A K T U E L L E P M s _______________________________________________________
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+++ DEEPWAVE e.V. Elbstrandreinigungstag am 18.September 2010+++
Coastal Clean Up Day Hamburg“ +++
Pressemitteilung
Am Samstag, dem 18.09.2010, findet erneut der traditionelle „ELBSTRANDREINIGUNGSTAG“ der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. statt. Dieser ist Bestandteil des weltweiten Aktionstage Clean up the World und dem „International Coastal Clean Up Day 2010“, der dieses Jahr zum 25. Mal begangen wird und an dem sich rund 1 Million Menschen beteiligen. Alle interessierten Hamburger sind herzlich eingeladen, sich an der Säuberungsaktion zu beteiligen. Die Umweltschützer wollen mit Ihrer Aktion auf die zunehmende Vermüllung des Elbstrandes und der Weltmeere aufmerksam machen.
Zum Hintergrund: Der Müll auf und in den Meeren ist eines der dringendsten Probleme der Welt. Weltweit sind die Plastikmüllmengen inzwischen so groß, dass sie zum Beispiel vom All aus im Pazifik registriert werden können. Jedes Jahr kostet menschlicher Abfall Tausenden von Organismen das Leben, indem sie daran ersticken oder darin verwickelt werden. Der Müll beeinträchtigt auch wichtige marine Lebensräume als Ganzes, wie die Korallenriffe und Seegrasbänke.
Ein wesentlicher Grund für die Müllmengen ist Unachtsamkeit - Menschen lassen den Müll einfach fallen. Doch der Abfall findet seinen Weg in die Ozeane. Plastikflaschen gelangen in den offenen Atlantik und der schwimmende Müll über die Ozeanströme bis in die Arktis und Antarktis. Beim Coastal-Clean-Up 2009 sammelten Umweltschützer an einem einzigen Tag an den Stränden der Welt rund 4000 Tonnen Unrat, rund 10,000,000 einzelne Abfallteile und auch wieder zahlreiche Tiere, die sich im Müll verstrickt hatten. Schätzungsweise eine Million Seevögel, 100.000 Meeressäuger und unzählige Fische sterben jährlich weltweit an dieser Verschmutzung.
Dabei gibt es inzwischen sinnvolle Alternativen. Schon heute besteht die Möglichkeit, sich nicht zersetzendes Plastik in unserem Alltag durch Bio-Plastik aus nachwachsenden Polymeren (Mais, Kartoffeln) zu ersetzen. Dieses würde nach dem kurzfristigen Gebrauch binnen weniger Wochen zu Kompost verrotten. Reagiert haben inzwischen einige Fastfoodketten, die ihre Einwegverpackungen aus Bioplastik herstellen.
Pressekonferenz und Bildmöglichkeit: Restaurant Strandperle 14:00
Treffpunkt Sammeln: Museumshafen Övelgönne, 15.00 Uhr
Unseren Flyer hierzu finden sie hier zum Download.
Als persönlicher Ansprechpartner steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Onno Groß
Tel. 0179-5986969
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Pressemitteilung
Die DEEPWAVE “Marine Litter Watch Expedition”
Hamburg, 26. Juli 2010. Seit Ende Juni ist die unter Schirmherrschaft der UNESCO stehende Changing Oceans Expedition in der deutschen Nord- und Ostsee unterwegs.
Nun hat die Expedition der „Fleur de Passion“ ihre Halbzeit erreicht und startet in Hamburg ihr Programm für das Deutsch-Niederländische Wattenmeer.
DEEPWAVE e.V. unternimmt auf dem ersten Teil in der deutschen Bucht eine Expedition zur Aufklärung und Probensammelfahrt zum Thema „Meeresplastik“ und Meeresmüll. Ausgehend von Bremerhaven läuft das Schiff die Häfen Wilhelmshaven, Helgoland, die ostfrisieschen Inseln und Norddeich an. Man trifft sich mit Experten und vertelt in den Häfen Informationsmaterial an Segler und Besucher.
Mehr Informationen zum Thema Meeresmüll findet sich dazu in der frisch erschienenen Broschüre Meeresplastik
Hinweis:
Am Freitag den 30. Juli um 13:00 laden wir Sie zu einem Empfang an Bord der Fluer de Passion ein und möchten Ihnen
* die UNESCO Changing Oceans Expedition
* die bisherigen Ergebisse
* die DEEPWAVE “Marine Litter Watch Expedition” und
* die neue DEEPWAVE Broschüre "Meeresplastik"
Kontakt:
Niels Feldmann Mobil: 0176-63764834 Email:
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,
Dr. Onno Groß: 0179-5986969 Email:
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Druckbares Fotomaterial finden Sie auf der Website der Antinea-Foundation und senden wir Ihnen gerne zu.
ZUM HINTERGRUND
Zehnjährige Meeresexpedition erreicht Deutschland
Segelschiff auf wissenschaftlicher Fahrt durch deutsche Ost- und Nordsee
Das Expeditionsschiff Fleur de Passion, ein zum Zweimaster umgebautes deutsches Kriegsschiff aus dem zweiten Weltkrieg, ist am heutigen Nachmittag im City Sporthafen von Hamburg eingelaufen. Am Wochenende ging ein Team von Wissenschaftlern des Deutschen Meeresmuseums Stralsund in Wismar von Bord, nachdem sie zuvor eine dreiwöchige Forschungsfahrt absolviert haben. Seit Anfang Juli ist das Flagschiff der Changing Oceans Expedition im wissenschaftlichen Auftrag unterwegs durch deutsche Gewässer. Die Forscher aus Stralsund dokumentieren den Zustand verschiedener Schutzgebiete der westlichen und südlichen Ostsee unter Wasser. Es konnten während der Fahrt umfangreiches Bild- und Filmmaterial von naturbelassenen wie auch genutzten Regionen erstellt werden. Diese Momentaufnahmen der Ostsee werden Eingang in die Ausstellungen des Museums und OZEANEUMs finden. Das Dokumentationsprojekt soll auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden.
Die Fleur de Passion wird sich noch die ganze Woche bis einschließlich Freitag, 30.07. in Hamburg aufhalten, bevor sie zu einer dreiwöchigen Expedition durch das deutsch-niederländische Wattenmeer aufbricht. Dort stehen die Forschungsprojekte "Plastikmüll in der Nordsee" - in Kooperation mit dem Hamburger Verein DEEPWAVE e.V. - sowie "Beispiele zum nachhaltigen Management der Schutzgebiete im Weltnaturerbe Wattenmeer" in Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Institut IMARES auf dem Programm.
Startpunkt der Changing Oceans Expedition in deutschen Gewässern war die diesjährige Kieler Woche: Hier hatten Oberstufenschüler aus Lausanne (Schweiz) und Kiel die Möglichkeit, gemeinschaftlich meereskundliche Experimente unter wissenschaftlicher Anleitung durchzuführen und Ergebnisse zu diskutieren. So konnten sie mit eigenen Händen mehr über das bedrohte Ökosystem Ostsee erfahren.
Fleur de Passion - ein Schiff mit bewegter Vergangenheit
Das Segelschiff „Fleur de Passion” (dt. "Passionsblume") wurde 1941 als Kriegsfischkutter in Bremen gebaut. Erstmals seit 1945 kreuzt es nun wieder in deutschen Gewässern.
Die Changing Oceans Expedition
Die auf 10 Jahre angelegte Changing Oceans Expedition startete 2009 in Marseille (Frankreich) und wird nach einer intensiven Erkundung der europäischen und nordafrikanischen Gewässer die Erde umrunden. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden gemeinnützigen Schweizer Organisationen Antinea Foundation und Association Pacifique. Während erstere sich auf das wissenschaftliche Programm und die Durchführung der Expedition fokussiert, ist letztere auf das Betreiben des Schiffes und sozialpädagogische Projekte an Bord spezialisiert.
Thematisch setzt sich die Expedition für einen stärkeren Schutz der Ozeane durch ein verbessertes Netzwerk mariner Schutzgebiete ein. Das bedeutet: Es werden Projekte unterstützt, die eine Basis für die Ausweisung neuer Schutzgebiete auf dem Meer schaffen, den Zustand bestehender Schutzgebiete bestimmen bzw. dokumentieren sowie Initiativen, die zu einem verbesserten Management derer beitragen. Öffentlichkeitsarbeit und das Heranführen insbesondere der jüngeren Generation an das Ökosystem Meer runden das Programm ab. Das Vorhaben steht seit 2008 unter Schirmherrschaft der UNESCO und wird auf wissenschaftlicher Seite durch das Marine Programm der International Union for Conservation of Nature (IUCN) unterstützt.
Anstehende Termine:
Wenn Sie mehr über die Expedition,die Vergangenheit des Schiffes, Umbau und Restauration sowie heutige Nutzung erfahren wollen, freuen wir uns über Ihren Besuch an Bord in den Häfen:
8. August in Bremerhaven, Neuer Hafen (ab 18:00 Empfang an Bord)
9. August in Wilhelmshaven, Bontekai (ab 19:00 Empfang an Bord)
10. August in Helgoland, Hafen
11. August in Helgoland, Hafen (ab 19:00 Empfang an Bord)
12. August in Borkum (ab 19:00 Empfang an Bord)
13. August in Emden (evtl. Norddeich) (ab 19:00 Empfang an Bord)
Pressekontakt:
Niels Feldmann (Antine Foundation), Email:
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Mobil: 0176-63764834
Dr. Onno Groß (DEEPWAVE e.V.): Email:
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Mobil: 0179-5986969
Unterstützen Sie bitte die Arbeit der Organisation DEEPWAVE e. V.
So können Sie etwas für unsere Meere und Gewässer tun!
Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.
Die „Fleur de Passion“ vor der Küste von Rügen im Juli 2010
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Pressemitteilung
Unterschreiben Sie die Petition an Maria Damanaki, Kommissarin für Maritime Angelegenheiten und Fischerei.
Die weltweiten Fischbestände - wie beispielsweise die des Blauflossenthunfischs - gehen zurück, in Europa sind 80 Prozent überfischt und ein Drittel bewegt sich außerhalb biologisch sicherer Grenzen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten haben es versäumt, die Fischereipolitik in unserem Namen verantwortlich zu organisieren. Schon viel zu lange wird europäisches Fischereimanagement von kurzfristigen Interessen gelenkt. Jetzt aber bietet die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU die Chance für eine neue Politik, die Überfischung beendet, destruktive Fangmethoden abstellt und für faire und gerechte Nutzung der reichen Fischbestände sorgt.
Wir, die Unterzeichner, fordern Sie auf, ökologische Nachhaltigkeit als übergreifendes Prinzip der zukünftigen Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) festzuschreiben, um so das Ziel einer langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit zu erreichen.
Hier können Sie die Petition auch als pdf downloaden und selber Unterschriften sammeln.
Die ausgefüllten Blätter bitte senden an :
DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69 A,
20457 Hamburg
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7. Ocean-Talk im Maritimen Museum
Donnerstag 10. Juni 2010, 19 Uhr
Dorsch, Hering & Co in Gefahr:
Wohin steuert die Fischerei in Europa?
Diskussionsrunde mit:
Dr. Gerd Kraus (vTI-Institut für Seefischerei, Hamburg)
Dr. Rainer Froese (IFM-Geomar, Kiel)
Dr. Matthias Keller (Bundesverband Fisch, Hamburg)
Dr. Peter Breckling (Deutscher Fischerei-Verband, Hamburg)
Moderation Dr. Onno Groß (DEEPWAVE e.V.)
Pressemitteilung
7. OCEAN-TALK DER MEERESSCHUTZ-ORGANISATION DEEPWAVE
Wie steht es in Zukunft um die Fischerei? Dieser Frage widmet sich eine Expertenrunde auf Einladung von Ocean2012 und DEEPWAVE e.V.. Denn mittlerweile werden „88 % der Gemeinschaftsbestände über den höchstmöglichen Dauerertrag hinaus befischt…und 30 % dieser Bestände befinden sich außerhalb sicherer biologischer Grenzen, was bedeutet, dass sie sich möglicherweise nicht mehr erholen können“ (EU-Kommission).
Was kann Deutschland bei der Reform der Fischerei leisten? Was können Einzelhandel und Verbraucher dazu beitragen? Und welche Schritte sind juristisch und politisch umsetzbar?
Im Vorprogramm Gitarrenmusik von Joachim Wünsche und Klaus Lehmann,Tangos von Astor Piazolla und Maximo Diego Pujol.
Gemeinsam helfen und Neues entdecken. In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. zu Ocean-Talks auf das Deck 7 ein. Der Reinerlös der Veranstaltungen kommt der Projektarbeit von DEEPWAVE e.V. zugute. So errichten wir im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN in Indien (Schirmherr Frank Schätzing) derzeit ein Umwelt- und Sozialzentrum als Bildungsstätte für die tamilische Bevölkerung.
Wann:10. Juni 2010 um 19:00 Uhr:
Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300
Eintritt € 7,00 davon sind € 5,00 Spende
Kontakt: Dr. Onno Groß,
1. Vorsitzender DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69 A, 20457 Hamburg
Tel. 0179-5986969 oder 040-46856262
Mehr Schutz für die Meere – wir kämpfen dafür!
Spendenkonto: Deepwave e.V.,
Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.
Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.
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6. Ocean-Talk im Maritimen Museum
Donnerstag 29. April 2010, 19 Uhr
"TIEFSEE:
Von Schwarzen Rauchern und blinkenden Fischen"
Heute geht es um die Tiefsee und das neue Buch von Dagmar Röhrlich im mare-Verlag.
Pressemitteilung
6. OCEAN-TALK DER MEERESSCHUTZ-ORGANISATION DEEPWAVE
Zum Referenten: Dagmar Röhrlich, geboren 1956 in Aachen, studierte Geologie und arbeitet heute als freie Wissenschaftsjournalistin. Für ihre Arbeiten im Rundfunk und in den Printmedien hat sie etliche Auszeichnungen erhalten, darunter den »Georg von-Holtzbrinck-Preis« für Wissenschaftsjournalismus (1999).
Auch dieses Mal wird der Abend musikalisch angereichert durch das Gitarrenduo Joachim Wünsche und Klaus Lehmann mit Stücken von J. S. Bach bis Astor Piazolla.
Zum OCEAN-TALK: Gemeinsam helfen und Neues entdecken: In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt DEEPWAVE e.V., die Meeresschutzorganisation, regelmäßig zu Vortragsabenden auf das Deck 7 ein. Der Reinerlös der Veranstaltungen kommt der Projektarbeit von DEEPWAVE e.V. zugute. So wird zurzeit im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN (Schirmherr Frank Schätzing) in Indien ein Umwelt- und Sozialzentrum als Bildungsstätte für die tamilische Bevölkerung errichtet.
Wann:29. April 2010 um 19:00 Uhr:
Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300
Eintritt (inkl. Museumsbesichtigung): € 10
Kontakt: Dr. Onno Groß,
1. Vorsitzender DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69 A, 20457 Hamburg
Tel. 0179-5986969 oder 040-46856262
Mehr Schutz für die Meere – wir kämpfen dafür!
Spendenkonto: Deepwave e.V.,
Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.
Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.
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5. Ocean-Talk im Maritimen Museum
Donnerstag 25. März 2010, 19 Uhr
Das Tahiti-Virus
Dirk C. Fleck liest aus dem noch unveröffentlichten Nachfolge-Roman
seines prämierten Erfolgstitels
„ Das Tahiti-Projekt“.
Pressemitteilung
5. OCEAN-TALK DER MEERESSCHUTZ-ORGANISATION DEEPWAVE
in Kooperation mit der Hamburger Autorenvereinigung
KLIMA KAPUTT.
WOHIN GEHT DIE REISE? IN DEN ÖKOZID ODER NACH ÖKOTOPIA?
DIRK C. FLECK: „DAS TAHITI-VIRUS“
Dirk C. Fleck studierte im Anschluss an eine Buchhändlerlehre an der Deutschen Journalistenschule in München und volontierte beim Spandauer Volksblatt in Berlin. Flecks journalistisches Augenmerk gilt vor allem dem Thema Ökologie. Bereits Mitte der 1980-Jahre verfasste er als Lokalchef der Hamburger Morgenpost die erste Umweltschutzserie, Fluss ohne Wiederkehr - Rettet die Elbe. Auch in seinen Romanen wird sein umweltpolitisches Engagement deutlich. Die taz nannte ihn nach Erscheinen seines Buches Palmers Krieg den „Vater des deutschen Ökothrillers“. Im Jahr 1993 legte er mit dem Roman GO! - Die Ökodiktatur eine beklemmende Zukunftsvision vor, von der der Hessische Rundfunk behauptet, dass sie mit jedem Jahr erschreckend aktueller wird. Das Buch wurde 1994 mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet. Im Jahre 2008 erschien Das Tahiti-Projekt, die erste positive Öko-Utopie. UN-Menschenrechtskommissar und Bestsellerautor Jean Ziegler (Das Imperium der Schande) nannte den Roman ein „Buch der Hoffnung“. Auch dieses Buch wurde 2009 mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet.
Das Tahiti-Virus. Aus dem unveröffentlichten Manuskript wird der Autor den Besuchern der Veranstaltung einen Einblick in den Folgeroman des Erfolgsbuches „Das Tahiti-Projekt" vermitteln.
Auch dieses Mal wird der Abend musikalisch angereichert durch das Gitarrenduo Joachim Wünsche und Klaus Lehmann mit Stücken von J. S. Bach bis Astor Piazolla.
Zum OCEAN-TALK: Gemeinsam helfen und Neues entdecken: In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt DEEPWAVE e.V., die Meeresschutzorganisation, regelmäßig zu Vortragsabenden auf das Deck 7 ein. Der Reinerlös der Veranstaltungen kommt der Projektarbeit von DEEPWAVE e.V. zugute. So wird zurzeit im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN (Schirmherr Frank Schätzing) in Indien ein Umwelt- und Sozialzentrum als Bildungsstätte für die tamilische Bevölkerung errichtet.
Wann:25. März 2010 um 19:00 Uhr:
Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300
Eintritt (inkl. Museumsbesichtigung): € 10
Kontakt: Dr. Onno Groß,
1. Vorsitzender DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69A, 20457 Hamburg
Tel. 0179-5986969 oder 040-46856262
Mehr Schutz für die Meere – wir kämpfen dafür!
Spendenkonto: Deepwave e.V.,
Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.
Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.
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Neues Kontaktbüro:
Seit dem 01.04.2010 befindet sich
unser Kontaktüro hier:
DEEPWAVE e.V. Bei den Mühren 69 A
20457 Hamburg
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4. Ocean-Talk im Maritimen Museum
Donnerstag 4. März 2010, 19 Uhr
„Wale können sich nicht wehren“, Vortrag von Petra Deimer-Schütte
Pressemitteilung
+++ Vortrag: Wale können sich nicht wehren +++ Walfang trotz Fangmoratorium? +++ Neue Erkenntnisse zum Walverhalten +++ Schutz und Lobby für die Meeressäuger wichtig +++
Hamburg, den 24.02.2010: Die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. lädt zum nächsten Vortragsabend auf das Deck 7 im Maritimen Museum Hamburg ein. Im 4. Ocean-Talk geht es um das Thema „Wale können sich nicht wehren“. Die Meeresbiologin Petra Deimer-Schütte, Gründerin und Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere www.gsm-ev.de wird in dem Vortrag über aktuelle Ergebnisse zum Verhalten der Wale berichten und auf die Bemühungen zum Schutz der Meeressäuger eingehen.
Als Walforscherin und Vertreterin auf internationalen Konferenzen seit 30 Jahren ist Petra Deimer wichtige Expertin für die aktuelle Diskussion um den Walschutz. So wird derzeit über einen Reform des Walfangmoratoriums heftig gestritten, weil auch im Atlantik die Wale auf Antrag von Dänemark wieder gejagt werden sollen, obwohl dies Meeresschützer strikt ablehnen (siehe diese Meldung in unserem Blog:) .
Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Projektarbeit von DEEPWAVE e.V., der Hamburger Meeresschutz- Organisation zugute. So wird im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN in Indien (Schirmherr Frank Schätzing) derzeit ein Umwelt- und Sozialzentrum als Bildungsstätte für die tamilische Bevölkerung errichtet.
Achtung: An diesem Tag (4.3.) ist das IMM wegen einer Veranstaltung ganztägig geschlossen. Besucher des Vortrages müssen also auf einen Museumsrundgang verzichten. Dafür wird der Abend durch das Gitarrenduo Joachim Wünsche und Klaus Lehmann musikalisch angereichert, Musik von J.S. Bach bis Astor Piazolla.
Wann: 4. März 2010 um 19:00 Uhr: Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Eintritt: € 6,--
+++ Vorschau: 5. Ocean-Talk am Donnerstag 25. März 2010, 19 Uhr:
„Das Tahiti-Projekt“ Dirk C. Fleck,
Deutscher Science Fiction Preis 2009, liest aus seinem noch unveröffentlichten Folgeroman.
Ansprechpartner Dr. Onno Groß
Telefon 0179 – 598 69 69
Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300 www.internationales-maritimes-museum.de
Mehr Schutz für die Meere – wir kämpfen dafür!
Spendenkonto: Deepwave e.V.,
Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.
Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.
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3. Ocean-Talk im Maritimen Museum
Donnerstag 25. Februar 2010, 19 Uhr
Korallenriffe - bedrohte Wildnis tropischer Meere
Pressemitteilung
+++ Korallenriffe: Wie überleben trotz Klimawandel? +++
+++ Raubbau und Souvenirhandel +++
+++ Schutzgebiete zeigen Erfolge +++
Hamburg, den 25.01.2010: Gemeinsam helfen und Neues entdecken. In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. zu weiteren Vortragsabenden auf das Deck 7 ein. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird das Küstenschutzprojekt MANGREEN in Indien unterstützt, dessen Schirmherrschaft der Bestsellerautor Frank Schätzing übernommen hat.
Im 3. Ocean-Talk geht es um das Thema „Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere“ und damit das Überleben der bunten Unterwasserparadiese in Zeiten des globalen Klimawandels. Darüber berichten die Experten:
Dr. Georg Heiss vom Naturkundemuseum Berlin und 1. Vorsitzender Reef Check e.V. und Dr. Sebastian Ferse, Meeresbiologe, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) .
Wann: 25. Februar 2010 um 19:00 Uhr: Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Eintritt (inklusive Museumsbesichtigung): € 10,--
+++ Vorausschau: 4. Ocean-Talk im Maritimen Museum +++
Donnerstag 4. März 2010, 19 Uhr: „Wale können sich nicht wehren“
Referentin: Petra Deimer-Schütte, Meeresbiologin, Buchautorin und Walexpertin, Gründerin der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (www.gsm-ev.de)
Achtung: An diesem Tag (4.3.) ist das IMM wegen einer Veranstaltung ganztägig geschlossen. Besucher des Vortrages müssen also auf einen Museumsrundgang verzichten. Dafür wird der Abend durch das Gitarrenduo Joachim Wünsche und Klaus Lehmann musikalisch angereichert, Musik von J.S. Bach bis Astor Piazolla.
Ansprechpartner Dr. Onno Groß
Telefon 0179 – 598 69 69
Achtung
Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Telefon 040/300 92 300 www.internationales-maritimes-museum.de
Mehr Schutz für die Meere – wir tun was dafür! Unterstützen Sie die Arbeit von DEEPWAVE e.V.,
Spendenkonto:
Deepwave e.V., Konto: 1208 116 713,
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550.
Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.
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Die Reform der EU-Fischereipolitik muss als Ziel eine nachhaltige, ökosystem-basierte Fischerei zum Erhalt der Meere haben.
Lesen Sie dazu den DEEPWAVE-Beitrag zur GFP-Konsultation.
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Pressemitteilung DEEPWAVE e.V. lädt Sie herzlichst in das Internationale Maritime Museum zu zwei Vortragsabenden ein. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird das Küstenschutzprojekt MANGREEN in Indien unterstützt.
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Die Tage der Haie im Tropen-Aquarium Hagenbeck am 10. und 11. Oktober 2009 +++ Großer Kindermalwettbewerb zum Haischutz +++ Unterschriftensammlung an den spanischen Ministerpräsidenten +++
Ein Drittel der europäischen Haiarten sind vom Aussterben bedroht.
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Laut einer Studie der UNEP (Umweltprogramm der UN) befinden sich heute bis zu 18.000 Plastikteile auf einem Quadratkilometer Meeresfläche. Das muss nicht sein! DEEPWAVE macht daher mit beim 24. International Coastal Clean Up Day 2009.
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Viele Bürger urteilen erst in den letzten Tagen vor einer Wahl wohl eher aus dem Bauch heraus, dass sie von dieser oder jener Partei, von diesem oder jenem Kandidaten besser vertreten werden könnten und machen dann jeweils dort ihr Kreuz.
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Bei dem diesjährigen Treffen der UN-Meeresbodenbehörde konnten sich die Staaten erneut nicht für einen Bergbau-Codex für den Abbau der Tiefseelagerstätten einigen. Durch den Druck der rohstofforientierten Länder verzögert sich somit der Schutz der Metalllagerstätten in der Tiefe und öffnet den Spekulanten weiterhin Tor und Tür.
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27. März 2009
GEGEN DAS ABSCHLACHTEN DER ROBBEN IN KANADA Kegelrobbe vor Kanada, J.Kriese
Wir von der Hamburger Meeresschutzorganisation DEEPWAVE sind darüber erschüttert, dass es nach nun schon über 30 Jahren des
Kampfes gegen das Robbenabschlachten in Kanada immer noch erlaubt ist, Sattelrobben auf erschreckend brutale Weise zu erschlagen, um das noch weiße Fell gleich auf dem Eis abzuziehen und dann international zu vermarkten.
Nach jahrelangen Protesten hat die kanadische Regierung die Abschlachtquote von 350 000 auf 280 000 Jungtiere zwischen 12 Tagen und 4 Wochen gesenkt.
Erst wenn der aktuelle Bestand von 5,5 Millionen Tieren auf 1,8 Millionen „reduziert“ sein sollte, sieht die Regierung in Kanada einen Grund, das grausame Gemetzel gänzlich zu unterbinden.
Wegen der radikalen Klimaerwärmung reduziert sich das Meereis immer stärker und es bleibt den Robben immer weniger Raum, ihre Jungen dort solange zu säugen, bis deren weißes Fell sich so verändert hat, dass sie im extrem kalten Nordmeer selber überleben können.
100 000 Jungtiere verenden jährlich, weil sie dies nicht schaffen.
Die kanadische Regierung gibt als Grund für die Abschlachtungsfreigabe an, dass die Robben den Kabeljaubestand gefährden würden.
Eine ähnliche Lüge war ursprünglich auch immer das Argument für die Ausrottung der Wale.
Und das alles wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer.
Als ob nicht schon immer klar war, dass die Robben Feinde der Speisefische fressen und so zur Arterhaltung des Ökosystems „Meer“ unerlässlich sind und in Wahrheit die wirkliche Ursache für den extremen Rückgang der Fischbestände die industrialisierte Ausbeutung der Meere durch internationale Fischereiflotten ist.
In Zusammenarbeit mit dem internationalen Tierschutzfonds IFAW kämpft DEEPWAVE Hamburg in allen Gremien dafür, dass es KEINE AUSNAHME BEIM HANDEL MIT ROBBENPRODUKTEN geben darf.
Bitte unterstützen Sie uns bei diesem Anliegen.
Ich, als Hamburgs Meeresbotschafter in Brüssel, stehe Ihnen bei Fragen persönlich zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Onno Groß, Meeresbiologe
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Erfolgreiche Haipetition
Übergabe von mehr als 100.000 Unterschriften für den Schutz der Haie an deutsches Umwelt-/ und Fischereiministerium.
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European Shark Week
Die Shark Alliance veranstaltet zum zweien Mal die European Shark Week die europäische Woche zum Schutz der Haie -, an der mehr als 50 Meeresschutzorganisationen teilnehmen. Ziel dieser Aktionswoche ist es, auf den dramatischen Rückgang der Haibestände in Europa, die Rolle der EU im internationalen Handel mit Haien und auf die weltweite Gefährdung dieser Lebewesen hinzuweisen.
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abc
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European Shark Week
Die Shark Alliance veranstaltet zum zweien Mal die European Shark Week die europäische Woche zum Schutz der Haie -, an der mehr als 50 Meeresschutzorganisationen teilnehmen. Ziel dieser Aktionswoche ist es, auf den dramatischen Rückgang der Haibestände in Europa, die Rolle der EU im internationalen Handel mit Haien und auf die weltweite Gefährdung dieser Lebewesen hinzuweisen.
Müll, nichts als Müll, soweit das Auge reicht. Tun Sie was dagegen.
DEEPWAVE an weltweiter Strandmüll-Sammelaktion beteiligt
HAMBURG. Seinen eigenen Müll mitnehmen und richtig entsorgen, so denken viele, ist heute doch normal. Normal? Für einige andere ist die Umwelt noch nicht geschädigt genug. Man kennt die Situation, jedes Mal das gleiche Dilemma: Da will man sich schön an den Strand legen, entspannen und zur Ruhe kommen oder baden gehen. Doch dann dies: leere Flaschen liegen am Strand, übrig gebliebene Grillutensilien versperren den Weg und im Wasser schwimmt einem der Müll entgegen.
Denn letztendlich endet der Strandmüll da, wo alles Leben begann: im Meer. Hier angekommen bedroht es die Ökosysteme und birgt eine große Gefahr für seine Bewohner: Schildkröten verfangen sich in Plastik und verenden qualvoll, Albatrosse verhungern, weil ihre Mägen mit kleinen Plastikteilchen voll gestopft sind. Schätzungsweise eine Million Seevögel, 100.000 Meeressäuger und unzählige Fische sterben jährlich an der Verschmutzung. Laut einer Studie der UNO befinden sich heute bis zu 18.000 (!) Plastikteile auf jedem Quadratkilometer der Meeresfläche.
DEEPWAVE e.V. beteiligt sich daher am Samstag, den 15. September 2007, als deutscher Partner bei der weltweit durchgeführten Müllsammelaktion "International Coastal Cleanup Day". Als praktische und symbolische Aktion werden Mitglieder und Freiwillige entlang des Elbstrandes in Altona den Strandmüll einsammeln. Das große Sammeln startet am 15.9. um 15 Uhr am Övelgönner Museumshafen. Jeder ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Die Stadtreinigung Hamburg sponsert Handschuhe und wird die vollen Müllsäcke dankenswerterweise später kostenlos entsorgen.
"Unser Umgang mit den Meeren muss dringend geändert werden", beschreibt Dr. Onno Groß, Präsident von DEEPWAVE e.V., die verheerende Situation in den Meeren. "Denn die Ozeane zeigen immer deutlichere Anzeichen, dass ihnen der Geduldsfaden gerissen ist. Verdreckte Strände und Meere sind ein globales, menschengemachtes Problem und es ist dringend nötig jetzt endlich zu handeln."
DEEPWAVE e.V. wird auch mit seinen internationalen Partnern und Projekten an dieser globalen Aktion teilnehmen, so in Indien im Rahmen des Mangrovenschutzprojekts MANGREEN durch die indische Organisation OMCAR und auf den Kanarischen Inseln Ende des Monats durch das Projekt CANDIVE.
Die Aktion International Coastal Cleanup ist die größte und erfolgreichste Aktion ehrenamtlicher Mitarbeiter und gibt es schon seit 1986. Es kommt ohne großen Aufwand aus und bei der Aktion ist jeder Teilnehmer sein eigener Star. Seit 1986 haben die freiwilligen Helfer der verschiedensten Umweltorganisationen 100.000 Tonnen Müll von ca. 170.000 Meilen Küste, Flüssen und Seen entfernt.
Rahmendaten: Müllsäuberung an der Elbe/International Coastal Cleanup Day
Termin: 15. September 2007
Ort: Övelgönner Museumshafen in Hamburg
Uhrzeit: 15 Uhr/ca. 4 Stunden
Kontakt:
Dr. Onno Groß (Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins DEEPWAVE e.V. )
E-Mail:
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Im Namen von DEEPWAVE e.V. und der Deutschen Elasmobranchier-Gesellschaft e.V. (D.E.G.) möchten wir Ihnen hiermit unsere Stellungsnahme für die bevorstehende 14. Artenschutzkonferenz im Juni 2007 übermitteln.
Zuvorderst möchten wir Ihnen jedoch ein Lob aussprechen, da Sie sich
intensiv mit dem Thema Schutz des Herings- und Dornhais auseinander gesetzt haben und trotz der Niederlage 2004 diese Tierarten erneut auf die internationale Agenda bei der Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen bringen und bereits erfolgreich die Anträge durch die EU am 19. Dezember 2006 gebracht haben.
Die Situation ist insgesamt noch dramatischer als vor einigen Jahren und
bisher hat sich die Auswirkung einiger Versprechungen zum Schutz der Haie als nicht wirklich erfolgreich erwiesen. Die Zahl der bedrohten Hai- und Rochenarten hat sich laut Rote Liste auf mittlerweile 110 Arten erhöht.
Dies gilt auch für den Heringshai (Lamna nasus) und Dornhai (Squalus
acanthias) in den deutschen Gewässern, die als stark bedroht gelten. Beide Arten, die z. B. bei uns für Schillerlocke und Seeaal, und in
Großbritannien für "fish and chips" oder als "rock salmon" genutzt werden, wurden in den vergangenen 10 Jahren im Nordwestatlantik um 90 % (Heringshai) bzw. 95 % (Dornhai) in Ihrem Bestand reduziert. Europa und auch Deutschland sind somit wesentliche Konsumenten von Haiprodukten. mehr...
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September 2006
Mehr Schutz für Chinas Meere!
Hamburg, den 12.09.2006. Chinas Umweltproblematik ist derzeit in aller Munde. Angesichts des Hamburger “China Summits", dem China Gipfel in Hamburg bei dem auch Ministerpräsident Wen Jiabao erwartet wird, gibt es auch dringenden Anlass dazu. Ob Wasser, Klima oder Chemikalien: die besorgniserregenden Meldungen über Umweltfrevel im bevölkerungsreichsten Land der Erde werden hoffentlich auf dem China Summit zur Sprache gebracht.
Stiefmütterlich wurde bisher jedoch das Thema Meeresumweltschutz erwähnt. Das hat vielfältige Gründe, die vor allem in der schlechten Informationspolitik liegen. Dabei hat die 18.000 km lange Küstenzone Chinas eine bedeutende Funktion für die asiatischen Meere. Auch sind chinesische Fischer weltweit im Einsatz und tragen so bei der Überfischung der Meere einen erheblichen Anteil. Im Jahr 2005 stammten 8 Prozent aller deutschen Fischimporte aus China und dieser Anteil wird durch die Zunahme der Aquakultur weiter steigen. Dieser Ressourcenhunger führt allerdings auch zum Bau neuer Hochseetrawler, wie im letzen 5-Jahresplan beschlossen, die den gewaltigen Druck auf die Fischbestände (auch als Fischmehllieferant) im Meer unnötigerweise noch erhöhen werden. Dieser Entwicklung gilt es frühzeitig Einhalt zu bieten.
Die Umwelt-Problematik ist sich China zu einem gewissen Maße bewusst. Auch gibt es schon seit langem die Zusage zu einer nachhaltigen Entwicklung des Landes. So hat China bereits 1994 die Agenda 21 nach der UN-Konferenz von Rio über Umwelt und Entwicklung (UNCED) beschlossen. In dem vorliegenden Bericht von Moritz Essmann wird die nationale Umsetzung dieser internationalen Gesetze einmal Jahre danach beleuchtet. Der Fokus liegt dabei auf den Anforderungen für den Meeresschutz. Sein Fazit: In vielen Bereichen erweisen sich die Gesetze noch als zahnlose Tiger, ein Missstand der dringend behoben werden muss.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die größte Nation auf Erden ihrer globalen Verantwortung auch für den Schutz der Meere stärker bewusst wird und die selbst gesteckten Ziele noch engagierter umsetzt. Der DEEPWAVE-Bericht soll daran erinnern.
Für weitere Informationen:
DEEPWAVE e.V.
Dr. Onno Groß, Tel. 040 / 46 85 62 62 oder mob. 0179 / 598 69 69
Moritz Eßmann mob. 0174 / 3304518
Email:
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Website: www.deepwave.org
Blog: deepwave-china.blog.de
Bilder zu diesem Thema können angefordert werden.
Über ein Spende würden wir uns freuen.
Spendenkonto: DEEPWAVE e.V.
Hamburger Sparkasse
Kto.-Nr. 12 08 116713
BLZ 200 505 50
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Mit DEEPWAVE e.V.
heimische Wale und Robben entdecken
Ungeahnte Inselerlebnisse für Jung und
Alt
Hamburg, 06.09.2006 – Die Nord-
und Ostsee verbinden viele Menschen in erster Linie mit
Sonne, Strand und Meer. Der Hamburger Reiseveranstalter
laMar zeigt, dass die heimischen Gewässer weit mehr zu
bieten haben: Meeressäuger wie das „Wildtier des
Jahres“, den Seehund (Foto), Kegelrobben und sogar
Wale. In Kooperation mit Umweltschutz-Organisationen
erleben die Reiseteilnehmer intensive Einblicke in die Welt
der Meeressäuger und unterstützen die Arbeit zum
Schutz der Tiere. Ein weiterer Schwerpunkt der Reisen sind
die landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen
Besonderheiten der Zielgebiete.
Wildtier des Jahres: der
Seehund.
Die Hamburger Meeresschutz-Initiative DEEPWAVE e.V. ist
Partner einer Familienreise an die Nord- und Ostsee. Ein
Teil des Reisepreises fließt in die Projekte des
Vereins zum Schutz der Hoch- und Tiefsee. Die Rundreise
startet in der Hansestadt bei einem Kinder-Kochkurs zum
Thema nachhaltige Fischerei mit einer Einführung von
Dr. Onno Groß, Meeresbiologe und
Geschäftsführer von DEEPWAVE.
Von Hamburg aus führt die Reise auf die
Nordseeinsel Sylt. Zusammen mit einem Biologen der
Schutzstation Wattenmeer können Seehunde, Kegelrobben
und mit etwas Glück auch Schweinswale gesichtet
werden. Im Heimat-Museum der Insel berichtet ein alter
Friese von der Geschichte des Sylter Walfanges, von dem
noch manche Spuren zeugen. Daneben bleibt Zeit für
Spaziergänge am Strand, regionale Spezialitäten
und Entspannung im Seefahrerdorf Keitum.
Letzte Station der Rundreise ist die dänische Insel
Fünen. Im Fjord&Baelt-Center des Fischereihafens
Kerteminde können Schweinswale hautnah erlebt werden
und Kinder dürfen bei der Fütterung der nur 1,50
Meter großen Wale helfen. Die Insel bietet für
Kinder aber noch weit mehr: Hier entdecken sie Spuren der
alten Wikinger und erleben die Märchen von Hans
Christian Andersen, dem berühmtesten Sohn der Insel.
Feinschmecker kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Das
Kerteminder Restaurant „Rudolf Matis“ ist weit
über Fünen hinaus für seine ausgezeichnete
Küche bekannt.
Auch bei den weiteren Reisen von laMar werden
Genießertage am Meer mit intensiver
Meeressäuger-Beobachtung und einem Beitrag zum
Meeresschutz kombiniert. Auf Helgoland können die
Reiseteilnehmer beispielsweise in Kooperation mit dem WWF,
World Wide Fund for Nature, zu Weihnachten Robbenbabys
beobachten und auf Deutschlands einziger Hochseeinsel dem
Festtagstrubel entkommen.
In Italien und Spanien hingegen erleben sie mediterranes
Flair bei Aufenthalten auf Walforschungsschiffen. Auch hier
vermutet kaum jemand Wale und im Gegensatz zu den
Schweinswalen bringen es die Mittelmeer-Wale auf eine
Länge von 20 Metern. Die Reiseteilnehmer können
auf Wunsch sogar aktiv an der Erforschung der Tiere
teilnehmen. Im Dialog mit engagierten Experten erhalten sie
so einen intensiven Einblick in die Welt der
Meeressäuger.
Helgoland – Weihnachten bei den
Robbenbabys
Partner: WWF Deutschland, www.wwf.de
27.-30.12.2006, 4.-7.1. und 12.-14.01.2007
Für Rückfragen und druckfähiges
Bildmaterial:
Deepwave e.V./laMar-Reisen
Pressekontakt: Barbara Focke
Tel +49 (0)40-59 45 70 64
mobil +49 (0)1 74 - 40 35 642
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www.lamar-reisen.de
DEEPWAVE. e.V.
Die Initiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee
info@deepwave.org
www.deepwave.org
Zuchtshrimps von tropischen Küsten sind billig zu haben im "globalen Supermarkt". Doch was uns ernährt, lässt andere hungern... Gegen die Eiweißdiebe startete im Juli 2006 auf der Lovis eine Segeltour.
Segeln gegen Proteinpiraten
Umwelt-Tour auf der Ostsee widmet sich der globalen Überfischung und den verheerenden Garnelenfarmen
KAPPELN/GREIFSWALD. Frische Seeluft tanken, Abenteuer pur erleben und umweltaktiv auf die fatalen Folgen der Überfischung der Meere aufmerksam machen: All dies ist in der Zeit vom 7. bis zum 16. Juli 2006 bei der Tour "Segeln gegen Proteinpiraten" auf der Ostsee möglich. Das Ziel dieser von der Menschenrechtsorganisation FIAN in Kooperation mit der Umweltschutzorganisation DEEPWAVE e.V. organisieren Fahrt ist es, über die globale Shrimps- und Fabrikfischerei zu informieren. Mit Vorträgen, Aktionstheater und Filmbeiträgen sollen dabei Verbraucher, Touristen und Küstenanwohner für die drastischen ökologischen und ökonomischen Folgen sensibilisiert werden. Entlang der Ostseeküste wird es dazu an Bord des antiken Bildungsloggers "Lovis" öffentliche Seminare von verschiedenen Menschenrechtsund Umweltaktivisten aus Deutschland, Spanien, England, Holland und Indien geben.
Starten wird die Segeltour am 7. Juli in Kappeln in Schleswig-Holstein. Der Zielhafen wird am 16. Juli der Hafen von Greifswald, Mecklenburg Vorpommern, sein. In Stralsund (14.7.) und Greifswald sowie in weiteren Häfen werden jeweils am Abend Vorträge, Infostände und eine Foto-Ausstellung über die Ziele der Tour informieren. Für allerlei spektakuläre Überraschungen für die Sommergäste sollen freie Theaterstücke und ein Freiluftkino auf den Segeln der "Lovis" sorgen. Es gibt derzeit noch freie Plätze. Die Kosten für die Segeltour gegen Proteinpiraten liegen inklusive Verpflegung bei nur etwa 250 Euro pro Person. Segelkenntnisse sind nicht nötig.
Weitere Informationen gibt es für alle, die mitfahren wollen, telefonisch bei Natalie Berghahn unter 040-677 49 84 sowie auf der Website www.proteinpirates.org
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Juli 2004
Wie im Meer Kies gemacht
wird
Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich
eine neue Methode entwickelt, die Meere schonungslos
auszubeuten. Traditionell wird das schon seit
Menschengedenken von der Schifffahrt und der Fischerei
getan, längst überzieht ein Netz von Strom- und
Kommunikationskabeln den Meeresgrund, seit langem werden
auch Gas und Öl gefördert und an Land
transportiert.
Jetzt werden auch noch Sand und Kies in großem
Maß vom Nord- und Ostseeboden abgesaugt und
weggeschafft – mit voraussichtlich dramatischen
Konsequenzen für die Flora und Fauna der
Gewässer.
Kies ist ein für die Bauindustrie besonders
lukrativer Rohstoff, der vor allem im deutschen Sektor der
Nordsee lagert: Von 1985 bis 2003 wurden etwa 21 Millionen
Kubikmeter abgebaut. Im vergangenen Jahr wurden laut
Bergamt Clausthal-Zellerfeld etwa zwei Millionen Kubikmeter
Sand und Kies – das sind 1,1 Millionen Tonnen -
allein aus der Nordsee geholt.
Leichentuch für Flora und
Fauna
Beim Abbau wird der Meeresboden von einem Saugbagger auf
drei Meter Breite und bis drei Meter Tiefe abgesaugt. Alles
Leben stirbt ab. Das Material wird auf dem Schiff gesiebt,
und die feinkörnigen Bestandteile werden ins Meer
gekippt. Hierdurch zieht das Schiff eine mehrere hundert
Meter breite und kilometerlange Sedimentfahne hinter sich
her, deren Niederschlag wie ein Leichentuch weite
Meeresgebiete samt der Tier- und Pflanzenwelt bedeckt. Der
umgepflügte Meeresgrund und die selteneren Stein- und
Kiessandhabitate benötigen Jahrzehnte, um wieder zu
regenerieren. Können sich so Industrie und Naturschutz
vertragen?
Erst kürzlich wurden weitere größere
Kiesabbaugebiete in der so genannten Ausschließlichen
Wirtschaftszone (AWZ) bewilligt oder sind derzeit in der
Bewilligungsphase:
1. Das Nordsee-Feld "Weiße Bank" (OAMII) wurde
Ende 2002 genehmigt und hat eine Laufzeit von 30 Jahren.
Nach den ersten Förderungen im Jahr 2003 wird dieses
Jahr der Kiesabbau auf ein bis zwei Millionen Kubikmeter
anschnellen.
2. Für das Feld "OAM III“ läuft derzeit
das Genehmigungsverfahren. Die Firma OAM-DEME Mineralien
GmbH, Großhansdorf, hat beim Landesbergamt
Clausthal-Zellerfeld einen Antrag auf die Gewinnung von
Sand und Kies bis zum Jahre 2051 ! gestellt. Das Feld liegt
etwa 40 Kilometer westlich von Sylt. Die geplante
Jahresförderung beträgt eine Million Kubikmeter,
die Gewässersohle wird rund zwei Meter tief
abgebaut.
3. Für das Feld "BSK1“ (BSK Baustoffe und
Seekies GmbH, Hamburg) mit 140 Quadratkilometer Ausdehnung
fand am 26. Februar 2004 die erste Anhörung im Kieler
Wirtschaftsministerium statt. Bis zu drei Millionen Tonnen
Kies sollen dort pro Jahr gewonnen werden, die Ladung
entspricht einem jährlichen Güterzug von Hamburg
bis München.
Auf Unverständnis stößt bei den
Naturschutzverbänden wie GSM, DNR, IFAW und DEEPWAVE
der ungebremste Einsatz der Industrie, aus den bei der EU
gemeldeten Schutzgebieten in einem Wettlauf mit der Zeit
Nutzgebiete für Erdöl, Erdgas und Kiesabbau zu
machen.
“Derzeit sind drei größere
Kiesabbauflächen in der so genannten
Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und
Ostsee bewilligt oder stehen kurz davor", so Dr. Onno
Groß, Meeresbiologe und Vorsitzender des Vereins
DEEPWAVE zum Schutz der Hoch- und Tiefsee. “Die
Kies-Industrie will ihre Förderung nun schlagartig um
das fünffache auf etwa fünf Millionen Kubikmeter
Sand und Kies im Jahr erhöhen. Aber die Kiesbänke
und Steinfelder sind nicht nur einmalige Ökosysteme,
sondern auch wichtige Laichgründe für einige
Fischarten. Auch der Bestand des Sandaals, der insbesondere
den Schweinswalen und tauchenden Seevögeln als
wichtige Nahrungsgrundlage dient, könnte durch den
Abbau zurückgehen", fürchtet Groß.
Laden Sie sich hierzu die Stellungsnahme
gegen den Kiesabbau in der Nordsee als Word-Dokument
(ca. 1,8 mB) auf Ihren Rechner und informieren Sie sich
über die dramatischen Auswirkungen dieses
Raubbaus.
HAILIFE - Die
internationale Kampagne zur Rettung der
Haie
100 Millionen Haie werden jährlich abgeschlachtet.
Die Gefahr, dass mit den Haien ein wichtiger Faktor im
Ökosystem Ozeane wegfällt, ist akut: Allein im
Nordwestatlantik ging der Bestand an Haien in 15 Jahren um
90 Prozent zurück! 400 Millionen Jahre Evolution sind
bedroht: Bislang stehen nur die Plankton fressenden Wal-
und Riesenhaie unter Schutz. Alle anderen Haiarten sind dem
gnadenlosen Raubbau und einem Ende als Schillerlocke oder
fish&chips schutzlos ausgeliefert. Einen besonderen
Frevel an der Natur stellt das finning dar: Den
gefangenen Haien werden bei lebendigem Leib die Flossen
abgeschnitten, der Torso wird wieder ins Meer geworfen. Die
Rendite von Haifischflossen (Foto) ist der des
Rauschgifthandels vergleichbar!
Die Hailife-Kampagne will:
alle internationalen Haischutz-Akteure synergetisch
zusammenführen
dem faszinierenden Geschöpf Hai ein positiveres
Image verschaffen
weitere Haiarten unter Schutz stellen lassen
bewirken, dass die Nutzung der Haie nachhaltig
gemanagt wird
bewirken, dass Fang- und Tötungsmethoden weniger
qualvoll sind
Die Kampagne wird getragen von allen großen
Naturschutzverbänden, Artenschutzorganisationen, Zoo-
und Tierschutzorganisationen und Fachvereinigungen. Hailife
ist keine eigene Organisation, sondern repräsentiert
das gemeinsame Interesse von ca. zwei Millionen Mitgliedern
der beteiligten Organisationen, den Haien eine Zukunft zu
geben und das Ökosystem Ozean zu schützen.
Die Kampagne dient als Plattform für die
artenschützerischen Intentionen der Fachverbände
und zur Umsetzung des internationalen Schutzziels Erhaltung
der Biodiversität im Sinne der Erklärungen von
Rio de Janeiro 2000 sowie der Konferenz für
Biodiversität, Kuala Lumpur 2004.
Die Federführung der Kampagne liegt bei Heike
Finke, Präsidiumsmitglied NABU Deutschland und
Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Internationaler
Artenschutz. Das Projektmanagement hat Sven Thanheiser,
Vorsitzender der Tierparkfreunde Hellabrunn e.V.,
München, übernommen. Der Ansatz der Kampagne ist
global. Ihre Methode ist die nachdrückliche Suche nach
kooperativer Erreichung der o.g. Ziele gemeinsam mit allen
Marktakteuren bei der Haiverwertung.
Die nächsten Schritte:
PR-Kampagne für die Ziele von Hailife
Unterschutzstellung weiterer Haiarten bei der
CITES-Konferenz im Oktober 2004 in Bangkok
Zielgruppengespräche mit Haiverwertern
Schonung der Haibestände durch freiwillige
Handelsverzichte
Beeinflussung des Verbraucherverhaltens
Aufbau eines Fang- und Verwertungsmanagements
für nicht geschützte Haiarten durch die
Marktakteure
Die Hai-Society ist keine neue Organisation, sondern
eine offene Initiative zur Rettung der Haie. Zur
Hai-Society gehören auch Sie! Jeder, der sich für
die Ziele der Artenschützer engagiert, gehört
dazu und ist Willkommen. Weitere Infos gibt es hier...
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April 2004
"HAIE SIND
FREUNDE!"
Bruce&Co. aus "Findet Nemo!" zählen auf
Sie…)
Dear Minister,
On behalf of the undersigned members of the Species
Survival Network (SSN) we are writing to respectfully urge
your government to support Germany's proposals to include
the spiny dogfish (Squalus acanthias) in Appendix II of the
Convention on International Trade of Endangered Species
(CITES). EU member States are going to agree on a common
position on this proposal by May 3rd.
The conservation status of this species is of particular
concern because it has seen very large population declines
in recent years and its population continues to be
threatened by international trade in meat, fins and other
body parts worldwide. As it stands, this trade poses a
significant threat to wild populations. The lack of data on
the trade, only serves to delay the implementation of
needed conservation and regulatory measures.
In the North Atlantic, heavy overfishing has reduced
spiny dogfish populations by 75% in the last ten years
alone, with overall declines as high as 95%.
Fisheries data indicate similar population declines in
other regions as well. In 2003, the World Conservation
Union (IUCN) listed the spiny dogfish as “near
threatened” worldwide and “vulnerable” to
“endangered” in the North Atlantic. Adequate
fisheries management is lacking in most places where this
highly migratory species travels. Where management does
exist, it has proven woefully inadequate to stop population
declines and ensure the long-term viability of the
species.
The principal global threat to the spiny dogfish is
overfishing, including both targeted fisheries and
bycatch.
This threat is exacerbated by the fact that spiny
dogfish are slow-growing, late maturing with a low
reproductive rate and a resultant low rate of population
growth. The problem is particularly acute, because
fisheries disproportionately target the mature females
critical to sustaining the species. The combination of
these biological characteristics makes it difficult for the
species to recover after being over-fished, thus increasing
its vulnerability and the likelihood of further population
declines while unregulated exploitation and trade
continues.
The European Union is a driving force in the
international trade of spiny dogfish.
As the largest market for spiny dogfish, with over 65%
of the retained catch, the European Union has a vested
interest in the long-term sustainability of this species
and should show its support for conservation efforts by
supporting Germany’s listing proposal.
An Appendix II listing could help address the
uncontrolled exploitation of this species by helping to
bring unsustainable international trade under control.
In addition, an Appendix II listing for spiny dogfish
would provide critically needed additional information on
the exploitation, trade and status of the species, while
helping ensure its long-term survival. It would not,
however, cause problems for the EU fishing fleets catching
the species, since consumption is essentially domestic. On
the contrary, these added protection measures would
substantially contribute to the protection of this
vulnerable shark species for the future and help to
maintain a natural balance in the marine ecosystems of
which they are an important part.
At its most recent meeting, the Shark Working Group
established by the CITES Animals Committee acknowledged
that the spiny dogfish appears to meet the requirements for
listing on Appendix II of CITES. CITES listing of the spiny
dogfish is also wholly consistent with the FAO
International Plan of Action for the Conservation and
Management of Sharks.
We are asking your government to demonstrate the
political will to put this much needed protection in place.
Without the improved management and regulatory resources
that the Appendix II listing would garner, we can only
expect spiny dogfish populations to continue to
decline.
The support of the European Union is crucial in this
endeavor. We thank you for your attention to this important
matter.
Sincerely,
Daniela Freyer
SSN European Bureau
On behalf of the following Members of the Species
Survival Network, including members of the SSN Fish Working
Group:
ASMS OceanCare, Switzerland
Animal Welfare Institute, USA
Born Free Foundation, United Kingdom
Born Free, USA
Co-Habitat, United Kingdom
Deepwave – The Initiative for the protection of the
high seas, Germany
Defenders of Wildlife, USA
Earthtrust, USA
Gesellschaft zur Rettung der Delfine, Germany
Hawaii Audubon Society / Pacific Fisheries Coalition,
USA
Humane Society International, Australia
IFAW - International Fund for Animal Welfare, USA
IWC - International Wildlife Coalition, USA
The Last Great Ape Organization, Cameroon
National Council of SPCAs, South Africa
Pro Wildlife, Germany
RSPCA - Royal Society for the Prevention of Cruelty to
Animals, United Kingdom
Society for the Conservation of Sea Mammals - GSM
Denmark
WDCS - Whale and Dolphin Conservation Society, Germany
WildAid, USA
WSPA -World Society for the Protection of Animals, United
Kingdom
Urgent Request regarding Proposal to list spiny
dogfish Squalus acanthias
and porbeagle shark Lamna nasus on Appendix II of the
Convention on International Trade in Endangered Species
(CITES)
As an international body of scientific experts in the
field of elasmobranch biology, the European Elasmobranch
Association (EEA) wishes to emphasize the urgent need for
the EU to actively engage in the conservation and
management of sharks. The EEA strongly urges EU Parties to
CITES to support Germany’s proposals to list the
spiny dogfish Squalus acanthias and the porbeagle shark
Lamna nasus on CITES Appendix II.
In accordance to the conclusion of the 20th meeting of
the CITES AC’s Working Group in Johannesburg 2nd
April 2004, that “most members agreed that spiny
dogfish (and porbeagle shark) appeared to meet the criteria
for listing in CITES Appendix II”, the EEA recognizes
the scientifically sound evidence included in these
proposals documenting the status of populations, the trend
to depletion and lack of management – based on the
best available fisheries stock assessments
With the constructive support of these proposals, the EU
will express the sincerity of its proclaimed intentions to
implement a modern, responsible and sustainable fisheries
policy, as documented in numerous European and
international fisheries agreements, eg. the EU CFP, the FAO
Code of Conduct for Responsible Fisheries and the FAO
IPOA-Sharks (International Plan of Action for the
Conservation and Management of Sharks).
Fisheries and trade within the EU would not be
negatively affected by this listing: on the contrary, it
would enable fisheries managers to implement measure that
would ensure the long-term sustainability of fisheries for
these species and reflect responsible consumption. The
consequent dialogue between CITES and EU Fisheries
Management Authorities for the implementation of an
Appendix II listing provides an opportunity for cooperation
and compromise from varying missions to solutions –
an important precedent in the light of the latest progress
in the Memorandum of Understanding between the FAO and
CITES to work out the dialogue process for listings of
commercially exploited aquatic species.
The major threat to these species is the dynamic of
international trade and the difficulty to establish
ecologically sustainable management through lack of
sufficient catch and trade data. The CITES documentation
instrumentarium applied under an Appendix II listing offers
established professional structures to collate and provide
data to counter this dynamic into further stock depletion.
Only with the improved data baseline then achieved will
there be an effective foundation for the introduction of
meaningful, management measures which in turn will enable
the region to carry out its obligations under the FAO
IPOASharks.
All recent scientific studies analyzing the status of
living resources in the world’s oceans have revealed
alarming decreases in fish stocks, especially among
predatory key species such as sharks. Fisheries worldwide
need to move significantly from their traditional modus
operandi to the introduction of effective measures for
genuine, ecologically sustainable use of the ocean’s
resources, including the reduction of wasteful forms of
fisheries such as bycatch and discards. Support for these
proposals should be seen as a responsible step towards a
new way of approaching marine fisheries.
To quote Fisheries Commissioner Franz Fischler on the
difficult decisions that have to be made in order to
achieve the aim of responsible and sustainable
fisheries:
“There is no Gain without Pain”
The EEA is committed to advising governments and
fisheries management authorities to establish responsible
fisheries management and therefore sees the proposed CITES
listings of spiny dogfish and porbeagle shark as an
important opportunity to achieve this goal.
On behalf of the Board Members of the European
Elasmobranch Association:
Attention European
Conservationists: Please Help Rescue Shark Proposal from
Jaws of Defeat!
Your help is urgently needed to save a sound
German proposal that would provide imperiled spiny dogfish
sharks with essential international
protection.
Background
Spiny dogfish shark populations have been seriously
depleted in many parts of the world due to persistent
European demand for their meat. Restrictions on
international trade in dogfish under the Convention on
International Trade in Endangered Species (CITES) could
keep this trade in check and safeguard populations from
depletion. Germany has proposed such CITES protection
(known as an Appendix II listing), but 2/3rds of the
European Union must agree if the proposal is to advance to
the meeting of the CITES Parties in October. The dogfish
proposal faces an uphill battle because of lack of concern
for this charismatically challenged species and
sensitivities about fisheries management issues. Your voice
is critical to tipping the balance and giving spiny dogfish
the international attention they need.
How You Can Help
Please contact your (EU) country’s Minister of
Fisheries and/Environment and express your strong support
for Germany’s proposal to list spiny dogfish sharks
on Appendix II of the Convention on International Trade in
Endangered Species (CITES) and your hope that they will
forward it to the CITES meeting on behalf of the European
Union. The final decision will be made on May 3 based on a
mail vote so please weigh in as soon as you can (before
April 28 if possible).
You should make the following points in your letter:
spiny dogfish grow slowly
and have few young, and are therefore especially
vulnerable to overfishing;
European demand for
dogfish meat is responsible for intense fisheries that
have led to serious dogfish depletion in many parts of
the world; and
spiny dogfish meet the CITES criteria for
listing.
The proposal faces an uphill battle because it raises
concerns about fisheries management. Therefore it may be
helpful to point out that a CITES listing:
>will not affect EU dogfish fishermen;
would restrict international trade and prevent
further depletion from export fisheries (the EU is a
major importer, not exporter of dogfish); and
can complement, but not replace, fisheries management
programs.
Close by expressing your hope that your country:
act as a responsible consumer of these imperiled
ocean fish; and
actively promote Germany’s dogfish proposal and
its advancement to CITES on behalf of the European
Union.
Sample Letter:
April 23, 2004
Dear Minister:
As a citizen of [enter your country], I am writing to
express my strong support for Germany’s proposal to
list spiny dogfish sharks on Appendix II of the Convention
on International Trade in Endangered Species (CITES). I
hope that Belgium will see the merits and the urgency of
this proposal and vote to forward it to the October CITES
meeting on behalf of the European Union.
Because spiny dogfish are slow-growing and have few
young, they are especially vulnerable to overfishing.
European demand for dogfish meat is responsible for intense
fisheries that have depleted dogfish in many parts of the
world. Most of the members of CITES own Shark Working Group
agree that spiny dogfish meet the CITES criteria for
listing. I would very much like to see [enter your country]
follow Germany’s lead and act as a responsible
consumer of these imperiled ocean fish.
I understand that fisheries management can be
controversial. It is important to note that a CITES listing
will not affect EU dogfish fishermen. Europe serves as the
major importer of spiny dogfish meat; a CITES listing would
restrict international trade from other countries and
prevent further depletion from export fisheries. CITES can
complement, but not replace, existing fisheries management
programs.
I urge the [enter your country] government to actively
promote the adoption of Germany’s spiny dogfish
proposal and its advancement to CITES on behalf of the
EU.
Thank you for considering my views.
Sincerely,
There are no translations available.
Dezember 2003
Es wird Zeit für
offshore-Schutzgebiete. Foto: O. Gross
Stellungsnahme zu den
FFH-Natur2000 Schutzgebieten in der Nord- und
Ostsee
An das
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
Referat N I 2
Herrn Dr. Fritz Dieterich
Postfach 12 06 29
53048 Bonn
Hamburg, den 19.12.03
Vorschläge des Bundesumweltministeriums
für Schutzgebiete in der Ausschließlichen
Wirtschaftszone (AWZ) gemäß Natura 2000 in Nord-
und Ostsee
Sehr geehrter Herr Dr. Dieterich,
die Anhörung in Bremen zu FFH/Natura 2000
Schutzgebieten ließ nicht vermuten, dass die
Vorschläge (nach FFH-RL, 92/43/EWG und V-RL,
79/409/EWG) in der AWZ (12 - 200 Seemeilen vor der
Küste) von Nord- und Ostsee auf erhebliche
Einwände besonders seitens der Wirtschaft stoßen
würden.
Deshalb sehen sich DNR (Deutscher Naturschutzring), GSM
(Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere) und
DEEPWAVE (Die Initiative zum Schutz der Hoch- und
Tiefsee) sowie IFAW (Internationaler
Tierschutz-Fonds) veranlasst, ergänzend zu den
Ausführungen in Bremen noch auf folgende Punkte
hinzuweisen:
Die genannten Verbände begrüßen die
Vorschlagsliste des BMU ausdrücklich und
beglückwünschen BMU und BfN zu dieser Initiative.
Sie erwarten jetzt eine zügige Durchsetzung dieser
Vorschläge innerhalb der Bundesregierung und
gegenüber Brüssel.
Im Interesse eines effektiveren Schutzes der
betreffenden Lebensräume und Arten halten wir
allerdings die Ausweisung größerer Schutzgebiete
für sinnvoll. Deshalb erwarten wir, dass die
zuständigen Bundesländer in ihrer Verantwortung
für entsprechende Erweiterung sorgen – und von
der Bundesregierung dazu aufgefordert werden. Dies gilt
auch für Nachbarstaaten.
Mit Nachdruck weisen wir – entgegen kritischer
Stimmen von Vertretern aus Fischerei und Wirtschaft –
darauf hin, dass die Pommersche Bucht und Oderbank für
den Erhalt des vom Aussterben bedrohten Schweinswals der
(zentralen-östlichen) Ostsee überlebensnotwendig
ist.
Insbesondere die MINOS-Untersuchungen, auf die sich im
Wissenschafts-ausschuss der IWC (International Whaling
Commission) die deutsche Delegation berufen hat, und die
Untersuchungen des IFAW mit dem Forschungssegler "Song of
the Whale", sowie der "Jastarnia Plan" (ASCOBANS Recovery
Plan for the Baltic Harbour Porpoise), an dem Deutschland
maßgeblich mitgearbeitet hat, unterstreichen die
Schutzbedürftigkeit der beiden Gebiete und sollten
für Deutschland Anlass sein, sich um deren Schutz
intensiv zu bemühen.
Auch die von polnischen Wissenschaftlern in der Sitzung
des Advisory Committee von ASCOBANS 2003 (in Bonn)
genannten Beifangdaten bestätigen, dass
Maßnahmen zum Schutz der Ostseepopulation
(geschätzt weniger als 500 Tiere) unbedingt nötig
sind. Ein tot aufgefundener Schweinswal mit Netzspuren vor
wenigen Wochen in Lettland macht deutlich, dass man nicht
davon ausgehen muss, dass der Schweinswal in der
östlichen Ostsee nicht mehr existiert (es handelt sich
um den ersten Beifang-Fund seit 30 Jahren).
Einwände seitens der Fischerei oder von
Wassersportverbänden sind uns unverständlich, da
sie nicht in nennenswerter Weise durch solche
Schutzausweisungen betroffen sind.
Für Einschränkungen im Rahmen der Fischerei
(wegen der schlechten Situation der Fischbestände) ist
die EU mit ihrer CFP (Common Fisheries Policy)
zuständig. Wir hoffen auf durchgreifende
Maßnahmen, die nicht zuletzt die Fische bitter
nötig haben. Die Entscheidungen des Fischereirates vom
19.12.2003 sind ein erster Schritt in die richtige Richtung
und lassen hoffen, dass sich die EU ihrer Verantwortung
für die Fischbestände in Nord- und Ostsee bewusst
wird.
Wir fordern, dass auch die weiteren
Schutzgebietsvorschläge nicht auf dem Altar
wirtschaftlicher Interessen geopfert werden und der Vorrang
des Naturschutzes durchgesetzt wird.
Die Kadetrinne wird nicht ohne Grund als Lebensader der
Ostsee und Korridor für Schweinswale bezeichnet. Die
Bedeutung für den Schweinswal unterstreichen einmal
mehr die o.g. MINOS-Untersuchungen. Die GSM führt seit
zwei Jahren Sichtungen mit Hilfe von Seglern durch und kann
bereits jetzt Konzentrationen von Schweinswalvorkommen in
vorgeschlagenen Gebieten benennen. Ein erstes Dokument
wurde von Deutschland anlässlich des AC ASCOBANS 2003
eingereicht. Es betraf die Auswertung von 100 Sichtungen in
den Sommermonaten 2002 (s. Anlage). Die 600 (!) Meldebogen
für die Saison 2003 (die auch "aufwandkorrigiert" vom
FTZ ausgewertet werden) deuten weiterhin schon jetzt auf
die Notwendigkeit der Schutzvorschläge hin. Eine
endgültige Auswertung war in der Kürze der Zeit
noch nicht möglich.
Es versteht sich von selbst, dass insbesondere in
Gebieten wie um Fehmarn (inkl. Fehmarn Belt) besonders
viele Sichtungen vorkommen. Dies liegt zum einen daran,
dass hier wohl noch vergleichsweise viele Schweinswale
leben und zum anderen, dass die Gewässer vor der
deutschen Küste und in der "dänischen
Südsee" von Seglern besonders gern aufgesucht werden.
Die Auswertungen werden sicher bei der Erfassung der
Verbreitung der Schweinswale eine weitere Hilfe sein. Die
Sichtungsaktion hat schon jetzt Forderungen des
Jastarnia-Plans nach verstärkter
Öffentlichkeitsarbeit erfüllt. Die
Sichtungsaktion wurde im übrigen von vielen Medien
aufgegriffen. Natürlich hoffen wir (wie auch in Bezug
auf die Flensburger Förde) auch hier auf eine gute
Koordinierung mit Schleswig-Holstein und Dänemark
.
Das von Seiten der Wirtschaft vorgetragene
Standardargument, es fehle an Forschungsergebnissen, die
die Auswahl von Schutzgebieten begründen, weisen wir
zurück. Zum einen sind Schweinswale überaus agile
Tiere, die sich nicht an strenge Grenzen halten, zum
anderen kann man sie nicht wie Kühe auf der Weide
zählen. Die Wissenschaft braucht mehr Zeit, und es ist
bedauerlich, dass sich SCANS II nicht um die fraglichen
Gebiete kümmern wird (wegen fehlender Finanzen). Im
übrigen kann auch von Seiten der Wirtschaft nicht
ernsthaft in Frage gestellt werden, dass der
Ostsee-Schweinswal vom Aussterben bedroht ist und der
Streit um exakte Bestandszahlen der Sache wenig dient.
Nicht zuletzt die erwähnten Sichtungen der GSM
bestätigen zumindest Konzentrierungen der Tiere in den
vorgeschlagenen Gebieten und unterstreichen damit deren
Schutzbedürftigkeit im Rahmen von Natura 2000.
Ganz ähnlich wie in der Ostsee verhält es sich
aus unserer Sicht in der Nordsee. Wir unterstützen die
vorgeschlagenen Schutzgebiete Dogger Bank, Sylter
Außenriff und Borkum-Riffgrund sowie die
Vogelschutzgebiete (Ost- und Nordsee). Als einer der ersten
Verbände hat sich die GSM bereits vor Jahren für
das Schutzgebiet für Schweinswale vor Sylt und Amrum
eingesetzt, und wir begrüßen es sehr, dass die
nationalen Anfänge nun zu einem ökologisch
wertvollen Gebiet anwachsen sollen.
Auch hier erwarten wir, dass die Bundesländer und
Nachbarstaaten das ihre tun, um die Gebiete sinnvoll zu
erweitern. Für die Bundesrepublik sehen wir auch hier
eine weitere Verpflichtung zum Schweinswalschutz durch
Zusagen im Rahmen von ASCOBANS (zu erarbeitender
Rettungsplan für den Schweinswal in der Nordsee) und
der Nordseeschutz Konferenz.
Die in Anhang I der FFH-Richtlinie aufgeführten
Lebensraumtypen "Sandbänke" und "Riffe" in der Nord-
und Ostsee sind durch die Datenerhebung der BfN ausreichend
gut dokumentiert worden. Ein Schutz dieser Lebensraumtypen
ist das wichtigste Mittel zur Sicherung der
Biodiversität und dringend erforderlich zur
Rekrutierung übernutzter Fischbestände. Die
Artenvielfalt kann jedoch nur gewährleistet werden,
wenn ein ausreichend enges Netzwerk von Schutzgebieten
ausgewiesen wird. Denn anders als bei Landtieren werden
durch die freischwimmenden Larven bei marinen Organismen
zwischen den Generationen immer wieder neue
Lebensräume besiedelt.
In der Nordsee ist dies durch die anvisierten
FFH-Gebiete vermutlich gewährleistet. Dort dient
insbesondere die Doggerbank als wichtiges
Rekrutierungsgebiet für die marine Artenvielfalt in
der Deutschen Bucht. Gerade aufgrund dieser einmaligen
ökologischen Bedeutung sind eventuellen Einwänden
gegen die Ausweisung dieses Gebietes klare Absagen zu
erteilen. In der Ostsee sind die Schutzgebiete "Kadetrinne"
und "Adlergrund" jedoch etwas zu stark voneinander
isoliert.
Insbesondere die Riffe am Kriegers Flak stellen aufgrund
der besonderen ozeanographischen Verhältnisse in dem
Brackwasserbereich der Ostesse als Lebensraum einen
wichtigen "stepping stone" bei der Verbreitung von
Organismen dar. Auch ein Schutz dieser nördlichen
Riffe wäre daher sehr empfehlenswert.
In Anbetracht der Tatsache, dass Nord- und Ostsee
fischereilich, aber auch industriell - wie im Rahmen der
Gewinnung von Energie und Bodenschätzen - längst
zu stark ausgebeutet werden, fordern wir die
Bundesregierung auf, sich für die vorgeschlagenen
Schutzgebiete nicht nur intensiv einzusetzen, sondern sich
auch mit den Bundesländern und Nachbarstaaten, wie
Polen und Dänemark (Ostsee), bzw. den Niederlanden,
Dänemark und Vereinigtes Königreich (Nordsee) in
Verbindung zu setzen, um die Ausweisung ökologisch
sinnvoller und entsprechend großer Schutzgebiete zu
koordinieren und voranzutreiben. Dies sollte unserer
Meinung nach bereits im Vorwege passieren und nicht erst
später der EU überlassen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Deimer, Dipl.-Biol.
Prof. Dr. Manfred Niekisch
Dr. Onno Groß
Dr. Andreas Pfander
Für DEEPWAVE, DNR, GSM, IFAW
cc. BMVEL - Frau Ministerin Renate Künast
cc: BfN – Herrn Dr. Rainer Blanke
Besuchen Sie DEEPWAVE bei
der 9. Hamburger Hafennacht in Altona!
Am 18. Dezember 2003 findet ab 18 Uhr in den Zeise-Kinos
(Friedensallee 7-9, 22765 Hamburg-Altona) die 9. Hafennacht
statt. Mit dabei: Ozean.tv, mare, NDR und DEEPWAVE.
Besuchen Sie uns - wir freuen uns auf Sie. mehr...
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November 2003
Der Disney-Film "Findet Nemo" sorgt für
eine rege Nachfrage nach tropischen Fischen.
Rettet Nemo: Hände
weg von Korallenfischen!
Zum Start des neuen Disney Films "Findet Nemo"
appellieren DEEPWAVE e.V. - Die Initiative zum Schutz der
Hoch- und Tiefsee und Rettet den Regenwald e. V. an die
Bundesregierung, für einen konsequenten Schutz
gefährdeter Tier- und Pflanzenarten einzutreten.
"Die kürzlich um 2000 (!) auf jetzt 12 259
Einträge erweiterte Rote Liste der weltweit bedrohten
Arten der Weltnaturschutzorganisation IUCN
zeigt einmal mehr sehr deutlich, wie wenig derzeit noch
für den Artenschutz getan wird. Skandalös ist es
da besonders, dass in Deutschland noch immer Kontrollen
für den Handel mit tropischen Zierfischen
fehlen“, sagt dazu Dr. Onno Groß, Meeresbiologe
bei DEEPWAVE e.V.
Die alarmierende Meldung des Inselstaats Vanuatu im
Südpazifik über einen sprunghaften Anstieg des
Exports von Tropenfischen für den Zierfischhandel nach
dem US-Filmstart, passt genau ins dieses Bild. "Findet
Nemo" aus den Pixar Animation Studios handelt von einem
Clownfisch, der seinen verschwundenen Sohn sucht.
Unzählige Kinder haben nach dem Filmbesuch ihre
Verwandten nun anscheinend um ein eigenes Fischaquarium
gebeten, was weltweit zu einem sprunghaftem Anstieg des
Korallenfischhandels geführt hat und führen
wird.
Auch hierzulande warnen Umweltschützer nach dem
bundesweiten Filmstart vor solchem Verlangen. Zu Recht,
denn nach wie vor ist Deutschland weltweit führend im
Import wild lebender Tiere, auch von exotischen Fischen.
"So lange es von deutscher Seite keine Bemühungen
gibt, diesen Handel zu kontrollieren," so Dr. Onno
Groß, "ist der Ausverkauf der tropischen
Lebensräume nicht zu stoppen." Bisher existiert nur
für Seepferdchen (Hippocampus spp.) durch das
Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) seit
November 2002 ein ausreichender Schutz. Andere tropische
Zierfische unterliegen dagegen nach wie vor keinem
Importverbot!
"Weniger als zehn Prozent der Zierfische", so Dr. Onno
Groß, "und nur ein Prozent der Korallen für die
Aquariumindustrie stammen bisher aus Nachzuchten. Jeder
Import von Tropenfischen ist damit direkt für die
Zerstörung der tropischen Artenvielfalt
verantwortlich.“
Helfen Sie bitte durch eine Veröffentlichung unsere
Ziele zur Erhaltung der Ozeane und deren Lebensräume
zu sichern
Für weitere Informationen:
DEEPWAVE e.V.
Dr. Onno Groß,
Tel. 040/ 46 85 62 62 oder
01 79 / 598 69 69
Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
E-Mail:
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
http://www.regenwald.org/
DEEPWAVE e.V. bei der 7.
Hamburger Hafennacht
Die Initiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee
informiert
August 2003 -- Zum Ende der Sommerpause gibt es wieder
eine Hafennacht. NDR Fernsehen präsentiert am 29.
August 03, umsonst und drinnen, in den Zeise-Hallen
(Friedensallee 7-9) ab 18.00 Uhr die 7. Hafennacht von
www.ozean.tv und den Zeisekinos!
DEEPWAVE e.V. ist mit einem Info-Stand vertreten.
Besuchen Sie uns. mehr...
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März 2003
DEEPWAVE bei Meerestagung
"Warnsignale im Meer"
März 2003 -- Im Geomatikum der Universität
Hamburg findet vom 31.3 bis zum 2.4.2003 das Symposium
WARNSIGNALE AUS DEM MEER statt. Zur
Eröffnungsrede ist Prof. Dr. Klaus Töpfer (UNEP)
eingeladen. Themen werden unter anderem sein "Das Meer und
Klimaänderungen", "Übernutzung des Meeres"
(Schiffstransport, Fischerei, Nutzungskonflikte),
"Meeresverschmutzung und Meeresschutz".
Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Filme begleiten das
wissenschaftliche Programm.
Die Initiative DEEPWAVE wird ebenfalls vor Ort sein und
mit Informationsmaterial auf die Gründung dieser
Initiative zum Schutz der Hoch-und Tiefsee aufmerksam
machen.
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März 2003
Gründung von DEEPWAVE
– die Initiative zum Schutz der Hoch- und
Tiefsee
Kurze Zusammenfassung:
DER SCHUTZ DER HOCH- UND TIEFSEE BRAUCHT MEHR
FÖRDERER
Die Erde ist ein Planet des Wassers: Die Hälfte des
Lebensraums auf unserem blauen Planeten bilden die Hoch-
und Tiefsee. Dieses größte Ökosystem bildet
den Lebensraum für Millionen Tier- und Pflanzenarten,
ist wesentlicher Motor im globalen Klimageschehen und ein
Quelle für Nahrung und Rohstoffe für die
Menschheit. Doch die miteinander vernetzten Ozeane sind
vielfältig bedroht. Umweltverschmutzung und
Missmanagement der Ressourcen zerstören
tagtäglich diesen einzigartigen Lebensraum. Nur mit
vereinten Anstrengungen auf nationaler und internationaler
Ebene lässt sich der Ausverkauf stoppen. Dafür
setzt sich DEEPWAVE, die Initiative zum Schutz der Hoch-
und Tiefsee, ein.
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