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Der Arktische Rat, bestehend aus den Staaten: USA, Kanada, Island, Dänemark, Russland, Norwegen, Finnland und Schweden, konnte sich zum ersten Mal in der Geschichte dieses Gremiums nicht auf eine Abschlusserklärung einigen. Die Erdwärmung in der Arktis schreitet doppelt so schnell voran wie in anderen Regionen. Trotzdem versuchte die USA im Abschlussstatement des Arktischen Rats auf die Erwähnung des Klimawandels und des Pariser Klimaschutzabkommen zu verzichten.

Tagesschau, 07.05.2019

Der Klimawandel bedroht die Arktis, weckt aber auch Begehrlichkeiten. Im Arktischen Rat warnten die USA nun die Konkurrenten – und verhinderten offenbar mit ihrem Widerstand gegen das Wort „Klimawandel“ eine Abschlusserklärung.

Eigentlich sind Umweltschutz und Nachhaltigkeit traditionell zentrale Anliegen des Arktischen Rates – aus gutem Grund: Nirgendwo vollzieht sich der Klimawandel so schnell wie hier. Wissenschaftlern zufolge schreitet die Erderwärmung in der Arktis doppelt so schnell voran wie in anderen Regionen.

Doch ausgerechnet jetzt konnte sich das Gremium, dem die acht Anrainerstaaten der Arktis angehören, nach einem Treffen im finnischen Rovaniemi nicht wie üblich auf eine gemeinsame Abschlusserklärung einigen. Zwar sei ein Dokument unterschrieben worden, sagt ARD-Korrespondent Christian Stichler – doch sei es keine Erklärung im ursprünglichen Sinne, sondern lediglich ein Statement. „So etwas hat es in der mehr als 20-jährigen Geschichte des Arktischen Rates noch nicht gegeben.“ […]

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