Deepwave e.V. - Die Meeresschutzorganisation

 
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+++ DEEPWAVE e.V. Elbstrandreinigungstag am 18.September 2010+++ Coastal Clean Up Day Hamburg“ +++

Pressemitteilung

Am Samstag, dem 18.09.2010, findet erneut der traditionelle „ELBSTRANDREINIGUNGSTAG“ der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. statt. Dieser ist Bestandteil des weltweiten Aktionstage Clean up the World und dem „International Coastal Clean Up Day 2010“, der dieses Jahr zum 25. Mal begangen wird und an dem sich rund 1 Million Menschen beteiligen. Alle interessierten Hamburger sind herzlich eingeladen, sich an der Säuberungsaktion zu beteiligen. Die Umweltschützer wollen mit Ihrer Aktion auf die zunehmende Vermüllung des Elbstrandes und der Weltmeere aufmerksam machen.

Zum Hintergrund: Der Müll auf und in den Meeren ist eines der dringendsten Probleme der Welt. Weltweit sind die Plastikmüllmengen inzwischen so groß, dass sie zum Beispiel vom All aus im Pazifik registriert werden können. Jedes Jahr kostet menschlicher Abfall Tausenden von Organismen das Leben, indem sie daran ersticken oder darin verwickelt werden. Der Müll beeinträchtigt auch wichtige marine Lebensräume als Ganzes, wie die Korallenriffe und Seegrasbänke.

Ein wesentlicher Grund für die Müllmengen ist Unachtsamkeit - Menschen lassen den Müll einfach fallen. Doch der Abfall findet seinen Weg in die Ozeane. Plastikflaschen gelangen in den offenen Atlantik und der schwimmende Müll über die Ozeanströme bis in die Arktis und Antarktis. Beim Coastal-Clean-Up 2009 sammelten Umweltschützer an einem einzigen Tag an den Stränden der Welt rund 4000 Tonnen Unrat, rund 10,000,000 einzelne Abfallteile und auch wieder zahlreiche Tiere, die sich im Müll verstrickt hatten. Schätzungsweise eine Million Seevögel, 100.000 Meeressäuger und unzählige Fische sterben jährlich weltweit an dieser Verschmutzung.

Dabei gibt es inzwischen sinnvolle Alternativen. Schon heute besteht die Möglichkeit, sich nicht zersetzendes Plastik in unserem Alltag durch Bio-Plastik aus nachwachsenden Polymeren (Mais, Kartoffeln) zu ersetzen. Dieses würde nach dem kurzfristigen Gebrauch binnen weniger Wochen zu Kompost verrotten. Reagiert haben inzwischen einige Fastfoodketten, die ihre Einwegverpackungen aus Bioplastik herstellen.

Pressekonferenz und Bildmöglichkeit: Restaurant Strandperle 14:00

Treffpunkt Sammeln: Museumshafen Övelgönne, 15.00 Uhr
Unseren Flyer hierzu finden sie hier zum Download.

Als persönlicher Ansprechpartner steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Dr. Onno Groß
Tel. 0179-5986969





Cleanup_2007
 
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Pressemitteilung

Die DEEPWAVE “Marine Litter Watch Expedition”

Hamburg, 26. Juli 2010. Seit Ende Juni ist die unter Schirmherrschaft der UNESCO stehende Changing Oceans Expedition in der deutschen Nord- und Ostsee unterwegs.
Nun hat die Expedition der „Fleur de Passion“ ihre Halbzeit erreicht und startet in Hamburg ihr Programm für das Deutsch-Niederländische Wattenmeer.
DEEPWAVE e.V. unternimmt auf dem ersten Teil in der deutschen Bucht eine Expedition zur Aufklärung und Probensammelfahrt zum Thema „Meeresplastik“ und Meeresmüll. Ausgehend von Bremerhaven läuft das Schiff die Häfen Wilhelmshaven, Helgoland, die ostfrisieschen Inseln und Norddeich an. Man trifft sich mit Experten und vertelt in den Häfen Informationsmaterial an Segler und Besucher.

Mehr Informationen zum Thema Meeresmüll findet sich dazu in der frisch erschienenen Broschüre Meeresplastik


Hinweis:
Am Freitag den 30. Juli um 13:00 laden wir Sie zu einem Empfang an Bord der Fluer de Passion ein und möchten Ihnen

* die UNESCO Changing Oceans Expedition
* die bisherigen Ergebisse
* die DEEPWAVE “Marine Litter Watch Expedition” und
* die neue DEEPWAVE Broschüre "Meeresplastik"

vorstellen.
Da der Platz an Bord begrenzt ist, bitten wir Sie, sich anzumelden unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it oder This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Kontakt:
Niels Feldmann Mobil: 0176-63764834 Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it ,
Dr. Onno Groß: 0179-5986969 Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Websites:
changingoceans.org
antinea-foundation.org


Druckbares Fotomaterial finden Sie auf der Website der Antinea-Foundation und senden wir Ihnen gerne zu.

ZUM HINTERGRUND

Zehnjährige Meeresexpedition erreicht Deutschland

Segelschiff auf wissenschaftlicher Fahrt durch deutsche Ost- und Nordsee

Das Expeditionsschiff Fleur de Passion, ein zum Zweimaster umgebautes deutsches Kriegsschiff aus dem zweiten Weltkrieg, ist am heutigen Nachmittag im City Sporthafen von Hamburg eingelaufen. Am Wochenende ging ein Team von Wissenschaftlern des Deutschen Meeresmuseums Stralsund in Wismar von Bord, nachdem sie zuvor eine dreiwöchige Forschungsfahrt absolviert haben. Seit Anfang Juli ist das Flagschiff der Changing Oceans Expedition im wissenschaftlichen Auftrag unterwegs durch deutsche Gewässer. Die Forscher aus Stralsund dokumentieren den Zustand verschiedener Schutzgebiete der westlichen und südlichen Ostsee unter Wasser. Es konnten während der Fahrt umfangreiches Bild- und Filmmaterial von naturbelassenen wie auch genutzten Regionen erstellt werden. Diese Momentaufnahmen der Ostsee werden Eingang in die Ausstellungen des Museums und OZEANEUMs finden. Das Dokumentationsprojekt soll auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden.

Die Fleur de Passion wird sich noch die ganze Woche bis einschließlich Freitag, 30.07. in Hamburg aufhalten, bevor sie zu einer dreiwöchigen Expedition durch das deutsch-niederländische Wattenmeer aufbricht. Dort stehen die Forschungsprojekte "Plastikmüll in der Nordsee" - in Kooperation mit dem Hamburger Verein DEEPWAVE e.V. - sowie "Beispiele zum nachhaltigen Management der Schutzgebiete im Weltnaturerbe Wattenmeer" in Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Institut IMARES auf dem Programm.

Startpunkt der Changing Oceans Expedition in deutschen Gewässern war die diesjährige Kieler Woche: Hier hatten Oberstufenschüler aus Lausanne (Schweiz) und Kiel die Möglichkeit, gemeinschaftlich meereskundliche Experimente unter wissenschaftlicher Anleitung durchzuführen und Ergebnisse zu diskutieren. So konnten sie mit eigenen Händen mehr über das bedrohte Ökosystem Ostsee erfahren.

Fleur de Passion - ein Schiff mit bewegter Vergangenheit
Das Segelschiff „Fleur de Passion” (dt. "Passionsblume") wurde 1941 als Kriegsfischkutter in Bremen gebaut. Erstmals seit 1945 kreuzt es nun wieder in deutschen Gewässern.

Die Changing Oceans Expedition
Die auf 10 Jahre angelegte Changing Oceans Expedition startete 2009 in Marseille (Frankreich) und wird nach einer intensiven Erkundung der europäischen und nordafrikanischen Gewässer die Erde umrunden. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden gemeinnützigen Schweizer Organisationen Antinea Foundation und Association Pacifique. Während erstere sich auf das wissenschaftliche Programm und die Durchführung der Expedition fokussiert, ist letztere auf das Betreiben des Schiffes und sozialpädagogische Projekte an Bord spezialisiert.

Thematisch setzt sich die Expedition für einen stärkeren Schutz der Ozeane durch ein verbessertes Netzwerk mariner Schutzgebiete ein. Das bedeutet: Es werden Projekte unterstützt, die eine Basis für die Ausweisung neuer Schutzgebiete auf dem Meer schaffen, den Zustand bestehender Schutzgebiete bestimmen bzw. dokumentieren sowie Initiativen, die zu einem verbesserten Management derer beitragen. Öffentlichkeitsarbeit und das Heranführen insbesondere der jüngeren Generation an das Ökosystem Meer runden das Programm ab. Das Vorhaben steht seit 2008 unter Schirmherrschaft der UNESCO und wird auf wissenschaftlicher Seite durch das Marine Programm der International Union for Conservation of Nature (IUCN) unterstützt.

Anstehende Termine:
Wenn Sie mehr über die Expedition,die Vergangenheit des Schiffes, Umbau und Restauration sowie heutige Nutzung erfahren wollen, freuen wir uns über Ihren Besuch an Bord in den Häfen:

8. August in Bremerhaven, Neuer Hafen (ab 18:00 Empfang an Bord)
9. August in Wilhelmshaven, Bontekai (ab 19:00 Empfang an Bord)
10. August in Helgoland, Hafen
11. August in Helgoland, Hafen (ab 19:00 Empfang an Bord)
12. August in Borkum (ab 19:00 Empfang an Bord)
13. August in Emden (evtl. Norddeich) (ab 19:00 Empfang an Bord)


Pressekontakt:
Niels Feldmann (Antine Foundation), Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Mobil: 0176-63764834

Dr. Onno Groß (DEEPWAVE e.V.): Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Mobil: 0179-5986969

Unterstützen Sie bitte die Arbeit der Organisation DEEPWAVE e. V.
So können Sie etwas für unsere Meere und Gewässer tun!

SPENDENKONTO:

DEEPWAVE e.V.
Konto:12028 116 713
Hamburger Sparkasse
BLZ: 20050550

Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.



Die „Fleur de Passion“ vor der Küste von Rügen im Juli 2010

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Pressemitteilung

Unterschreiben Sie die Petition an Maria Damanaki, Kommissarin für Maritime Angelegenheiten und Fischerei.

Die weltweiten Fischbestände - wie beispielsweise die des Blauflossenthunfischs - gehen zurück, in Europa sind 80 Prozent überfischt und ein Drittel bewegt sich außerhalb biologisch sicherer Grenzen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten haben es versäumt, die Fischereipolitik in unserem Namen verantwortlich zu organisieren. Schon viel zu lange wird europäisches Fischereimanagement von kurzfristigen Interessen gelenkt. Jetzt aber bietet die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU die Chance für eine neue Politik, die Überfischung beendet, destruktive Fangmethoden abstellt und für faire und gerechte Nutzung der reichen Fischbestände sorgt.
Wir, die Unterzeichner, fordern Sie auf, ökologische Nachhaltigkeit als übergreifendes Prinzip der zukünftigen Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) festzuschreiben, um so das Ziel einer langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit zu erreichen.

www.ocean2012.eu/OCEAN2012

Hier können Sie die Petition auch als pdf downloaden und selber Unterschriften sammeln.

Die ausgefüllten Blätter bitte senden an :
DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69 A,
20457 Hamburg

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7. Ocean-Talk im Maritimen Museum

Donnerstag 10. Juni 2010, 19 Uhr

Dorsch, Hering & Co in Gefahr:
Wohin steuert die Fischerei in Europa?


Diskussionsrunde mit:
Dr. Gerd Kraus (vTI-Institut für Seefischerei, Hamburg)
Dr. Rainer Froese (IFM-Geomar, Kiel)
Dr. Matthias Keller (Bundesverband Fisch, Hamburg)
Dr. Peter Breckling (Deutscher Fischerei-Verband, Hamburg)
Moderation Dr. Onno Groß (DEEPWAVE e.V.)


Pressemitteilung

7. OCEAN-TALK DER MEERESSCHUTZ-ORGANISATION DEEPWAVE


Wie steht es in Zukunft um die Fischerei? Dieser Frage widmet sich eine Expertenrunde auf Einladung von Ocean2012 und DEEPWAVE e.V.. Denn mittlerweile werden „88 % der Gemeinschaftsbestände über den höchstmöglichen Dauerertrag hinaus befischt…und 30 % dieser Bestände befinden sich außerhalb sicherer biologischer Grenzen, was bedeutet, dass sie sich möglicherweise nicht mehr erholen können“ (EU-Kommission).
Was kann Deutschland bei der Reform der Fischerei leisten? Was können Einzelhandel und Verbraucher dazu beitragen? Und welche Schritte sind juristisch und politisch umsetzbar?

Im Vorprogramm Gitarrenmusik von Joachim Wünsche und Klaus Lehmann,Tangos von Astor Piazolla und Maximo Diego Pujol.

Gemeinsam helfen und Neues entdecken. In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. zu Ocean-Talks auf das Deck 7 ein. Der Reinerlös der Veranstaltungen kommt der Projektarbeit von DEEPWAVE e.V. zugute. So errichten wir im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN in Indien (Schirmherr Frank Schätzing) derzeit ein Umwelt- und Sozialzentrum als Bildungsstätte für die tamilische Bevölkerung.

Wann:10. Juni 2010 um 19:00 Uhr:

Wo:
Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300
Eintritt € 7,00 davon sind € 5,00 Spende

Kontakt: Dr. Onno Groß,
1. Vorsitzender DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69 A, 20457 Hamburg
Tel. 0179-5986969 oder 040-46856262

Mehr Schutz für die Meere – wir kämpfen dafür!
Spendenkonto: Deepwave e.V.,
Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.

Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.

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6. Ocean-Talk im Maritimen Museum
 
   Donnerstag 29. April 2010, 19 Uhr

   "TIEFSEE:
Von Schwarzen Rauchern und blinkenden Fischen"

   Heute geht es um die Tiefsee und das neue Buch von Dagmar Röhrlich 
    im mare-Verlag.
 

   



     Pressemitteilung


     
6. OCEAN-TALK DER MEERESSCHUTZ-ORGANISATION DEEPWAVE


Zum Referenten: Dagmar Röhrlich, geboren 1956 in Aachen, studierte Geologie und arbeitet heute als freie Wissenschaftsjournalistin. Für ihre Arbeiten im Rundfunk und in den Printmedien hat sie etliche Auszeichnungen erhalten, darunter den »Georg von-Holtzbrinck-Preis« für Wissenschaftsjournalismus (1999).

Auch dieses Mal wird der Abend musikalisch angereichert durch das Gitarrenduo Joachim Wünsche und Klaus Lehmann mit Stücken von J. S. Bach bis Astor Piazolla.

Zum OCEAN-TALK: Gemeinsam helfen und Neues entdecken: In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt DEEPWAVE e.V., die Meeresschutzorganisation, regelmäßig zu Vortragsabenden auf das Deck 7 ein. Der Reinerlös der Veranstaltungen kommt der Projektarbeit von DEEPWAVE e.V. zugute. So wird zurzeit im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN (Schirmherr Frank Schätzing) in Indien ein Umwelt- und Sozialzentrum als Bildungsstätte für die tamilische Bevölkerung errichtet.

Wann:29. April 2010 um 19:00 Uhr:

Wo:
Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300
Eintritt (inkl. Museumsbesichtigung): € 10

Kontakt: Dr. Onno Groß,
1. Vorsitzender DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69 A, 20457 Hamburg
Tel. 0179-5986969 oder 040-46856262

Mehr Schutz für die Meere – wir kämpfen dafür!
Spendenkonto: Deepwave e.V.,
Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.

Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung. alt  

 
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   5. Ocean-Talk im Maritimen Museum
 
   Donnerstag 25. März 2010, 19 Uhr

   Das Tahiti-Virus


   Dirk C. Fleck liest aus dem noch unveröffentlichten Nachfolge-Roman
   seines prämierten Erfolgstitels
   „ Das Tahiti-Projekt“.

 

   

     Pressemitteilung


    
5. OCEAN-TALK DER MEERESSCHUTZ-ORGANISATION DEEPWAVE
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     in Kooperation mit der Hamburger Autorenvereinigung

KLIMA KAPUTT.
WOHIN GEHT DIE REISE? IN DEN ÖKOZID ODER NACH ÖKOTOPIA?

DIRK C. FLECK: „DAS TAHITI-VIRUS“

Dirk C. Fleck studierte im Anschluss an eine Buchhändlerlehre an der Deutschen Journalistenschule in München und volontierte beim Spandauer Volksblatt in Berlin. Flecks journalistisches Augenmerk gilt vor allem dem Thema Ökologie. Bereits Mitte der 1980-Jahre verfasste er als Lokalchef der Hamburger Morgenpost die erste Umweltschutzserie, Fluss ohne Wiederkehr - Rettet die Elbe. Auch in seinen Romanen wird sein umweltpolitisches Engagement deutlich. Die taz nannte ihn nach Erscheinen seines Buches Palmers Krieg den „Vater des deutschen Ökothrillers“. Im Jahr 1993 legte er mit dem Roman GO! - Die Ökodiktatur eine beklemmende Zukunftsvision vor, von der der Hessische Rundfunk behauptet, dass sie mit jedem Jahr erschreckend aktueller wird. Das Buch wurde 1994 mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet. Im Jahre 2008 erschien Das Tahiti-Projekt, die erste positive Öko-Utopie. UN-Menschenrechtskommissar und Bestsellerautor Jean Ziegler (Das Imperium der Schande) nannte den Roman ein „Buch der Hoffnung“. Auch dieses Buch wurde 2009 mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet.

Das Tahiti-Virus. Aus dem unveröffentlichten Manuskript wird der Autor den Besuchern der Veranstaltung einen Einblick in den Folgeroman des Erfolgsbuches „Das Tahiti-Projekt" vermitteln.

Auch dieses Mal wird der Abend musikalisch angereichert durch das Gitarrenduo Joachim Wünsche und Klaus Lehmann mit Stücken von J. S. Bach bis Astor Piazolla.

Zum OCEAN-TALK: Gemeinsam helfen und Neues entdecken: In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt DEEPWAVE e.V., die Meeresschutzorganisation, regelmäßig zu Vortragsabenden auf das Deck 7 ein. Der Reinerlös der Veranstaltungen kommt der Projektarbeit von DEEPWAVE e.V. zugute. So wird zurzeit im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN (Schirmherr Frank Schätzing) in Indien ein Umwelt- und Sozialzentrum als Bildungsstätte für die tamilische Bevölkerung errichtet.

Wann:25. März 2010 um 19:00 Uhr:

Wo:
Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300
Eintritt (inkl. Museumsbesichtigung): € 10

Kontakt: Dr. Onno Groß,
1. Vorsitzender DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69A, 20457 Hamburg
Tel. 0179-5986969 oder 040-46856262

Mehr Schutz für die Meere – wir kämpfen dafür!
Spendenkonto: Deepwave e.V.,
Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.

Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung. alt  

 
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Neues Kontaktbüro:alt

Seit dem 01.04.2010 befindet sich
unser Kontaktüro hier:

 DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69 A
20457 Hamburg
 
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alt 4. Ocean-Talk im Maritimen Museum

Donnerstag 4. März 2010, 19 Uhr

„Wale können sich nicht wehren“, Vortrag von Petra Deimer-Schütte
 
   

Pressemitteilung

+++ Vortrag: Wale können sich nicht wehren +++ Walfang trotz Fangmoratorium? +++ Neue Erkenntnisse zum Walverhalten +++ Schutz und Lobby für die Meeressäuger wichtig +++


Hamburg, den 24.02.2010
: Die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. lädt zum nächsten Vortragsabend auf das Deck 7 im Maritimen Museum Hamburg ein. Im 4. Ocean-Talk geht es um das Thema „Wale können sich nicht wehren“. Die Meeresbiologin Petra Deimer-Schütte, Gründerin und Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere www.gsm-ev.de wird in dem Vortrag über aktuelle Ergebnisse zum Verhalten der Wale berichten und auf die Bemühungen zum Schutz der Meeressäuger eingehen.

Als Walforscherin und Vertreterin auf internationalen Konferenzen seit 30 Jahren ist Petra Deimer wichtige Expertin für die aktuelle Diskussion um den Walschutz. So wird derzeit über einen Reform des Walfangmoratoriums heftig gestritten, weil auch im Atlantik die Wale auf Antrag von Dänemark wieder gejagt werden sollen, obwohl dies Meeresschützer strikt ablehnen (siehe diese Meldung in unserem Blog:) .

Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Projektarbeit von DEEPWAVE e.V., der Hamburger Meeresschutz- Organisation zugute. So wird im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN in Indien (Schirmherr Frank Schätzing) derzeit ein Umwelt- und Sozialzentrum als Bildungsstätte für die tamilische Bevölkerung errichtet.

Achtung: An diesem Tag (4.3.) ist das IMM wegen einer Veranstaltung ganztägig geschlossen. Besucher des Vortrages müssen also auf einen Museumsrundgang verzichten. Dafür wird der Abend durch das Gitarrenduo Joachim Wünsche und Klaus Lehmann musikalisch angereichert, Musik von J.S. Bach bis Astor Piazolla.
 
Wann: 4. März 2010 um 19:00 Uhr:
Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Eintritt:  € 6,--


+++ Vorschau: 5. Ocean-Talk am Donnerstag 25. März 2010, 19 Uhr:

„Das Tahiti-Projekt“ Dirk C. Fleck,

Deutscher Science Fiction Preis 2009, liest aus seinem noch unveröffentlichten Folgeroman.

Ansprechpartner Dr. Onno Groß
Telefon 0179 – 598 69 69

Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300
www.internationales-maritimes-museum.de

Mehr Schutz für die Meere – wir kämpfen dafür!
Spendenkonto: Deepwave e.V.,
Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.

Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung. alt  

 
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alt 3. Ocean-Talk im Maritimen Museum

Donnerstag 25. Februar 2010, 19 Uhr

Korallenriffe - bedrohte Wildnis tropischer Meere
 
   
Pressemitteilung

+++ Korallenriffe: Wie überleben trotz Klimawandel? +++
+++ Raubbau und Souvenirhandel +++
+++ Schutzgebiete zeigen Erfolge +++


Hamburg, den 25.01.2010
: Gemeinsam helfen und Neues entdecken. In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. zu weiteren Vortragsabenden auf das Deck 7 ein. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird das Küstenschutzprojekt MANGREEN in Indien unterstützt, dessen Schirmherrschaft der Bestsellerautor Frank Schätzing übernommen hat.

Im 3. Ocean-Talk geht es um das Thema „Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere“ und damit das Überleben der bunten Unterwasserparadiese in Zeiten des globalen Klimawandels. Darüber berichten die Experten:

Dr. Georg Heiss vom Naturkundemuseum Berlin und 1. Vorsitzender Reef Check e.V. und Dr. Sebastian Ferse, Meeresbiologe, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) .

Wann: 25. Februar 2010 um 19:00 Uhr:
Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Eintritt (inklusive Museumsbesichtigung): € 10,--


+++ Vorausschau: 4. Ocean-Talk im Maritimen Museum +++

Donnerstag 4. März 2010, 19 Uhr: „Wale können sich nicht wehren“

Referentin: Petra Deimer-Schütte, Meeresbiologin, Buchautorin und Walexpertin, Gründerin der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (www.gsm-ev.de)

Achtung: An diesem Tag (4.3.) ist das IMM wegen einer Veranstaltung ganztägig geschlossen. Besucher des Vortrages müssen also auf einen Museumsrundgang verzichten. Dafür wird der Abend durch das Gitarrenduo Joachim Wünsche und Klaus Lehmann musikalisch angereichert, Musik von J.S. Bach bis Astor Piazolla.

Ansprechpartner Dr. Onno Groß
Telefon 0179 – 598 69 69
Achtung
Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300
www.internationales-maritimes-museum.de

Mehr Schutz für die Meere – wir tun was dafür! Unterstützen Sie die Arbeit von DEEPWAVE e.V., 
Spendenkonto:
Deepwave e.V., Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.
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Fische
Die Reform der EU-Fischereipolitik muss als Ziel eine nachhaltige, ökosystem-basierte Fischerei zum Erhalt der Meere haben.

Lesen Sie dazu den DEEPWAVE-Beitrag zur GFP-Konsultation.



 
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Pressemitteilung
wracktauchenDEEPWAVE e.V. lädt Sie herzlichst in das Internationale Maritime Museum zu zwei Vortragsabenden ein. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird das Küstenschutzprojekt MANGREEN in Indien unterstützt.
 
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esw-smallbanner-de Die Tage der Haie im Tropen-Aquarium Hagenbeck am 10. und 11. Oktober 2009 +++ Großer Kindermalwettbewerb zum Haischutz +++ Unterschriftensammlung an den spanischen Ministerpräsidenten +++
Ein Drittel der europäischen Haiarten sind vom Aussterben bedroht.

 
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cleanupday09.jpgLaut einer Studie der UNEP (Umweltprogramm der UN) befinden sich heute bis zu 18.000 Plastikteile auf einem Quadratkilometer Meeresfläche. Das muss nicht sein! DEEPWAVE macht daher mit beim 24. International Coastal Clean Up Day 2009.
 
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Viele Bürger urteilen erst in den letzten Tagen vor einer Wahl wohl eher aus dem Bauch heraus, dass sie von dieser oder jener Partei, von diesem oder jenem Kandidaten besser vertreten werden könnten und machen dann jeweils dort ihr Kreuz.
 
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Bei dem diesjährigen Treffen der UN-Meeresbodenbehörde konnten sich die Staaten erneut nicht für einen Bergbau-Codex für den Abbau der Tiefseelagerstätten einigen. Durch den Druck der rohstofforientierten Länder verzögert sich somit der Schutz der Metalllagerstätten in der Tiefe und öffnet den Spekulanten weiterhin Tor und Tür.
 
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GEGEN DAS ABSCHLACHTEN DER ROBBEN IN KANADA
Kegelrobbe
   Kegelrobbe vor Kanada, J.Kriese

Wir von der Hamburger Meeresschutzorganisation DEEPWAVE sind darüber erschüttert, dass es nach nun schon über 30 Jahren des
Kampfes gegen das Robbenabschlachten in Kanada immer noch erlaubt ist, Sattelrobben auf erschreckend brutale Weise zu erschlagen, um das noch weiße Fell gleich auf dem Eis abzuziehen und dann international zu vermarkten.

Nach jahrelangen Protesten hat die kanadische Regierung die Abschlachtquote von 350 000 auf 280 000 Jungtiere zwischen 12 Tagen und 4 Wochen gesenkt.
Erst wenn der aktuelle Bestand von 5,5 Millionen Tieren auf 1,8 Millionen „reduziert“ sein sollte, sieht die Regierung in Kanada einen Grund, das grausame Gemetzel gänzlich zu unterbinden.

Wegen der radikalen Klimaerwärmung reduziert sich das Meereis immer stärker und es bleibt den Robben immer weniger Raum, ihre Jungen dort solange zu säugen, bis deren weißes Fell sich so verändert hat, dass sie im extrem kalten Nordmeer selber überleben können.

100 000 Jungtiere verenden jährlich, weil sie dies nicht schaffen.
Die kanadische Regierung gibt als Grund für die Abschlachtungsfreigabe an, dass die Robben den Kabeljaubestand gefährden würden.
Eine ähnliche Lüge war ursprünglich auch immer das Argument für die Ausrottung der Wale.

Und das alles wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer.
Als ob nicht schon immer klar war, dass die Robben Feinde der Speisefische fressen und so zur Arterhaltung des Ökosystems „Meer“ unerlässlich sind und in Wahrheit die wirkliche Ursache für den extremen Rückgang der Fischbestände die industrialisierte Ausbeutung der Meere durch internationale Fischereiflotten ist.

In Zusammenarbeit mit dem internationalen Tierschutzfonds IFAW kämpft DEEPWAVE Hamburg in allen Gremien dafür, dass es
KEINE AUSNAHME BEIM HANDEL MIT ROBBENPRODUKTEN geben darf.

Bitte unterstützen Sie uns bei diesem Anliegen.
Ich, als Hamburgs Meeresbotschafter in Brüssel, stehe Ihnen bei Fragen persönlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Onno Groß, Meeresbiologe
 

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alt Erfolgreiche Haipetition
 Übergabe von mehr als 100.000 Unterschriften für den Schutz der Haie an deutsches Umwelt-/ und Fischereiministerium.
 
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alt European Shark Week
Die Shark Alliance veranstaltet zum zweien Mal die European Shark Week ­ die europäische Woche zum Schutz der Haie -, an der mehr als 50 Meeresschutzorganisationen teilnehmen. Ziel dieser Aktionswoche ist es, auf den dramatischen Rückgang der Haibestände in Europa, die Rolle der EU im internationalen Handel mit Haien und auf die weltweite Gefährdung dieser Lebewesen hinzuweisen.
 
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alt European Shark Week
Die Shark Alliance veranstaltet zum zweien Mal die European Shark Week ­ die europäische Woche zum Schutz der Haie -, an der mehr als 50 Meeresschutzorganisationen teilnehmen. Ziel dieser Aktionswoche ist es, auf den dramatischen Rückgang der Haibestände in Europa, die Rolle der EU im internationalen Handel mit Haien und auf die weltweite Gefährdung dieser Lebewesen hinzuweisen.
 
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Foto: M. Kasparek/© MEDASSET/Marine Photobank

Müll, nichts als Müll, soweit das Auge reicht. Tun Sie was dagegen.

DEEPWAVE an weltweiter Strandmüll-Sammelaktion beteiligt

HAMBURG. Seinen eigenen Müll mitnehmen und richtig entsorgen, so denken viele, ist heute doch normal. Normal? Für einige andere ist die Umwelt noch nicht geschädigt genug. Man kennt die Situation, jedes Mal das gleiche Dilemma: Da will man sich schön an den Strand legen, entspannen und zur Ruhe kommen oder baden gehen. Doch dann dies: leere Flaschen liegen am Strand, übrig gebliebene Grillutensilien versperren den Weg und im Wasser schwimmt einem der Müll entgegen.

Denn letztendlich endet der Strandmüll da, wo alles Leben begann: im Meer. Hier angekommen bedroht es die Ökosysteme und birgt eine große Gefahr für seine Bewohner: Schildkröten verfangen sich in Plastik und verenden qualvoll, Albatrosse verhungern, weil ihre Mägen mit kleinen Plastikteilchen voll gestopft sind. Schätzungsweise eine Million Seevögel, 100.000 Meeressäuger und unzählige Fische sterben jährlich an der Verschmutzung. Laut einer Studie der UNO befinden sich heute bis zu 18.000 (!) Plastikteile auf jedem Quadratkilometer der Meeresfläche.

DEEPWAVE e.V. beteiligt sich daher am Samstag, den 15. September 2007, als deutscher Partner bei der weltweit durchgeführten Müllsammelaktion "International Coastal Cleanup Day". Als praktische und symbolische Aktion werden Mitglieder und Freiwillige entlang des Elbstrandes in Altona den Strandmüll einsammeln. Das große Sammeln startet am 15.9. um 15 Uhr am Övelgönner Museumshafen. Jeder ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Die Stadtreinigung Hamburg sponsert Handschuhe und wird die vollen Müllsäcke dankenswerterweise später kostenlos entsorgen.

"Unser Umgang mit den Meeren muss dringend geändert werden", beschreibt Dr. Onno Groß, Präsident von DEEPWAVE e.V., die verheerende Situation in den Meeren. "Denn die Ozeane zeigen immer deutlichere Anzeichen, dass ihnen der Geduldsfaden gerissen ist. Verdreckte Strände und Meere sind ein globales, menschengemachtes Problem und es ist dringend nötig jetzt endlich zu handeln."

DEEPWAVE e.V. wird auch mit seinen internationalen Partnern und Projekten an dieser globalen Aktion teilnehmen, so in Indien im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN durch die indische Organisation OMCAR und auf den Kanarischen Inseln Ende des Monats durch das Projekt CANDIVE.

Die Aktion International Coastal Cleanup ist die größte und erfolgreichste Aktion ehrenamtlicher Mitarbeiter und gibt es schon seit 1986. Es kommt ohne großen Aufwand aus und bei der Aktion ist jeder Teilnehmer sein eigener Star. Seit 1986 haben die freiwilligen Helfer der verschiedensten Umweltorganisationen 100.000 Tonnen Müll von ca. 170.000 Meilen Küste, Flüssen und Seen entfernt.

Rahmendaten: Müllsäuberung an der Elbe/International Coastal Cleanup Day

Termin: 15. September 2007

Ort: Övelgönner Museumshafen in Hamburg

Uhrzeit: 15 Uhr/ca. 4 Stunden

Kontakt:
Dr. Onno Groß (Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins DEEPWAVE e.V. )
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Tel.: 0 40-46 85 62 62 oder mobil: 01 79-5 98 69 69

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Stellungsnahme zu CITES 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Namen von DEEPWAVE e.V. und der Deutschen Elasmobranchier-Gesellschaft e.V. (D.E.G.) möchten wir Ihnen hiermit unsere Stellungsnahme für die bevorstehende 14. Artenschutzkonferenz im Juni 2007 übermitteln.

Zuvorderst möchten wir Ihnen jedoch ein Lob aussprechen, da Sie sich
intensiv mit dem Thema Schutz des Herings- und Dornhais auseinander gesetzt haben und trotz der Niederlage 2004 diese Tierarten erneut auf die internationale Agenda bei der Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen bringen und bereits erfolgreich die Anträge durch die EU am 19. Dezember 2006 gebracht haben.

Die Situation ist insgesamt noch dramatischer als vor einigen Jahren und
bisher hat sich die Auswirkung einiger Versprechungen zum Schutz der Haie als nicht wirklich erfolgreich erwiesen. Die Zahl der bedrohten Hai- und Rochenarten hat sich laut Rote Liste auf mittlerweile 110 Arten erhöht.
Dies gilt auch für den Heringshai (Lamna nasus) und Dornhai (Squalus
acanthias) in den deutschen Gewässern, die als stark bedroht gelten. Beide Arten, die z. B. bei uns für Schillerlocke und Seeaal, und in
Großbritannien für "fish and chips" oder als "rock salmon" genutzt werden, wurden in den vergangenen 10 Jahren im Nordwestatlantik um 90 %  (Heringshai) bzw. 95 % (Dornhai) in Ihrem Bestand reduziert. Europa und auch Deutschland sind somit wesentliche Konsumenten von Haiprodukten.
mehr...

 
 
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Mehr Schutz für Chinas Meere!

Hamburg, den 12.09.2006. Chinas Umweltproblematik ist derzeit in aller Munde. Angesichts des Hamburger “China Summits", dem China Gipfel in Hamburg bei dem auch Ministerpräsident Wen Jiabao erwartet wird, gibt es auch dringenden Anlass dazu. Ob Wasser, Klima oder Chemikalien: die besorgniserregenden Meldungen über Umweltfrevel im bevölkerungsreichsten Land der Erde werden hoffentlich auf dem China Summit zur Sprache gebracht.

Stiefmütterlich wurde bisher jedoch das Thema Meeresumweltschutz erwähnt. Das hat vielfältige Gründe, die vor allem in der schlechten Informationspolitik liegen. Dabei hat die 18.000 km lange Küstenzone Chinas eine bedeutende Funktion für die asiatischen Meere. Auch sind chinesische Fischer weltweit im Einsatz und tragen so bei der Überfischung der Meere einen erheblichen Anteil. Im Jahr 2005 stammten 8 Prozent aller deutschen Fischimporte aus China und dieser Anteil wird durch die Zunahme der Aquakultur weiter steigen. Dieser Ressourcenhunger führt allerdings auch zum Bau neuer Hochseetrawler, wie im letzen 5-Jahresplan beschlossen, die den gewaltigen Druck auf die Fischbestände (auch als Fischmehllieferant) im Meer unnötigerweise noch erhöhen werden. Dieser Entwicklung gilt es frühzeitig Einhalt zu bieten.

Die Umwelt-Problematik ist sich China zu einem gewissen Maße bewusst. Auch gibt es schon seit langem die Zusage zu einer nachhaltigen Entwicklung des Landes. So hat China bereits 1994 die Agenda 21 nach der UN-Konferenz von Rio über Umwelt und Entwicklung (UNCED) beschlossen. In dem vorliegenden Bericht von Moritz Essmann wird die nationale Umsetzung dieser internationalen Gesetze einmal Jahre danach beleuchtet. Der Fokus liegt dabei auf den Anforderungen für den Meeresschutz. Sein Fazit: In vielen Bereichen erweisen sich die Gesetze noch als zahnlose Tiger, ein Missstand der dringend behoben werden muss.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die größte Nation auf Erden ihrer globalen Verantwortung auch für den Schutz der Meere stärker bewusst wird ­ und die selbst gesteckten Ziele noch engagierter umsetzt. Der DEEPWAVE-Bericht soll daran erinnern.

Für weitere Informationen:
DEEPWAVE e.V.
Dr. Onno Groß, Tel. 040 / 46 85 62 62 oder mob. 0179 / 598 69 69
Moritz Eßmann mob. 0174 / 3304518

Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Website: www.deepwave.org
Blog: deepwave-china.blog.de

Bilder zu diesem Thema können angefordert werden.

Über ein Spende würden wir uns freuen.
Spendenkonto: DEEPWAVE e.V.
Hamburger Sparkasse
Kto.-Nr. 12 08 116713
BLZ 200 505 50

 
 
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Mit DEEPWAVE e.V. heimische Wale und Robben entdecken

Ungeahnte Inselerlebnisse für Jung und Alt

Hamburg, 06.09.2006 – Die Nord- und Ostsee verbinden viele Menschen in erster Linie mit Sonne, Strand und Meer. Der Hamburger Reiseveranstalter laMar zeigt, dass die heimischen Gewässer weit mehr zu bieten haben: Meeressäuger wie das „Wildtier des Jahres“, den Seehund (Foto), Kegelrobben und sogar Wale. In Kooperation mit Umweltschutz-Organisationen erleben die Reiseteilnehmer intensive Einblicke in die Welt der Meeressäuger und unterstützen die Arbeit zum Schutz der Tiere. Ein weiterer Schwerpunkt der Reisen sind die landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen Besonderheiten der Zielgebiete.

seehund
Wildtier des Jahres: der Seehund.

Die Hamburger Meeresschutz-Initiative DEEPWAVE e.V. ist Partner einer Familienreise an die Nord- und Ostsee. Ein Teil des Reisepreises fließt in die Projekte des Vereins zum Schutz der Hoch- und Tiefsee. Die Rundreise startet in der Hansestadt bei einem Kinder-Kochkurs zum Thema nachhaltige Fischerei mit einer Einführung von Dr. Onno Groß, Meeresbiologe und Geschäftsführer von DEEPWAVE.

Von Hamburg aus führt die Reise auf die Nordseeinsel Sylt. Zusammen mit einem Biologen der Schutzstation Wattenmeer können Seehunde, Kegelrobben und mit etwas Glück auch Schweinswale gesichtet werden. Im Heimat-Museum der Insel berichtet ein alter Friese von der Geschichte des Sylter Walfanges, von dem noch manche Spuren zeugen. Daneben bleibt Zeit für Spaziergänge am Strand, regionale Spezialitäten und Entspannung im Seefahrerdorf Keitum.

Letzte Station der Rundreise ist die dänische Insel Fünen. Im Fjord&Baelt-Center des Fischereihafens Kerteminde können Schweinswale hautnah erlebt werden und Kinder dürfen bei der Fütterung der nur 1,50 Meter großen Wale helfen. Die Insel bietet für Kinder aber noch weit mehr: Hier entdecken sie Spuren der alten Wikinger und erleben die Märchen von Hans Christian Andersen, dem berühmtesten Sohn der Insel. Feinschmecker kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Das Kerteminder Restaurant „Rudolf Matis“ ist weit über Fünen hinaus für seine ausgezeichnete Küche bekannt.

Auch bei den weiteren Reisen von laMar werden Genießertage am Meer mit intensiver Meeressäuger-Beobachtung und einem Beitrag zum Meeresschutz kombiniert. Auf Helgoland können die Reiseteilnehmer beispielsweise in Kooperation mit dem WWF, World Wide Fund for Nature, zu Weihnachten Robbenbabys beobachten und auf Deutschlands einziger Hochseeinsel dem Festtagstrubel entkommen.

In Italien und Spanien hingegen erleben sie mediterranes Flair bei Aufenthalten auf Walforschungsschiffen. Auch hier vermutet kaum jemand Wale und im Gegensatz zu den Schweinswalen bringen es die Mittelmeer-Wale auf eine Länge von 20 Metern. Die Reiseteilnehmer können auf Wunsch sogar aktiv an der Erforschung der Tiere teilnehmen. Im Dialog mit engagierten Experten erhalten sie so einen intensiven Einblick in die Welt der Meeressäuger.

Aktuelle laMar-Reisen an Nord- und Ostsee:

Sylt/Fünen – Inselträume und Meeressäuger
Partner: Deepwave e.V, Hamburg, http://www.deepwave.org
27.-31.10.2006

Helgoland – Weihnachten bei den Robbenbabys
Partner: WWF Deutschland, www.wwf.de
27.-30.12.2006, 4.-7.1. und 12.-14.01.2007

Für Rückfragen und druckfähiges Bildmaterial:
Deepwave e.V./laMar-Reisen
Pressekontakt: Barbara Focke
Tel +49 (0)40-59 45 70 64
mobil +49 (0)1 74 - 40 35 642
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
www.lamar-reisen.de

DEEPWAVE. e.V.
Die Initiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee
info@deepwave.org
www.deepwave.org

Hegestrasse 46 d, D-20251 Hamburg
Telefon: +49-(0)40 46 85 62 62
Telefax: +49-(0)40 46 85 62 63
Mobil: +49-(0)179 598 69 69

Mangrovenschutz unter www.mangreen.org

 
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segeltour

Foto: Medienmacherei

Zuchtshrimps von tropischen Küsten sind billig zu haben im "globalen Supermarkt". Doch was uns ernährt, lässt andere hungern... Gegen die Eiweißdiebe startete im Juli 2006 auf der Lovis eine Segeltour.

Segeln gegen Proteinpiraten

Umwelt-Tour auf der Ostsee widmet sich der globalen Überfischung und den verheerenden Garnelenfarmen

KAPPELN/GREIFSWALD. Frische Seeluft tanken, Abenteuer pur erleben und umweltaktiv auf die fatalen Folgen der Überfischung der Meere aufmerksam machen: All dies ist in der Zeit vom 7. bis zum 16. Juli 2006 bei der Tour "Segeln gegen Proteinpiraten" auf der Ostsee möglich. Das Ziel dieser von der Menschenrechtsorganisation FIAN in Kooperation mit der Umweltschutzorganisation DEEPWAVE e.V. organisieren Fahrt ist es, über die globale Shrimps- und Fabrikfischerei zu informieren. Mit Vorträgen, Aktionstheater und Filmbeiträgen sollen dabei Verbraucher, Touristen und Küstenanwohner für die drastischen ökologischen und ökonomischen Folgen sensibilisiert werden. Entlang der Ostseeküste wird es dazu an Bord des antiken Bildungsloggers "Lovis" öffentliche Seminare von verschiedenen Menschenrechtsund Umweltaktivisten aus Deutschland, Spanien, England, Holland und Indien geben.

Starten wird die Segeltour am 7. Juli in Kappeln in Schleswig-Holstein. Der Zielhafen wird am 16. Juli der Hafen von Greifswald, Mecklenburg Vorpommern, sein. In Stralsund (14.7.) und Greifswald sowie in weiteren Häfen werden jeweils am Abend Vorträge, Infostände und eine Foto-Ausstellung über die Ziele der Tour informieren. Für allerlei spektakuläre Überraschungen für die Sommergäste sollen freie Theaterstücke und ein Freiluftkino auf den Segeln der "Lovis" sorgen. Es gibt derzeit noch freie Plätze. Die Kosten für die Segeltour gegen Proteinpiraten liegen inklusive Verpflegung bei nur etwa 250 Euro pro Person. Segelkenntnisse sind nicht nötig.

Weitere Informationen gibt es für alle, die mitfahren wollen, telefonisch bei Natalie Berghahn unter 040-677 49 84 sowie auf der Website www.proteinpirates.org

 
 
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Wie im Meer Kies gemacht wird

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich eine neue Methode entwickelt, die Meere schonungslos auszubeuten. Traditionell wird das schon seit Menschengedenken von der Schifffahrt und der Fischerei getan, längst überzieht ein Netz von Strom- und Kommunikationskabeln den Meeresgrund, seit langem werden auch Gas und Öl gefördert und an Land transportiert.

Jetzt werden auch noch Sand und Kies in großem Maß vom Nord- und Ostseeboden abgesaugt und weggeschafft – mit voraussichtlich dramatischen Konsequenzen für die Flora und Fauna der Gewässer.

Kies ist ein für die Bauindustrie besonders lukrativer Rohstoff, der vor allem im deutschen Sektor der Nordsee lagert: Von 1985 bis 2003 wurden etwa 21 Millionen Kubikmeter abgebaut. Im vergangenen Jahr wurden laut Bergamt Clausthal-Zellerfeld etwa zwei Millionen Kubikmeter Sand und Kies – das sind 1,1 Millionen Tonnen - allein aus der Nordsee geholt.

Leichentuch für Flora und Fauna

Beim Abbau wird der Meeresboden von einem Saugbagger auf drei Meter Breite und bis drei Meter Tiefe abgesaugt. Alles Leben stirbt ab. Das Material wird auf dem Schiff gesiebt, und die feinkörnigen Bestandteile werden ins Meer gekippt. Hierdurch zieht das Schiff eine mehrere hundert Meter breite und kilometerlange Sedimentfahne hinter sich her, deren Niederschlag wie ein Leichentuch weite Meeresgebiete samt der Tier- und Pflanzenwelt bedeckt. Der umgepflügte Meeresgrund und die selteneren Stein- und Kiessandhabitate benötigen Jahrzehnte, um wieder zu regenerieren. Können sich so Industrie und Naturschutz vertragen?

Erst kürzlich wurden weitere größere Kiesabbaugebiete in der so genannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) bewilligt oder sind derzeit in der Bewilligungsphase:

1. Das Nordsee-Feld "Weiße Bank" (OAMII) wurde Ende 2002 genehmigt und hat eine Laufzeit von 30 Jahren. Nach den ersten Förderungen im Jahr 2003 wird dieses Jahr der Kiesabbau auf ein bis zwei Millionen Kubikmeter anschnellen.

2. Für das Feld "OAM III“ läuft derzeit das Genehmigungsverfahren. Die Firma OAM-DEME Mineralien GmbH, Großhansdorf, hat beim Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld einen Antrag auf die Gewinnung von Sand und Kies bis zum Jahre 2051 ! gestellt. Das Feld liegt etwa 40 Kilometer westlich von Sylt. Die geplante Jahresförderung beträgt eine Million Kubikmeter, die Gewässersohle wird rund zwei Meter tief abgebaut.

3. Für das Feld "BSK1“ (BSK Baustoffe und Seekies GmbH, Hamburg) mit 140 Quadratkilometer Ausdehnung fand am 26. Februar 2004 die erste Anhörung im Kieler Wirtschaftsministerium statt. Bis zu drei Millionen Tonnen Kies sollen dort pro Jahr gewonnen werden, die Ladung entspricht einem jährlichen Güterzug von Hamburg bis München.

Auf Unverständnis stößt bei den Naturschutzverbänden wie GSM, DNR, IFAW und DEEPWAVE der ungebremste Einsatz der Industrie, aus den bei der EU gemeldeten Schutzgebieten in einem Wettlauf mit der Zeit Nutzgebiete für Erdöl, Erdgas und Kiesabbau zu machen.

“Derzeit sind drei größere Kiesabbauflächen in der so genannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee bewilligt oder stehen kurz davor", so Dr. Onno Groß, Meeresbiologe und Vorsitzender des Vereins DEEPWAVE zum Schutz der Hoch- und Tiefsee. “Die Kies-Industrie will ihre Förderung nun schlagartig um das fünffache auf etwa fünf Millionen Kubikmeter Sand und Kies im Jahr erhöhen. Aber die Kiesbänke und Steinfelder sind nicht nur einmalige Ökosysteme, sondern auch wichtige Laichgründe für einige Fischarten. Auch der Bestand des Sandaals, der insbesondere den Schweinswalen und tauchenden Seevögeln als wichtige Nahrungsgrundlage dient, könnte durch den Abbau zurückgehen", fürchtet Groß.

Laden Sie sich hierzu die Stellungsnahme gegen den Kiesabbau in der Nordsee als Word-Dokument (ca. 1,8 mB) auf Ihren Rechner und informieren Sie sich über die dramatischen Auswirkungen dieses Raubbaus.

Mehr zum Kiesabbau finden Sie auf den Seiten:
DEEPWAVE Pressespiegel
DEEPWAVE Konferenzen

 
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HAILIFE - Die internationale Kampagne zur Rettung der Haie

100 Millionen Haie werden jährlich abgeschlachtet. Die Gefahr, dass mit den Haien ein wichtiger Faktor im Ökosystem Ozeane wegfällt, ist akut: Allein im Nordwestatlantik ging der Bestand an Haien in 15 Jahren um 90 Prozent zurück! 400 Millionen Jahre Evolution sind bedroht: Bislang stehen nur die Plankton fressenden Wal- und Riesenhaie unter Schutz. Alle anderen Haiarten sind dem gnadenlosen Raubbau und einem Ende als Schillerlocke oder fish&chips schutzlos ausgeliefert. Einen besonderen Frevel an der Natur stellt das finning dar: Den gefangenen Haien werden bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten, der Torso wird wieder ins Meer geworfen. Die Rendite von Haifischflossen (Foto) ist der des Rauschgifthandels vergleichbar!

Die Hailife-Kampagne will:

  • alle internationalen Haischutz-Akteure synergetisch zusammenführen
  • dem faszinierenden Geschöpf Hai ein positiveres Image verschaffen
  • weitere Haiarten unter Schutz stellen lassen
  • bewirken, dass die Nutzung der Haie nachhaltig gemanagt wird
  • bewirken, dass Fang- und Tötungsmethoden weniger qualvoll sind

Die Kampagne wird getragen von allen großen Naturschutzverbänden, Artenschutzorganisationen, Zoo- und Tierschutzorganisationen und Fachvereinigungen. Hailife ist keine eigene Organisation, sondern repräsentiert das gemeinsame Interesse von ca. zwei Millionen Mitgliedern der beteiligten Organisationen, den Haien eine Zukunft zu geben und das Ökosystem Ozean zu schützen.

Die Kampagne dient als Plattform für die artenschützerischen Intentionen der Fachverbände und zur Umsetzung des internationalen Schutzziels Erhaltung der Biodiversität im Sinne der Erklärungen von Rio de Janeiro 2000 sowie der Konferenz für Biodiversität, Kuala Lumpur 2004.

Die Federführung der Kampagne liegt bei Heike Finke, Präsidiumsmitglied NABU Deutschland und Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Internationaler Artenschutz. Das Projektmanagement hat Sven Thanheiser, Vorsitzender der Tierparkfreunde Hellabrunn e.V., München, übernommen. Der Ansatz der Kampagne ist global. Ihre Methode ist die nachdrückliche Suche nach kooperativer Erreichung der o.g. Ziele gemeinsam mit allen Marktakteuren bei der Haiverwertung.

Die nächsten Schritte:

  • PR-Kampagne für die Ziele von Hailife
  • Unterschutzstellung weiterer Haiarten bei der CITES-Konferenz im Oktober 2004 in Bangkok
  • Zielgruppengespräche mit Haiverwertern
  • Schonung der Haibestände durch freiwillige Handelsverzichte
  • Beeinflussung des Verbraucherverhaltens
  • Aufbau eines Fang- und Verwertungsmanagements für nicht geschützte Haiarten durch die Marktakteure

Die Hai-Society ist keine neue Organisation, sondern eine offene Initiative zur Rettung der Haie. Zur Hai-Society gehören auch Sie! Jeder, der sich für die Ziele der Artenschützer engagiert, gehört dazu und ist Willkommen. Weitere Infos gibt es hier...

 
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"HAIE SIND FREUNDE!"
Bruce&Co. aus "Findet Nemo!" zählen auf Sie…)

Dear Minister,

On behalf of the undersigned members of the Species Survival Network (SSN) we are writing to respectfully urge your government to support Germany's proposals to include the spiny dogfish (Squalus acanthias) in Appendix II of the Convention on International Trade of Endangered Species (CITES). EU member States are going to agree on a common position on this proposal by May 3rd.

The conservation status of this species is of particular concern because it has seen very large population declines in recent years and its population continues to be threatened by international trade in meat, fins and other body parts worldwide. As it stands, this trade poses a significant threat to wild populations. The lack of data on the trade, only serves to delay the implementation of needed conservation and regulatory measures.

In the North Atlantic, heavy overfishing has reduced spiny dogfish populations by 75% in the last ten years alone, with overall declines as high as 95%.

Fisheries data indicate similar population declines in other regions as well. In 2003, the World Conservation Union (IUCN) listed the spiny dogfish as “near threatened” worldwide and “vulnerable” to “endangered” in the North Atlantic. Adequate fisheries management is lacking in most places where this highly migratory species travels. Where management does exist, it has proven woefully inadequate to stop population declines and ensure the long-term viability of the species.

The principal global threat to the spiny dogfish is overfishing, including both targeted fisheries and bycatch.

This threat is exacerbated by the fact that spiny dogfish are slow-growing, late maturing with a low reproductive rate and a resultant low rate of population growth. The problem is particularly acute, because fisheries disproportionately target the mature females critical to sustaining the species. The combination of these biological characteristics makes it difficult for the species to recover after being over-fished, thus increasing its vulnerability and the likelihood of further population declines while unregulated exploitation and trade continues.

The European Union is a driving force in the international trade of spiny dogfish.

As the largest market for spiny dogfish, with over 65% of the retained catch, the European Union has a vested interest in the long-term sustainability of this species and should show its support for conservation efforts by supporting Germany’s listing proposal.

An Appendix II listing could help address the uncontrolled exploitation of this species by helping to bring unsustainable international trade under control.

In addition, an Appendix II listing for spiny dogfish would provide critically needed additional information on the exploitation, trade and status of the species, while helping ensure its long-term survival. It would not, however, cause problems for the EU fishing fleets catching the species, since consumption is essentially domestic. On the contrary, these added protection measures would substantially contribute to the protection of this vulnerable shark species for the future and help to maintain a natural balance in the marine ecosystems of which they are an important part.

At its most recent meeting, the Shark Working Group established by the CITES Animals Committee acknowledged that the spiny dogfish appears to meet the requirements for listing on Appendix II of CITES. CITES listing of the spiny dogfish is also wholly consistent with the FAO International Plan of Action for the Conservation and Management of Sharks.

We are asking your government to demonstrate the political will to put this much needed protection in place. Without the improved management and regulatory resources that the Appendix II listing would garner, we can only expect spiny dogfish populations to continue to decline.

The support of the European Union is crucial in this endeavor. We thank you for your attention to this important matter.

Sincerely,

Daniela Freyer
SSN European Bureau

On behalf of the following Members of the Species Survival Network, including members of the SSN Fish Working Group:

ASMS OceanCare, Switzerland
Animal Welfare Institute, USA
Born Free Foundation, United Kingdom
Born Free, USA
Co-Habitat, United Kingdom
Deepwave – The Initiative for the protection of the high seas, Germany
Defenders of Wildlife, USA
Earthtrust, USA
Gesellschaft zur Rettung der Delfine, Germany
Hawaii Audubon Society / Pacific Fisheries Coalition, USA
Humane Society International, Australia
IFAW - International Fund for Animal Welfare, USA
IWC - International Wildlife Coalition, USA
The Last Great Ape Organization, Cameroon
National Council of SPCAs, South Africa
Pro Wildlife, Germany
RSPCA - Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals, United Kingdom
Society for the Conservation of Sea Mammals - GSM Denmark
WDCS - Whale and Dolphin Conservation Society, Germany
WildAid, USA
WSPA -World Society for the Protection of Animals, United Kingdom

European Elasmobranch Association

Urgent Request regarding Proposal to list spiny dogfish Squalus acanthias
and porbeagle shark Lamna nasus on Appendix II of the Convention on International Trade in Endangered Species (CITES)

As an international body of scientific experts in the field of elasmobranch biology, the European Elasmobranch Association (EEA) wishes to emphasize the urgent need for the EU to actively engage in the conservation and management of sharks. The EEA strongly urges EU Parties to CITES to support Germany’s proposals to list the spiny dogfish Squalus acanthias and the porbeagle shark Lamna nasus on CITES Appendix II.

In accordance to the conclusion of the 20th meeting of the CITES AC’s Working Group in Johannesburg 2nd April 2004, that “most members agreed that spiny dogfish (and porbeagle shark) appeared to meet the criteria for listing in CITES Appendix II”, the EEA recognizes the scientifically sound evidence included in these proposals documenting the status of populations, the trend to depletion and lack of management – based on the best available fisheries stock assessments

With the constructive support of these proposals, the EU will express the sincerity of its proclaimed intentions to implement a modern, responsible and sustainable fisheries policy, as documented in numerous European and international fisheries agreements, eg. the EU CFP, the FAO Code of Conduct for Responsible Fisheries and the FAO IPOA-Sharks (International Plan of Action for the Conservation and Management of Sharks).

Fisheries and trade within the EU would not be negatively affected by this listing: on the contrary, it would enable fisheries managers to implement measure that would ensure the long-term sustainability of fisheries for these species and reflect responsible consumption. The consequent dialogue between CITES and EU Fisheries Management Authorities for the implementation of an Appendix II listing provides an opportunity for cooperation and compromise from varying missions to solutions – an important precedent in the light of the latest progress in the Memorandum of Understanding between the FAO and CITES to work out the dialogue process for listings of commercially exploited aquatic species.

The major threat to these species is the dynamic of international trade and the difficulty to establish ecologically sustainable management through lack of sufficient catch and trade data. The CITES documentation instrumentarium applied under an Appendix II listing offers established professional structures to collate and provide data to counter this dynamic into further stock depletion. Only with the improved data baseline then achieved will there be an effective foundation for the introduction of meaningful, management measures which in turn will enable the region to carry out its obligations under the FAO IPOASharks.

All recent scientific studies analyzing the status of living resources in the world’s oceans have revealed alarming decreases in fish stocks, especially among predatory key species such as sharks. Fisheries worldwide need to move significantly from their traditional modus operandi to the introduction of effective measures for genuine, ecologically sustainable use of the ocean’s resources, including the reduction of wasteful forms of fisheries such as bycatch and discards. Support for these proposals should be seen as a responsible step towards a new way of approaching marine fisheries.
To quote Fisheries Commissioner Franz Fischler on the difficult decisions that have to be made in order to achieve the aim of responsible and sustainable fisheries:

“There is no Gain without Pain”

The EEA is committed to advising governments and fisheries management authorities to establish responsible fisheries management and therefore sees the proposed CITES listings of spiny dogfish and porbeagle shark as an important opportunity to achieve this goal.

On behalf of the Board Members of the European Elasmobranch Association:

Boris Frentzel-Beyme
EEA President
Deutsche Elasmobranchier-Gesellschaft
Zool. Inst. & Zool. Museum der Universität
Martin-Luther-King-Platz 3
D-20146 Hamburg
Germany
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Sarah Fowler
EEA Secretary
SharkTrust
c/o National Marine Aquarium
Rope Walk
Coxside
PlymouthPL4 0LF
UK
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Dr. Frank Jeal
Irish Elasmobranch Group
Zoology Department
Trinity College
Dublin 2
EIRE
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Ali Hood
SharkTrust
c/o National Marine Aquarium
Rope Walk, Coxside
PlymouthPL4 0LF
UK
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 
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Attention European Conservationists: Please Help Rescue Shark Proposal from Jaws of Defeat!

Your help is urgently needed to save a sound German proposal that would provide imperiled spiny dogfish sharks with essential international protection.

Background
Spiny dogfish shark populations have been seriously depleted in many parts of the world due to persistent European demand for their meat. Restrictions on international trade in dogfish under the Convention on International Trade in Endangered Species (CITES) could keep this trade in check and safeguard populations from depletion. Germany has proposed such CITES protection (known as an Appendix II listing), but 2/3rds of the European Union must agree if the proposal is to advance to the meeting of the CITES Parties in October. The dogfish proposal faces an uphill battle because of lack of concern for this charismatically challenged species and sensitivities about fisheries management issues. Your voice is critical to tipping the balance and giving spiny dogfish the international attention they need.

How You Can Help
Please contact your (EU) country’s Minister of Fisheries and/Environment and express your strong support for Germany’s proposal to list spiny dogfish sharks on Appendix II of the Convention on International Trade in Endangered Species (CITES) and your hope that they will forward it to the CITES meeting on behalf of the European Union. The final decision will be made on May 3 based on a mail vote so please weigh in as soon as you can (before April 28 if possible).

You should make the following points in your letter:

  • spiny dogfish grow slowly and have few young, and are therefore especially vulnerable to overfishing;

  • European demand for dogfish meat is responsible for intense fisheries that have led to serious dogfish depletion in many parts of the world; and

  • spiny dogfish meet the CITES criteria for listing.

The proposal faces an uphill battle because it raises concerns about fisheries management. Therefore it may be helpful to point out that a CITES listing:

  • >will not affect EU dogfish fishermen;
  • would restrict international trade and prevent further depletion from export fisheries (the EU is a major importer, not exporter of dogfish); and
  • can complement, but not replace, fisheries management programs.

Close by expressing your hope that your country:

  • act as a responsible consumer of these imperiled ocean fish; and
  • actively promote Germany’s dogfish proposal and its advancement to CITES on behalf of the European Union.

Sample Letter:
April 23, 2004

Dear Minister:

As a citizen of [enter your country], I am writing to express my strong support for Germany’s proposal to list spiny dogfish sharks on Appendix II of the Convention on International Trade in Endangered Species (CITES). I hope that Belgium will see the merits and the urgency of this proposal and vote to forward it to the October CITES meeting on behalf of the European Union.

Because spiny dogfish are slow-growing and have few young, they are especially vulnerable to overfishing. European demand for dogfish meat is responsible for intense fisheries that have depleted dogfish in many parts of the world. Most of the members of CITES own Shark Working Group agree that spiny dogfish meet the CITES criteria for listing. I would very much like to see [enter your country] follow Germany’s lead and act as a responsible consumer of these imperiled ocean fish.

I understand that fisheries management can be controversial. It is important to note that a CITES listing will not affect EU dogfish fishermen. Europe serves as the major importer of spiny dogfish meat; a CITES listing would restrict international trade from other countries and prevent further depletion from export fisheries. CITES can complement, but not replace, existing fisheries management programs.

I urge the [enter your country] government to actively promote the adoption of Germany’s spiny dogfish proposal and its advancement to CITES on behalf of the EU.

Thank you for considering my views.

Sincerely,

 
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Es wird Zeit für offshore-Schutzgebiete. Foto: O. Gross

Stellungsnahme zu den FFH-Natur2000 Schutzgebieten in der Nord- und Ostsee

An das
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
Referat N I 2
Herrn Dr. Fritz Dieterich
Postfach 12 06 29

53048 Bonn

Hamburg, den 19.12.03

Vorschläge des Bundesumweltministeriums für Schutzgebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) gemäß Natura 2000 in Nord- und Ostsee

Sehr geehrter Herr Dr. Dieterich,

die Anhörung in Bremen zu FFH/Natura 2000 Schutzgebieten ließ nicht vermuten, dass die Vorschläge (nach FFH-RL, 92/43/EWG und V-RL, 79/409/EWG) in der AWZ (12 - 200 Seemeilen vor der Küste) von Nord- und Ostsee auf erhebliche Einwände besonders seitens der Wirtschaft stoßen würden.

Deshalb sehen sich DNR (Deutscher Naturschutzring), GSM (Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere) und DEEPWAVE (Die Initiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee) sowie IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) veranlasst, ergänzend zu den Ausführungen in Bremen noch auf folgende Punkte hinzuweisen:

Die genannten Verbände begrüßen die Vorschlagsliste des BMU ausdrücklich und beglückwünschen BMU und BfN zu dieser Initiative. Sie erwarten jetzt eine zügige Durchsetzung dieser Vorschläge innerhalb der Bundesregierung und gegenüber Brüssel.

Im Interesse eines effektiveren Schutzes der betreffenden Lebensräume und Arten halten wir allerdings die Ausweisung größerer Schutzgebiete für sinnvoll. Deshalb erwarten wir, dass die zuständigen Bundesländer in ihrer Verantwortung für entsprechende Erweiterung sorgen – und von der Bundesregierung dazu aufgefordert werden. Dies gilt auch für Nachbarstaaten.

Mit Nachdruck weisen wir – entgegen kritischer Stimmen von Vertretern aus Fischerei und Wirtschaft – darauf hin, dass die Pommersche Bucht und Oderbank für den Erhalt des vom Aussterben bedrohten Schweinswals der (zentralen-östlichen) Ostsee überlebensnotwendig ist.

Insbesondere die MINOS-Untersuchungen, auf die sich im Wissenschafts-ausschuss der IWC (International Whaling Commission) die deutsche Delegation berufen hat, und die Untersuchungen des IFAW mit dem Forschungssegler "Song of the Whale", sowie der "Jastarnia Plan" (ASCOBANS Recovery Plan for the Baltic Harbour Porpoise), an dem Deutschland maßgeblich mitgearbeitet hat, unterstreichen die Schutzbedürftigkeit der beiden Gebiete und sollten für Deutschland Anlass sein, sich um deren Schutz intensiv zu bemühen.

Auch die von polnischen Wissenschaftlern in der Sitzung des Advisory Committee von ASCOBANS 2003 (in Bonn) genannten Beifangdaten bestätigen, dass Maßnahmen zum Schutz der Ostseepopulation (geschätzt weniger als 500 Tiere) unbedingt nötig sind. Ein tot aufgefundener Schweinswal mit Netzspuren vor wenigen Wochen in Lettland macht deutlich, dass man nicht davon ausgehen muss, dass der Schweinswal in der östlichen Ostsee nicht mehr existiert (es handelt sich um den ersten Beifang-Fund seit 30 Jahren).

Einwände seitens der Fischerei oder von Wassersportverbänden sind uns unverständlich, da sie nicht in nennenswerter Weise durch solche Schutzausweisungen betroffen sind.

Für Einschränkungen im Rahmen der Fischerei (wegen der schlechten Situation der Fischbestände) ist die EU mit ihrer CFP (Common Fisheries Policy) zuständig. Wir hoffen auf durchgreifende Maßnahmen, die nicht zuletzt die Fische bitter nötig haben. Die Entscheidungen des Fischereirates vom 19.12.2003 sind ein erster Schritt in die richtige Richtung und lassen hoffen, dass sich die EU ihrer Verantwortung für die Fischbestände in Nord- und Ostsee bewusst wird.

Wir fordern, dass auch die weiteren Schutzgebietsvorschläge nicht auf dem Altar wirtschaftlicher Interessen geopfert werden und der Vorrang des Naturschutzes durchgesetzt wird.

Die Kadetrinne wird nicht ohne Grund als Lebensader der Ostsee und Korridor für Schweinswale bezeichnet. Die Bedeutung für den Schweinswal unterstreichen einmal mehr die o.g. MINOS-Untersuchungen. Die GSM führt seit zwei Jahren Sichtungen mit Hilfe von Seglern durch und kann bereits jetzt Konzentrationen von Schweinswalvorkommen in vorgeschlagenen Gebieten benennen. Ein erstes Dokument wurde von Deutschland anlässlich des AC ASCOBANS 2003 eingereicht. Es betraf die Auswertung von 100 Sichtungen in den Sommermonaten 2002 (s. Anlage). Die 600 (!) Meldebogen für die Saison 2003 (die auch "aufwandkorrigiert" vom FTZ ausgewertet werden) deuten weiterhin schon jetzt auf die Notwendigkeit der Schutzvorschläge hin. Eine endgültige Auswertung war in der Kürze der Zeit noch nicht möglich.

Es versteht sich von selbst, dass insbesondere in Gebieten wie um Fehmarn (inkl. Fehmarn Belt) besonders viele Sichtungen vorkommen. Dies liegt zum einen daran, dass hier wohl noch vergleichsweise viele Schweinswale leben und zum anderen, dass die Gewässer vor der deutschen Küste und in der "dänischen Südsee" von Seglern besonders gern aufgesucht werden. Die Auswertungen werden sicher bei der Erfassung der Verbreitung der Schweinswale eine weitere Hilfe sein. Die Sichtungsaktion hat schon jetzt Forderungen des Jastarnia-Plans nach verstärkter Öffentlichkeitsarbeit erfüllt. Die Sichtungsaktion wurde im übrigen von vielen Medien aufgegriffen. Natürlich hoffen wir (wie auch in Bezug auf die Flensburger Förde) auch hier auf eine gute Koordinierung mit Schleswig-Holstein und Dänemark .

Das von Seiten der Wirtschaft vorgetragene Standardargument, es fehle an Forschungsergebnissen, die die Auswahl von Schutzgebieten begründen, weisen wir zurück. Zum einen sind Schweinswale überaus agile Tiere, die sich nicht an strenge Grenzen halten, zum anderen kann man sie nicht wie Kühe auf der Weide zählen. Die Wissenschaft braucht mehr Zeit, und es ist bedauerlich, dass sich SCANS II nicht um die fraglichen Gebiete kümmern wird (wegen fehlender Finanzen). Im übrigen kann auch von Seiten der Wirtschaft nicht ernsthaft in Frage gestellt werden, dass der Ostsee-Schweinswal vom Aussterben bedroht ist und der Streit um exakte Bestandszahlen der Sache wenig dient. Nicht zuletzt die erwähnten Sichtungen der GSM bestätigen zumindest Konzentrierungen der Tiere in den vorgeschlagenen Gebieten und unterstreichen damit deren Schutzbedürftigkeit im Rahmen von Natura 2000.

Ganz ähnlich wie in der Ostsee verhält es sich aus unserer Sicht in der Nordsee. Wir unterstützen die vorgeschlagenen Schutzgebiete Dogger Bank, Sylter Außenriff und Borkum-Riffgrund sowie die Vogelschutzgebiete (Ost- und Nordsee). Als einer der ersten Verbände hat sich die GSM bereits vor Jahren für das Schutzgebiet für Schweinswale vor Sylt und Amrum eingesetzt, und wir begrüßen es sehr, dass die nationalen Anfänge nun zu einem ökologisch wertvollen Gebiet anwachsen sollen.

Auch hier erwarten wir, dass die Bundesländer und Nachbarstaaten das ihre tun, um die Gebiete sinnvoll zu erweitern. Für die Bundesrepublik sehen wir auch hier eine weitere Verpflichtung zum Schweinswalschutz durch Zusagen im Rahmen von ASCOBANS (zu erarbeitender Rettungsplan für den Schweinswal in der Nordsee) und der Nordseeschutz Konferenz.

Die in Anhang I der FFH-Richtlinie aufgeführten Lebensraumtypen "Sandbänke" und "Riffe" in der Nord- und Ostsee sind durch die Datenerhebung der BfN ausreichend gut dokumentiert worden. Ein Schutz dieser Lebensraumtypen ist das wichtigste Mittel zur Sicherung der Biodiversität und dringend erforderlich zur Rekrutierung übernutzter Fischbestände. Die Artenvielfalt kann jedoch nur gewährleistet werden, wenn ein ausreichend enges Netzwerk von Schutzgebieten ausgewiesen wird. Denn anders als bei Landtieren werden durch die freischwimmenden Larven bei marinen Organismen zwischen den Generationen immer wieder neue Lebensräume besiedelt.

In der Nordsee ist dies durch die anvisierten FFH-Gebiete vermutlich gewährleistet. Dort dient insbesondere die Doggerbank als wichtiges Rekrutierungsgebiet für die marine Artenvielfalt in der Deutschen Bucht. Gerade aufgrund dieser einmaligen ökologischen Bedeutung sind eventuellen Einwänden gegen die Ausweisung dieses Gebietes klare Absagen zu erteilen. In der Ostsee sind die Schutzgebiete "Kadetrinne" und "Adlergrund" jedoch etwas zu stark voneinander isoliert.

Insbesondere die Riffe am Kriegers Flak stellen aufgrund der besonderen ozeanographischen Verhältnisse in dem Brackwasserbereich der Ostesse als Lebensraum einen wichtigen "stepping stone" bei der Verbreitung von Organismen dar. Auch ein Schutz dieser nördlichen Riffe wäre daher sehr empfehlenswert.

In Anbetracht der Tatsache, dass Nord- und Ostsee fischereilich, aber auch industriell - wie im Rahmen der Gewinnung von Energie und Bodenschätzen - längst zu stark ausgebeutet werden, fordern wir die Bundesregierung auf, sich für die vorgeschlagenen Schutzgebiete nicht nur intensiv einzusetzen, sondern sich auch mit den Bundesländern und Nachbarstaaten, wie Polen und Dänemark (Ostsee), bzw. den Niederlanden, Dänemark und Vereinigtes Königreich (Nordsee) in Verbindung zu setzen, um die Ausweisung ökologisch sinnvoller und entsprechend großer Schutzgebiete zu koordinieren und voranzutreiben. Dies sollte unserer Meinung nach bereits im Vorwege passieren und nicht erst später der EU überlassen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Deimer, Dipl.-Biol.
Prof. Dr. Manfred Niekisch
Dr. Onno Groß
Dr. Andreas Pfander
Für DEEPWAVE, DNR, GSM, IFAW

cc. BMVEL - Frau Ministerin Renate Künast
cc: BfN – Herrn Dr. Rainer Blanke

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Besuchen Sie DEEPWAVE bei der 9. Hamburger Hafennacht in Altona!

Am 18. Dezember 2003 findet ab 18 Uhr in den Zeise-Kinos (Friedensallee 7-9, 22765 Hamburg-Altona) die 9. Hafennacht statt. Mit dabei: Ozean.tv, mare, NDR und DEEPWAVE. Besuchen Sie uns - wir freuen uns auf Sie. mehr...

 
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Der Disney-Film "Findet Nemo" sorgt für eine rege Nachfrage nach tropischen Fischen.

Rettet Nemo: Hände weg von Korallenfischen!

Zum Start des neuen Disney Films "Findet Nemo" appellieren DEEPWAVE e.V. - Die Initiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee und Rettet den Regenwald e. V. an die Bundesregierung, für einen konsequenten Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten einzutreten.

"Die kürzlich um 2000 (!) auf jetzt 12 259 Einträge erweiterte Rote Liste der weltweit bedrohten Arten der Weltnaturschutzorganisation IUCN zeigt einmal mehr sehr deutlich, wie wenig derzeit noch für den Artenschutz getan wird. Skandalös ist es da besonders, dass in Deutschland noch immer Kontrollen für den Handel mit tropischen Zierfischen fehlen“, sagt dazu Dr. Onno Groß, Meeresbiologe bei DEEPWAVE e.V.

Die alarmierende Meldung des Inselstaats Vanuatu im Südpazifik über einen sprunghaften Anstieg des Exports von Tropenfischen für den Zierfischhandel nach dem US-Filmstart, passt genau ins dieses Bild. "Findet Nemo" aus den Pixar Animation Studios handelt von einem Clownfisch, der seinen verschwundenen Sohn sucht. Unzählige Kinder haben nach dem Filmbesuch ihre Verwandten nun anscheinend um ein eigenes Fischaquarium gebeten, was weltweit zu einem sprunghaftem Anstieg des Korallenfischhandels geführt hat und führen wird.

Auch hierzulande warnen Umweltschützer nach dem bundesweiten Filmstart vor solchem Verlangen. Zu Recht, denn nach wie vor ist Deutschland weltweit führend im Import wild lebender Tiere, auch von exotischen Fischen. "So lange es von deutscher Seite keine Bemühungen gibt, diesen Handel zu kontrollieren," so Dr. Onno Groß, "ist der Ausverkauf der tropischen Lebensräume nicht zu stoppen." Bisher existiert nur für Seepferdchen (Hippocampus spp.) durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) seit November 2002 ein ausreichender Schutz. Andere tropische Zierfische unterliegen dagegen nach wie vor keinem Importverbot!

"Weniger als zehn Prozent der Zierfische", so Dr. Onno Groß, "und nur ein Prozent der Korallen für die Aquariumindustrie stammen bisher aus Nachzuchten. Jeder Import von Tropenfischen ist damit direkt für die Zerstörung der tropischen Artenvielfalt verantwortlich.“

Helfen Sie bitte durch eine Veröffentlichung unsere Ziele zur Erhaltung der Ozeane und deren Lebensräume zu sichern

Für weitere Informationen:

DEEPWAVE e.V.
Dr. Onno Groß,
Tel. 040/ 46 85 62 62 oder
01 79 / 598 69 69

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
http://www.regenwald.org/

Bilder zu diesem Thema können angefordert werden unter E-Mail This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Tipp: Lesen Sie zu dieser Pressemitteilung auch den Beitrag Der weltweite Handel mit tropischen Fischen bedroht die Vielfalt der Korallenriffe.

Über ein Spende würden wir uns freuen.

 
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DEEPWAVE e.V. bei der 7. Hamburger Hafennacht
Die Initiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee informiert

August 2003 -- Zum Ende der Sommerpause gibt es wieder eine Hafennacht. NDR Fernsehen präsentiert am 29. August 03, umsonst und drinnen, in den Zeise-Hallen (Friedensallee 7-9) ab 18.00 Uhr die 7. Hafennacht von www.ozean.tv und den Zeise­kinos!

DEEPWAVE e.V. ist mit einem Info-Stand vertreten. Besuchen Sie uns. mehr...

 
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DEEPWAVE bei Meerestagung "Warnsignale im Meer"

März 2003 -- Im Geomatikum der Universität Hamburg findet vom 31.3 bis zum 2.4.2003 das Symposium WARNSIGNALE AUS DEM MEER statt. Zur Eröffnungsrede ist Prof. Dr. Klaus Töpfer (UNEP) eingeladen. Themen werden unter anderem sein "Das Meer und Klimaänderungen", "Übernutzung des Meeres" (Schiffstransport, Fischerei, Nutzungskonflikte), "Meeresverschmutzung und Meeresschutz". Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Filme begleiten das wissenschaftliche Programm.

Die Initiative DEEPWAVE wird ebenfalls vor Ort sein und mit Informationsmaterial auf die Gründung dieser Initiative zum Schutz der Hoch-und Tiefsee aufmerksam machen.

 
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Gründung von DEEPWAVE – die Initiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee

Kurze Zusammenfassung:

DER SCHUTZ DER HOCH- UND TIEFSEE BRAUCHT MEHR FÖRDERER
Die Erde ist ein Planet des Wassers: Die Hälfte des Lebensraums auf unserem blauen Planeten bilden die Hoch- und Tiefsee. Dieses größte Ökosystem bildet den Lebensraum für Millionen Tier- und Pflanzenarten, ist wesentlicher Motor im globalen Klimageschehen und ein Quelle für Nahrung und Rohstoffe für die Menschheit. Doch die miteinander vernetzten Ozeane sind vielfältig bedroht. Umweltverschmutzung und Missmanagement der Ressourcen zerstören tagtäglich diesen einzigartigen Lebensraum. Nur mit vereinten Anstrengungen auf nationaler und internationaler Ebene lässt sich der Ausverkauf stoppen. Dafür setzt sich DEEPWAVE, die Initiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee, ein. mehr....