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    <title>Kunst on Wir geben dem Meer eine Stimme</title>
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    <description>Recent content in Kunst on Wir geben dem Meer eine Stimme</description>
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      <title>haenyeo - die Meeresfrauen Südkoreas</title>
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      <pubDate>Sun, 23 Aug 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Schwerelos schwebe ich ein paar Zentimeter über dem Meeresgrund. Nur meine Knie und Zehen berühren hin und wieder den Sand unter mir, der sich – genau wie ich – sanft mit der Strömung hin- und herwiegt. &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/laerm/&#34;&gt;Es ist still hier unten.&lt;/a&gt; Das einzige was ich höre, wenn ich ganz genau in mich hineinfühle, ist mein Herzschlag. Ich spüre meine ausgedehnte Lunge, auf die ich mich an diesem Ort vollends verlassen muss, und entspanne meinen Oberkörper. Ich mag es, wie ich mich hier treiben lassen, innehalten, und einfach sein kann. Wenn Wasser mich umgibt, fühle ich mich zugleich ganz alleine auf dieser Welt – da bin nur ich, und alles, was ich kenne und was gerade passiert, scheint ganz fern, und ich fühle mich so verbunden zur Natur und zum Universum wie nie – als wäre ich ein kleines Partikel, das auf einmal Teil des Ganzen wird. Hätte jemand das Bedürfnis, dem alltäglichen Trubel zu entkommen, würde ich ihn hierherbringen. Aber leider kann ich nicht ewig bleiben. Als lungenatmendes Lebewesen bin ich darauf angewiesen, meinen Körper regelmäßig mit Sauerstoff aus der Luft zu versorgen. Also richte ich meinen Blick weg vom tänzelnden Sand und dem sich ewig erstreckenden Blau hoch zur glitzernden Wasseroberfläche. Niemand da. Ich verlagere mich ins Senkrechte, tippe ein letztes Mal leicht mit den Zehen gegen den Grund und schwimme gen Himmel. Erst muss ich viel Kraft aufbringen, um gegen den Druck, der mich in der Tiefe hält, anzuschwimmen. Die letzten Meter treibe ich jedoch wie von allein nach oben. Ich durchbreche die Wasseroberfläche und puste die Hälfte meiner angehaltenen Luft aus, um dann wieder tief einzuatmen, bevor ich vollständig ausatme und meinen Atem wieder reguliere. Zum siebten Mal war ich heute dort unten. Jetzt merke ich, wie erschöpft mein Körper bereits ist. Auf nüchternen Magen und mit wenig Schlaf ist meine Energie schnell aufgebraucht. Vielleicht ist es an der Zeit, ans Ufer zurückzukehren. Zurück zur wirklichen Welt.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Fotoreihe zeigt Gasförderung in russischer Tundra</title>
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      <pubDate>Tue, 23 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Auf der russischen Halbinsel Yamal befindet sich eines der größten Gasfelder der Welt. Und wenn die Ressource an die Oberfläche geholt wird, brennt die eisverkrustete Tundra. Der französische Fotograf Charles Xelot hat das Förderprojekt Yamal LNG mit seiner Kamera begleitet und war tagelang auf dem Schneemobil und per Hubschrauber unterwegs. Seine Serie &amp;ldquo;There Is Gas Under the Tundra&amp;rdquo; zeigt die sich verändernde Landschaft und die dystopische Infrastruktur. Sie macht aber auch darauf aufmerksam, wie sehr die lokale Nenets-Zivilisation von der Gasförderung betroffen ist. Diese verliert nämlich nicht nur ihr Land an die Unternehmen. Sie hat auch damit zu kämpfen, dass die Flüsse weniger Fisch führen und die Natur durch die Gasförderung zerstört wird. Entstanden sind Aufnahmen, die eindrucksvoll zeigen, wie der Mensch sich selbst noch die entlegensten und unwirtlichsten Gegenden der Welt unterwirft, um seinen Bedarf an nicht erneuerbaren Energien zu stillen.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Chris Jordan: Polluting Plastics</title>
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      <pubDate>Mon, 18 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein Kunstwerk aus 2,4 Millionen Plastikteilchen aus dem Pazifik? Künstler und Fotograf Chris Jordan zeigt, wie so etwas aussehen kann. So will er das Thema stärker in den Fokus rücken. Denn die unendliche Menge an Plastikmüll im Meer zersetzt sich zu winzigen Teilchen, die dieselbe Größe haben wie Plankton – somit sind sie für uns unsichtbar. Und wenn wir etwas nicht fühlen und sehen können, dann fällt es uns extrem schwer, uns damit auseinanderzusetzen, so Jordan. Seinen Vortrag in voller Länge seht ihr hier.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Street-Art gegen Grundschleppnetzfischerei</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Jul 2014 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Während sich heute die Fischereiminister:innen der EU-Mitgliedsstaaten treffen, nehmen sieben bekannte Street-Art-Künstler:innen dies zum Anlass, zeitgleich in verschiedenen europäischen Hauptstädten gegen die Grundschleppnetzfischerei zu protestieren. Dadurch erhoffen sie sich, die Meinung der Menschen zu diesem Thema an die versammelten Politiker:innen heranzutragen, denn mehr als 860.000 Europäer:innen haben die von &lt;a href=&#34;http://www.bloomassociation.org/&#34;&gt;BLOOM&lt;/a&gt; initiierte &lt;a href=&#34;http://www.bloomassociation.org/en/european-street-art-stands-up-against-deep-sea-bottom-trawling/&#34;&gt;Petition&lt;/a&gt; unterschrieben, deren Ziel es ist, dass die Grundschleppnetzfischerei möglichst schnell verboten wird.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ihre Sorge ist berechtigt: Schon seit längerem ist bekannt, dass die Tiefsee womöglich noch &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/sinkende-sterne-tiefseebergbau-bedroht-seesternverwandte/&#34;&gt;artenreicher als der Amazonas-Regenwald&lt;/a&gt; ist. Demnach ist die Grundschleppnetzfischerei das Unterwasser-Äquivalent zur Rodung des Amazonas-Regenwaldes. In unserem &lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747243640/deepwave.org/DWfacts_Grundschleppnetzfischerei_2016.pdf&#34;&gt;Factsheet&lt;/a&gt; haben wir die negativen Folgen der Grundschleppnetzfischerei sehr anschaulich dargelegt.&lt;/p&gt;</description>
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