumwollbeutel immer dabei, wenn wir Lust auf Kaffee haben, füllen wir diesen in unseren eigenen Kaffeebecher und unterwegs füllen wir unser Wasser in eine Edelstahlflasche. &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/alternativen-zu-einwegplastik-blog/&#34;&gt;Plastik im Alltag zu vermeiden&lt;/a&gt;, scheint nicht schwer und es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten Plastik sogar ganz zu &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bereit-zu-handeln-fuenf-buecher-zum-anpacken/&#34;&gt;boykottieren&lt;/a&gt;. Doch liegen wir mit dieser Annahme wirklich richtig? PET-Flaschen, Einwegplastiktüten und der Einwegkaffeebecher fallen lediglich in die Kategorie Makroplastik. Der Großteil des Plastiks, dessen Wege oft in den Ozean führen, ist jedoch nicht wie gedacht das Makroplastik, sondern Mikroplastik.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastikverschmutzung im Marianengraben</title>
      <link>/plastikverschmutzung-im-marianengraben/</link>
      <pubDate>Mon, 28 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/plastikverschmutzung-im-marianengraben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In dieser prekären Zeit, bezüglich der weltweite Umweltverschmutzung, ist das tatsächliche Ausmaß, das die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; angenommen hat, immer noch überraschend. Häufig erschrecken uns Bilder der Meeresoberfläche, welche von Plastikmüll überschwemmt ist, doch nur ein winziger Bruchteil des im Meer schwimmenden Plastik ist für uns Menschen auf den ersten Blick sichtbar. Keine einzige Felsspalte im Ozean ist sicher vor nicht abbaubaren Partikeln. Selbst in dem fast 11 Kilometer tiefen Marianengraben, dem tiefsten Punkt des Ozeans, fanden Wissenschaftler Plastikteile. Im Artikel des Guardian ist eine Planktonprobe aus dem Marianengraben zu sehen, in welcher sich deutlich sichtbare blaue Fasern eines aufgenommenes Mikroplastikteilchens befinden. Die Plastikflut gelangt somit an einen Punkt der Erde, der für uns Menschen so fern, unerreichbar und unwirklich scheint. Es ist kein Geheimnis, dass ca. 94% des im Ozean gefundenen Plastiks sich irgendwo auf dem Meeresboden befindet. Nichtsdestotrotz zeigt dieser Fund die schockierend hohe Verschmutzung durch Plastik an dem entlegensten Ort der Welt, der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/die-tiefsee/&#34;&gt;Tiefsee&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Our Plastic, Our Problem (A marine litter info-operetta!)</title>
      <link>/our-plastic-our-problem-a-marine-litter-info-operetta/</link>
      <pubDate>Wed, 16 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/our-plastic-our-problem-a-marine-litter-info-operetta/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Hier eine kleine Info-Operette für alle Plastik-und Musikliebhaber! Sie zeigt, warum sich in der Gesellschaft und in der Politik im Thema &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bundesregierung-will-internationales-exportverbot-fuer-unsortierten-plastikmuell/&#34;&gt;Plastik&lt;/a&gt; so schnell wie möglich etwas verändern muss:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/0g_lpmcOyWk?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://youtu.be/0g_lpmcOyWk&#34;&gt;Seas at Risk&lt;/a&gt; auf YouTube&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein anderes Video von &lt;a href=&#34;http://seas-at-risk.org&#34;&gt;Seas at Risk&lt;/a&gt; zum Thema &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/tiefseebergbau-forscher-fordern-mehr-schutzgebiete/&#34;&gt;Tiefseebergbau&lt;/a&gt; findet ihr &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/deep-sea-mining-leave-my-down-below-alone/&#34;&gt;in diesem Post.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Müllsammelaktion auf Hamburgs Kanälen</title>
      <link>/muellsammelaktion-auf-hamburgs-kanaelen/</link>
      <pubDate>Sat, 05 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/muellsammelaktion-auf-hamburgs-kanaelen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Müll.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Was ist das überhaupt? Wann hört etwas auf wertvoll zu sein und wann fängt es an, Müll zu werden?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir waren am &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/international-coastal-cleanup-day-2019-aufrauemen-mit-kanus/&#34;&gt;7. September&lt;/a&gt; mit Kanus unterwegs, das Hamburger Wetter zeigte sich von seinen besten Seiten (Sonne und Regen) und die Stimmung in den Booten war ausgelassen, da stellte ich mir zum ersten Mal wirklich diese Frage. Jede:r Erwachsene scheint intuitiv in der Lage zu sein, Müll zu erkennen. Aber woran? Woher kommt unsere Fähigkeit, in Sekundenschnelle den Wert eines Gegenstandes einzuschätzen? Warum sieht eine Zigarettenkippe auf dem Boden so selbstverständlich nach Müll aus?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Illegale Entsorgung von Plastikmüll- Verstoß gegen MARPOL Gesetz</title>
      <link>/illegale-entsorgung-von-plastikmuell-verstoss-gegen-marpol/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/illegale-entsorgung-von-plastikmuell-verstoss-gegen-marpol/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auf der entlegenen, unbewohnten Insel Inaccessible Island zwischen Argentinien und Südafrika sammelten der Vogelkundler Peter Ryan und seine Kollegen fünf Tonnen Plastikmüll, wie die Süddeutsche berichtete. Auffällig daran war, dass 75% des Mülls von PET-Flaschen chinesischen Ursprungs stammt. Während Forscher:innen im Jahr 2009 lediglich 3515 Plastikgegenstände fanden, waren es auf Ryans zweimonatiger Expedition mehr als das Doppelte, nämlich 8084. Aufgrund der Strömungsstärke sind sich die Wissenschaftler:innen einig, dass der Plastikmüll nicht vom Festland angespült wurde, sondern es wird angenommen, dass dieser stattdessen illegal von Schiffen über Bord geworfen wurde. Die Prägung der Flaschen zeigt, dass die meisten lediglich drei Jahre alt sind, ein Zeitraum, in dem eine Verdriftung von Asien bis in den Südatlantik unmöglich ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Coastal Cleanup Day - Wir gehen schon vorher aufs Wasser</title>
      <link>/international-coastal-cleanup-day-2019-aufrauemen-mit-kanus/</link>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/international-coastal-cleanup-day-2019-aufrauemen-mit-kanus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der &lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org/trash-free-seas/international-coastal-cleanup/&#34;&gt;International Coastal Cleanup Day&lt;/a&gt; findet dieses Jahr am 21. September statt. Jedes Jahr ruft die Organisation &lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org&#34;&gt;Ocean Conservancy&lt;/a&gt; zur weltweit größten freiwilligen Müllsammelaktion auf - und das seit bereits über 30 Jahren. Das Problem der mit &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Plastik vermüllten Ozeane&lt;/a&gt; wird dabei wieder jedes Mal deutlich. Und jedem Helfer hautnah bewusst. Letzes Jahr wurden an nur diesem einen Tag 2.41.151 Zigarettenstummel und 643.562 Plastiktrinkhalme gesammelt. Der &lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org/wp-content/uploads/2018/07/Building-A-Clean-Swell.pdf&#34;&gt;volle Report&lt;/a&gt; ist erschreckend - aber auch hoffnungsvoll. Denn fast 800.000 Teilnehmer haben mehr als 9 Millionen Kilo Müll gesammelt und so mindestens 20 Millionen Stücke Müll davor bewahrt ins Meers zu gelangen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mikroplastik ist überall – sogar in der Luft</title>
      <link>/mikroplastik-ist-ueberall-sogar-in-der-luft/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/mikroplastik-ist-ueberall-sogar-in-der-luft/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bisher war die weitläufige Meinung, dass Mikroplastik vor allem durch Meeresströmungen transportiert wird. Wissenschaftler vom AWI (Alfred-Wegener-Institut) in Bremerhaven haben nun in der Arktis nachgewiesen, dass Partikel auch die Atmosphäre als Verbreitungsweg nutzen und dann, meist als Schneefall, wieder auf die Erdoberfläche gelangen; in Schneeproben auf Helgoland, in den Bayerischen Alpen aber auch in abgelegenen Gegenden wie etwa der Arktis konnten die Kleinstpartikel nachgewiesen werden. Wie genau die Transportwege funktionieren und welche Konsequenzen Mikroplastik in der Atemluft für die Natur und die Menschen hat, bleibt noch zu klären.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schulze will Hersteller von Wegwerfprodukten an Reinigungskosten beteiligen</title>
      <link>/schulze-will-hersteller-von-wegwerfprodukten-an-reinigungskosten-beteiligen/</link>
      <pubDate>Tue, 20 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/schulze-will-hersteller-von-wegwerfprodukten-an-reinigungskosten-beteiligen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In vielen deutschen Städten hat die Nutzung und die anschließend rücksichtslose Entsorgung von Wegwerfartikeln und Einwegplastikprodukten ein erschreckendes Ausmaß angenommen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;&amp;ldquo;Der Trend zu mehr Wegwerfartikeln führt in manchen Städten zu einer regelrechten &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/petition-beenden-wir-die-plastikflut/&#34;&gt;Müllflut&lt;/a&gt;, vor allem in öffentlichen Parks und auf belebten Straßen.&amp;rdquo;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Svenja Schulze, Bundesumweltministerin&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Daher will Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nun die Hersteller solcher Wegwerfprodukte an Stadtreinigungskosten beteiligen. Dafür will sie im Kreislaufwirtschaftsgesetz die Rechtsgrundlage für eine spätere Verordnung schaffen. Bisher mussten die Kommunen für die Kosten der Reinigung alleine aufkommen. Wie viel die jeweiligen Unternehmen berappen müssen, soll daran bemessen werden, wie viel die jeweiligen Kommunen für Reinigung, Sammlung, Transport, Behandlung, Personal und Sensibilisierungsprogramme bisher ausgegeben haben. Dies variiert anhand verschiedener Faktoren wie Ortsgröße, Jahreszeit oder Lage. Die EU beschloss bereits im Mai eine Kunststoffrichtlinie, die Hersteller an den Reinigungskosten im öffentlichen Raum beteiligen soll. Durch ein neues Gesetz hofft Schulze langfristig auf ein Umdenken und die Bereitschaft zu Alternativen bei den Unternehmen. Produkte könnten demnach auch teurer werden, um die anfallenden Kosten zu decken - Schulze sieht das als einen Schritt für mehr Gerechtigkeit nach dem &amp;ldquo;Verursacherprinzip&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zero Waste in Hamburg: Neue App um Müll zu vermeiden</title>
      <link>/zero-waste-in-hamburg-neue-app-um-muell-zu-vermeiden/</link>
      <pubDate>Mon, 12 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/zero-waste-in-hamburg-neue-app-um-muell-zu-vermeiden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Müll im Alltag zu reduzieren, scheint vielen schwerzufallen und oft wird aus Gemütlichkeit und aufgrund Unwissens erneut zum Coffee-to-go-Becher gegriffen oder zu dem, in Plastik abgepackten Salat. Damit in Hamburg in Zukunft mehr Müll und Einwegverpackungen vermieden werden können, hat die Stadtreinigung Hamburg die &lt;a href=&#34;https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/12772940/2019-07-23-bue-zero-waste/&#34;&gt;App Zero-Waste-Map&lt;/a&gt; entwickelt. Sie hilft den Hamburger:innen dabei, Zero-Waste-Hotspots, wie Cafés, die nachhaltige Produkte verwenden, in der Nähe zu finden und hilft mit Tipps und Vorschlägen rund um das Thema Müllvermeidung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;In welchen Müll kommt das?&#34; - Quiz zur Mülltrennung</title>
      <link>/in-welchen-muell-kommt-das-quiz-zur-muelltrennung/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/in-welchen-muell-kommt-das-quiz-zur-muelltrennung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Mülltrennung. Ein Thema das von vielen unterschätzt wird und zur Folge hat, dass viele Verbraucher:innen ihren &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/muellsammelaktion-auf-hamburgs-kanaelen/&#34;&gt;Müll&lt;/a&gt; falsch entsorgen. Oft wird angenommen, dass Papier gleich Papier ist und so wird z.B. der nicht nur für Wasserorganismen giftige Kassenbon im Altpapier entsorgt. Voraussetzung dafür, dass Müll richtig verwertet werden kann oder in Recyclingstationen aufgewertet wird, ist, dass der Müll ursprünglich in der richtigen Tonne landet. Als weitreichende Folge hat die falsche Mülltrennung, dass Materialien wie Plastik als &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Kunststoffpartikel im Ozean&lt;/a&gt; landen. Doch abgesehen von dem fehlenden &amp;ldquo;Know-How&amp;rdquo; zur Mülltrennung herrscht in Deutschland grundlegend ein &lt;a href=&#34;https://www.zeit.de/thema/muell&#34;&gt;Wegwerfproblem&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Podcast - Müll in den Meeren</title>
      <link>/muell-in-den-meeren/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/muell-in-den-meeren/</guid>
      <description>&lt;h4 id=&#34;schülerinnen-interviewen-anna-groß-von-deepwave-zum-thema-meeresmüll&#34;&gt;Schülerinnen interviewen Anna Groß von DEEPWAVE zum Thema &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Meeresmüll&lt;/a&gt;&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im ersten Schulhalbjahr 2019 gab es in der Louise Schroeder Schule in Hamburg Altona einen Deutschzirkel. Dafür wurden Kinder aus den vierten Klassen ausgewählt, die Spaß an Hörbeiträgen haben.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Kinder haben das ganze Halbjahr über an Themen gearbeitet, die sie besonders spannend fanden. Das Ziel war es, für diese Themen Experten zu finden und zu interviewen. Für den Podcast haben die Kinder mit einer Loop-Station passende Geräusche aufgenommen und sich selbst ein Intro ausgedacht, sowie beim Schneiden am Computer mitgeholfen. Am Ende haben alle Kinder aus der Gruppe ihre Beiträge auf Audiyou hochgeladen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meer und Müll - ein Reisebericht von den Britischen Inseln</title>
      <link>/meer-und-muell-ein-reisebericht-von-den-britischen-inseln/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/meer-und-muell-ein-reisebericht-von-den-britischen-inseln/</guid>
      <description>&lt;h4 id=&#34;von-elke-körner-deepwave&#34;&gt;von Elke Körner, DEEPWAVE&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mit unserer Segelyacht &lt;a href=&#34;https://www.tordas.de&#34;&gt;Tordas&lt;/a&gt; waren wir im Sommer 2018 an den Küsten Irlands und Schottlands unterwegs. Dort laufen wir auch oft Inseln und Küstenabschnitte an, die von Land aus nicht erreichbar sind. Einsam und wild stellen wir sie uns deshalb vor, wenn wir als einziges Boot vor Anker gehen. Doch selbst in den verborgensten Winkeln hinterlässt der Mensch Spuren. 8 Millionen Tonnen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Plastikmüll&lt;/a&gt; landen jährlich neu im Meer und 80 Millionen Tonnen Müll sind bereits darin. Eine schier unvorstellbare Zahl, die sich in Form von Netzresten, Plastikkanistern, Flaschen, Flipflops, Arbeitshandschuhen, Bojen, materialisiert, die die Ufer und Klippen säumen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bundesregierung will internationales Exportverbot für unsortierten Plastikmüll</title>
      <link>/bundesregierung-will-internationales-exportverbot-fuer-unsortierten-plastikmuell/</link>
      <pubDate>Wed, 19 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/bundesregierung-will-internationales-exportverbot-fuer-unsortierten-plastikmuell/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Allein im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung zugelassen, dass 100 000 Tonnen Plastikmüll nach Malaysia verschifft wurden. Die Umweltministerin, Svenja Schulze, strebt ein Exportverbot für Plastikmüll an, der zu verschmutzt ist, um ihn zu recyceln. Unsere Abfälle sind verantwortlich für schwerwiegende Gesundheits- und Umweltschäden in einigen südostasiatischen Ländern wie zum Beispiel Indonesien, Malaysia und Vietnam.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Bundesregierung will das künftig verhindern. Europa sei in der Verantwortung, seinen Plastikmüll selbst zu sortieren und möglichst auch selbst zu recyceln, so Schulze.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>So umweltschädlich sind abbaubare Plastiktüten</title>
      <link>/so-umweltschaedlich-sind-abbaubare-plastiktueten/</link>
      <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/so-umweltschaedlich-sind-abbaubare-plastiktueten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Forscher:innen von der Universität Plymoth in Großbritannien schreiben im Fachmagazin &lt;a href=&#34;https://pubs.acs.org/journal/esthag&#34;&gt;&amp;ldquo;Environmental Science &amp;amp; Technology&amp;rdquo;&lt;/a&gt; über die Ergebnisse ihrer Forschung zu biologisch abbaubaren und kompostierbaren Tüten. Sie untersuchten, ob &amp;ldquo;Bio-Tüten&amp;rdquo; wirklich umweltfreundlicher als Plastiktüten sind, und welche Materialien in der Erde und im Meer beim Wegwerfen zurückbleiben. Die Ergebnisse sind nicht so erfreulich, wie erhofft: selbst nach drei Jahren im Boden oder im Meerwasser können die &amp;ldquo;Bio-Tüten&amp;rdquo; noch sehr stabil sein und selbst wenn sie dann zerfallen, würde, je nach verwendetem Material, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt; entstehen, welches nicht mehr weiter abgebaut werden kann. Die Wissenschaftler:innen sehen eine große Notwendigkeit von Normen für abbaubare Materialien, die beste &amp;ldquo;Lösung&amp;rdquo; sei aber nach wie vor eindeutig eine langlebige, wieder verwendbare Variante.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Film &#34;Albatross&#34;: Das stille, quälend langsame Sterben durch Plastik</title>
      <link>/der-film-albatross-gaensehaut-und-plastikverschmutzung/</link>
      <pubDate>Mon, 10 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/der-film-albatross-gaensehaut-und-plastikverschmutzung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Einundfünfzig, zweiundfünfzig, dreiundfünfzig&amp;hellip; Stück für Stück entnimmt &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/chris-jordan-polluting-plastics/&#34;&gt;Chris Jordan&lt;/a&gt; mit einer Pinzette einem toten Albatross Plastikteilchen aus dem Magen. Bei dieser Szene wurden mir die oft verdrängten Ausmaßen der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; in unseren Meeren erneut brutal vor Augen geführt. Seit 2009 kehrt der Filmemacher zu dem selben, von vielen Albatrossen bewohnten, Atoll im Nordpazifik zurück.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mit seinem Film &lt;a href=&#34;https://www.parley.tv/updates/2018/4/19/albatross-help-us-tell-the-story&#34;&gt;&amp;ldquo;Albatross&amp;rdquo;&lt;/a&gt; dokumentiert Jordan das gehäufte Sterben der Vögel und deren Jungtiere, die aufgrund von Plastik gefüllter Mägen verhungern. Der Film von Jordan ist keine gewöhnliche Dokumentation, weder Fakten über Plastikverschmutzung noch Aufforderungen, Plastik zu meiden, kommen vor, sondern durch seine Art der Darstellung ist er viel mehr ein Kunstwerk für sich. Die Kombination aus den Aufnahmen der Albatrosse und Jordans ruhiger begleitender Stimme spricht für sich.  Viele Szenen sind sehr schmerzhaft und dauern quälend lange, sodass mir das ein oder andere mal eine Träne über die Wange rollt. Den ganzen Film, begleitet von Gänsehaut auf meinen Armen und an meinem Rücken, war ich wie in Trance, völlig ruhig aber voller Traurigkeit und Angst. Hypnotisiert und sehr nachdenklich verließ ich das Kino, aber motiviert, meine Stimme und Reichweite nutzen zu wollen. Denn auch wenn Chris Jordan uns als verantwortliches Individuum nie direkt auffordert, ist der Appell trotzdem da, etwas ändern zu wollen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mikroplastik fliegt 100 Kilometer weit</title>
      <link>/mikroplastik-fliegt-100-kilometer-weit/</link>
      <pubDate>Tue, 30 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/mikroplastik-fliegt-100-kilometer-weit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist schon bekannt, dass Mikroplastikteilchen über die Gewässer in die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/wohnort-plastikmuell-neue-biodiversitaet-in-der-tiefsee/&#34;&gt;entlegensten Orte der Welt&lt;/a&gt; transportiert werden. Nun haben Umweltforscher:innen vom Ecolab über fünf Monate Niederschlagsproben aus den französischen Pyrenäen gesammelt. Die Auswertung ergab, dass sich dort täglich etwa 365 Plastikteilchen pro Quadratmeter ablagern. Durch Computersimulationen konnte festgestellt werden, dass das Mikroplastik in der Luft bereits schon fast 100 Kilometer unterwegs war. Dabei können auch größere Partikel so weit transportiert werden, wenn sie durch turbulente Luftbewegungen einmal in höhere Luftschichten gelangen. Wo genau das Mikroplastik herkommt, ist noch ungeklärt. Doch auch die Verbreitung von Mikroplastik über die Luft kann eine Erklärung dafür sein, weshalb Mikroplastik überall zu finden ist - ob in der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-globale-plastikflut-erreicht-die-arktis/&#34;&gt;Arktis&lt;/a&gt; oder im &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plastikverschmutzung-im-marianengraben/&#34;&gt;Marianengraben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Girls‘ &amp; Boys‘ Day 2019 – Strandausflüge mit schlimmen Folgen</title>
      <link>/girls-boys-day-2019-strandausfluege-mit-schlimmen-folgen/</link>
      <pubDate>Wed, 24 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/girls-boys-day-2019-strandausfluege-mit-schlimmen-folgen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gastbeitrag&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Am 28. März fand dieses Jahr der bundesweite Girls´ &amp;amp; Boys´ Day statt. Auch bei DEEPWAVE hatten mehrere Schüler*innen die Chance in den Alltag der Arbeit einer Meeresschutzorganisation einzutauchen. Die 13-jährige Naomi hat nach diesem Tag einen Artikel für unseren Blog geschrieben über Plastikmüll in den Meeren und wie wir verhindern können, dass er dort landet.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Naomi schreibt dazu: &lt;em&gt;Den Girls Day bei Deepwave zu machen, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe sehr viel Neues über das Meer herausgefunden und habe gemerkt, dass das Meer viel mehr als nur ein Gewässer ist.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU fordert Regulierung von Plastikmüllexporten</title>
      <link>/nabu-fordert-regulierung-von-plastikmuellexporten/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/nabu-fordert-regulierung-von-plastikmuellexporten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Berlin – Anlässlich der Tagung der Vertragsparteien des Basler Übereinkommens in Genf (ab 29. April) fordert der NABU eine strengere Regulierung von Plastikmüllexporten aus Deutschland.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Jährlich werden gut eine Million Tonnen Plastikabfälle von Deutschland ins Ausland exportiert. Dies entspricht etwa einem Sechstel des insgesamt in Deutschland erzeugten Plastikabfalls. In Folge der chinesischen Importrestriktionen wird der Abfall seit vergangenem Jahr verstärkt in südost- und südasiatische Länder wie Malaysia, Indien oder Indonesien verschifft. Allein diese drei Länder nahmen 2018 mehr als ein Viertel der deutschen Exporte auf. Durch Medienberichte und NGO-Arbeit wurde nachgewiesen, dass nur ein Teil dieser Exporte in den Zielländern recycelt wird. Der Rest wird unter niedrigen Umweltstandards verbrannt oder deponiert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Girls‘ &amp; Boys‘ Day 2019 - 22 Kilo Plastik im Magen eines Pottwals</title>
      <link>/girls-boys-day-2019-22-kilo-plastik-im-magen-eines-pottwals/</link>
      <pubDate>Thu, 18 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/girls-boys-day-2019-22-kilo-plastik-im-magen-eines-pottwals/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gastbeitrag&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Am 28. März fand dieses Jahr der bundesweite Girls´ &amp;amp; Boys´ Day statt. Auch bei DEEPWAVE hatten mehrere Schüler*innen die Chance in den Alltag der Arbeit einer Meeresschutzorganisation einzutauchen. Der 13-jährige Tomke, der später gerne Meeresbiologe werden möchte, hat nach diesem Tag einen Artikel für unseren Blog geschrieben über die Gefahr für Meereslebewesen durch Plastikmüll in den Meeren.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h3 id=&#34;22-kilo-plastik-im-magen-eines-pottwals&#34;&gt;22 Kilo Plastik im Magen eines Pottwals&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;p&gt;Viele von Euch haben bestimmt schon von dem toten Pottwal gelesen, der im April in Italien am Strand gefunden wurde. Es stand dort, dass er zuvor 22 Kilo Plastikmüll verschluckt hatte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Selbst Flohkrebse in der Tiefsee nehmen Plastikmüll auf</title>
      <link>/selbst-flohkrebse-in-der-tiefsee-nehmen-plastikmuell-auf/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/selbst-flohkrebse-in-der-tiefsee-nehmen-plastikmuell-auf/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein Forschungsteam der &amp;ldquo;Newcastle University&amp;rdquo; hat eine Studie über den Einfluss von Plastikmüllverschmutzung auf Amphipoden (Flohkrebse) veröffentlicht. Dafür entnahmen sie Flohkrebse in sechs verschiedenen Tiefsee-Gräben. Die Ergebnisse sind schockierend: selbst im &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plastikverschmutzung-im-marianengraben/&#34;&gt;Marianengraben&lt;/a&gt;, dem tiefsten Punkt des Ozeans, hatten alle Exemplare Mikroplastik in ihrem Körper. Die Studie zeigt, dass kein marines Ökosystem auf der Welt mehr unberührt ist. Immer mehr Hinweise deuten darauf, dass die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mission-erde-alexander-gerst-und-antje-boetius-tauchen-ab/&#34;&gt;Tiefsee&lt;/a&gt;, als größter Lebensraum, auch das &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/endstation-tiefsee-mikroplastik-belastet-meeresgrund-noch-staerker-als-angenommen/&#34;&gt;größte Reservoir für Plastikmüll&lt;/a&gt; sein könnte. Die Amphipoden stehen ganz unten in der Nahrungskette und werden von vielen anderen Meerestieren gefressen. Wenn sie &lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747243590/deepwave.org/DWfacts_Microplastik-_2016.pdf&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt; essen, wirkt sich das auf das ganze Ökosystem aus und auch wir &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kinder-und-jugendliche-haben-zu-viel-pfas-im-blut/&#34;&gt;Menschen nehmen die Gifte zu sich&lt;/a&gt;, wenn wir Meerestiere essen, da die Plastikfasern sich mit Chemikalien - zum Beispiel PCB - anreichern können. Diese Studie sollte ein alarmierendes Signal sein, unseren Plastikkonsum drastisch zu reduzieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastic Soup: An Atlas of Ocean Pollution</title>
      <link>/plastik-soup-an-atlas-of-ocean-pollution/</link>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/plastik-soup-an-atlas-of-ocean-pollution/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Unsere Kolleg:innen von der &lt;a href=&#34;https://www.plasticsoupfoundation.org/en/&#34;&gt;Plastic Soup Foundation&lt;/a&gt; (PSF) haben ihr Buch &amp;ldquo;Plastic Soup Atlas of the World&amp;rdquo; jetzt auch in englischer Sprache veröffentlicht. Mit wunderbaren Illustrationen bringt &amp;ldquo;Plastic Soup: An Atlas of Ocean Pollution&amp;rdquo; Leser:innen nahe, welchen Schaden die Plastikflut im Meer anrichtet. Im Interview erzählt der Autor Michiel Roscam Abbing mehr über die Inhalte und Hintergründe des Buchs.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Nach Abbing bedarf es zur Bewältigung des Problems enge internationale Kooperationen, zum Beispiel in Abkommen und Bündnissen. Hier nennt Abbing zwar die UN als geeignetes Bündnis, allerdings gibt er auch zu bedenken, dass in der UN einige Staaten, die von der petrochemischen Lobby vereinnahmt sind, die Umsetzung effizienter Aktionen blockieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schwangerer Wal war voller Plastik</title>
      <link>/schwangerer-wal-war-voller-plastik/</link>
      <pubDate>Tue, 02 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/schwangerer-wal-war-voller-plastik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die zunehmende &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; macht auch vor den größten Meeressäugern nicht halt: ein schwangerer Wal wurde mit 22 Kilogramm Plastikmüll im Magen an einer Küste in Sardinien angespült. Neben Müllsäcken, Fischernetzen und Leinen, wurde auch ein Behältnis mit Flüssigwaschmittel gefunden, dessen Marke und Barcode noch komplett lesbar waren. Histologische und toxikologische Untersuchungen sollen nun die genaue Todesursache erklären, und ob der Tod des Kalbs in Zusammenhang mit dem geschluckten Plastik steht. Vor nicht allzu langer Zeit wurde bereits an einer Küste der Philippinen ein Wal mit ca. 40 Kilogramm Plastikmüll im Magen angespült.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastikmüll im Meer: So könnten unsere Ozeane gereinigt werden</title>
      <link>/plastimuell-im-meer-so-koennten-unsere-ozeane-gereinigt-werden/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/plastimuell-im-meer-so-koennten-unsere-ozeane-gereinigt-werden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in den Meeren und sorgen für den Tod vieler Meereslebewesen. Das Problem beschäftigt Menschen auf der ganzen Welt. Mehr und mehr Ideen werden entwickelt, um diese Massen an Plastikmüll aus den Meeren zu ziehen und zu filtern. Einen Überblick findet ihr hier!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/LJmWfYY3gJE?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=LJmWfYY3gJE&#34;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=LJmWfYY3gJE&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zu viel Mikroplastik im Boden</title>
      <link>/zu-viel-mikroplastik-im-boden/</link>
      <pubDate>Mon, 25 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/zu-viel-mikroplastik-im-boden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Trotz der zunehmenden Kritik feiert die Kunststoffindustrie dieses Jahr wieder Absatzrekorde. Nun haben Wissenschaftler:innen festgestellt, dass nicht nur die Meere, sondern auch die Böden an Land eine große Mikroplastikbelastung aufweisen: die kleinen Plastikteile befindet sich in unseren Gärten und auf den Feldern. Zu den Hauptquellen gehören der Abrieb von Autoreifen, Kunststoff im Biomüll und Verluste bei der Abfallentsorgung. Durch die zunehmende Verschmutzung landet das &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt; nicht nur durch den &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mikroplastik-in-meerestieren-frutti-di-plastik/&#34;&gt;Verzehr von Meerestieren&lt;/a&gt; in uns, sondern auch durch die systematische Vermüllung der Landwirtschaft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Challenging Plastic Waste</title>
      <link>/challenging-plastic-waste/</link>
      <pubDate>Fri, 22 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/challenging-plastic-waste/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die &amp;ldquo;European Social Innovation Competition&amp;rdquo; ist ein Wettbewerb der Europäischen Kommission, die zum 7. Jahr in Folge stattfindet in allen europäischen Ländern. Dieses Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto &amp;ldquo;Challenging Plastic Waste&amp;rdquo;, auf der Suche nach dem innovativstem Projekt, Produkt, Dienstleistung oder Geschäftsmodell, das der wachsenden Plastikmüllverschmutzung entgegenwirkt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ideen in folgenden Gebieten werden gesucht:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Reduzierung des Verbrauchs von Einweg-Plastikprodukten&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;&amp;ldquo;Recycling&amp;rdquo;, &amp;ldquo;Reusing&amp;rdquo; und &amp;ldquo;Upcycling&amp;rdquo; von Einweg-Plastikprodukte&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Umgang mit angesammelten Plastikabfällen in der Umwelt und in Mülldeponien&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Änderung des Verbraucherverhaltens, des Einzelhandels und allgemeiner Geschäftspraktiken zur Verringerung der Plastikabfälle und / oder Erhöhung des Recycling und der Wiederverwendung&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Einsatz von alternativen Geschäftsmodelle und Lieferketten Optimierung, um Plastikabfälle zu reduzieren und / oder Recycling und Wiederverwendung zu steigern&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Einführung neuer Materialien, die für eine Kreislaufwirtschaft geeignet sind oder nachhaltige Alternativen zu Kunststoffen auf fossiler Basis bieten&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es werden insgesamt drei Preise mit jeweils 50 000 Euro an die Gewinner*Innen mit den innovativsten Ideen, Plastikmüll zu bekämpfen, vergeben. Ihr habt eine Idee? Dann reicht sie bis zum 4. April 2019 auf der Webseite der &lt;a href=&#34;https://eusic.challenges.org/&#34;&gt;&amp;ldquo;European Social Innovation Competition&amp;rdquo;&lt;/a&gt; ein!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kommunen verbieten Luftballons im Freien</title>
      <link>/kommunen-verbieten-luftballons-im-freien/</link>
      <pubDate>Fri, 22 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/kommunen-verbieten-luftballons-im-freien/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ballonschnüre sind eine tödliche Gefahr für Tiere. Besonders Meeressäuger, Fische und Vögel ersticken an den Plastikteilen oder verwickeln sich in den Schnüren. Bei einer Untersuchung mit 1733 Seevögeln fand die Forscherin Lauren Roman in jedem dritten Vogel Müll und bei jedem fünften tot gefundenen Vogel waren Plastikmüll oder Ballonreste die eindeutige Todesursache. Roman betitelt Ballons als den „tödlichsten Müll im Meer“, denn die Wahrscheinlichkeit für einen Seevogel, an Ballons oder ihren Einzelteilen zu sterben, ist ca. 32-mal höher als bei härteren Plastikteilen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>UN-Umweltkonferenz - Startschuss gegen Plastikmüll im Meer?</title>
      <link>/umweltkonferenz-der-uno-startschuss-gegen-plastikmuell-im-meer/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/umweltkonferenz-der-uno-startschuss-gegen-plastikmuell-im-meer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es besteht die Hoffnung, dass die UN-Umweltkonferenz in Nairobi nun endlich den ersten Schritt in Richtung eines verbindlichen globalen Abkommens bezüglich des Plastikmülls im Meer macht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Leiterin des UN-Umweltprogramms Joyce Musya appellierte daran, dass jetzt effektive politische Entscheidungen - und nicht nur Versprechungen - bezüglich der größten globalen Umweltprobleme notwendig sind. Eines der drängendsten Probleme auf diesem Gebiet stellt der Plastikmülleintrag ins Meer dar. Makro-und Mikroplastik ist bereits in allen Bereichen des Meeres zu finden: in gewaltigen Teppichen auf der Wasseroberfläche, in der Wassersäule bis in &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plastikverschmutzung-im-marianengraben/&#34;&gt;Tiefseegräben&lt;/a&gt; und im Sediment. Von Meeresbewohnern aufgenommen, landet es durch die Nahrungkette auch auf unseren Tellern.  Seevögel, Fische und Meeressäuger verenden durch Plastikmüll, weil sie sich in ihm verfangen oder ihn als Nahrung aufnehmen und mit gefüllten Mägen verhungern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Angespülter Wal hatte 40kg Plastikmüll aufgenommen</title>
      <link>/angespuelter-wal-hatte-40-kg-plastikmuell-aufgenommen/</link>
      <pubDate>Tue, 19 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/angespuelter-wal-hatte-40-kg-plastikmuell-aufgenommen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Tod durch Magenschock: Auf den Philippinen wurde ein toter Wal mit 40 Kilogramm Plastikmüll im Magen angespült. Die Wissenschaftler:innen des Naturkundemuseums und Bildungszentrums &amp;ldquo;D&amp;rsquo; Bone Collector Museum&amp;rdquo; auf den Philippinen meinen, es sei die größte Menge an Plastik, die sie jemals im Magen eines Wals gefunden haben. Dies ist kein Einzelfall. Im Juni 2018 starb bereits ein Wal, der über 80 Plastiktüten geschluckt hatte. Auch von anderen marinen Lebewesen ist ähnliches bekannt. Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen sehen die Forscher:innen, die an der Autopsie beteiligt waren, großen Handlungsbedarf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Chris Jordan: Polluting Plastics</title>
      <link>/chris-jordan-polluting-plastics/</link>
      <pubDate>Mon, 18 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/chris-jordan-polluting-plastics/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein Kunstwerk aus 2,4 Millionen Plastikteilchen aus dem Pazifik? Künstler und Fotograf Chris Jordan zeigt, wie so etwas aussehen kann. So will er das Thema stärker in den Fokus rücken. Denn die unendliche Menge an Plastikmüll im Meer zersetzt sich zu winzigen Teilchen, die dieselbe Größe haben wie Plankton – somit sind sie für uns unsichtbar. Und wenn wir etwas nicht fühlen und sehen können, dann fällt es uns extrem schwer, uns damit auseinanderzusetzen, so Jordan. Seinen Vortrag in voller Länge seht ihr hier.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wie wir die Ozeane entlasten können</title>
      <link>/umweltbelastung-wie-wir-die-ozeane-entlasten-koennen/</link>
      <pubDate>Fri, 07 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/umweltbelastung-wie-wir-die-ozeane-entlasten-koennen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Unsere Meere werden nicht nur durch jährlich 9 Millionen Tonnen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-plastifizierung-des-ozeans/&#34;&gt;Plastikmüll&lt;/a&gt; verschmutzt, sondern auch durch den erhöhten Düngemitteleintrag in der Landwirtschaft. Die Überdüngung der Felder verursacht die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kehren-die-grossen-raeuber-in-die-nordsee-zurueck/&#34;&gt;Eutrophierung&lt;/a&gt; von Gewässern, wodurch immer mehr sogenannte Todeszonen in Küstengebieten entstehen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie genau Lösungen für diese Probleme aussehen können, erfahrt ihr in dem Film &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=HQTUWK7CM-Y&#34;&gt;How We Can Keep Plastics Out of Our Oceans&lt;/a&gt;&amp;rdquo; vom &lt;a href=&#34;https://www.nationalgeographic.de/&#34;&gt;National Geographic&lt;/a&gt; auf &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/&#34;&gt;YouTube&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/HQTUWK7CM-Y?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Plastikpiraten sammeln Müll</title>
      <link>/plastikpiraten/</link>
      <pubDate>Thu, 29 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/plastikpiraten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Wissenschaftsjahr 2016 / 2017 behandelte das Thema Meere und Ozeane. Im Rahmen der Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ sammelten Schulklassen und Jugendgruppen im Herbst 2016 und Frühjahr 2017 unter anderem Müll (Makroplastik wie Plastiktüten, Plastikflaschen und Angelschnüre) und Mikroplastik an deutschen Flüssen und dokumentierten, wo sie ihn gefunden haben. Dabei wendeten sie wissenschaftliche Methoden an, die gewonnenen Daten werden von der Kieler Forschungswerkstatt ausgewertet. Auch zehn britische Schulklassen reisten nach Deutschland und nahmen zusammen mit ihren Partnerschulen an bilingualen Expeditionen teil.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>EU-Parlament stimmt für Verbot von Wegwerf-Plastikprodukten</title>
      <link>/eu-parlament-stimmt-fuer-verbot-von-wegwerf-plastikprodukten/</link>
      <pubDate>Thu, 25 Oct 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/eu-parlament-stimmt-fuer-verbot-von-wegwerf-plastikprodukten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die neuste Pressemitteilung der EU zum Thema Verbot von Einwegplastikverpackungen ist gerade veröffentlich worden. Darin ist zu lesen, dass das EU Parlament nun den von der Kommission eingereichten Vorschlag zur Reduzierung von Einwegplastik angenommen hat. Dies ist tatsächlich ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, um weitere Verschmutzung der Meere zu verhindern. Aber ein Grund in Jubelschreie auszubrechen, ist es mit Sicherheit nicht. Zum einen beinhaltet die Entscheidung des EU Parlaments noch keine praktischen Konsequenzen. Erst müssen sich noch die EU-Staaten im Ministerrat auf eine gemeinsame Linie zu dem Gesetzesvorschlag einigen. Laut Pressemitteilung würden die neuen Regeln zwei Jahre nach Verabschiedung durch Rat und Parlament in Kraft treten, also voraussichtlich frühestens 2021. Es ist also noch ein langer Weg bis dorthin.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>International Coastal Cleanup Day 15.9.2018</title>
      <link>/international-coastal-cleanup-day-15-9-2018/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Sep 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/international-coastal-cleanup-day-15-9-2018/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es gibt ihn nun schon seit über 30 Jahren, den International Coastal Cleanup Day, ins Leben gerufen von der US-amerikanischen NGO „Ocean Conservancy“. Auch dieses Jahr, am &lt;strong&gt;15.9.2018&lt;/strong&gt;, finden weltweit viele Müllsammelaktionen statt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Macht mit und helft mit die Strände und Meere sauber zu halten!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Aktionen und Informationen zum Coastal Cleanup Day in eurer Nähe findet ihr zum Beispiel hier:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org/trash-free-seas/international-coastal-cleanup/map/&#34;&gt;https://oceanconservancy.org/trash-free-seas/international-coastal-cleanup/map/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.naju-hamburg.de/coastal-cleanup/&#34;&gt;https://www.naju-hamburg.de/coastal-cleanup/&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://surfriderfoundation.de/&#34;&gt;http://surfriderfoundation.de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Für alle, die bei uns nachgefragt haben: DEEPWAVE wird seine Coastal Cleanup-Tradition in Övelgönne in Hamburg 2019 wieder aufnehmen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verpackungen sind elementar wichtig – Michael Braungart</title>
      <link>/verpackungen-sind-elementar-wichtig-michael-braungart/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Aug 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/verpackungen-sind-elementar-wichtig-michael-braungart/</guid>
      <description>&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es gibt gute Alternativen zu Plastik.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Michael Braungart&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In seinem &lt;a href=&#34;https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-03/plastik-verpackungen-oekodesign-michael-braungart-interview&#34;&gt;Interview&lt;/a&gt; mit der ZEIT spricht &lt;a href=&#34;https://www.epea.com/de/michael-braungart-2/&#34;&gt;Michael Braungart&lt;/a&gt;, der Mitentwickler des &lt;em&gt;Cradle-to-cradle&lt;/em&gt; Systems und wissenschaftlicher Leiter des &lt;a href=&#34;http://www.hamburger-umweltinst.org/de&#34;&gt;Hamburger Umwelt-Instituts&lt;/a&gt; über die wenig konstruktive Verteufelung von Verpackungen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Er macht deutlich, wie wichtig Verpackungen sind, und spricht sich gegen Unverpacktläden aus, aber nicht ohne die wahren Probleme von Plastik, Papier und anderen momentanen Verpackungslösungen aufzuzeigen:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das größte Problem ist die Vermischung unterschiedlicher Materialien.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Recyclingbranche habe sich, laut Braungart, in den letzten 30 Jahren nicht verändert – sie habe sogar Rückschritte gemacht. Und jetzt, wo die Aufmerksamkeit der Konsumenten da ist, werden Notlösungen verwendet, die nicht helfen, die grundlegenden Probleme zu lösen. So seien Papiertüten nur „Plastiktüten mit Papierkern“ und damit, genau wie momentan verwendetes Plastik oder beschichtete Metalldosen, Verbundstoffe. Also:  nicht recycelbarer Sondermüll.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ersetzt nicht Plastik mit Genmais – Mehrweg statt Einweg.</title>
      <link>/ersetzt-nicht-plastik-mit-genmais-mehrweg-statt-einweg/</link>
      <pubDate>Fri, 20 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/ersetzt-nicht-plastik-mit-genmais-mehrweg-statt-einweg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In dem ausführlichen Artikel des &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/&#34;&gt;NABU&lt;/a&gt;: &lt;a href=&#34;https://blogs.nabu.de/limo-im-genmais-becher/&#34;&gt;„Heute Lust auf Limo im Genmais-Becher?“&lt;/a&gt; über die Irreführung von halb-wahren Werbeslogans wird deutlich beschrieben, warum wir und andere Umweltschutzorganisationen keine Empfehlung für alternative plastikfreie Wegwerfartikel geben können. Weil alle Einwegprodukte Ressourcenverschwendung sind. Per definition.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://blogs.nabu.de/limo-im-genmais-becher/&#34;&gt;https://blogs.nabu.de/limo-im-genmais-becher/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deutsche wollen besseren Meeresschutz und keine Genpflanzen</title>
      <link>/deutsche-wollen-besseren-meeresschutz-und-keine-genpflanzen/</link>
      <pubDate>Tue, 17 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/deutsche-wollen-besseren-meeresschutz-und-keine-genpflanzen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Naturbewusstseinsstudie 2017 von BMU und BfN veröffentlicht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Umfrage belegt: Plastikmüll wird als Bedrohung gesehen, große Unterstützung für Meeresschutzgebiete&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine große Mehrheit der Deutschen sieht die Vermüllung der Meere durch Plastik als Gefahr für den Naturschutz und unterstützt die Einrichtung von Meeresschutzgebieten. Die große Mehrheit der mehr als 2.000 Befragten der aktuellen Naturbewusstseinsstudie wünscht sich auch strengere Regeln und Gesetze, damit die Fischerei mehr für den Schutz der Meeresumwelt tut. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen sich zudem darauf verlassen können, dass der Handel keine Produkte von bedrohten Fischarten anbietet. Ein Großteil der Bevölkerung spricht sich außerdem für eine Kennzeichnungspflicht von tierischen Produkten aus, die mit gentechnisch manipulierter Nahrung gefüttert wurden. Das sind einige Ergebnisse der alle zwei Jahre erscheinenden Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, heute in Berlin vorgestellt haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bürgermeister von Lampedusa verbietet Plastik-Einweggeschirr</title>
      <link>/buergermeister-von-lampedusa-verbietet-plastik-einweggeschirr/</link>
      <pubDate>Tue, 03 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/buergermeister-von-lampedusa-verbietet-plastik-einweggeschirr/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auf den sizilianischen Inseln Lampedusa und Linosa sollen zukünftig Plastik-Einweggeschirr und Plastiktüten verboten werden, gab Salvatore Martello, Bürgermeister der Inseln im Rahmen einer Fischerei-Konferenz am 03.Juli 2018 in Palermo bekannt. Dadurch sollen die Menge von Plastikabfällen reduziert und die Mülltrennung auf der Insel vereinfacht werden und vor allem weniger Abfälle im Meer landen, die sich negativ auf die Meeresfauna und dadurch auch auf die Fischerei auswirken. Bis 31. August 2018 soll diese Verordnung durchgesetzt werden. Ihm sei klar, dass dies für die Einwohner, Touristen und Geschäftsleute eine „kleine Revolution“ sei, aber man müsse neue Verhaltensweisen im Einklang mit der Natur und für eine Verbesserung der Lebensqualität erlernen, so Martello. Außerdem sollen Fischer in Kooperation mit den Gemeinden auf See Plastikmüll sammeln und an Land abgeben können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Choose To Refuse</title>
      <link>/choose-to-refuse/</link>
      <pubDate>Sun, 01 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/choose-to-refuse/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine Aktion der Initiative  Plastic Free July&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Join the challenge and ‘Choose To Refuse’ single-use plastic during July.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Imagine a world without plastic waste. That’s our mission – to build a global movement that dramatically reduces plastic use and improves recycling, worldwide.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;​Will you join us and give up single-use plastic this July?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://www.plasticfreejuly.org&#34;&gt;http:// www.plasticfreejuly.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastic Pollution, Our Oceans, Our Future...</title>
      <link>/plastic-pollution-our-oceans-our-future/</link>
      <pubDate>Thu, 14 Jun 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/plastic-pollution-our-oceans-our-future/</guid>
      <description>&lt;p&gt;17 students from Hawai&amp;rsquo;i vision a future for their oceans&amp;hellip;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein Video aus Hawaii. Auch wenn wir alles zu wissen meinen: diese Bilder zeigen eindrücklich, was wir tagtäglich verdrängen.  Unser Plastikkonsum hier beeinflusst mehr als nur uns, es trifft alle. Die Plastikgabel, die ich irgendwann einmal hier am Strand liegengelassen habe, sammelt vielleicht in diesem Moment ein hawaiianisches Kind an seinem Strand auf.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/YGBpHYLNtRA?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Originalvideo &lt;em&gt;MAHALO&lt;/em&gt; und weitere Informationen findet ihr &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&amp;amp;v=YGBpHYLNtRA&#34;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastikmüll auf Haiti - Wie &#34;The Plastic Bank&#34; die Meere sauber hält</title>
      <link>/plastikmuell-auf-haiti-wie-the-plastic-bank-die-meere-sauber-haelt/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Apr 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/plastikmuell-auf-haiti-wie-the-plastic-bank-die-meere-sauber-haelt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das 2013 gegründete Sozialunternehmen &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://plasticbank.com/&#34;&gt;The Plastic Bank&lt;/a&gt;&amp;rdquo; löst in Haiti zwei Probleme auf einen Streich: die Armut der Bevölkerung und die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Müllverschmutzung&lt;/a&gt; vor den Küsten des Landes. Die Recyclingfirma kauft den Menschen ihren Plastikmüll ab. Dadurch wird der Kunststoff zu wertvoll, um ihn einfach achtlos wegzuwerfen. Das gesammelte Plastik wird in &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/recycling/&#34;&gt;Recyclinganlagen&lt;/a&gt; verwertet und als &amp;ldquo;Social Plastic&amp;rdquo; weiterverkauft. So verwenden beispielsweise die Kosmetikfirmen Lush und Henkel das &amp;ldquo;Social Plastic&amp;rdquo; für manche ihrer Verpackungen. Allerdings subventionieren Firmen, die das soziale Plastik kaufen, den höheren Betrag im Vergleich zu herkömmlichem Plastik, weshalb es für &amp;ldquo;The Plastic Bank&amp;rdquo; schwer ist, neue Kunden für den recycelten Kunststoff zu finden. Trotzdem konnte die Firma seit 2015 in Haiti mehr als 600 000 Dollar generieren und 3 000 Tonnen Plastik recyclen. Für seine großartige Idee zur Plastikverminderung hat der Gründer David Katz bereits mehrere Preise gewonnen, darunter den RCBC &amp;ldquo;Innovation Award&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>TED Talk: The power of one straw</title>
      <link>/ted-talk-the-power-of-one-straw/</link>
      <pubDate>Thu, 22 Feb 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/ted-talk-the-power-of-one-straw/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jedes Mal, wenn wir im Restaurant, im Café oder in der Bar ein Getränk bestellen, das man mit einem Strohhalm trinken könnte, erhalten wir einen oder gleich mehrere, fast immer aus Plastik. Dies führt dazu, dass allein in den USA täglich 500 Millionen Plastiktrinkhalme verwendet und weggeworfen werden, obwohl die Mehrheit der Besucher:innen keinen braucht. Es ist nachgewiesen, dass in der Gastronimie nur zehn Prozent der Kund:innen nach einem Halm fragen, wenn im Getränk keiner vorhanden ist. Würde deshalb allein ein Prozent der Gastronomiebetriebe in den USA Plastiktrinkhalme nur nach Nachfrage austeilen, könnten bereits 178 Millionen Halme pro Jahr eingespart werden. Jonathan Zaidman thematisierte 2014 genau diesen Ansatz in einem TEDx Talk &amp;ldquo;The power of one straw&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastic State of Mind</title>
      <link>/parodie-plastic-state-of-mind/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Feb 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/parodie-plastic-state-of-mind/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ben Zolno transportiert in seiner Parodie des Songs &lt;em&gt;Empire State of Mind&lt;/em&gt; die klare Botschaft: „Ban single use plastic toxic bags“. Die Parodie fordert dazu auf, vor dem Einkauf an Mehrwegbeutel zu denken und sich an die demokratisch gewählten &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/buergermeister-von-lampedusa-verbietet-plastik-einweggeschirr/&#34;&gt;Repräsentanten&lt;/a&gt; zu wenden, die die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/eu-parlament-stimmt-fuer-verbot-von-wegwerf-plastikprodukten/&#34;&gt;Einwegtüten verbieten&lt;/a&gt; sollen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Sängerin Jenni Perenz und der Rapper AshEl Eldridge verdeutlichen, dass uns unsere Bequemlichkeit letztendlich töten wird, denn bereits Babys tragen Schadstoffe in sich und wir nehmen weiteres Plastik täglich mit unserer &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/selfish-macht-auf-unseren-plastikkonsum-aufmerksam/&#34;&gt;Nahrung&lt;/a&gt; und durch die Luft auf. Zudem wenden sich die Künstler:innen an jede:n einzelne:n, da wir nämlich Plastik durch &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bund-einkalufsliste-zur-vermeidung-von-mikroplastik/&#34;&gt;bewussten Konsum&lt;/a&gt; vermeiden können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meeresboden als Langzeitdeponie für Plastik</title>
      <link>/meeresboden-als-langzeitdeponie-fuer-plastik/</link>
      <pubDate>Thu, 11 Feb 2016 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/meeresboden-als-langzeitdeponie-fuer-plastik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kieler Meeresforscher untersuchen Abbau von Plastiktüten im Sediment&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;10.02.2016/Kiel. Kieler Meeresforscher haben untersucht, ob und wie schnell Bakterien Plastiktüten im Sediment des Meeresbodens abbauen. Das Ergebnis: Weder klassische Tüten aus Polyethylen noch sogenannte kompostierbare Kunststofftüten hatten sich nach hundert Tagen im Meeresboden überhaupt verändert. Die Studie ist jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Marine Pollution Bulletin erschienen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Gemeinsame Pressemitteilung des Exzellenzclusters &amp;lsquo;Ozean der Zukunft&amp;rsquo; und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bioplastik ist nicht immer &#34;grün&#34;</title>
      <link>/bioplastik-ist-nicht-immer-gruen/</link>
      <pubDate>Mon, 25 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/bioplastik-ist-nicht-immer-gruen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Gesamter Lebenszyklus genauso schädlich wie bei Erdöl-Polymeren&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;(pte021/22.10.2010/13:40) - Plastik, das aus Pflanzenbasis hergestellt wurde, ist mindestens genauso umweltschädlich wie Kunststoffe aus Erdöl. Das zeigt sich, wenn man sowohl die Nachhaltigkeit des Materials selbst als auch den Lebenszyklus der nötigen Ressourcen berücksichtigt, kommen Forscher der University of Pittsburgh &lt;a href=&#34;http://www.pitt.edu/&#34;&gt;http://www.pitt.edu&lt;/a&gt; in der Fachzeitschrift &amp;ldquo;Environmental Science &amp;amp; Technology&amp;rdquo; zum Schluss.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Zwar haben Biopolymere den Vorteil, dass sie biologisch abbaubar und weniger toxisch sind und erneuerbare Ressourcen verwenden. Was ihre Gesamtbilanz aber zunichte macht, ist die Herstellung der Ausgangsstoffe. &amp;ldquo;Die Landwirtschaft und die chemische Verarbeitung, die zur Produktion nötig sind, verschlingen ebenfalls Energie und setzen Unmengen an Düngemittel und Pestiziden in die Umwelt frei&amp;rdquo;, berichtet Studienleiter Michaelangelo Tabone.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>UN-Meereskonferenz in Indonesien</title>
      <link>/un-meereskonferenz-indonesien-6119645/</link>
      <pubDate>Fri, 15 May 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/un-meereskonferenz-indonesien-6119645/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Rund 1000 von der UN eingeladene Wissenschaftler:innen, Politiker:innen und NGOs aus 72 Nationen diskutieren auf der UN-Weltmeereskonferenz in Indonesien über die Verschmutzung der Meere durch Müll und Abwässer sowie über mögliche Lösungsansätze. Die Probleme, die Plastikmüll im Meer verursacht, sind hinreichend bekannt: Er wird von Tieren aufgenommen, die mit vollem Magen verhungern. Doch das Problem wird durch den Zerrieb des Plastiks im Meerwasser noch verstärkt, es entsteht Mikroplastik. Dadurch wird die Gesamtoberfläche stark vergrößert, Zusatzstoffe wie Weichmacher oder Flammschutzmittel werden freigesetzt und Chemikalien und Gifte wie DDT und PCB vom Mikroplastik leichter aufgenommen. Fische, Muscheln und Würmer fressen dieses &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt;, da sie es mit Plankton verwechseln, und wer als Mensch Fisch konsumiert, nimmt somit ebenfalls  Plastikpartikel und angereicherte Chemikalien auf. Das Plastik wird Teil der Nahrungskette.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
  </channel>
</rss>
