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NABU beteiligt sich mit Müllsammel-Aktion an der Ostseeküste am International Coastal Cleanup Day Miller: Weniger Plastikmüll leistet wichtigen Beitrag zu Meeresschutz

Zum „International Coastal Cleanup Day“ (25. 9.) treffen sich weltweit Hunderttausende engagierte Naturschützer, um Küsten, Gewässer und Flussufer von den gefährlichen Resten unserer Wegwerfgesellschaft zu säubern und ihren eigenen Beitrag zum Meeresschutz zu leisten. In diesem Jahr beteiligen sich auch NABU-Aktive an den Sammelaktionen im Rahmen des im September gestarteten NABU-Projektes „Meere ohne Plastik“.

Zusammen mit der Ortsgruppe Fehmarn und dem Wasservogelreservat Wallnau veranstaltet der NABU-Bundesverband am Sonntag eine Müllsammlung im Naturschutzgebiet „Grüner Brink“ auf der Ostseeinsel Fehmarn. NABU-Aktive säubern den einzigartigen, zweieinhalb Kilometer langen Küstenabschnitt, den viele geschützte Seeschwalben und Watvögel als Lebensraum nutzen.

„Diese Veranstaltung bildet den Auftakt für eine ganze Reihe von NABU-Initiativen im Rahmen des Projektes ‚Meere ohne Plastik‘. Meeresschutz fängt dabei bereits zu Hause an. Wenn wir uns unabhängiger von Kunststoffen machen und vermehrt auf wiederverwertbare Produkte setzen, leisten wir gleichzeitig auch einen Beitrag zum Schutz der Meere“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Der weltweite Aktionstag jährt sich an diesem Wochenende zum 25. Mal. Ins Leben gerufen hatte ihn die US-Umweltorganisation Ocean Conservancy 1985. Seitdem wächst die Zahl der Aktiven stetig an. 2009 sammelten fast eine halbe Million Menschen in 108 Nationen mehr als 3.300 Tonnen Müll. Neben der Reinigung von Stränden werden so auch wichtige Daten erhoben, um das globale Müllproblem greifbar zu machen, Öffentlichkeit zu schaffen und gesellschaftliche und politische Veränderungen herbeizuführen.

„Dass dringende Veränderungen notwendig sind, zeigen uns die Millionen von verletzten und toten Meerestieren als Folge der 6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll, die Jahr für Jahr in den Meeren landen“, so NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff. Derzeit machten Kunststoffe bis zu 75 Prozent der am Strand angespülten Abfälle aus.

Für Rückfragen: Dr. Kim Detloff, NABU-Meeresschutzexperte,
030-284 984 1626, mobil 0152-09202205.

Pressehinweis: Die Sammelaktion des NABU findet am Sonntag, den 26. September um 10 Uhr statt. Pressevertreter können gern teilnehmen. Treffpunkt zur Begehung des Naturschutzgebietes ist der Parkplatz am „Grünen Brink“. Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, bitten wir um Anmeldung bei Kim Detloff.

http://www.nabu.de/themen/meere/plastik/

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