Bildung

Wir alle leben auf diesem Blauen Planeten, doch wie stark wir vom Meer abhängen
und es beeinflussen, ist schwer intuitiv erfassbar, sondern bedarf der Information und des Austausches.

Juniors Corner: Bis Februar 2017 kannst Du an einem Schreibwettbewerb teilnehmen:

Unter dem Titel BlueFiction starten das Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane und das Onlinemagazin www.LizzyNet.de einen Schreibwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene. Nachwuchsautorinnen und -autoren zwischen 12 und 26 Jahren sind aufgefordert, in die Welt der Meere und Ozeane abzutauchen und ihre Idee für eine Kurzgeschichte in einem Exposé zu skizzieren. Ob Öko-Thriller oder Fantasy-Story, Science-Fiction-Abenteuer oder romantische Liebesgeschichte – das Genre ist frei. Einsendeschluss für die Exposés ist der 1. Februar 2017. Eine Jury kürt die zehn besten Beiträge, die mit tollen Sachpreisen belohnt werden. Die besten vier Autorinnen und Autoren werden bei der Ausarbeitung ihrer Idee in einem dreimonatigen Mentoring durch die erfahrenen Schriftstellerinnen und Schriftsteller Katja Brandis, Ilona Einwohlt, Jana Frey und Christoph Marzi bis zur druckfertigen Kurzgeschichte begleitet. Die Geschichten erscheinen als E-Book im Arena Verlag und werden auf der Buchmesse 2017 in Frankfurt präsentiert.  Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.lizzynet.de/bluefiction.

Juniors Corner: Ausmalbilder und Haizeichnungen

Für unsere Haischutzkampagne hatten wir nach Haibildern gefragt und hier seht ihr ein Ergebnis. Schön oder?

Schnappt eure Stifte und malt die Meere wieder bunt! Hier findet ihr ein Ausmalbild in schwarz-weiß zum Ausmalen. Und so könnte es dann fertig aussehen:

Wer noch mehr über die Meere erfahren möchte, dem empfehlen wir unsere Meeresfibel „Unser blauer Planet: gestern – heute – morgen“.

Lesung Grundschule Hasenthal

Innerhalb des Unterrichts haben die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Grundschule Hasenthal in Sonneberg „Die sanften Riesen der Meere“ von Nina Rauprich gelesen. Hier eine Zeichnung einer Schülerin, die in einfachster und ergreifender Weise den Walfang eindrücklich anprangert:

Dieser Wal will nur leben gelassen werden!

Gründung eines Centrums für Naturkunde in Hamburg

Gründung eines Centrums für Naturkunde in Hamburg

Das Präsidium der Universität Hamburg hat die Gründung eines Centrums für Naturkunde (CeNak) als zentrale Betriebseinheit zur Integration der naturkundlichen Sammlungen der Universität Hamburg beschlossen. Gleichzeitig ist es gelungen, Herrn Professor Dr. Matthias Glaubrecht als neuen wissenschaftlichen Direktor dieses Centrums und als Leiter des Zoologischen Museums an die Universität zu berufen.

Aufgrund der einzigartigen Sammlungen, deren Bedeutung weit über die Grenzen Hamburgs hinaus ausstrahlt, und der Leistungen im Bereich der sammlungsbezogenen Forschung genießen das Zoologische Museum sowie das Mineralogische und Geologisch-Paläontologische Museum der Universität Hamburg ein hohes nationales und internationales Ansehen. Ziel der Gründung eines Centrums für Naturkunde ist es daher, diese Schätze zu erhalten und sie gleichzeitig für die Wissenschaft und für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt im Rahmen eines zentralen Museums zugänglich zu machen.

Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen zur Berufung und zur Gründung des neuen Centrums: „Mit der Berufung von Professor Glaubrecht und der Gründung eines Centrums für Naturkunde soll der erste Schritt in Richtung Wiedererstehung eines Museums für Naturkunde gegangen werden, das im Krieg zerstört wurde. Wir hoffen sehr, dass Bürgerinnen und Bürger, Stiftungen und Förderer sich für dieses Jahrhundertprojekt engagieren werden.“

Professor Dr. Glaubrecht zu den Chancen für ein neues Naturkundemuseum in Hamburg: „Bis zu seiner Zerstörung im Juli 1943 hatte Hamburg einst das zweitgrößte Museum dieser Art in Deutschland – zudem war es lange Zeit das meistbesuchte. Mit dem CeNak wollen wir jetzt an diese Tradition insbesondere in der sammlungsbezogenen Biodiversitätsforschung anknüpfen. Ich denke, die Zeit ist reif für eine Wiederbelebung. Denn mit seinen naturwissenschaftlichen Sammlungen verfügt Hamburg nicht nur über ein wichtiges Datenarchiv, das helfen kann, einige der großen Zukunftsfragen zu beantworten; mit den Ausstellungen eröffnet ein solches Naturkundemuseum auch das Fenster zu Forschung und Wissenschaft.“

Professor Glaubrecht, gebürtiger Hamburger, war zuvor seit 1997 Kurator am Berliner Museum für Naturkunde und hat dort als Mitglied des Direktoriums von 2006 bis 2009 die Abteilung Forschung aufgebaut sowie die 2007 eröffneten Dauerausstellungen zum Thema Evolution und 2009 die Sonderausstellung zu Charles Darwin kuratiert.

Sein Forschungsschwerpunkt ist die Evolutionssystematik und speziell auch die historische Biogeographie tropischer Süßwasserschnecken. Er ist Autor von mehr als 160 wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Herausgeber von Fachbüchern und Fachzeitschriften und seit 2008 gewähltes Mitglied im Fachkollegium Zoologie der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

http://www.uni-hamburg.de/presse/pressemitteilungen/2014/pm59.html

Should you stop eating fish?

Should you stop eating fish?
http://ideas.ted.com/2014/08/20/should-you-stop-eating-fish-2/

We asked legendary oceanographer Sylvia Earle for her menu advice.

Oceanographer (and TED Prize winner) Sylvia Earle (TED Talk: My wish: Protect our oceans) has spent half a century campaigning to save the world’s seas. A new Netflix original documentary about her life’s work sheds light on the environmental impact of the commercial fishing industry and Earle’s crusade to create underwater “hope spots” through her organization, Mission Blue. After watching the film, it’s hard not to wonder: Are any fish still okay to eat? We turned to our favorite aquanaut for advice. Below, check out Earle’s take on wild fish, tuna rolls, and her ideal meal.

To restore the ocean ecosystem, you’re saying we must put an end to overfishing and bottom trawling, which you liken to “catching songbirds with a bulldozer.” Is there such a thing as eating fish responsibly these days?

Except for those living in coastal communities — or even inland if we’re talking freshwater species — for most people, eating fish is a choice, not a necessity. Some people believe that the sole purpose of fish is for us to eat them. They are seen as commodities. Yet wild fish, like wild birds, have a place in the natural ecosystem which outweighs their value as food. They’re part of the systems that make the planet function in our favor, and we should be protecting them because of their importance to the ocean. They are carbon-based units, conduits for nutrients, and critical elements in ocean food webs. If people really understood the methods being used to capture wild fish, they might think about choosing whether to eat them at all, because the methods are so destructive and wasteful. It isn’t just a matter of caring about the fish or the corals, but also about all the things that are destroyed in the process of capturing ocean wildlife. We have seen such a sharp decline in the fish that we consume in my lifetime that I personally choose not to eat any. In the end, it’s a choice.

Read on:
http://ideas.ted.com/2014/08/20/should-you-stop-eating-fish-2/

Zum Internationalen Wattenmeertag: Mehr Schutz der Unterwasserwelt gefordert

WWF : Eine Chance für Katzenhai und Sandkorallen

Zum Internationalen Wattenmeertag: 19 Umweltorganisationen aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden fordern Schutz der Unterwasserwelt im Weltnaturerbe

Der Unterwasserwelt des Wattenmeeres geht es weiterhin schlecht, obwohl dieses einmalige Gebiet an der dänisch-deutsch-niederländischen Nordseeküste als Nationalpark geschützt und als Weltnaturerbe anerkannt ist. 19 Naturschutzorganisationen aus allen drei Wattenmeerstaaten wollen das ändern und legen zum heutigen Internationalen Wattenmeertag in Wilhelmshaven eine gemeinsame Forderung vor: Innerhalb der nächsten zehn Jahre müssen in den Schutzgebieten des Wattenmeeres die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass sich verschwundene Fischarten sowie Riffe aus Muscheln und Sandkorallen in der Unterwasserwelt wieder ansiedeln können. Die diesen Aufruf tragenden Verbände, Vereine und Stiftungen engagieren sich täglich und in vielen Fällen seit Jahrzehnten für den einmaligen Naturraum an der Nordseeküste.

Im Jahr 2009 wurde bereits der größte Teil des Wattenmeeres in Deutschland und den Niederlanden als Weltnaturerbe ausgezeichnet. Doch erst mit der Einbeziehung des dänischen Teils im Jahr 2014 erhielt praktisch das gesamte Wattenmeer in allen drei Staaten diese Anerkennung der UNESCO. Voraussetzung für den Titel war die Einzigartigkeit des Gebietes und seine außerordentliche globale Bedeutung. Der Status als Weltnaturerbe beinhaltet aber nicht nur Lob und Anerkennung, sondern bringt auch eine große gemeinsame Verantwortung für die Erhaltung des Wattenmeeres, der Deutschland, Dänemark und die Niederlande gemeinschaftlich gerecht werden müssen.

„Der Schutz des Wattenmeeres begann mit den ersten Seevogelschutzgebieten vor mehr als 100 Jahren. Mit der Einrichtung der Nationalparks und großer Schutzgebiete wurden später tolle Erfolge errungen, auf die wir in allen drei Ländern stolz sein können“, sagt Hans-Ulrich Rösner vom WWF. Aber der Schutz müsse mit den Eingriffen mitwachsen. „Verschmutzung durch Schifffahrt und Industrie, eingeschleppte Arten, Fischerei sowie der Klimawandel sind nur einige der vielen Herausforderungen, denen wir uns auch zukünftig widmen müssen.“

„Die Artenvielfalt unter Wasser hat stark abgenommen. Kaum jemand weiß heute noch, dass auch Katzenhaie, Seepferdchen, Nagelrochen, Störe und Sandkorallen selbstverständlich in das Welt-naturerbe gehören“, beklagt Harald Förster von der Schutzstation Wattenmeer. „Diese Tiere sind heute durch die Fischerei, aber auch durch die Verbauung vieler Zuflüsse des Wattenmeeres verschwunden.“

Aus Sicht der Naturschutzorganisationen der drei Wattenmeerstaaten ist die Zeit reif, nun auch beim Schutz der Unterwasserwelt Fortschritte zu erzielen. „Das erforderliche Wissen gibt es, die nationalen und europäischen Gesetze bilden die notwendigen Voraussetzungen, Gespräche zwischen den Beteiligten haben vielfach gegenseitiges Verständnis geschaffen und die Öffentlichkeit erwartet, dass das Welterbe auch tatsächlich gut geschützt und langfristig bewahrt wird“, sagt Eick von Ruschkowski vom NABU.

„Nie waren die Voraussetzungen besser, gemeinsam entwickelte und getragene Lösungen zu finden, mit denen der Schutz unter Wasser wirksam wird, und trotzdem eine regionale Küstenfischerei erhalten werden kann“, so Nadja Ziebarth vom BUND.

Innerhalb von zehn Jahren muss es gelingen, dass sich wieder eine natürliche Vielfalt an Arten und Lebensräumen unter Wasser entwickelt, fordern die Umweltorganisationen. Sie sehen die Welterbe-Anerkennung der UNESCO nicht als Grund zum Ausruhen, sondern als eine gemeinsame Verpflichtung zum Handeln. Begleitend muss die Information und Bildung für kleine und große Gäste weiter verbessert werden und die Betreuung der Schutzgebiete so gestärkt werden, dass sie dem Anspruch eines Weltnaturerbes entsprechen.

http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/The_2014_Call_for_Action_for_the_Wadden_Sea.pdf

http://www.wwf.de/2014/august/eine-chance-fuer-katzenhai-und-sandkorallen/bl/1/listid/14365/backpid/124/

OMCAR and Palk Bay Centre recieve Tamil Nadu Environmental Award 2014!

OMCAR and Palk Bay Centre recieved Tamil Nadu State Government Environmental Award 2014

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Dr. Balaji of OMCAR Foundation and leader of Palk Bay Centre recieved the „Tamil Nadu State Government Environmental Award 2014 First Prize“ by the Environmental Minister of Tamil Nadu in Chennai 5th of June 2014.

OMCAR and Palk Bay Centre recieved Tamil Nadu State Government Environmental Award 2014

5th June 2014 Chennai, India. OMCAR Foundation was selected by the Government of Tamil Nadu a „State level environment award“ and First prize for its Palk Bay Centre environmental education in the last three years and in the field of marine conservation.

This is the first time recognition from the local government. The award is highly competitive, as it is an open competition announced in local newspapers – and our state has many hundreds of environmental ngos and groups. The award will be given by State Environmental Minister of Tamil Nadu in Chennai on 5th of June.

Let us to express to DEEPWAVE our sincere gratitude for all your good support, guidance and support.

Dr.V.Balaji., M.Sc., M.Phil., Ph.D.,
Director
OMCAR Foundation
69, Vendakottai Road
Pattukkottai
Tamil Nadu

www.omcar.org

Video
http://mangreen.blog.de/2011/12/07/title-12271169/

Photos of the Palk Bay Centre
http://mangreen.blog.de/2011/08/25/300-studenten-zu-besuch-im-pbc-center-11727258/

About the Palk Bay Centre (German)
http://mangreen.blog.de/2012/02/22/ein-jahr-palk-bay-zentrum-12886388/

Ranga Yogeshwar erhält Meerespreis 2013


Prof. Mojib Latif (li.), GEOMAR-Direktor Prof. Peter Herzig (2.v.l.), Moderatorin Annika de Buhr, GEOMAR Verwaltungsdirektor Michael Wagner (2.v.r) und Christian Maaß von der Deutschen Bank (re.) gratulieren dem Preisträger Ranga Yogeshwar. Foto: J. Steffen, GEOMAR

Ranga Yogeshwar erhält Meerespreis 2013
Bekannter Wissenschaftsjournalist wird am Kieler GEOMAR geehr

21.05.2013/Kiel. Neues entdecken, verstehen und auch komplizierte Dinge einfach erklären, das ist das Metier des Physikers und Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar. So vermittelt er auch komplexe wissenschaftliche Sachverhalte einer breiten Öffentlichkeit. In Anerkennung dieser besonderen Leistungen wird ihm vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der Deutschen Bank der diesjährige Meerespreis verliehen. Ranga Yogeshwar erhält die mit 10.000 Euro dotierte, von der Deutschen Bank gestiftete Auszeichnung im Rahmen einer Festveranstaltung am 21. Mai in Gegenwart des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig. Die Laudatio hält der international renommierte Klimaforscher Professor Mojib Latif.

September 2011, Fjord vor Trondheim, 200 Meter Tiefe. Fasziniert blickt Ranga Yogeshwar aus dem großen Frontfenster des Tauchbootes JAGO. Vor ihm liegt die für ihn bisher unbekannte Welt der Kaltwasserkorallen. Filigrane Korallenstöcke von weiß bis rot erstrahlen im Scheinwerferlicht des Unterwasserfahrzeugs des GEOMAR. Die Eindrücke, die er auf seinem Tauchgang sammeln konnte, präsentierte Ranga Yogeshwar in seiner Fernsehsendung „Quarks & Co“.

In seinen Fernsehbeiträgen, zu denen auch „Die große Show der Naturwunder“ gehört, beleuchtet er naturwissenschaftliche Themen aus verschiedensten, teils ungewöhnlichen Blickwinkeln und vermittelt die zum Teil komplexen Zusammenhänge einem breiten Publikum auf verständliche Weise. In Anerkennung seiner Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation erhält er deshalb vom GEOMAR und der Deutschen Bank den Meerespreis 2013. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Deutschen Bank gestiftet.

„Ranga Yogeshwar hat eine ungewöhnliche Gabe. Als Physiker bringt er zum einen die Fähigkeit mit, komplexe Sachverhalte zu verstehen. Zum anderen ist er, anders als viele Wissenschaftler, in der Lage, diese mit einfachen Worten und Beispielen zu erklären“, sagt Professor Peter Herzig, Direktor des GEOMAR. „Gerade im Bereich der Meeresforschung erfahren wir jeden Tag wieder, dass physikalische, chemische, biologische und geologische Prozesse eng miteinander verknüpft sind. Diese zu durchdringen, stellt bereits eine große Herausforderung dar. Ranga Yogeshwar geht hier noch einen Schritt weiter und übersetzt diese Zusammenhänge in verständliche Sprache. Für diese außergewöhnliche Leistung verleihen wir ihm mit großer Freude den diesjährigen Meerespreis“, so Herzig weiter.

In seinem Grußwort unterstreicht der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig die Bedeutung der Meeresforschung für Schleswig-Holstein und die Notwendigkeit, wissenschaftliche Ergebnisse in verständlicher Form der Öffentlichkeit zu vermitteln. „Ranga Yogeshwar macht uns klüger und schafft es dabei, Wissen spannend und unterhaltsam zu vermitteln. Es ist enorm wichtig, möglichst viele Menschen für die Schutzwürdigkeit der Meere zu sensibilisieren“, so Albig.

Der bekannte Klimaforscher Professor Mojib Latif hebt in seiner Laudatio ferner Yogeshwars Bestreben hervor, immer wieder eindringlich und gleichzeitig verständlich, aber stets exakt in der wissenschaftlichen Beweisführung, auf die Folgen von Umweltveränderungen im größten Ökosystem der Erde, dem Meer, hinzuweisen. „Das ist äußerst schwierig, aber von elementarer Bedeutung, denn wir müssen diesen Planeten auch für künftige Generationen in einem lebenswerten Zustand erhalten“, sagt Professor Latif.

Für die Deutsche Bank würdigte Thorsten Frahm, verantwortlich für die Geschäftskunden der Deutschen Bank in Hamburg und Schleswig-Holstein, den Preisträger. „Ranga Yogeshwar begeistert gerade auch viele junge Menschen für die spannende Welt der Wissenschaft. Mit seinem beeindruckenden kommunikativen Talent und persönlichen Engagement führt er uns immer wieder vor Augen, wie wertvoll und gleichzeitig gefährdet die Meere sind. Wir freuen uns sehr, als Deutsche Bank nun zum fünften Mal den Meerespreis stiften zu können.“

Die Preisverleihung findet im festlichen Rahmen mit rund 300 Gästen am Kieler GEOMAR statt. Die bekannte TV-Moderatorin Annika de Buhr führt durch ein abwechslungsreiches 1 ½ stündiges Programm. „Die Verleihung des Meerespreises ist für uns immer ein ganz besonderes Ereignis, bei dem wir nicht nur einen herausragenden Preisträger ehren, sondern auch ein attraktives Rahmenprogramm für unsere Gäste anbieten“, erläutert Professor Herzig. „Der Meerespreis hat in den vergangenen Jahren zunehmende Bedeutung erlangt und ist damit zur wichtigsten Auszeichnung auf dem Gebiet der Meeresforschung in Deutschland geworden.“

Hintergrundinformation:
Der GEOMAR – Deutsche Bank Meerespreis:
Der Preis wird seit 2009 jährlich an Persönlichkeiten vergeben, die sich besonders um die Meeresforschung und die Vermittlung von „Meer-Wissen“ verdient gemacht haben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Die bisherigen Preisträger sind der Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif, die Meeresbiologin Prof. Dr. Karin Lochte, der Bestsellerautor Frank Schätzing und seine Exzellenz, der Premierminister der Republik Kap Verden, José Maria Neves.

Ranga Yogeshwar wurde 1959 in Luxemburg als Sohn eines indischen Ingenieurs und einer luxemburgischen Künstlerin geboren. Seine frühe Kindheit verbrachte er überwiegend in Indien. Nach dem dortigen Grundschulbesuch folgte später das Abitur in Luxemburg. Ranga Yogeshwar studierte Physik („Experimentelle Elementarteilchenphysik und Astrophysik“) an der RWTH Aachen und arbeitete am Schweizer Institut für Nuklearforschung (SIN), am CERN in Genf sowie am Forschungszentrum Jülich.
Der Physiker kam 1987 als Redakteur zum Westdeutschen Rundfunk Köln und leitete mehrere Jahre die Programmgruppe Wissenschaft. Seit 2008 arbeitet er als unabhängiger Journalist und Autor. Yogeshwar hat zahlreiche TV-Sendungen entwickelt, produziert und moderiert und zählt zu den bekanntesten Wissenschaftsjournalisten in Deutschland. Seine Bücher sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Ranga Yogeshwar ist Vater von 4 Kindern und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Köln. (Text von www.yogeshwar.de/)

Links:
www.geomar.de – GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

www.yogeshwar.de/ – Ranga Yogeshwar

World Ocean Review 2 – Die Zukunft der Fische, die Fischerei der Zukunft

Neuer Fischereireport „World Ocean Review 2“

Der heute erschienene „World Ocean Review 2 – Die Zukunft der Fische, die Fischerei der Zukunft« ist die erste umfassende Analyse über den Zustand der weltweiten Fischerei, die Auswirkungen für die globale Nahrungsmittelversorgung und das Ökosystem Meer.

Am 21. Februar ist der „World Ocean Review 2 – Die Zukunft der Fische, die Fischerei der Zukunft“ (WOR 2) erschienen. Mit dem neuen Report, herausgegeben von der gemeinnützigen Organisation maribus gGmbH und mit Unterstützung der Zeitschrift mare, des International Ocean Instituts (IOI) und des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ haben Kieler Wissenschaftler gemeinsam mit international führenden Fischereiexperten eine der umfangreichsten Untersuchungen des Zustands der weltweiten Fischerei vorgelegt. Dürfen wir morgen noch guten Gewissens Fisch essen? Wie stark bedroht sind welche Fischarten? Welche Lösungsansätze gibt es vor allem auf europäischer Ebene, die wichtigsten Speisefische nachhaltig zu managen? Und welchen Beitrag kann die Aquakultur leisten, die Versorgung der Weltbevölkerung mit Speisefischen langfristig zu sichern?

Aktuell gelten weltweit mehr als ein Viertel aller Speisefische als überfischt, weitere 30 Prozent als gefährdet. Noch drastischer ist die Situation in Europa, wo knapp die Hälfte aller Bestände von Überfischung bedroht ist. Seit 1950 hat sich die Menge des jährlich gefangenen Fischs weltweit verfünffacht auf heute 78,9 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte. Der Raubbau an der Ressource Fisch gefährdet dabei nicht nur die Nahrungsmittelversorgung einer global wachsenden Bevölkerung sondern vor allem das sensible ökologische Gleichgewicht der Ozeane.

„Mit dem „World Ocean Review 2″ stellen wir die Zusammenhänge der weltweiten Fischerei, deren Gefahren und Konsequenzen erstmals in ihrer gesamten Komplexität dar“, sagt Nikolaus Gelpke, mare-Verleger und Gründer von maribus gGmbH. „Dabei schlagen wir nicht oberflächlich Alarm, sondern geben konkrete Lösungsvorschläge.“ Dank der konstruktiven Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und mare-Journalisten ist der Bericht verständlich und für jeden lesbar: Entstanden ist eine Wissensgrundlage für Politiker und Publizisten, die deren Problembewusstsein zu schärfen vermag.

Der neue Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die Bedeutung der Fische als Teil der Lebensgemeinschaften im Meer, geht auf die Ressource Fisch als Nahrungsquelle und Lebensunterhalt für hunderttausende Fischer ein und zeigt Lösungsansätze für langfristige und nachhaltige Managementpläne auf. Ein weiteres Kapitel widmet sich den Chancen von Aquakultur – heute bereits die international wachstumsstärkste Lebensmittelbranche.

Außerdem unterstützt der Report bei der Kaufentscheidung an der Fischtheke: „Wir schärfen mit dem „World Ocean Review 2″ das Bewusstsein der Öffentlichkeit für einen nachhaltig orientierten Fischkauf“, sagt Professor Martin Visbeck, Sprecher des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ bei der Vorstellung des WOR 2 in Hamburg. Eines der aktuell größten Probleme besteht laut Visbeck darin, dass einzelne Fischarten derzeit oft noch isoliert betrachtet werden, nicht aber in ihrer Wechselwirkung mit anderen Arten und in ihrer Bedeutung für das gesamte Ökosystem im Meer. „Das muss sich schnell und grundsätzlich ändern“, so Visbeck. „Inzwischen gibt es international positive Beispiele für ein nachhaltiges Management der Ressource Fisch, auch unter ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten. Die wollen wir mit dem „World Ocean Review 2″ bekannt machen.“

Hintergrund

Die maribus gGmbH wurde 2008 von mare-Verleger Nikolaus Gelpke ins Leben gerufen. Sie dient als gemeinnützige Organisation dem Zweck, die Öffentlichkeit für meereswissenschaftliche Zusammenhänge zu sensibilisieren und zu einem wirkungsvolleren Meeresschutz beizutragen. Bereits mit der ersten maribus- Veröffentlichung, dem „World Ocean Review 1“ (WOR 1), ist ein umfassender und einzigartiger Bericht gelungen, der den Zustand der Weltmeere und die Zusammenhänge zwischen dem Ozean und den ökologischen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Beziehungen aufzeigt. Bis heute wurden rund 70.000 Exemplare dieser Gesamtübersicht in deutscher und englischer Sprache weltweit nachgefragt.

Auch bei der zweiten maribus-Publikation „Die Zukunft der Fische – „die Fischerei der Zukunft“ konnte die Zusammenarbeit mit den Partnerndes WOR weitergeführt werden; sie stehen für jahrelanges Engagement der Meere und höchstes wissenschaftliches Niveau:

– das InternationalOcean Institut (IOI), 1972 von Elisabeth Mann-Borgese gegründet

– der Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, ein Verbund von mehr als 250 Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen, getragen von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) und der Muthesius Kunsthochschule, und gefördert von Bund und Ländern im Rahmen der Exzellenzinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), sowie

– mare – Die Zeitschrift der Meere

Der „World Ocean Review“ erscheint in einer Auflage von 60.000 Exemplaren (deutsch/englisch). Die Publikation wird nicht verkauft, sondern gratis abgegeben. Eine Gewinnerzielungsabsicht gibt es nicht. Er ist zu beziehen über www.worldoceanreview.com. Neben der deutschen Fassung ist in Kürze auch eine englischsprachige Ausgabe erhältlich. Die gesamte Publikation wird zeitgleich im Internet unter www.worldoceanreview.com erscheinen.

„World Ocean Review 2 – Die Zukunft der Fische, die Fischerei der Zukunft“, hrsg. v. maribus gGmbH, Hamburg 2013, 148 Seiten, mit zahlreichen Grafiken und Fotografien, broschiert.

Pressekontakt:

maribus gGmbH
Stephanie Haack
Presse und Öffentlichkeit
Telefon: 0049-40-368076-22
E-Mail: haack@maribus.com
www.worldoceanreview.de
www.mare.de
www.ozean-der-zukunft.de

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