Nein zu Beihilfen für den Bau neuer Fangschiffe

Europas Fischereien sind in der Krise. Zu viele Fangschiffe machen Jagd auf zu wenige Fische. Anfang des Jahres wurden neue EU-Gesetze verabschiedet, die dazu beitragen können, dass sich die Fischbestände erholen und Arbeitsplätze und Einkommen in der Fischereibranche gesichert werden.

In wenigen Tagen wird nun das Europäische Parlament über EU-Subventionen abstimmen, die diese Gesetze und damit die Nachhaltigkeit der europäischen Fischereiwirtschaft entweder unterstützen oder schwächen.
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Ja zu mehr Beihilfen für Datenerhebung sowie Kontrolle und Durchsetzung der Vorschriften

ktuell werden zu wenig Subventionen für die Datenerhebung sowie die Kontrolle und Durchsetzung der Vorschriften bereitgestellt. Für viele Bereiche fehlt es an ausreichenden Daten und in zahlreichen Mitgliedsstaaten ist die Überwachung und Durchsetzung der Vorschriften nur mangelhaft. Für die Erholung der Bestände, verantwortungsvolles Fischereimanagement und die Sicherung gleicher Wettbewerbschancen für alle Fischer sind dies jedoch unabdingbare Voraussetzungen.

Nein zu Beihilfen für den Bau neuer Fangschiffe

EU-Subventionen sind in hohem Maße dafür verantwortlich, dass die Größe der EU-Fischereiflotte das Dreifache dessen beträgt, was für die Fischbestände verträglich wäre. Schätzungen zufolge kostet uns die Überfischung jährlich mehr als 3 Milliarden Euro an entgangenen Einkommenschancen, während erholte Bestände mehr als 100.000 Arbeitsplätze sichern könnten. Die Streichung von Beihilfen für den Bau neuer Fangschiffe ist für den Wiederaufbau der Fischbestände und für den langfristigen Erhalt eines wirtschaftlich tragfähigen Fischereisektors von entscheidender Bedeutung. Auch deshalb haben die EU-Mitgliedsstaaten in der Vergangenheit gegenüber den Vereinten Nationen und der Welthandelsorganisation zugesagt, Beihilfen, die zur Überfischung beitragen, abzuschaffen.
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