Kampagnen

Um selbst tätig werden zu können, muss man wissen wo und wie.
Hier eine Übersicht über mögliche Wege, sich für die Meere einzusetzen.

BUND Einkalufsliste zur Vermeidung von Mikroplastik

Das Bild zeigt rechts oben in der Ecke eine Fingerspitze mit kleinen Plastikkügelchen darauf. Das Bild hat ansonsten einen blauen Hintergrund und den folgenden Schriftzug in weißer Farbe: MIKROPLASTIK und andere Kunststoffe in Kosmetika: Der BUND-Einkaufsratgeber

© BUND

Polyurethan, Polyethylen oder Nylon-12 ist oft auf Kosmetikprodukten innerhalb der Inhaltsstoffe aufgelistet. Doch um was es sich bei den genannten Stoffen wirklich handelt, ist vielen Konsument:innen ein Rätsel und kaum einer informiert sich über die Zusammensetzung des Kosmetikproduktes, bevor er es kauft. Dass es sich bei den Chemikalien jedoch um Plastik, besser gesagt um primäres Mikroplastik, handelt, ist den meisten nicht bewusst. Primäres Mikroplastik gelangt großteils über das Abwasser in den Ozean. Darin oft enthaltende Additive sowie an den Plastikartikeln anhaftende Schadstoffe wirken für Meereslebwesen toxisch, sobald sie aufgenommen wurden.

Da ein Mikroplastik-FREI Label nur selten auf Produkten zu finden ist, hat der BUND einen Einkaufsratgeber veröffentlicht mit einer Auflistung aller in Kosmetikartikeln zu findenden Kunstoffe und aller Kosmetikprodukte, die Mikroplastik enthalten. Die Liste hebt hervor, dass gerade bekannte Marken wie Clinique, Nivea, Biotherm, Eucerin und Garnier viele Produkte mit Mikroplastik verkaufen. Bei den jeweiligen Artikeln handelt es sich unter anderem um Make-up, Duschgel, Shampoo, Gesichtscreme oder Bodylotion.

Um in Zukunft Mikroplastik in den eigenen Kosmetikartikeln zu vermeiden, bietet der Einkaufsratgeber vom BUND die optimale Lösung, denn die PDF kann auch direkt auf das Smartphone geladen werden und somit bei Bedarf immer abgerufen werden.

Zero Waste in Hamburg: Neue App um Müll zu vermeiden

Das Bild zeigt zwei Smartphonebildschirme auf denen die Icons zu verschiedenen Apps zu sehen sind. Ein Daumen deutet in der linken Hälfte des Bildes auf die SRT App und in der rechten Hälfte auf die Zero Waste Map.

© Stadtreinigung Hamburg

Müll im Alltag zu reduzieren, scheint vielen schwerzufallen und oft wird aus Gemütlichkeit und aufgrund Unwissens erneut zum Coffe-to-go-Becher gegriffen oder zu dem in Plastik abgepackten Salat. Doch damit auch in Hamburg in Zukunft mehr Müll und Einwegverpackungen vermieden werden können, hat die Stadtreinigung Hamburg die App Zero-Waste-Map entwickelt.

hamburg.de, 23.06.2019

Die neue und für Hamburg / Deutschland in dieser Form bisher einzigartige kostenlose und werbefreie App (IOS und ANDROID), hilft Hamburgerinnen und Hamburgern dabei, sogenannte Zero-Waste-Hotspots in ihrer Umgebung zu finden und gibt gleichzeitig die Möglichkeit, auch eigene Tipps und Vorschläge aktiv zu ergänzen. Zu den Zero-Waste-Hotspots zählen u. a. Geschäfte und Cafés, die auf klimafreundlichen Konsum Wert legen sowie auf vermeidbare Verpackungen verzichten. Es handelt sich aber nicht nur um Orte, an denen wenig oder überhaupt kein Müll produziert wird. Nachhaltige Gastronomie, Vintage-Stores, Repair-Cafés, Gebrauchtwarenkaufhäuser wie STILBRUCH und Recyclinghöfe gehören ebenso zu den Hotspots.

Den gesamten Artikel zur App findet ihr auf hamburg.de und mehr Informationen zur Reduzierung von Plastikmüll auf unserem PLASTIC POLLUTION BLOG.

BLUE: The Day The Sea Changed

„No matter where you live on our planet, you are connected to the sea“

„BLUE: The Day The Sea Changed“ nimmt uns mit auf eine Reise ins Ozeanreich in einer Zeit, in der die Meereswelt am Abgrund steht. Es wird aufgedeckt, wie sich die Geschichte des Ozeans verändert und was von dem einst vorhandenen Artenreichtum und Leben in den Meeren übrig geblieben ist. In dem Film treffen wir auf Ozeanadvokat*innen, die sich für die Meeren einsetzen, für nachhaltigere Fischerei stark machen, die Meeresverschmutzung bekämpfen und die in den Meeren lebenden Arten schützen. Ein Film, der unmissverständlich zeigt, wie es um unseren Blauen Planeten wirklich steht.

„This is a hidden crisis falling on silent shores“

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=wwMh9Y_xxhw

Quelle: Madman Films auf YouTube

Am 15. Juli 2019 wird im Kino Moviemento in Berlin eine exklusive Filmvorführung des australischen Dokumentarfilms BLUE in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.
DEEPWAVE ist vor Ort und nimmt an der Podiumskdiskussion teil.

Wenn ihr euch engagieren wollt: Become an ocean guardian

Weitere Informationen findet ihr im Film Presse-Kit: BLUE: The Day The Sea Changed

 

 

Meer und Müll – ein Reisebericht von den Britischen Inseln

von Elke Körner, DEEPWAVE

Mit unserer Segelyacht Tordas waren wir im Sommer 2018 an den Küsten Irlands und Schottlands unterwegs. Dort laufen wir auch oft Inseln und Küstenabschnitte an, die von Land aus nicht erreichbar sind. Einsam und wild stellen wir sie uns deshalb vor, wenn wir als einziges Boot vor Anker gehen. Doch selbst in den verborgensten Winkeln hinterlässt der Mensch Spuren. 8 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich neu im Meer und 80 Millionen Tonnen Müll sind bereits darin. Eine schier unvorstellbare Zahl, die sich in Form von Netzresten, Plastikkanistern, Flaschen, Flipflops, Arbeitshandschuhen, Bojen, materialisiert, die die Ufer und Klippen säumen.

Treibgut auf den Britischen Inseln: Plastikflaschen, Taue, Europlaletten

© Elke Koerner

Britsche Inseln - Strand mit Muell, Fischernetzen, Tauen, Boje

© Elke Koerner

Egal wo wir sind, sammeln wir den Müll. Wenn wir ihn nicht mitnehmen können, bauen wir Müllberge, die von nahegelegenen bewohnten Küsten gesehen werden können. Was wir tragen können, nehmen wir mit und versuchen es zu entsorgen.

In Irland konnten wir das Gesammelte nicht einfach enstorgen: Wir mussten dafür eigens einen Müllbeutel kaufen! An der Westküste von Irland ist uns auch regelmäßig auf dem Wasser Plastikmüll begegnet. In Meeresarmen, wie dem River Lee sammeln sich mitunter Berge von Plastikflaschen in geschützten Bereichen. Fehlendes Pfandsystem, privatwirtschaftlich organisierte Müllentsorgung, schlechtes Trinkwasser, die Ursachen sind vielfältig.

Schön, wenn wir dann sehen, dass es auch anders geht – mit kleinen Initiativen vor Ort. In Nord Schottland beispielsweise fanden wir auf South Walls, einem der dünn besiedelten Eilande der Orkney Inseln, die Intitiative „Bring three pieces“ mit eigens dafür bereitgestelltem Müllcontainer. Wir haben uns erlaubt ein wenig mehr zu sammeln.

Müllcontainer der Intitiative „Bring three pieces“ am Strand von South Walls, Orkney Insel

© Elke Koerner

Ein weiteres positives Beispiel begegnete uns auf Lundy am Bristol Kanal. Dort fanden wir einen Aufsteller der Kampagen #2minutebeachclean mit Tütenvorrat und Teleskopgreifern zum Müllsammeln plus Informationstafel.

Aufsteller an der Kueste von Lundy am Bristol Kanal der Aktion  "2 Minute Beach Clean"

© Elke Koerner

Informationstafel an der Kueste von Lundy am Bristol Kanal mit Tuetenvorrat und Teleskopgreifern zum Muellsammeln

© Elke Koerner

Besonders schön ist es, Wassersportlern zu begegnen, die ebenfalls Müll sammeln und an Bord versuchen wenig Plastikprodukte zu verwenden.

Gibt es ein Fazit? Eines sicher, dass kleine, lokale Initiativen einen wertvollen Beitrag zur Wahrnehmung leisten und jede noch so kleine Aktion helfen kann. Jede*r kann etwas tun, damit unser Ozean wieder blauer wird.

Elke Körner für DEEPWAVE

Auf unserer Seite findet ihr weitere Informationen zum Thema Meer ud Müll:
Was hat die EU vor gegen die Plastikvermüllung zu unternehmen?
Bundesregierung will internationales Exportverbot für unsortierten Plastikmüll
Ein Video zu Plastikmüll im Meer: So könnten unsere Ozeane gereinigt werden
uvm.

 

Erste Virtuelle Realität von der Ostsee-Unterwasserwelt

Ein neugieriger Seehund spielt im Seegras in der Ostsee

© Kubikfoto

Jetzt können wir zusammen mit OstseeLIFE in die faszinierende Unterwasserwelt der Ostsee abtauchen – auch ohne Taucherbrille und Flossen. Es gibt viel zu entdecken. Die Ostsee hat neben schönen Stränden und Badespaß auch eine spannende Unterwasserwelt zu bieten. Seegraswiesen, Sandbänke und artenreiche Steinriffe sind das Zuhause von Seenadeln, Robben und der Schweinswale, die einzige heimische Walart Deutschlands.

Möglich macht dies der NABU mit OstseeLIFE, der deutschlandweit ersten virtuellen Unterwasser-Realität (VR) eines heimischen Meeres. Täuschend echt wird das Erlebnis mit einer VR-Brille: Über die innovative Technik „Authentic VR“ steuern Nutzer den „Tauchgang“ durch die Ostsee mit ihren eigenen Augen! Eine einfache VR-Brille bietet der NABU über seinen Shop an. Alternativ kann die Ostsee auch auf dem Computer, Tablet oder Smartphone über faszinierende 360-Grad-Aufnahmen erkundet werden!

Hintergründe des Projekts

Die Ostsee ist Deutschlands Urlaubsziel Nr. 1. Rund 6,5 Millionen Urlauber besuchten im vergangenen Jahr die Ostsee, vielleicht auch du. Doch die Ostsee hat viel mehr zu bieten als Strand und Badevergnügen: Sie besitzt eine wunderschöne und artenreiche Unterwasserwelt.

Nur wenige Menschen wissen: Die Ostsee ist stark bedroht. Denn Verschmutzung und industrielle Nutzung nehmen jedes Jahr zu. Jede dritte Art ist gefährdet und steht auf der deutschen Roten Liste. Lass uns gemeinsam ein neues Bewusstsein schaffen für den Erhalt und Schutz der Ostsee – als Lebensraum und Urlaubsziel! Für uns und für spätere Generationen.

OstseeLIFE vom NABU hilft dir dabei. Erlebe selbst, was die Ostsee so besonders macht und verstehe, wie wir sie schützen können. Tauche ein in eine faszinierende Unterwasserwelt, teile deine Eindrücke mit deinen besten Freunden – gemeinsam können wir viel bewegen! […]

Weitere Informationen über OstseeLIFE vom NABU findet ihr hier.

JETZT ABTAUCHEN!

 

 

 

 

Unterwasserlärm – Ein unüberhörbares Problem.

Unterwasserlärm ist eine tödliche Gefahr für Wale und viele andere Meeresbewohner. Wir sind dafür verantwortlich, dass sich der Schallpegel in den Meeren in den letzten 60 Jahren etwa alle zehn Jahre verdoppelt hat. Der zunehmende Schiffsverkehr, Druckluftkanonen, Militärsonare, Sprengstoffe und Bautätigkeiten führen zu einem bedrohlichen Lärm im Ozean. Durch diese erheblichen Störungen müssen die Meeresbewohner ihre Lebensräume verlassen, erleiden gravierenden Hörschäden und stranden –  oder ertrinken unbemerkt in den Tiefen der Meere. In dem animierten Kurzfilm „Unterwasserlärm – Ein unüberhörbares Problem.“ von Michael Stünzi und Ocean Care wird die eher unbekannte Problematik des Unterwasserlärms einem breiten Publikum anschaulich erklärt. Dieser Kurzfilm ist Teil der internationalen Kampagne „Silent Oceans.“

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=tIV8FRVzNjs

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=tIV8FRVzNjs

Weitere Informationen über den Kurzfilm „Unterwasserlärm – Ein unüberhörbares Problem.“ findet ihr hier.

Weitere Informationen zu Unterwasserlärm:

https://www.deepwave.org/laermschutz-fuer-wale/

https://www.deepwave.org/die-ozeane/laerm/

https://www.deepwave.org/klimakrise-in-der-arktis-wie-der-laerm-unter-wasser-die-wale-bedroht/

 

OMCAR unterstützt lokale Fischhändler

Ein Einblick in die momentane Arbeit unserer Partnerorganisation OMCAR, mit der DEEPWAVE seit dem Jahr 2005 und dem Start der MANGREEN Kampagne den Küstenschutz in Tamil Nadu fördert. Die Fahrrad fahrenden Fischhändler, die küstenferne Dörfer mit der essenziellen Proteinquelle Fisch versorgen, sind ein wichtiger Bestandteil der vom Fischfang abhängigen Region. OMCAR hat 2017 diese Fischhändler ins Palk Bay Zentrum eingeladen, um nachhaltige Ideen im direkten Dialog zu entwickeln. Zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und zur sicheren Versorgung der lokalen Communities mit Fisch hat OMCAR den Fischhändlern neue Fahrräder, Transportboxen und Lampen zur Verfügung gestellt. Wenn ihr euch für die weitere Arbeit von OMCAR interessiert könnt ihr auf www.omcar.org mehr erfahren.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=a0koY_jv-6w&t=53s

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=a0koY_jv-6w&t=53s

Mehr zum MANGREEN Projekt und zum Aufbau des Palk Bay Zentrums findet ihr hier.

 

 

 

 

Urban/Coastal Clean-Up Guide


© Whale and Dolphin Conservation (WDC)

Unsere Freund*innen von der Whale and Dolphin Conservation (WDC) haben einen Urban und Costal Clean-Up Guide herausgegeben. Jetzt könnt ihr eure eigenen Müllsammelaktionen und Strand Clean-Ups noch besser organisieren, egal an welchem Ort. Jedes Jahr landen Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren, davon stammt 80% vom Festland. Um gegen die Plastikmüllflut im Ozean anzukämpfen müssen wir Einweg-Plastik vermeiden und unsere Umwelt sauber halten.

Müll sammeln können wir überall und zu jeder Zeit!

Mit dem Urban/Costal Clean-Up Guide von der Whale and Dolphin Conservation bekommt ihr viele nützliche Tipps und Informationen z.B. eine Clean-Up-Checkliste, informative Links, eine Liste hilfreicher Dokumente und einen Müllerfassungsbogen. Mit dem Müllerfassungsbogen könnt ihr genau die Art und Anzahl des Mülls festhalten, den ihr gesammelt habt. Diese Informationen könnt ihr dann an das Team der Whale and Dolphin Conservation weiterleiten, denn sie dienen der Forschung zum Schutz der Meere und setzten ein wichtiges Zeichen für den Umweltschutz!

Der komplette Urban/Coastal-Clean-Up-Guide (Whale and Dolphin Conservation): Beach-Clean-Up-Guide

Die kurze Druckversion (Whale and Dolphin Conservation): Druckversion-Beach-Clean-Up-Guide

WDC-Newsletter: https://secure.whales.org/secure/newsletter/

 

Meeresschutz ist machbar! „Zum Zustand der Meere – praktische Tipps zum aktiven Meeresschutz“


© SONNE UND STRAND Ferienhausvermittlung A/S

Das kostenfreie E-Book „Zum Zustand der Meere – praktische Tipps zum aktiven Meeresschutz“ der Ferienhausvermittlung „SONNE UND STRAND“ bietet einen Überblick zu den aktuellen Bedrohungen der Weltmeere und Ratschläge, wie wir die Meere auch während unseres Urlaubs schützen können. Das E-Book wurde von Ulrich Karlowski, Biologe und Gründer der Bürgerstiftung „Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)„, verfasst. Der Inhalt umfasst wichtige Themen wie Überfischung durch industrielle Fischerei, die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll und den Zusammenhang von Umwelt – und Meeresschutz.

In „Zum Zustand der Meere – praktische Tipps zum aktiven Meeresschutz“ werden auch Empfehlungen für Freizeitangebote zum Schutz der Meere aufgezeigt z.B. auf Rømø gibt es „Meeresmülltouren“, die vom Naturcenter Tonnisgrad veranstaltet werden. Zusätzlich können wir Plastikmüll vermeiden, auf den Verzehr von Fisch verzichten und Müll sammeln, wenn wir an der frischen Luft sind.

Ohne Meer kein Leben!

Die Ozeane sind der größte Lebensraum unseres Planeten. Ihre weitgehend unerforschte Artenvielfalt ist überwältigend – noch. Sie sind essenziell für die Versorgung von Milliarden Menschen mit wertvollem Fischprotein und haben entscheidenden Anteil an der Stabilisierung des Weltklimas. Und doch setzen wir ihnen unerbittlich zu, beuten ihre Ressourcen gnadenlos aus. Bereits jetzt sind 80 Prozent der weltweiten Fischbestände bis an die Grenzen be- oder überfischt. Bis Mitte des Jahrhunderts könnte mehr Plastikmüll als Fisch in den Ozeanen sein. Neben dringend notwendigen politischen Maßnahmen auf internationaler Ebene kann jeder Einzelne etwas zum Meeresschutz beitragen. Umweltschutz geht auch im Urlaub: Zum Beispiel Abfälle sauber trennen, damit sie recycelt werden, bei einer Strandsäuberung mitmachen, Plastikmüll vermeiden. Jeder kann den Meeren helfen!

Das E-Book konzentriert sich auf den Meeresschutz in der Nord- und Ostsee, den beliebten Urlaubsregionen für jährlich Millionen Erholungsuchende und wirtschaftlich stark genutzten deutschen Meeren. […]

Weitere Informationen über das E-Book „Zum Zustand der Meere – praktische Tipps zum aktiven Meeresschutz“ und den Link zum downloaden findet ihr hier.

 

 

 

Einkaufstüten aus Hummerschalen

Das britische Start-up-Unternehmen „Shellworks“ produziert Kunststoffprodukte wie zum Beispiel Blumentöpfe und Einkaufstüten aus den Chitinpanzern von Krustentieren, die in Restaurants übrig bleiben und normalerweise entsorgt werden. In Kooperation mit einer Restaurantkette aus London, in der jährlich 375 Tonnen „Hummerreste“ anfallen, kann das Unternehmen pro Jahr etwa 7,5 Millionen Einkaufstüten herstellen, die nach der Benutzung als Dünger verwendet werden können. Eigentlich ist es absurd, dass diese Meerestiere jetzt unsere Plastiktüten ersetzten. Hummer, Garnelen und andere Krebstiere werden trotzdem noch in so hohen Mengen konsumiert, sodass die „Abfallprodukte“ dieser Lebewesen zumindest genutzt und nicht weggeworfen werden sollten.

Weitere Informationen findet ihr dem Video von ZEIT ONLINE: https://www.zeit.de/video/2019-04/6021666785001/plastik-einkaufstueten-aus-hummerschalen

Shellworks: https://www.theshellworks.com/

 

 

 

 

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