Forschung

Was die Forschung untersucht und herausfindet, wird durch  Wissenstransfer greifbar und verständlich.
Und ermöglicht so sinnvolles und effektives Handeln für die Meere .

Viele tote Delfinjungen im Golf von Mexiko

Spiegel Online: Golf von Mexiko

Zahl toter Delfinjungen steigt dramatisch

Am Golf von Mexiko finden Forscher derzeit rund zehnmal so viele tote Delfinjunge wie üblich. Obduktionen sollen jetzt klären, woran die Tiere gestorben sind. Die Experten vermuten einen Zusammenhang mit der Ölkatastrophe des vergangenen Jahres.

Ein knappes Jahr nach der Havarie der Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“ machen Forscher am Golf von Mexiko immer öfter traurige Funde: In den vergangenen zwei Wochen seien 17 tote Delfinbabys an den Küsten der US-Bundesstaaten Alabama und Mississippi gefunden worden, teilte das Institute for Marine Mammal Studies in Gulfport mit. „Normal sind eines oder zwei im Monat“, sagte Institutsleiter Moby Solangi. Es handele sich um Fehlgeburten oder Jungtiere, die kurz nach der Geburt verendet seien.

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Weiterlesen:
(www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,747242,00.html)

„BP Gulf of Mexico spill: Greenpeace can bring case against UK deepwater oil drilling“

BP Gulf of Mexico spill: Greenpeace can bring case against UK deepwater oil drilling
The safety of deepwater drilling near the Shetland Islands, where BP, Total and Chevron operate, will be challenged in a landmark court case brought against the British Government. ….

More:
The telegraph, „BP Gulf of Mexico spill: Greenpeace can bring case against UK deepwater oil drilling“, 24. 02. 2011

http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/energy/oilandgas/8346145/BP-Gulf-of-Mexico-spill-Greenpeace-can-bring-case-against-UK-deepwater-oil-drilling.html

„Gulf floor fouled by bacterial oil feast“

Gulf floor fouled by bacterial oil feast
Patchy seafloor deposits are mix of microbial waste, oil and other remnants of clean-up effort

Huge quantities of oil that gushed from BP’s well blowout last spring and summer now taint the Gulf of Mexico’s seafloor, newly released video and chemical sampling data show. Within 40 miles of the damaged wellhead, the oil deposits appear extensive but patchy, and range from little spots of oil on the seafloor to localized blankets of goopy hydrocarbons several inches thick.

New data suggest much of this oil may have rained down from the sea surface, fostered by what scientist Samantha Joye calls “microbial spit.” Joye, an oceanographer and biogeochemist at the University of Georgia in Athens, described her team’s findings on February 19 at the annual meeting of the American Association for the Advancement of Science.

When she and her colleagues extracted cores of sediment from the Gulf’s spill-impacted zones, the top sediment layers often showed signs of what appeared to be the microbial spit. That layer also was devoid of living animals, forming what Joye called an “invertebrate graveyard.”

She often saw dead corals, crabs and sea stars in the affected seafloor areas. Absent were sea cucumbers that are normally abundant in parts of the Gulf where natural petroleum seeps occur. Damage was also evident above the seafloor: Mortality in free-floating jellyfish and sea squirts proved especially high, Joye said. And some worms had become nothing more than hollow tubes filled with the slimy goop that chemical fingerprinting methods would later show had contained BP oil.

But oil wasn’t the only spill-related pollution to be raining down onto the seabed. Joye described data on two chemical indicators of remnants of the burning of oil by spill-cleanup crews. Soot, which is normally not present in ocean sediment, turned up in September water samples. Joye’s team also reports finding an elevated ratio of certain combustion byproducts known as polycyclic aromatic hydrocarbons, or PAHs, in sediments directly under burn sites.

National Oceanic and Atmospheric Administration Administrator Jane Lubchenco acknowledges that extensive sampling by her agency and its university partners “has shown that there is oil — residues or some kind of oil products — on the seafloor.”

Source and more information:
ScienceNews,“Gulf floor fouled by bacterial oil feast“, 20. Februar 2011

Klaus Barthelmeß (4.9.1955 – 6.2.2011)

Ich bringe den folgenden Nachruf, weil ich zu Klaus Barthelmeß eine ähnliche Einstellung habe wie cetacea.de.

Klaus Barthelmeß (4.9.1955 – 6.2.2011)
Wittmund, 22. Februar 2011 (cetacea.de)

Vor wenigen Tagen haben wir vom frühen Tod von Klaus Barthelmeß erfahren. Der Historiker Klaus Barthelmeß war die Kapazität in Fragen der Geschichte des Walfangs. Auch wenn unsere Einschätzungen zum aktuellen Walfang kaum unterschiedlicher sein konnten, haben wir seine kompetenten walfanggeschichtlichen Beiträge sehr geschätzt und auch gerne auf Cetacea.de veröffentlicht. Johannes Albers hat einen Nachruf auf Klaus Barthelmeß verfasst. …

Quelle und vollständiger Nachruf bei cetacea.de:
http://www.cetacea.de/klaus-barthelmess/

Millionen Tonnen Kupfer, Nickel und andere Rohstoffe lagern auf deutschen Mülldeponien.

Das zeichnen sich ja echte Alternativen zum Tiefseebergbau ab 💡

Der neue Goldrausch

+ 20.02.2011 + Millionen Tonnen Kupfer, Nickel und andere Rohstoffe lagern auf deutschen Mülldeponien.

Forscher bergen jetzt die Kostbarkeiten – der Aufwand dürfte sich auszahlen, wenn die Preise auf dem Weltmarkt weiter steigen.

Am Fuße der Schwäbischen Alb herrscht Goldgräberstimmung. 20 Meter in die Tiefe dringt die Bohrschnecke. Und fördert Proben eines neu gehegten Schatzes zu Tage: Müll.

Der Ort, an dem der Bohrkopf in die Erde vorstößt, ist die Kreismülldeponie von Hechingen, einem Ort mit 20.000 Einwohnern bei Stuttgart. Glaubt man Stefan Gäth, Abfallforscher an der Universität Gießen, so könnte die Halde mit ihren 1,7 Millionen Kubikmetern Abfall in ein paar Jahren die Gemeindekasse zum Klingen bringen.

Denn was einst der letzte Dreck war, mausert sich derzeit zum begehrten Rohstoff. In der Müllhalde, so schätzt Gäth, schlummern Rohstoffe im Wert von 65 bis 120 Millionen Euro, allein der Metallwert belaufe sich auf 15 bis 30 Millionen. Und so wühlen der Professor und seine Doktoranden derzeit im Müll – ganz offiziell im Auftrag des Landesumweltministeriums, Geldgeber des Forschungsprojekts.

Die Deponie ist seit 1981 in Betrieb, ein erstes Teilstück wurde 2005 geschlossen. Dort kommt ein Querschnitt der vergangenen 20 Jahre zum Vorschein: Zeitungen, Kleider, alte Computer, Waschmaschinen, Kühlschränke und Fernsehgeräte. „Sogar Autos findet man in alten Deponien“, erzählt Gäth. „Früher landete ja nahezu alles auf der Müllhalde.“

In den deutschen Deponien lagern etwa 550 Millionen Tonnen Erde, Steine und Schutt, 179 Millionen Tonnen Kunststoffe, 100 Millionen Tonnen Glas, 80 Millionen Tonnen Eisen, sowie 13 Millionen Tonnen Nicht-Eisen-Metalle wie Kupfer, Nickel und Aluminium, schätzt Martin Faulstich von der TU München, Vorsitzender des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung.
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Quelle und vollständiger Artikel: sonneseite.com

Pottwale: Multikulti in drei Dimensionen

„Multikulti in drei Dimensionen
Pottwale sind erstaunliche Geschöpfe. Forscher glauben, dass sie sogar verschiedene Kulturen pflegen. Ein Gespräch unter Experten

Sie sind groß. Sie sind intelligent. Sie scheinen uns ähnlich zu sein. Doch Wale leben in einer Welt, die dem Menschen weitestgehend verschlossen ist. Wohl deshalb beeindrucken sie nicht nur Wissenschaftler, auch Künstler sind von den bedrohten Tieren inspiriert. Keine andere Ordnung in der Tierwelt führt Fantasie und Faktensuche so eng zusammen, und neue Beobachtungen legen gar nahe, dass Pottwale höchstselbst ein inspirierendes Miteinander pflegen. Der Autor Philip Hoare hat dazu den Walforscher Hal Whitehead befragt. ….“

Vollständiger Artikel:
http://www.freitag.de/wissen/1107-multikulti-in-drei-dimensionen

Im Skagerrak droht Ölpest

Im Skagerrak droht Ölpest

Oslo – Vor der norwegischen Küste am Skagerrak breitet sich seit Donnerstagnacht Schweröl aus. Wie die Küstenwacht am Freitagmorgen mitteilte, ist der Frachter „Godafoss“ vor der Küstengemeinde Hvaler auf Grund gelaufen und leckgeschlagen. Aus beiden betroffenen Tanks laufen bis zu 500 Tonnen Öl aus, hieß es weiter. Ein 4,6 Kilometer langer Ölstreifen sei nur noch vier Kilometer vom Nationalpark Ytre Hvaler entfernt, berichtete der Rundfunksender NRK.

Spezialisten aus Norwegen und Schweden konnten inzwischen einen Sperrring um das 165 Meter lange Schiff aus Island legen….

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(www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=16043326.html)

WWF : BP-Beschwerde ist „Gipfel der Heuchelei“

WWF: BP-Beschwerde ist „Gipfel der Heuchelei“

Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete es als „Gipfel der Heuchelei“, wenn der Ölkonzern BP sich jetzt über zu hohe Ausgaben als Folge der Ölpest beschwert. „Die Langzeitfolgen einer Ölpest für Mensch und Natur sind gut erforscht und mit belastbarem Datenmaterial überprüfbar“, erklärt WWF-Experte Stephan Lutter.

Gerade Rohöl enthalte sehr viele Schadstoffe, die nicht abgebaut werden könnten. Küstengebiete wie Salzwiesen oder Mangroven benötigten Jahrzehnte um sich einigermaßen zu erholen. „Es ist notwendig, Natur und Menschen vor Ort mit allen erdenklichen Maßnahmen dabei zu helfen, die Folgen der Katastrophe zu kompensieren“, fordert Lutter. Dass der Konzern dazu die Mittel habe, ließe sich auch an den Zahlen für das letzte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahrs ablesen. Schon im dritten Quartal hatte BP ein kleines Plus gemacht. Und zwischen Oktober und Dezember verbuchte der Konzern gar einen erneuten Reingewinn von 4,61 Milliarden Dollar.

BP argumentiert, es gebe keine glaubwürdigen Argumente dafür, einen künstlich hohen Faktor für künftige Verluste anzusetzen. Selbst wenn oberflächlich die Natur wieder gesund erscheine, sei dem nicht so, warnt dagegen der WWF. Das wisse man auch aufgrund von vorangegangenen Öl-Unfällen.

So lagerten sich etwa nach der Havarie der „Prestige“ bis zum Januar 2003 mehr als 500 Tonnen Schweröl vor der Küste Galiciens am Meeresgrund ab, schätzt das Spanische Institut für Ozeanographie in La Coruña. An einigen Stellen fanden die Forscher bis zu 600 Kilogramm Öl pro Quadratkilometer. Bei jeder dritten Probe holten sie eine Asphaltähnliche Masse vom Meeresboden. Dieser Asphalt ist besonders gefährlich, weil Sedimente ihn mit der Zeit von der Sauerstoffzufuhr aus dem Wasser abschneiden. Daher wird das besonders langsam abgebaut.

Nach einem Ölunfall an der Küste des US-Bundesstaates Massachusetts hat es 35 Jahre gedauert, bis der Asphalt vom Meeresboden wieder verschwunden war. In der Zwischenzeit aber werden aus dem Asphalt polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) frei, die von Kleinstlebewesen aufgenommen werden. Die werden wiederum von Muscheln und Fischlarven gefressen. Mit der Zeit reichern sich so die extrem giftigen und zum Teil krebserregenden PAKs in der Nahrungskette an. Über gefangene Fische und andere Meerestiere landen diese giftigen Stoffe dann letztendlich auf den Tellern der Menschen. Solche Asphaltschichten dürften sich auch am Grund des Golf von Mexiko ablagern.

www.wwf.de/oelpest

Xenacoelomorpha – ein neuer Stamm im Ozean

Xenacoelomorpha – ein neuer Stamm im Tierreich

Wissenschaftler ordnen Stammbaum der Tiere neu

Sie sind winzig, der Mund dient gleichzeitig als After und anstelle eines Gehirns haben sie ein diffuses Nervensystem. Trotzdem sind Xenoturbella und die so genannten „acoelomaten“ Würmer etwas näher mit dem Menschen verwandt als beispielsweise der bekannte Regenwurm.

Ein internationales Wissenschaftler-Team unter Mitarbeit von Albert Poustka vom Max-Planck Institut für molekulare Genetik in Berlin hat nämlich herausgefunden, dass die beiden Gruppen einfacher mariner Würmer enger mit komplexen Lebewesen wie Menschen und Seeigel verwandt sind als bisher angenommen. Sie ordnen damit die Abstammungsgeschichte der Tiere grundlegend neu. Bislang galten die acoelomaten Würmer als die entscheidende evolutionäre Verbindung zwischen einfachen Tieren wie Schwämmen und Quallen und komplexeren Organismen. Nun stellt sich heraus, dass diese Tiere nicht immer so einfach aufgebaut waren wie heute.

Die Gattung Xenoturbella lebt vor den Küsten Skandinaviens, Schottlands und Islands. Sie hat mit den acoelomaten Würmern einen einfachen Körperbau gemeinsam: Die maximal wenige Millimeter großen Würmer besitzen keinen durchgängigen Darm, After, keine Kiemenbögen und keine Körperhöhle (gr. Coelom = Höhle). Viele Mitglieder beider Gruppen leben am Meeresgrund und ernähren sich dort von organischen Partikeln im Sediment. Einige Arten leben auch parasitisch, wie zum Beispiel im Darm von Seegurken.

Das Tierreich wird in verschiedene evolutionäre Linien untergliedert. Dazu zählen unter anderem die so genannten „Urmünder“ (Protostomia) und die „Neumünder“ (Deuterostomia). Bei den Urmündern wird der Ur-Mund zu Beginn der Embryonalentwicklung auch tatsächlich der Mund, bei den Neumündern wird er zum After, der Mund entwickelt sich später. Bislang waren drei Stämme der Deuterostomia bekannt: Chorda-Tiere (z.B. Wirbeltiere), Stachelhäuter (Seeigel, Seesterne, Seegurken) sowie die Eichelwürmer. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Xenoturbella und acoelomate Würmer zusammen den vierten Stamm bilden. Wir nennen ihn die ‚Xenacoelomorpha’“, erklärt Albert Poustka vom Berliner Max-Planck-Institut.

Den Wissenschaftlern zufolge haben Xenoturbella und acoelomate Würmer einen gemeinsamen Vorfahren, von dem auch die sehr komplexen Gruppen der Deuterostomier abstammen. „Xenacoelomorphe Würmer sind also ursprünglich nicht wie bisher angenommen einfach aufgebaut, sondern haben im Laufe der Evolution die für viele Deuterostomier charakteristischen Merkmale verloren. Die Würmer haben ihren Bauplan in Wirklichkeit vereinfacht, weil das offenbar genauso oder sogar vorteilhafter war als ein komplizierter Körperaufbau“, sagt Poustka.

Die Wissenschaftler untersuchten mit Hilfe äußerst rechenintensiver mathematischer Modelle neue „mini“-Gene (microRNAs) und Aminosäuren der komplett sequenzierten mitochondrialen Genome aus Acoelomaten und Xenoturbella sowie einen großen Satz von mehreren hundert Genen. Die Analyse der microRNAs von Xenoturbella und dem acoelomaten Wurm Hofstenia miamia zeigte, dass der zuvor analysierte acoelomate Wurm Symsagittifera roscoffensis viele dieser „mini“-Gene verloren hatte. Das Gen-Repertoire der untersuchten Tiere deutet vielmehr auf eine Verwandtschaft dieser Tiere mit den Deuterostomia hin. So besitzen sie beispielsweise eine microRNA, die bisher nur von Stachelhäutern und Eichelwürmern bekannt ist. Außerdem haben alle bislang analysierten Tiere des neuen Xenacoelomorpha-Stamms das Gen RSB66, das bisher nur in Deuterostomiern nachgewiesen werden konnte.
standard

Die komplexen Tiere der Protostomier und Deuterostomier stammen also nicht beide wie bislang angenommen von den acoelomaten Würmern ab. Frühere Untersuchungen unterlagen offenbar einem systematischen Fehler, den Wissenschaftler als „Long branch artifact“ bezeichnen. Zu diesem Fehler kommt es häufig, wenn das Erbgut von Organismen verglichen wird, die sich lange unabhängig voneinander entwickelt haben. Auch wenn sich die DNA-Sequenzen mancher Organismen schneller als der Durchschnitt veränderten, kann dieser Effekt auftreten. „Genau dies war bei den acoelomaten Würmern der Fall“, so Poustka. Als nächstes wollen die Forscher das gesamte Erbgut verschiedener Arten der Xenacoelomorpha entschlüsseln, um die Evolution der Deuterostomier noch besser zu verstehen.

www.mpg.de/1153804/xenacoelomorpha?filter_order=L

Starke Luftverschmutzung durch Schiffe

Starke Luftverschmutzung durch Schiffe

Schädlicher als Flugverkehr? Starke Luftverschmutzung durch Schiffe

Die internationale Schifffahrt produziert insgesamt mehr Luftschadstoffe als der weltweite Flugverkehr. Der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 habe im Jahr 2000 mit rund 800 Millionen Tonnen etwa gleich hoch gelegen wie bei der Luftfahrt, ergab eine jetzt veröffentlichte Untersuchung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und der Universität Bremen. Mit mehr als 20 Millionen Tonnen Stickoxid übertreffe die Schifffahrt aber den Luftverkehr um das Zehnfache, mit rund 12 Millionen Tonnen Schwefeldioxid sogar um das Hundertfache, fasste das DLR den Abschlussbericht der SeaKlim-Studie zusammen.

„Zahlen nicht vergleichbar“

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) in Hamburg betonte, dass die Zahlen nicht vergleichbar seien. Von den beiden unterschiedlichen Verkehrsmitteln würden vollkommen andere Transportvolumina bewältigt. Über die Schifffahrt liefen mehr als 90 Prozent des Welthandels nach transportierter Tonne pro Meile (Tonnenmeilen). Die Luftfahrt bewältige dagegen nur „einen mikroskopisch kleinen Teil“. Schiffe seien nach Tonnenmeilen – je nach Schiffstyp – beim CO2 rund hundert Mal umweltfreundlicher als Flugzeuge, unterstrich der Verband.

Kühlender Effekt von SO2?

Weiterlesen:

www.n-tv.de/wissen/Starke-Luftverschmutzung-durch-Schiffe-article2624446.html

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