News

Das Meer und seine Bewohner geraten immer mehr in das Bewusstsein der Gesellschaft.
Nachrichten über unseren Umgang mit den Meeren sind oft erschreckend, aber es gibt auch Lichtblicke, die Ansporn sind, umzudenken.

Newsletter Dezember 2011

Jahresbrief 2011

Liebe Freunde der Meere, liebe Förderer des Meeresschutzes.

Erneut geht ein Jahr zu Ende und wir möchten mit Ihnen unsere Erfolge und Aktivitäten teilen. In der Tat haben wir viel getan und erreicht: der Import von Robbenprodukten nach Europa wurde endgültig rechtlich verboten, die Fangquoten für Tiefseehaie und gefährdete Dorn- und Heringshaie wurden auf 0 t reduziert und die EU verpflichtet sich zur Eindämmung der Piratenfischerei. Auch durch unser ständiges Engagement finden Meeresthemen verstärkt Aufmerksamkeit.

Der Verein DEEPWAVE e.V. hat sich weiter international etablieren können. In zahlreichen Gesprächen mit der EU-Kommissarin, dem deutschen Staatssekretär für Fischerei, mit Parla-mentariern in Brüssel und dem Bundestag, mit Wissenschaftlern, Experten, Fischern, Verbands-vertretern, den Medien und vielen Bürgern auf unseren Veranstaltungen haben wir unser Anliegen vortragen können. Noch nie in der jungen Vereinsgeschichte wurden wir so gefordert wie 2011: Anfragen als Sachverständiger in Radio- und Presseinterviews, die Fortführung unserer Ozean-Talks-Reihe, Vorträge mit Experten, Filmvorführungen, Aktionen mit Musikern und Künstlern, die Haitage im Tierpark Hagenbeck und Müllsammelaktionen mit aktiven Bürgern an der Elbe und in der Hafencity. Unser Dank geht an all die ehrenamtlichen Helfer, ohne die dies nicht möglich gewesen wäre.

Auf internationaler Ebene war ein großes Highlight die Eröffnung unseres Palk Bucht Zentrums in Indien, das nach jahrelanger Vorbereitung endlich realisiert werden konnte. Seit Februar wird es vielfältig genutzt, schon über 600 Studenten haben sich in Seminaren über Nachhaltigkeit und Naturschutz fortbilden können. Inzwischen ist die indische Regierung aufmerksam geworden und unterstützt ein erstes Projekt. Doch nach wie vor mangelt es an vielem, u. a. sucht unser in der Region einzigartiges Frauenprojekt zur Berufsfindung noch Sponsoren.

Trotz dieser Erfolge, war auch dieses Jahr wieder von Katastrophen bestimmt. Die Verstrahlung durch Fukushima, der anhaltende Walfang und das Robbenschlachten, das weltweite Fischen nach Haiflossen oder die Gier nach Tiefseeerzen sind nur einige Stichworte. Die ökologischen Folgen einer ressourcenhungrigen Menschheit motivieren uns weiter, den Weg für einen respektvolleren und nachhaltigen Umgang mit den Ozeanen einzufordern. Denn: Ohne den Ozean überlebt die Menschheit nicht!

Im Jahr 2012 planen wir den Aufbau einer Arktislandschaft und die wissenschaftliche Begleitung des Tierparks Hagenbeck, die Verbreitung unserer Meeresfibel an Schulen, ausführliche Workshops zu Walen und zur Überfischung, sowie die Umsetzung eines DEEPWAVE Meereszentrums und -Akademie.

Uns bleibt viel zu tun und so vertrauen wir auch im Jahr 2012 auf Ihre so wichtige Unterstützung – als Fördermitglied oder Sponsor für den Meeresschutz. Und werben Sie für uns. Wir hören auf Veranstaltungen oft den überraschten Satz: „Ihre Organisation kannte ich noch gar nicht“. Das lässt sich leicht erklären. Fast unsere gesamten finanziellen Mittel fließen in die Projektarbeit, so bleibt für unsere Außenwerbung kaum etwas übrig. Mit großem persönlichem Engagement können wir den Vereinsbetrieb ehrenamtlich aufrecht erhalten. Aber: Wir brauchen dringend mehr Mitstreiter und Mittel für Werbung und Veröffentlichungen. Umso mehr Menschen uns kennen, desto mehr können wir für die Meere erreichen.

Wir vom DEEPWAVE-Team wünschen Ihnen Frohe Festtage und
einen guten Start ins Neue Jahr.

Herzlichst
Ihr

Dr. Onno Groß
1.Vorsitzender

P.S.: Der DEEPWAVE Jahresbericht 2010/2011 befindet sich ab dem 12. Dezember auf unserer Website zum Downloaden.

P.S.2: DEEPWAVE-Weihnachtstfeier am Do. 15. Dezember 2011
Wir öffnen unsere Türen für alle Freunde von DEEPWAVE e.V. und freuen uns auf Ihren Besuch bei Wein und Knabbereien in unserem Büro in der Hamburger Altstadt. Wo: Bei den Mühren 69a, 20457 Hamburg (Nähe St. Katharinen, U1-Bahn Messberg) ab 16:00 Uhr.

DEEPWAVE e.V. ist gemäß Freistellungsbescheid vom 20.11.2008 des Finanzamts Hamburg für Körperschaften wegen Förderung des Umweltschutzes als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Vereinsregister 17656, Amtsgericht Hamburg.

Vattenfall legt deutsches CCS-Projekt auf Eis

… und verlegt es hoffentlich nicht ins Meer !!

Klimaretter.info : Vattenfall legt deutsches CCS-Projekt auf Eis

Die umstrittene CCS-Technologie ist in Deutschland vorerst vom Tisch: Das Demonstrationskraftwerk in Jänschwalde wird in den nächsten zehn Jahren doch nicht gebaut. Der Energiekonzern Vattenfall will auch mögliche Kohlendioxid-Speicher nicht weiter erkunden. Grund ist der jahrelange politische Streit um ein deutsches CCS-Gesetz. Ganz aufgeben will Vattenfall aber nicht.

Erfolg für Umweltschützer: Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat seine Pläne für ein CCS-Demonstrations-Kohlekraftwerk im brandenburgischen Jänschwalde vorerst aufgegeben. Damit steht die umstrittene CCS-Technologie [1] zur Abscheidung und Verpressung von Kohlendioxid in Deutschland vor dem Aus. Weitere Anlagen sind in der Bundesrepublik nicht geplant – weder von Vattenfall noch von anderen Energiekonzernen.

„Derzeit kein hinreichender Wille in der Bundespolitik“

In Jänschwalde wollte Vattenfall 1,5 Milliarden Euro investieren, um zu testen, ob sich dreckiger Kohlestrom grünfärben lässt. Dazu sollte das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid teilweise aus den Abgasen herausgefiltert und anschließend unterirdisch verpresst werden. Anwohner fürchten Leckagen und vergiftetes Trinkwasser. Umweltschützer haben die Technik als „Feigenblatt“ bezeichnet. Vattenfall wolle damit den Bau neuer Kohlekraftwerke durchsetzen.

Weiterlesen bitte hier:

http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/10054

Deep Intellect – Inside the mind of the octopus


A WEEK AFTER I LAST VISITED ATHENA, I was shocked to receive this e-mail from Scott Dowd: “Sorry to write with some sad news. Athena appears to be in her final days, or even hours. She will live on, though, through your conveyance.” Later that same day, Dowd wrote to tell me that she had died. To my surprise, I found myself in tears.

Why such sorrow? I had understood from the start that octopuses don’t live very long. I also knew that while Athena did seem to recognize me, I was not by any means her special friend. But she was very significant to me, both as an individual and as a representative from her octopodan world. She had given me a great gift: a deeper understanding of what it means to think, to feel, and to know. I was eager to meet more of her kind.

And so, it was with some excitement that I read this e-mail from Dowd a few weeks later: “There is a young pup octopus headed to Boston from the Pacific Northwest. Come shake hands (x8) when you can.”

Full article:
http://www.orionmagazine.org/index.php/articles/article/6474

Der Fischer und das Meer. Und der Stahl

Der Fischer und das Meer. Und der Stahl

WELTWIRTSCHAFT Ein Seemann im Rollstuhl wollte verhindern, dass der
Industriegigant Thyssen-Krupp ein Werk in Brasiliens Boden stampft. Heute
muss der Fischer im Exil leben. In seiner Heimat tobt der Konflikt

AUS SANTA CRUZ GERHARD DILGER

Dem Fischer Luís Carlos Oliveira ist das Meer gestohlen worden. Er hängt
fest in seinem Versteck, er bohrt Kokosnüsse auf, er knüpft Netze, er kehrt
abends in die möblierte Wohnung zurück, die ihm das
Menschenrechtsministerium zahlt, seit ein Mann ihn mit der Pistole bedroht
hat. Netterweise haben ihm die Leute vom Schutzprogramm einen Küstenort
ausgesucht. Aber der liegt weit weg von seinem Zuhause in Santa Cruz im
Westen von Rio de Janeiro, wo er Thyssen-Krupp herausgefordert hat, dieses
Unternehmen von der anderen Seite der Welt. Er kann nicht mehr raus zum
Fischen in die Sepetiba-Bucht, und ein Meer, das man nur anschauen kann, ist
nichts für Luís Carlos Oliveira, denn er hat es sich von klein auf erkämpfen
müssen.

http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2011/12/03/a0033

MarineDebris.Info

MarineDebris.Info
An online community for sharing knowledge on research, management, and prevention

MARE launched MarineDebris.Info to provide a free and continuous forum for global discussion and announcements on marine debris. The target audience includes marine debris scientists, resource managers, policymakers, industry, conservation organizations, and other stakeholders.

MarineDebris.Info consists of:

The MarineDebris.Info listserv, an online discussion forum. Click here to sign up for the forum. Membership is open to everyone. The discussion occurs via e-mail.

MarineDebris.Info webinars on subjects of interest to the marine debris community. Upcoming webinars will be announced on the MarineDebris.Info listserv. ….

More: http://marineaffairs.org/marinedebris.html

Row For Silence: Die Bifröst in ihrem Element

Quelle: http://twitpic.com/photos/RowForSilence bzw. http://www.rowforsilence.com/de/tracking/

Nachtrag, Foto kam um ca. 13:00h:
O-Ton Janice Jakait zum Foto: „a smaller one“

Ein Kurzbericht von Janice Jakait ist im Blog von Ocean Care zu finden:
http://blog.oceancare.org/2011/12/02/rockn-rolling.html

und im Blog von Janice Jakait:
http://www.rowforsilence.com/en/2011/12/eingesperrt/

Wäre zwar absolut nichts für mich, aber ich wünsche Janice Jakait und ihrem Boot Bifröst weiterhin alles Gute!

P.S.:

Bifröst (altnord.: „schwankende Himmelsstraße“), Bilröst, Beberast oder Ásbrú (altnord.: „Asenbrücke“) ist in der germanischen Mythologie die dreistrahlige Regenbogenbrücke zwischen Midgard und Asgard und damit die Verbindung zwischen „Himmelsreich“ und „Erdenwelt“.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bifr%C3%B6st )

(Janice Jakait und Dr. Onno Groß bei der Präsentation des Bootes „Bifröst“ auf der BOOT 2011)

Einstellung „ProWal-Info-Aktions-Letter“

Einstellung „ProWal-Info-Aktions-Letter“

Liebe Delfin- und Walfreunde, liebe TS/TR-Kollegen,

im Laufe der Jahre wurden unsere Aktionen zum Schutz der Delfine und Wale immer umfangreicher. Es überschlagen sich die Ereignisse und wir können neue Informationen zu unseren Aktionen nicht mehr über diesen Letter verbreiten. Ihr würdet sonst jeden Tag eine Mail bekommen, was sicherlich niemand möchte.

Wir werden unseren „Info-Aktions-Letter“ nun einstellen.
Wir informieren täglich über News auf unserer Webseite unter:

http://www.walschutzaktionen.de/225401/home.html

Dort werden alle Neuigkeiten, Entwicklungen, Demo-Termine, evtl. Mitmachaktionen zu unseren Aktionen, usw. veröffentlicht.

Wir hoffen, Ihr haltet uns und unseren gemeinsamen Freunden im Wasser weiterhin die Treue!

Die E-Mail-Adressen, die uns für die Verbreitung des „Info-Aktions-Letters“ zur Verfügung gestellt wurden, werden nun aus Datenschutzgründen aus unserer Datenbank gelöscht.

Wir wünschen Euch eine stressfreie und besinnliche Adventszeit und
verbleiben mit wal- und delfinfreundlichen Grüßen

Euer

Andreas Morlok und das Team von ProWal
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Projekt Walschutzaktionen (ProWal)
Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt) –
St-Nr.: 18158/02431
Amtsgericht Freiburg HR B 704171
Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok

Haydnstrasse 1
D-78315 Radolfzell
Tel: 0049 (0)7732 14324
E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de
Internet: www.walschutzaktionen.de

ProWal in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/ProWal

Aale – Wie ein robuster Fisch ausstirbt

Ich wollt, ich wär kein Aal

Gefangen, gemästet, ausgesetzt, gejagt oder in Turbinen gehäckselt – wie ein robuster Fisch ausstirbt

Anguilla anguilla gilt als Inbegriff zähen Lebens. Unser Europäischer Aal kann fast senkrechte Wände bewältigen und schockt unerfahrene Angler, wenn er Stunden nach dem Fangen plötzlich im Kühlschrank lärmt. Erschreckend sind aber auch die kargen Kenntnisse über seine Biologie. Obwohl Aale seit Jahrhunderten verspeist werden, zanken sich die Experten darüber, wie sich ihr Bestand wieder erhöhen ließe – wenn überhaupt. Die Weltnaturschutzunion IUCN hat das Tier als critically endangered, als vom Aussterben bedroht, auf ihre Rote Liste gesetzt. Das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES führt ihn in derselben Schutzkategorie wie Eisbären und Landschildkröten……

Quelle und vollständiger Artikel: http://www.zeit.de/2011/46/N-Aal

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