Copyright ©
2003-2010
DEEPWAVE
Initiative zum
Schutz der Tiefsee
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B Ü C H E R und so______________________________________________________ |
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Bücher und Artikel zur Tiefsee
Englische Bücher
Antiquarisches
Weitere Bücher |
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| Die Geheimnisse die Faszination und die Probleme der Ozeane werden in einer Reihe von Publikationen dargestellt. Auf dieser Seite stellen wir eine Auswahl an neuen und älteren, an deutschen und englischen Büchern und Artikeln zu meereskundlichen Themen vor. Wir freuen uns auf weitere Anregungen. |
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| Bücher und Artikel zur Tiefsee: |
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Fisch kaputt – Vom Leerfischen der Meere und den Konsequenzen für die ganze Welt
Charles Clover, Riemann Verlag 2005
Fisch ist auf der Speisekarte in Mode gekommen. Der weltweite Appetit auf die Früchte des Meeres nimmt von Tag zu Tag zu. Die Folge davon: Seit Beginn der industriellen Fischerei Anfang der 50er Jahre sind die Fischbestände in den Ozeanen um sage und schreibe neunzig Prozent zurückgegangen - bei allen relevanten Speisefischen von den Tropen bis zu den Polen. Der Journalist Charles Clover hat jahrelang weltweit recherchiert und schildert nicht nur die Fakten, sondern analysiert auch die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge.
Wer auch morgen noch Fisch essen will, muss heute dazu beitragen, die Zukunft der Bestände zu sichern. Diese Botschaft richtet sich nicht nur an Fischer, Manager und Politiker. Die Konsumenten, die nicht nach der Herkunft der Fische fragen, sind für die Überfischung ebenso mitverantwortlich wie der Skipper, der Quoten ignoriert und geschützte Bestände dezimiert.
Die meisten Fischbestände befinden sich in einem kritischen bis katastrophalen Zustand, und die modernen Fangmethoden fügen den Ökosystemen der Weltmeere oft schwere Schäden zu. Die Fischfangflotten der reichen Industrienationen sichern sich über Fischereiabkommen den Zugriff auf die Gewässer der Drittweltländer. Den heimischen Fischern vieler Entwicklungsländer nehmen wir damit die Lebensgrundlage.
Wissenschaftler und Umweltverbände fordern Schutzzonen zur Bestandserholung, Verringerung der Flottenkapazität und Herabsetzung von Fangquoten. Doch die mahnenden Stimmen verhallen meist ungehört. Und Otto Normalverbraucher konsumiert gedankenlos, favorisiert neuerdings Sushi, wählt Fisch auf den exklusiven Speisekarten der Gourmetlokale oder die pappigen Fischbrötchen von McDonald's.
Clover schildert die Probleme und zeigt Ansätze zu ihrer Lösung. Er besucht die wichtigsten Fischmärkte der Welt, spricht mit Fischern und Industriemanagern, erklärt die neuesten Methoden und Technologien des Fischfangs und der Fischverarbeitung, gewährt einen Blick in die Töpfe und Pfannen der Starköche, informiert über die wenigen, aber im konkreten Fall durchaus erfolgreichen Ansätze zur Rettung gefährdeter Bestände sowie über die Möglichkeiten und Grenzen der Aquakultur. Ein Ratgeber am Ende des Buches hilft bei der Auswahl der bislang nicht gefährdeten Fischarten.
(PR-Text)
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Underwater Universe
Claudia u. Manfred Hochleithner, Edition Reuss, 2004
Dieses Buch ist eine Weltsensation! Es zeigt uns unbekannte Tiere und Lebensformen des Meeres und seiner Korallenriffe in atemberaubend schönen Unterwasserfotografien. Die Formenvielfalt und Farbenpracht der Lebewesen ist unglaublich und überwältigend. Ein Buch für alle, die das Staunen noch nicht verlernt haben und sich für Natur, Tiere, Meer oder Farben, Formen und Design interessieren und sich gerne inspirieren lassen.
Dieser Band lädt Sie ein, die schönen und bizarren Bewohner der Korallenriffe durch die Kameraobjektive der Unterwasserfotografen Dr. Manfred Hochleithner und Dr. Claudia Hochleithner zu betrachten. Aus Zehntausenden von Unterwasseraufnahmen der beiden Fotografen wurden mehr als hundert für den vorliegenden Band ausgewählt. Sie sollen den Betrachter, der sich noch nie in dieses Unterwasserreich gewagt hat, ebenso erfreuen, unterhalten und informieren wie den Sporttaucher, der es schon erkundet hat.
In den tiefsten Ozeanen und unergründlichsten Dschungeln leben zahlreiche ungewöhnliche Organismen, und das Gleiche gilt für unsere Korallenriffe - mit dem bemerkenswerten Unterschied, dass unsere Riff-Organismen leuchtend bunt sind. Wenn Sie die Bilder betrachten, werden Sie bemerken, dass viele Organismen Farbe und Struktur als Mittel einsetzen, um auf ihren Wirtsorganismen unentdeckt zu bleiben. Je komplexer eine Lebensgemeinschaft wird, desto komplexer werden auch die symbiotischen Beziehungen zwischen den Organismen. Es ist leicht nachvollziehbar, dass in geografisch isolierten Gebieten, wie etwa den Sea Mounts von Galapagos und Hawaii, Endemiten entstehen, doch auch in den Riffen im Korallendreieck gibt es zahlreiche endemische Spezies. Viele dieser selten gesehenen Lebewesen haben ungewöhnliche Erscheinungsformen entwickelt, die den kundigen Betrachter genauso täuschen können wie den unkundigen. Sie werden in diesem Band so manches Bild sehen, das jeder Beschreibung spottet!"
(PR-Text)
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Defying Oceans End :
An Agenda for Action
Linda K. Glover / Sylvia Earle /
Graeme Kelleher, Island Press,
2004
If humankind were given a
mandate to do everything in our
power to undermine the earth's
functioning, we could hardly do a
better job than we have in the
past thirty years on the world's
oceans, both by what we are
putting into it-millions of tons
of trash and toxic materials-and
by what we are taking out of
it-millions of tons of wildlife.
Yet only recently have we begun
to understand the scale of those
impacts.
Defying Ocean's End is the
result of an unprecedented effort
among the world's largest
environmental organizations,
scientists, the business
community, media, and
international governments to
address these marine issues. In
June 2003, in the culmination of
a year-long effort, they met
specifically to develop a
comprehensive and achievable
agenda to reverse the decline in
health of the world's oceans.
As conservation organizations
begin to expand their focus from
land issues to include a major
focus on preservation of the sea,
it is increasingly apparent that
we have to approach marine
conservation differently and at
much larger scale than we have to
date. What's also clear is the
magnitude and immediacy of the
growing ocean concerns are such
that no one organization can
handle the job alone.
Defying Ocean's End is a bold
step in bringing the resources
needed to bear on this vast
problem before it is too late. It
offers a broad strategy, a
practical plan with priorities
and costs, aimed at mobilizing
the forces needed to bring about
a "sea change" of favorable
attitudes, actions, and outcomes
for the oceans-and for all of us.
(PR)
The Editors
LINDA K. GLOVER is a marine
scientist and Senior Marine
Policy Advisor for Conservation
International. She had 38 years
of Federal service in a wide
range of ocean research and
policy areas.
SYLVIA A. EARLE is a marine
biologist and has been an
explorer-in-residence at the
National Geographic Society since
1998. She has previously authored
Sea Change (Putnam, 1995) and
Atlas of the Ocean (National
Geographic, 2001).
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Wale beobachten
-
Ein Leitfaden zum sanften Whale
Watching in Europa und
Übersee
Fabian Ritter, Conrad Stein
Verlag, 2004
Wal- und Delfinbeobachtung ist
zu einem weltweiten
Milliardengeschäft geworden.
Millionen Menschen gehen
inzwischen jedes Jahr auf
"Waljagd" mit der Kamera. Dieser
boomende Tourismuszweig, obwohl
als wirtschaftliche Alternative
zum Walfang gepriesen, droht
zunehmend selber zum Problem
für die Meeressäuger zu
werden. Nun ist ein Leifaden
erschienen, der dem
gewissenhaften Naturfreund die
Mittel in die Hand legt, zwischen
sanftem und unsanftem Whale
Watching unterscheiden zu
können.
In "Wale beobachten" (der
Neufassung des gleichnamigen
Klassikers, der seit langem
vergriffen war), werden die
rasante Entwicklung des neuen
Tourismuszweigs "Whale Watching"
geschildert und die verschiedenen
Typen der Walbeobachtung (vom
Boot, von Land, aus der Luft)
analysiert. Der Verhaltensbiologe
Fabian Ritter, seit vielen Jahren
in der Whale Watching-Forschung
tätig, beleuchtet eingehend,
auf welche Art und Weise
Walbeobachtungstouren die Tiere
stören oder gar
gefährden können
– und was man als Tourist
oder Bootsführer tun kann,
um solch eine Störung zu
verhindern. Praktische Tipps
helfen, eine Reise zu den Walen
gründlich zu planen und
vorzubereiten. Außerdem
enthält das Buch eine
detaillierte Beschreibung der 31
häufigsten Wal- und
Delfinarten, die sowohl auf die
Biologie der Wale und Delfine
eingeht, als auch die
artentypischen Merkmale benennt.
Daher ist "Wale beobachten" auch
als Identifizierungshilfe sehr
nützlich. Wertvoll ist
darüber hinaus die
Darstellung der besten
Plätze zur Walbeobachtung in
Europa und weltweit, inklusive
genauer Angaben zu den
anzutreffenden Arten und der
Walbeobachtungssaison. Die
praktische Anwendbarkeit "vor
Ort" und das handliche Format
machen dieses Buch zum Muss
für jeden Whale Watcher.
Aus dem Inhalt:
Was ist Whale Watching? /
Geschichte der Walbeobachtung /
Fallbeispiele / Whale Watching -
auf die sanfte Tour / Worauf muss
man als Whale Watcher achten? /
Praktische Tipps zur
Vorbereitung, Ausrüstung und
eigenen Aufzeichnungen / Die 31
häufigsten Walarten (Mit
Zeichnungen vom Blauwal bis zu
Flussdelfinen) / Die besten
Plätze zur Walbeobachtung
weltweit (vom Boot oder von Land
aus) gegliedert nach Kontinenten
und Ländern / Literatur- und
Internet-Empfehlungen /
Glossar.
Über den Autor:
Fabian Ritter ist Diplombiologe
und studiert seit über 10
Jahren das Verhalten von Walen
und Delfinen im Kontext des
Walbeobachtungstourismus. Er ist
wissenschaftlicher Leiter das
preisgekrönten Forschungs-
und Bildungsprojektes M.E.E.R. La
Gomera. Er ist Autor zahlreicher
wissenschaftlicher
Veröffentlichungen und
zweier Bücher und setzt sich
mit dem Verein M.E.E.R.
international für den Schutz
der Wale und Delfine ein.
(Verlag)
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Tropische
Meerestiere -
Bestimmungsbuch für Taucher
und Schnorchler: Rotes Meer,
Seychellen, Komoren, Mauritius,
Malediven, Thailand,
Philippinen
Dieter Eichler, BLV
Verlagsgesellschaft, 2004
Die Korallenriffe tropischer
Meere sind der am dichtesten
besiedelte Lebensraum unserer
Erde. Die verwirrende Vielfalt
unterschiedlichster Tiere und
Lebewesen scheint
unüberschaubar. Welche Tiere
sind das? Wie leben sie? Warum
kommen sie gerade hier vor? Die
Antworten auf diese und viele
andere Fragen stehen in der
Neuausgabe des Standardwerks
Tropische Meerestiere -
Bestimmungsbuch für Taucher
und Schnorchler.
Dieter Eichler, weltweit auf
seinen Tauchgängen mit
Kamera unterwegs, zeigt hier die
häufigsten Meerestiere des
Indischen Ozeans und der
angrenzenden Gebiete: Rotes Meer,
Seychellen, Komoren, Mauritius,
Malediven, Thailand und
Philippinen. Er beschreibt
wichtigsten Vertreter aus der
Gruppe der Wirbellosen (z.B.
Schwämme, Quallen, Korallen
und andere Blumentiere,
Schnecken, Muscheln, Würmer,
Krebstiere, Seeigel, Seesterne)
und der Fische, die den
Schwerpunkt des Buchs bilden. Die
Texte nennen Erkennungsmerkmale,
Vorkommen, Lebensweise, Nahrung
und Fortpflanzung. Von jeder
Familie werden - je nach
Bedeutung - 1 bis 14 Vertreter
mit detailgetreuen Fotos
vorgestellt. In einem weiteren
Kapitel macht der Autor mit den
Schwierigkeiten der
Unterwasserfotografie vertraut
und erklärt, wie man zu
erstklassigen Bilder gelangt.
Tropische Meerestiere von Dieter
Echler ist ein leicht
verständliches, umfassendes
und fundiertes Bestimrnungsbuch,
verfasst von einem profunden
Kenner der Unterwasserwelt, der
auf 30 Jahre intensive
Tauchpraxis zurückblicken
kann.
(Verlag)
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Warnsignal
Klima - Genug Wasser
für alle?
Jose Lozan und Coautoren
Das Problem der
Wasserversorgung wird sich in der
nächsten Zukunft weltweit
stark verschärfen. Durch die
Erwärmung der Erde ist
bereits heute eine
regionaleVeränderung des
Wasserkreislaufs zu beobachten.
Extreme Wettersituationen –
Hochwasser und
Überschwemmungen sowie
trockene Perioden – werden
häufiger. Die
Wasserversorgung entwickelt sich
in vielen Regionen der Welt nicht
nur für die Landwirtschaft
sondern auch direkt für die
Bevölkerung zu einem
gravierenden Problem. Mit der
Klimaänderung werden sich
die Wasserreserven
(Gebirgsgletscher, Flüsse
und Seen sowie Grundwasser)
gravierend verändern. Die
Gebirgsgletscher, die für
die Wasserversorgung eine
wichtige Rolle spielen, nehmen in
ihrer Größe ab. Viele
kleine Gletscher sind bereits
verschwunden, so dass die davon
abhängigen Flüsse nur
während der Regenzeit Wasser
transportieren. Der Schnee bleibt
eine kürzere Zeit
liegen.
Während viele
südliche Regionen wie im
mediterranen Raum und in
Nordafrika immer trockener
werden, nehmen die
Niederschläge in Deutschland
zu. Diese Zunahme der
Niederschläge ist besonders
stark in den Wintermonaten; sie
betrug zwischen 1971 und 2000
rund 35%. Auch durch die Zunahme
der Wetterextreme
Überschwemmungen (Elbe,
Oder, Rhein, Donau) und
Hitzeperioden wie im Sommer 2003
mit vielen Tausenden Toten sind
wir hier direkt betroffen. Die
größte Herausforderung
der nächsten Jahrzehnte der
Menschheit ist aber die weltweite
Anzahl von Menschen ohne
gesicherten Zugang zu sauberem
Wasser und Sanitäranlagen
drastisch zu reduzieren. Bereits
heute hat ein Fünftel der
Weltbevölkerung keinen
Zugang zu sicherem Trinkwasser.
Aufgrund der
Klimaveränderung und Zunahme
der Weltbevölkerung droht
die Sicherung des Menschenrechtes
"Genug Wasser für alle" das
Problem Nr. 1 unserer
Gesellschaften zu werden.
Aufgrund der
Klimaänderung und der
Intensivierung des globalen
Wasserkreislaufs sowie der
Zunahme der Weltbevölkerung
wird in der Zukunft die
Wasserversorgung das Problem Nr.
1 für unsere Gesellschaft
sein. Mit Beteiligung von rund
120 Autoren aus führenden
Institutionen in Deutschland,
Österreich, Russland,
Schweiz und Schweden wird das
Problem der Wasserversorgung aus
unterschiedlichen Perspektiven
beleuchtet.
Das Buch (400 Seiten, EUR
34,-) ist an einen großen
Interessentenkreis gerichtet,
nämlich alle, die daran
interessiert sind, das Wasser
für kommende Generationen zu
sichern, besonders Studierende,
Lehrer und Wissenschaftler sowie
Umweltorganisationen.
Bestellung (versandkostenfrei):
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Diese E-Mail-Adresse ist gegen
Spam Bots geschützt, Sie
müssen JavaScript
aktivieren, damit Sie es sehen
können
Tel./Fax. 0 40-4 30 40 38
http://www.rrz.uni-hamburg.de/Warnsignale
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Gefährliche
Meerestiere erkennen
Biologie - Gefahren - Richtiges
Verhalten - erste Hilfe
Dieter Eichler, BLV
Verlagsgesellschaft, 2004
Hände weg von
Zackenbarsch und Feuerfisch!
Schwebt der Drückerfisch
vertikal übel- dem
Meeresboden, dann ist es aus mit
dem Frieden: Faszination
angesichts der Schönheit und
die Gänsehaut vor den in der
Tiefe lauernden Gefahren liegen
oft ganz dicht beieinander.
Respekt vor der fremden
Unterwasserwelt ist notwendig,
will man als Taucher nicht
unnötig in Gefahr geraten.
Dieter Eichier informiert in
seinem neuen Buch
„Gefährliche
Meerestiere erkennen“
umfassend und leicht
verständlich über die
Gefahren, die durch Meerestiere
für Taucher und Schnorchier
entstehen. Er gibt zunächst
einen Überblick über
die vielfältigen Waffen der
Tiere, die mechanisch mit
Zähnen, Stacheln oder
Skalpellen und chemisch durch
Nesselinjektionen, Giftstiche
oder Giftpfeile gefährlich
werden können.
Im Hauptteil des Buches stellt
der Autor die Arten vor. Um im
Notfall rasch helfen zu
können, wird zu Beginn jedes
Porträts kurz hingewiesen
auf das Verbreitungsgebiet der
Tierart, auf die Symptome, erste
Hilfe und Hinweise für den
Arzt. Anschließend
informiert er über Biologie
und das natürliche Verhalten
der Arten, damit der Taucher
Konflikten aus dem Weg gehen
kann.
Das Spektrum reicht von den
Schwämmen, Quallen und
Korallen über Schnecken,
Tintenfische, Seeigel und
Seesterne bis zu Haien, Rochen,
Muränen, Feuerfischen und
vielen anderen Arten. Am Schluss
des Buches gibt der Autor einen
Überblick über die
Erste-Hilfe-Maßnahmen, zum
richtigen Verhalten bei
Unfällen und eine
systematischen Übersicht der
Arten.
Gefährliche Meerestiere
erkennen ist eine
Pflichtlektüre für alle
Schnorchier und Taucher, die
unliebsame Erlebnisse vermeiden
wollen.
(Verlag)
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Quallen
-Gefährliche
Schönheiten
Thomas Heeger, Neuauflage 2004
Hirzel-Verlag
Die meisten Urlauber finden
sie eklig, die glibberigen
Meeresuntiere. Quallen vermiesen
mit ihren brennenden Tentakeln
entweder die Lust am
Badevergnügen oder als
schleimige Überreste das
erholsame Sonnenbad am
traumhaften Sandstrand. Dabei
sind Quallen faszinierende
Geschöpfe, die es seit 600
Millionen Jahren schaffen, sich
erfolgreich gegen andere Tiere
durchzusetzen. Anmutig gleiten
sie durchs Wasser, wobei sie sich
im kalten Polarwasser genauso
wohl fühlen wie in
tropischen Meeren. Sie haben eine
enorme
Regenerationsfähigkeit und
schnallen in schlechten Zeiten
den Gürtel einfach enger.
Ihre Gifte gehören zu den
stärksten im Tierreich, sie
können schon in winzigen
Mengen und innerhalb
kürzester Zeit tödlich
sein.
Thomas Heeger hat sich in
seinem Buch nicht nur
wissenschaftlich mit diesen
gefährlichen
Schönheiten befasst, sondern
auch in ästhetisch
überzeugender Form. Er
informiert über die
spannende Biologie der Quallen
und stellt gleichzeitig ihre
Anmut und bezaubernde
Schönheit dar. Die
Fotografien suchen auf diesem
Gebiet ihresgleichen. Der Kieler
Meeresbiologe Thomas Heeger hat
über viele Jahre hinweg
Großquallen in ihrem
Lebensraum beobachtet. Nach sechs
Jahren als Professor an der San
Carlos Universität in
Cebu/Philippinen leitet er heute
eine philippinische Exportfirma
und setzt sich für
Verbesserungen im Handel mit
tropischen Meeresorganismen
ein
(Verlagstext)
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Der
Schwarm
Frank Schätzing, Kiepenheuer
& Witsch, 2004
Frank Schätzing
inszeniert die weltweite
Auflehnung der Natur gegen den
Menschen. Ein globales
Katastrophenszenario zwischen
Norwegen, Kanada, Japan und
Deutschland, und ein Roman voller
psychologischer und politischer
Dramen mit einem atemberaubenden
Schluss.
Ein Fischer verschwindet vor
Peru, spurlos.
Ölbohrexperten stoßen
in der norwegischen See auf
merkwürdige Organismen, die
hunderte Quadratkilometer
Meeresboden in Besitz genommen
haben. Währenddessen geht
mit den Walen entlang der
Küste British Columbias eine
unheimliche Veränderung
vor.
Nichts von alledem scheint
miteinander in Zusammenhang zu
stehen. Doch Sigur Johanson,
norwegischer Biologe und
Schöngeist, glaubt nicht an
Zufälle. Auch der
indianische Walforscher Leon
Anawak gelangt zu einer
beunruhigenden Erkenntnis: Eine
Katastrophe bahnt sich an. Doch
wer oder was löst sie aus?
Während die Welt an den
Abgrund gerät, kommen die
Wissenschaftler zusammen mit der
britischen Journalistin Karen
Weaver einer ungeheuerlichen
Wahrheit auf die Spur.
Das globale
Katastrophenszenario, das Frank
Schätzing Schritt für
Schritt mit beklemmender Logik
entfaltet, ist von erschreckender
Wahrscheinlichkeit. Es basiert
auf so genauen
naturwissenschaftlichen und
ökologischen Recherchen,
dass dieser Roman weit mehr ist
als ein großartig
geschriebener, spannungsgeladener
Thriller. Das Buch stellt mit
großer Dringlichkeit die
Frage nach der Rolle des Menschen
in der Schöpfung. Mit "Der
Schwarm", seinem sechsten Buch,
hat sich der Kölner
Bestsellerautor Frank
Schätzing in die erste Reihe
großer internationaler
Thriller-Autoren geschrieben. Ein
seltenes Ereignis in der
deutschsprachigen
Gegenwartsliteratur.
(Pressetext)
• "Frank Schätzing
rettet den deutschen Thriller."
(Hamburger Abendblatt)
• "Faszinierende Mischung
aus Realität und
wirklichkeitsnaher Spekulation.
Selbst Autoren wie Grisham und
Turow schreiben nicht besser als
Schätzing." (Berliner
Morgenpost)
• "Hinreißende
Dialoge! Schätzing entwirft
Figuren, die den Leser in ihren
Bann ziehen." (Dresdner Neueste
Nachrichten)
• "Ein Kölner Autor
schickt sich an, den großen
Namen im Thriller-Genre
Konkurrenz zu machen."
(Kölner Stadt-Anzeiger)
• "Das Meer kämpft
zurück!"
(tageszeitung)
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Deep Blue
Philip Wilkinson, Gerstenberg,
Verlag 2003
Atemberaubend schön sind
die Ozeane - und geheimnisvoll.
Deep Blue spürt diesem
Geheimnis nach und gewährt
einen Einblick in verborgene
Welten. Von den Küsten bis
in die dunkelsten Tiefen der
Meere hat sich eine endlose
Vielzahl an Lebewesen
entwickelt.
Faszinierende Bilder zeigen,
wie eine ganze Armee Blauer
Soldatenkrabben sich aus dem Sand
gräbt, wie Killerwale auf
Beutefang gefährlich nah an
den Strand geraten, wie der
Blattfetzenfisch sich im Tang
verbirgt und Tölpel im
Sturzflug ins Meer tauchen. Bei
Nacht zeigt sich das
Gorgonenhaupt im Korallenriff und
traumhaft schön leuchten
Plankton und Quallen. In den
dunkelsten Regionen, fast am
Meeresboden, lebt ein
schaurig-schöner Fisch, der
Schwarze Angler.
Deep Blue hält die
eindrucksvollsten Filmbilder des
gleichnamigen, von der BBC
produzierten Kinofilms fest und
liefert im Text die
Sachinformationen zu diesen
Szenen. Dadurch wird das Buch zu
einer Einführung in die
moderne Meeresbiologie. Die
ideale Ergänzung zum Film,
für die ganze Familie.
(Pressetext)
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Die Welt der
Korallen
Yossi Loya und Ramy Klein 2003.
Jahr Verlag
Dieses Buch ist unterteilt in
neun Kapitel. Es fängt an
mit: Der Entstehung der
Korallenriffe, über die
verschiedenen Korallen
(Steinkorallen, achtstrahlige
Korallen), ökologische
Störungen im Riff,
Symbiosen, die Wirbellosen des
Korallenriffs, die Fische des
Korallenriffs, ein Blick in die
Vergangenheit der Riffe sowie die
menschlichen Aktivitäten am
Korallenriff. Also ein
systematisch aufbauendes Buch mit
reichen Illustrationen.
Wissenswertes schön und
allgemein verständlich
dargestellt.
(Amazon-Rezension)
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Die besten
Wrack-Tauchplätze der
Welt
Egidio Trainito 2003. Jahr
Verlag
Wracks gleichen
prächtigen Schaustücken
in einem riesigen
Unterwassermuseum. Sie laden ein
zu einem Streifzug durch die
Geschichte, erzählen von
Handelsflotten,
Kriegsschauplätzen, heftigen
Stürmen, tragischen Momenten
und glücklichen
Ereignissen.
Dieses Buch stellt einige der
schönsten Wracks aus allen
Teilen der Welt vor. Sie sind zu
einem festen Bestandteil der
Unterwasserlandschaft geworden
und von bunten Korallen,
Schwämmen und anderen
Meeresbewohnern besiedelt. Von
Scapa Flow im Norden Schottlands,
bis in die Karibik, vom Roten
Meer bis zu den entlegendsten
Winkeln im Pazifik bietet dieses
Buch einen faszinierenden
Einblick in die Geheimnisse des
Wracks.
Mit diesem Buch liegt ein
schöner, aufwendig
gestalteter Bildband mit
schönen Fotografien vor, die
etwas vom Zauber vermitteln, der
von gesunkenen Schiffen ausgeht.
Neben Texten zur Geschichte der
Schiffe finden sich auch
erstklassige Tauchplatzskizzen.
Dargestellt sind Wracks der
Karibik (z.B. die "Captain Keith
Tibbets" oder die "Rhone"), die
deutschen und britischen
Kriegsschiffwracks von Scapa
Flow, zahlreiche Wracks des
Mittelmeeres - am
interessantesten hier wohl der
Supertanker "Haven" - und das
Rote Meer mit wohlbekannten
Schiffen wie der "Carnatic" und
der "Thistlegorm". Die Malediven
sind mit den beiden Wracks des
"Shipyards" vertreten, der
Pazifik mit dem
Schiffsfriedhöfen von Truk
und Rabaul; last but not least
folgt die "Yongala" als
Vertreterin Australiens.
Über die Auswahl kann man
natürlich diskutieren - mir
etwa fehlen Vertreter von
Wracktauchparadiesen wie North
Carolina ("Papoose"), Kroatien
("Baron Gautsch"), Malta ("Um El
Faroud") oder der Ostsee ("Jan
Heweliusz") - das Beste ist halt
wie überall
Geschmackssache.
Kritisch anzumerken ist
allerdings, das die Qualität
der Texte nicht mit der der
Bilder mithalten kann - hier
fallen einem einige unnötige
Schlampigkeiten auf. So ist etwa
von "Truck Lagoon" (statt Truk)
die Rede, Montgomery soll zum
Zeitpunkt der Versenkung der
"Thistlegorm" die britische
Afrikaarmee geführt haben
(tatsächlich übernahm
er das Kommando fast ein Jahr
später); ebenso wenig war
Deutschland im 1.Weltkrieg mit
den Japanern verbündet und
übergab ihnen deshalb seine
Kolonie Truk (tatsächlich
kämpften die Japaner gegen
Deutschland und besetzten seine
Pazifik-Kolonien). Etwas mehr
Sorgfalt hätte hier sicher
nicht geschadet... Trotzdem -
angesichts der Qualität der
Abbildungen sieht man gerne
über solche Pannen hinweg.
Für Taucher und
Wrackenthusiasten sehr
empfehlenswert!
(Amazon-Rezension)
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Niedere Tiere,
Mittelmeer und
Atlantik
Peter Wirtz, Helmut Debelius
2003. Jahr Verlag
Genau wie der
"Fischführer Mittelmeer und
Atlantik" von Debelius ein
geniales Buch um einfach mal
nachzuschlagen was man gerade
Unterwasser gesehen hat.
Vielleicht nicht geeignet
für Meeresbiologie Profis,
aber für den Laien und
Durchschnitts-Taucher sehr
interessant!
Aufgebaut nach verschiedenen
Arten der "Niederen Tiere", unter
anderem: Krebse, Krabben,
Korallen, Quallen, Kraken,
Muscheln, Würmer,
Nacktschnecken... und vieles
mehr. Für jedes Exemplar
gibt es Informationen zur
Größe und
hauptsächlichem Vorkommen,
oft werden interessante Details
beschreiben.
Es lässt sich also sagen:
Wenn's Richtung Mittelmeer geht,
sollte es in keinem
Tauchgepäck fehlen!
Ergänzend dazu gibt es den
"Fischführer Mittelmeer und
Atlantik". Mit der Kombination
sollte man als Biologie Laie die
Möglichkeit haben, so einige
gesehene Exemplare zu bestimmen
und näheres darüber zu
erfahren. (Amazon-Rezension)
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Sanfte Riesen. Das
rätselhafte Sterben der
Meeresschildkröten
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Osha Gray Davidson. 2003. mare
Verlag
Als Osha Gray Davidson vor
Jahren im so genannten Turtle
House vor Maui tauchte, entdeckte
er am Meeresboden einen
imposanten Fels - und traute
seinen Augen nicht, als der
vermeintliche Steinbrocken
plötzlich zu schweben
begann. Vor ihm erhob sich, sanft
und majestätisch, eine
Meeresschildkröte, die ihn
freundlich und neugierig
betrachtete. Über dieser
bewegenden Begegnung lag der
Schatten einer Bedrohung, deren
Geschichte zurückgeht bis in
den Dezember 1936. Damals machte
der Kurator des New Yorker
Aquariums eine seltsame
Entdeckung: Der Körper einer
Meeresschildkröte war mit
Auswüchsen
übersät. Er gab der
Krankheit einen Namen -
Fibropapillomatose, kurz "FP" -,
ihr Rätsel aber löste
er nicht.
Knapp 70 Jahre später
geht das Gespenst FP in allen
Weltmeeren um
Meeresschildkröten auf dem
ganzen Globus verenden an einer
Epidemie, die ratlos macht. Osha
Gray Davidson erzählt von
dem verzweifelten Bemühen,
einem mysteriösen Feind
Einhalt zu gebieten, und
nähert sich dabei den
sanften Riesen auf sehr
persönliche Art. Er
erzählt uns von den
Menschen, die ihr Leben den
Schildkröten verschrieben
haben, die sie in einer eigens
gegründeten Rettungsstation
pflegen. Und er nimmt uns mit zu
den Tieren selbst: zu den
übermütigen Halbstarken
und den weisen
Großmüttern, zum
treuen Clothahump und zu Buddy,
der in der Station gerettet wird.
Zum ersten Mal erfährt das
dramatische Schicksal der
Meeresschildkröten eine
umfassende und wissenschaftlich
fundierte Darstellung. "Sanfte
Riesen" ist sowohl ein
liebevolles Porträt der
archaischen Meeresbewohner als
auch ein alarmierendes
Plädoyer für einen
veränderten Umgang mit den
Ozeanen - in denen es vielleicht
schon bald keine
Meeresschildkröten mehr
gibt. (Klappentext)
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Ostsee. Das Meer in
unserer Mitte.
Christoph Neidhart 2003. mare
Verlag
Die Ostsee ist das einzige
Meer, dessen Anrainerstaaten
allesamt zu Europa gehören.
Und dennoch: Weil uns für
ein paar Jahrzehnte ein
Großteil des Ostseeraums
hinter dem Eisernen Vorhang vor
tieferen Einblicken verborgen
wurde, war uns vieles rund um
dieses "Meer in unserer Mitte" in
den letzten Jahrzehnten aus dem
Blickfeld geraten.
Doch die über viele
Jahrhunderte zuvor gewachsenen
Gemeinsamkeiten sind durch die
Jahre der Trennung nicht weniger
geworden. Und nachdem Polen und
die baltischen Staaten
unmittelbar vor dem Eintritt in
die Europäische Union
stehen, wird man hier zu Lande
dem Ostseeraum wieder mehr
Aufmerksamkeit widmen. Und die
hat er verdient! Nicht nur viele
erkundenswerte Reiseziele hat die
Ostsee zu bieten, deren deutsche
Seebäder sich heute zu neuem
Glanz aufputzen. Auch kulturell
hat Europa dieser vielgestaltigen
Region viel zu verdanken: die
Philosophie Kants oder
Kierkegaards etwa, die Musik
Griegs oder Sibelius', die
Literatur Strindbergs oder Ibsens
und, und, und.
Christoph Neidhardt hat die
Länder, Städte und
Inseln des Ostseeraums aus
vielerlei Perspektiven in den
kundigen Blick genommen und
berichtet lesenswert von vielen
verschiedenen Orten in und an der
See der Idyllen und Ideen. Von
den verschiedenen Sitten und
Bräuchen, vom Trinken und
Essen, vom Schwitzen in Saunen
und von den Wellen der Macht, die
rund um und in der Ostsee
bisweilen heftiger tosten als die
Meereswellen es je taten.
(Amazon-Rezension)
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Mittelmeer. Bd. II/1:
Bestimmungsführer
(Bakterien, Mikroflora,
Mikrofauna, marine Flora und
ursprünglichere Taxa der
marinen Fauna)
Robert Hofrichter (Hg.). 2003.
Spektrum Akademischer Verlag
Rezension:
"Fragen zum Mittelmeer? In
diesem Werk finden Sie die
Antworten!" - so wirbt der Verlag
für das dreibändige
Kompendium zu Naturgeschichte und
Ökosystem des mediterranen
Raums mit dem schlichten Titel
"Das Mittelmeer". Rund 100
FachwissenschaftlerInnen arbeiten
unter der Federführung des
Salzburger Meeresbiologen,
Wissenschaftsjournalisten und
Naturfotografen Robert Hofrichter
am Zustandekommen des Werks, das
zum Standardwerk der
Mittelmeerkunde im
deutschsprachigen Raum werden
soll.
Bereits im Dezember 2001 ist
der allgemeine Band 1 erschienen:
Er enthält eine
beeindruckend umfangreiche
Einführung in Geologie,
Entstehungsgeschichte,
Geographie, Klima, Ökologie
und Ozeanographie des
Mittelmeeres. Zahlreiche sinnvoll
eingesetzte Illustrationen und
Tabellen helfen bei der
Veranschaulichung eines enorm
breiten Spektrums an
Informationen. Auch die
bedrohlichsten Gefahrenquellen -
darunter nicht zuletzt der
Massentourismus - werden
einschließlich
statistischer Kennzahlen Punkt
für Punkt abgehandelt.
2003 ist mit Band 2 der
Bestimmungsführer - von den
Bakterien bis zu den niederen
Tieren - erschienen. Und das sind
859 Seiten geballte und
kenntnisreiche Informationen zu
den marinen Organismengruppen im
Mittelmeer. Nicht nur, dass die
wichtigsten Vertreter der
einzelnen Tiergruppen durch einen
guten Bestimmungsschlüssel
(und durch die erstklassigen
Fotografien) leicht zu
identifizieren sind, sondern die
jeweiligen Experten bieten dazu
noch eine übersichtliche
Einführung in die Systematik
und Ökologie der jeweiligen
Tiere.
Etwa 60 informative
Zusatztexte komplettieren den
Nutzen dieses lesens- und
wissensreichen Lexikons. Von den
"Viren im Meer - Ein Faktor
für das globale Klima" bis
zur "Gelatinöse Bedrohung:
Eine folgenschwere Invasion in
das Schwarze Meer" geben die
Exkurse genug Lesestoff und
Anregung sich mit dem ariden
Nebenmeer und deren Lebewesen
eingehender zu beschäftigen.
Etwa drei Jahre hat die Arbeit an
diesem Buch gedauert und den mehr
als 100 Experten ist ein wirklich
bahnbrechendes Standardwerk zur
Mittelmeerfauna gelungen. Fragen
zu Tieren im Mittelmeer? Die
Antworten finden Sie in Ihrem
Bücherregal.
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Unsichtbare
Welten
France Bourely. 2002. Gerstenberg
Verlag
Die Unendlichkeit des
Mikrokosmos können wir,
genau wie die Weiten des
Universums, allenfalls mit
Mikroskop oder Teleskop - und der
Fantasie - bereisen. Und hier wie
dort offenbart sich vor allem
eines: die unglaubliche
Schönheit der Natur in
Maßstäben, die dem
bloßen Auge verborgen
bleiben.
In diesem opulenten Buch zeigt
France Bourély, ihres
Zeichens "kontemplative Biologin"
und mehrfach ausgezeichnete
Fotografin, die Welt aus der
Perspektive des
Elektronenmikroskops und
ergründet mit technischer
Raffinesse die mathematische
Präzision, mit der die Natur
auf kleinstem Maßstab
konstruiert - dort, wo dem
Organischen das Organische
mitunter nicht mehr anzusehen
ist.
In dem kühlen, ganz in
Schwarz-Weiß gehaltenen
Layout treten die ohnehin
dreidimensional wirkenden
elektronenmikroskopischen
Aufnahmen beinahe aus den Seiten
heraus und scheinen zum Greifen
nahe. Daraus ergibt sich eine
Unwirklichkeit, die das
Bedürfnis weckt, die Dinge
in die bekannte Welt zu
übertragen. Also kommt die
Baumwanze - so sieht es
jedenfalls aus - mit einem
Doktorhut daher und trägt
feine Brüsseler Spitze.
Insektenaugen erscheinen nun wie
Kuppeln moderner Galerien, das
Hinterteil einer Mücke wird
zum strahlenden Gesicht und die
männlichen Geschlechtsteile
des Erdbeerbaums sehen aus wie
weibliche Brüste.
Begleitet werden die Bilder
von Texten, die mit viel Fantasie
das Unsichtbare beschreiben, die
das Wissenschaftliche
wiedergeben, vor allem aber den
Blick auf die geheimnisvolle
Schönheit lenken - ohne
dabei ins Esoterische zu geraten.
Bourély macht mit der
Kamera, was Ernst Haeckel einst
mit Stift und Feder zu Papier
brachte. Und sie zeigt, wie er,
die grandiose Ästhetik des
funktionellen Designs, die der
eines Uhrwerks gleicht oder der
filigranen Konstruktion einer
Brücke. (Amazon)
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Top Diving. Die
faszinierendsten Tauchreviere der
Welt.
Angelo Mojetta, Andrea Ghisotti.
2003. Collection Rolf Heyne
Atemberaubende Fotografien
präsentieren die
schönsten Tauchreviere der
Welt: von Korsika, Italien und
Spanien über die
berühmten Ziele am Roten
Meer bis zu den exotischen Meeren
Afrikas, Asiens und
Lateinamerikas. Spektakuläre
Fotografien und informative Texte
berichten von Riffen, verborgenen
Schiffswracks sowie der
artenreichen Flora und Fauna der
Meere. Eine große
Übersichtskarte,
detaillierte Angaben über
Strömung, Wassertemperatur,
beste Tauchsaison und Tauchtiefe
machen dieses einzigartige Buch
zu einem absoluten Muss.
(Amazon)
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Haie. Die scheuen
Räuber der
Meere
Peter Benchley. 2003. mare
Verlag
mare Rezension:
Erinnern Sie sich: In einer
Sommernacht schwimmt eine junge
Frau an der Küste des
kleinen amerikanischen Badeortes
Amity im Mondlicht ins Meer
hinaus, lacht, winkt ihrem
Freund, der betrunken am Strand
liegengeblieben ist, - und wird
plötzlich in die Tiefe
gerissen.
So beginnt "Der Weiße
Hai", der 1975 in die Kinos kam.
Peter Benchleys Weltbestseller
wurde zum Blockbuster, der das
unbeschwerte Verhältnis der
Menschen zum Meer und seinen
Bewohnern für immer
veränderte. Die Urangst vor
der Gefahr aus der Tiefe hatte
ein furchterregendes Gesicht
bekommen. Die Zahl der
Badegäste ging drastisch
zurück. Doch während
das Buch in 27 Ländern
erschien und an Europas
Stränden den gleichen Horror
wie in Japan und Australien
auslöste, wurde Peter
Benchley bewusst, dass er mit
einem Thriller zu Weltruhm
gelangte, in dessen Mittelpunkt
ein Tier stand, über das
kaum jemand wirklich etwas
wusste.
Er hatte ein Monster
geschaffen - aber hatte der Hai
das verdient? Mit schlechtem
Gewissen begann Peter Benchley,
das Verhalten von Haien zu
erforschen, und unternahm
über 25 Jahre hinweg immer
wieder Tauchgänge, um dem
Tier von Angesicht zu Angesicht
zu begegnen.
Das Ergebnis ist "Haie", ein
Buch, in dem Peter Benchley seine
Erlebnisse mit Weißen Haien
erzählt, die bis zu sieben
Meter messen, tausende von
Zähnen haben und die
Spitzengeschwindigkeit eines
Atom-U-Bootes erreichen; die
über einen Monat ohne
Nahrung auskommen können;
die ersticken, wenn sie nicht
permanent in Bewegung bleiben -
und die niemals gezielt einen
Menschen angreifen würden.
"Haie" bringt uns auf den
neuesten Stand der Haiforschung
und ist ein packender Bericht
darüber, wie Peter Benchley
selber erlebte, dass sein
Romanmonster die Faszination des
wirklichen Tieres nicht
annähernd erreicht.
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Warnsignale aus Nordsee
& Wattenmeer
J. Lozan (Hrsg). 2003.
Direktbestellung bei
"Wissenschaftliche Auswertungen",
Imbekstieg 12, D-22527 Hamburg,
E-Mail:
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Diese E-Mail-Adresse ist gegen
Spam Bots geschützt, Sie
müssen JavaScript
aktivieren, damit Sie es sehen
können
Aus dem Klappentext:
Die Nordsee ist mit einer
Fläche von ca. 750 000 km2
und einem Einzugsgebiet von
über 840.000 km2 (ohne
Ostsee), in dem mehr als 185
Millionen Menschen aus zwölf
europäischen Nationen leben,
das wichtigste Randmeer des
Nordostatlantik.
Nach wie vor stehen die
Nordsee und der Zustand ihres
Ökosystems im Zentrum des
Interesses aller Anlieger nicht
nur wegen ihrer ökologischen
Bedeutung, sondern auch aufgrund
ihrer vielseitigen Nutzung; sei
es durch die Produktion von
Nahrung, die Gewinnung von
Energie und Rohstoffen oder
andere Nutzungsmöglichkeiten
wie als Wasserstrasse oder
Erholungsgebiet. Nach jahrelangen
Bemühungen zur Verringerung
der Schadstoffbelastung findet
der Leser im vorliegenden Buch
die neuesten Ergebnisse zur
aktuellen Umweltsituation in der
Nordsee. Dazu gehören auch
Informationen zur Gewinnung von
Offshore-Windenergie und
mögliche Auswirkungen auf
Pflanzen und Tiere, zum
Robbensterben 2002 sowie zu
Folgen des Elbe-Hochwassers im
selben Jahr. Ein
abschließendes Kapitel
befasst sich mit der Frage, was
getan werden soll, um die Nordsee
angemessen zu überwachen,
gegen Missbrauch zu schützen
und auch ihre Biodiversität
in Schutzgebieten zu erhalten.
Insgesamt haben sich über
120 Fachleute an diesem Werk
beteiligt.
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Die Speisung der
Finsterlinge
Lars Abromeit. GEO-Heft 12
/2002
Eingerahmt in die
gängigen faszinierenden
Bilder von Tiefseetieren von BBC,
MBARI und Co. widmet sich dieser
Artikel der Nahrungsbeschaffung
in der Tiefsee. Abromeit befand
sich mit auf Expedition an Bord
der "Hakon Mosby", bei der die
Wissenschaftler Ulf Bramstedt und
Marsh Youngbluth der
Vertikalwanderung der
Tiefseequalle Periphylla
periphylla auf die Spur kommen
wollten. Eine gelungene Reportage
der Überlebensstrategien
einiger Tiefseetiere.
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Der unsichtbare
Kontinent. Die Entdeckung der
Meerestiefe .
Robert Kunzig 2002. mare
Verlag.
mare Rezension:
Stellen Sie sich vor, Sie
blicken eines Morgens aus dem
Fenster und sehen Quallen. Nicht
die üblichen Singvögel,
sondern einen Himmel voller
Quallen und Salpen, die Plankton
fangen. Hin und wieder gleitet
lautlos ein Hai oder Tunfisch
vorbei; hin und wieder leuchtet
eine der Quallen wie ein
überdimensionales
Glühwürmchen auf.
Robert Kunzig hat diesen "Himmel"
erforscht. "Der unsichtbare
Kontinent" versammelt die
neuesten Erkenntnisse aus dem
Inneren unserer Ozeane und wurde
mit dem
Aventis-Wissenschaftspreis 2001
ausgezeichnet. In der
Begründung der Jury
heißt es: "Dieses Buch
eröffnet uns
leidenschaftlich,
überraschend und
wissenschaftlich fundiert eine
völlig neue Welt. Noch nie
wurde so spannend von den
Geheimnissen der Tiefsee
erzählt."
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Drei Meilen
tief.
James Hamilton-Paterson. 2001.
btb
Aus dem Klappentext:
Irgendwo auf dem Meeresboden
des Atlantik liegen zwei Wracks
aus dem Zweiten Weltkrieg: ein
japanisches U-Boot und die "SS
Aurelia". Sie sind nicht
gleichzeitig gesunken und auch
nicht an der gleichen Stelle zu
finden Aber sie haben eines
gemeinsam: sie hatten beide
mehrere Tonnen Gold an Bord. Im
Oktober 1994 wurde
Hamilton-Paterson gefragt, ob er
sich dem "Projekt Orca"
anschließen wolle, einer
Gruppe von Leuten, die nach den
versunkenen Schiffen und dem
Schatz suchen wollten. Für
ihre Expedition charterten sie
das russische Forschungsschiff
Keldysch samt seiner Besatzung
von Ozeanographen und den
berühmten "MIR"-Tauchbooten,
die schon beim Filmen der Titanic
zum Einsatz gekommen waren.
Das Buch ist mehr als nur die
Geschichte einer Schatzsuche.
James Hamilton-Paterson, der
großartige Biograph des
Meeres, der Poet der
Sachlichkeit, wie die Kritik ihn
nennt, erzählt von dem
faszinierenden Erlebnis, in einer
winzigen Tauchkugel schwerelos
hinabzusinken, schwebend nie
geschautes Licht zu beobachten,
um am Ende, drei Meilen tief,
vierzehn Stunden auf dem
Meeresboden zu verbringen –
in einer lichtlosen, aber dennoch
belebten Welt voller
überraschender
Schönheit und erfüllt
von geheimnisvollen Klängen.
James Hamilton-Paterson,
Oxford-Absolvent und Mitglied der
Royal Geographical Society, ist
Journalist, Sachbuch-Autor und
vielseitiger Künstler. Er
ist Autor mehrerer Romane und
Sachbücher, die ihm
literarische Auszeichnungen
einbrachten.
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Riesenkraken
(-kalmare!) der
Tiefsee.
Richard Ellis. 2002.
Heel-Verlag
Text von Amazon:
Mythen und Schauergeschichten
ranken sich um ihn und noch immer
gibt er den Meeresbiologen
Rätsel über Rätsel
auf: der Riesenkalmar. Er
hält sich in den nahezu
unerforschbaren Tiefen der Ozeane
auf, kann die Dimension eines
Blauwales erreichen und liefert
sich mit Pottwalen
Überlebenskämpfe.
Richard Ellis bietet in seinem
Buch eine spannende Mischung aus
historischen Fakten, mythischen
Geschichten und
wissenschaftlichen Erkenntnissen
über dieses vermeintliche
Monstertier, das noch kein Mensch
je lebend gesehen hat. Ein mit
interessantem
Illustrationsmaterial
angereichertes Werk für all
jene, die mehr über eines
der letzten großen
Geheimnisse der Fauna unseres
Planeten erfahren
möchte.
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Abenteuer
Ozeane .
Robert D. Ballard, 2001. National
Geographic.
Text von Amazon:
Der Tiefseeforscher Dr. Robert
D. Ballard, promovierter Geologe
und Geophysiker, lebt in
Connecticut/USA. Er war lange
Jahre Professor an der 'Woods
Hole Oceanographic Institution'
und Direktor des 'Zentrums
für Meeresforschung'. Neben
verschiedenen Professuren wurden
ihm zahlreiche
Ehrendoktorwürden und
wissenschaftliche Auszeichnungen
verliehen. Er ist der Autor
mehrerer weltweiter Bestseller
wie 'Das Geheimnis der Titanic',
'Die Entdeckung der Bismarck',
'Das Geheimnis der Lusitana' und
'Isis - Die Suche nach dem
verlorenen Wrack'. Ballard ist
daran interessiert, sein Wissen
nicht nur Wissenschaftlern und
Studenten, sondern auch
interessierten Laien
zugänglich zu machen. Diesem
Ziel gilt auch die Entwicklung
seiner ersten CD-ROM: 'Expedition
zur Titanic'.
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Korallen und
Wüsten. Schönheiten des
Roten Meeres.
von Giorgio Mesturini, Gianni
Guadalupi, 2002, Jahr Verlag
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Mit den Meeren
leben.
von Elisabeth Mann-Borgese, 1999,
mare & Kiepenheuer &
Witsch
1972 erschien der erste
Bericht vom Club of Rome, der
Club der 100 renomierten und
erlesenen Globaldenker.
„Die Grenzen des
Wachstums“ wurde
weltberühmt, weil es den
Zeitnerv traf und erstmalig
bewußt machte, dass die
Ausbeutung der Erde, so wie der
Mensch sie betreibt, Grenzen hat
und zwar nahe. Die Prophezeiungen
der Umweltfolgen von damals - vom
sterbenden Wald bis zu
vergifteten Flüssen-
hervorgerufen durch die Ideologie
des „ständigen
wirtschaftlichen Wachstums“
sind mittlerweile Wirklichkeit
geworden. Die Mitbegründerin
und damals einzige Frau des
Denkerzirkels, die
Seerechtsprofessorin Elisabeth
Mann Borgese, legt nun für
den Club of Rome einen Bericht
über die Perspektiven der
Ozeane vor.
Hugo Grotius schrieb 1609 in
seiner Dissertation Mare Librum,
dass der Ozean so riesig sei,
dass er gleich der Luft niemandem
gehören könne. Daher
herrsche endlose wirtschaftliche
Freiheit. Spätestens aber
mit der Entstehung der
Nationalstaaten und
wirtschaftlichen Interessen
bedingt durch die Ausbildung von
Territorialansprüchen hat
diese Freiheit ein Ende gefunden.
Die Ausbeutung der lebenden
Ressourcen durch kurzfristiges
Profitdenken, die
Überfischung und Vernichtung
ganzer Ökosysteme durch
Verschmutzung zeigen, dass ein
neuer Grundsatz im Umgang mit den
Ozeanen notwendig ist.
„Das Gesetz des Landes
kann nicht schwimmen“ sagt
Elisabeth Mann Borgese und
fordert daher einen radikalen
Perspektivenwechsel: Das Festland
sollte als die Fortsetzung des
Meeres gesehen werden und nicht
umgekehrt. Denn jenes
Doppelprinzip, auf dem das
traditionelle westliche Seerecht
aufgebaut ist, die Ausdehnung der
Staatssouveränität
über die Meere und die
wirtschaftliche Freiheit der
Meere, eignen sich nicht zur
Lösung der Probleme unserer
Zeit. Einerseits brächte sie
die Vernichtung der
Meeresressourcen mit sich,
andererseits würde eine
weitere Ausdehnung der
Hoheitszonen unweigerlich zu
Konflikten führen. Der
maltesische Botschafter Arvid
Pardo hat dies in seiner
berühmten Rede vor den
Vereinten Nationen am 1. November
1967 klar ausgedrückt und
den Beginn eines neuen Seerechts
gefordert: die Weltmeere sollten
als „gemeinsames Erbe der
Menschheit“ betrachtet
werden.
Um ein globales System
für eine neue
Ordnungspolitik zu schaffen,
beschreibt Elisabeth Mann Borgese
anhand von Forschung, Kultur,
Wirtschaft und Recht die
historischen und grundlegenden
Entwicklungen unseren Umgangs mit
den Ozeanen. Immer den Gedanken
einer neuen Staats- und
Wirtschaftsordnung vor Augen,
stellt sie der traditionellen
„Landsichtweise“ eine
neue globalere
„Ozeansichtweise“
gegenüber.
Unter den
„landgestüzten“
Begriffen, die im Ozean nicht
funktionieren, zählt sie
z.B. das „Eigentum im Sinne
des römischen Rechts“,
die „staatliche
Souveränität im Sinne
des westfälischen
Friedens“ und die
„Landesgrenzen, an die sich
weder Fische noch Verschmutzung
halten“. Die Meere sind
nämlich nicht das
„Eigentum“ von
Menschen, sondern sollten
treuhänderisch verwaltet
werden, wobei die
„Kooperation zwischen der
Bürgergesellschaft und den
Institutionen der
Regierungsgewalt auf lokaler,
nationaler, regionaler und
globaler Ebene die Grundlage
bildet“. Erst hierdurch
kann der Reichtum der Meere im
Sinne der nachhaltigen
Entwicklung geschützt
werden.
Das Prinzip des gemeinsamen
Erbes der Menschheit und das
Prinzip des engen Zusammenhanges
der Probleme im Meeresraum wurden
in der Seerechtskonvention von
1994 aufgenommen. Doch auch wenn
die Gesetze und die Instituionen
vorhanden sind, ohne Einsicht
fehlt vielerorts der Wille und
das Interesse, diese Prinzipien
einzuhalten.
„Die Meerespolitik und
das allmählich entstehende
System einer Ordnungspolitik
für die Ozeane spielen
für die Neugestaltung der
gesellschaftlich-politischen
Landkarte im nächsten
Jahrhundert eine
Führungsrolle“,
schreibt Mann Borgese und wird
damit vermutlich Recht haben.
Ihre radikale Empfehlungen am
Ende des Buches für das
Wohlergehen aller Menschen lauten
daher, dass die traditionellen
Begriffe wie Arbeit,
Gerechtigkeit, Wohlstand und
Marktwert neu definiert werden
müssen. Ihr vorbildliches
Motto: „Wir müssen die
Ozeane retten, wenn wir uns
selbst retten wollen“ sei
jedem Menschen ans Herz
gelegt.
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mare Heft 13,
1999, leider ausverkauft
Inhalt
Methaneis, Valdiviaexpedion, Der
US-Fotograf Emory Kristof,
Bedrohte Meereschätze
Elisabeth Mann Borgese u. a.:
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Energy and Mass
Transfer in Submarine
Hydrothermal Systems
P. Halbach, V. Tunnicliffe, and
J. Hein, editors, 2003, Dahlem
University Ppress
Distant events deep beneath
the ocean floor affect the
evolution of the Earth’s
crust, the ocean, and even the
atmosphere. Moreover, current
models of life elsewhere in the
solar system (past and present)
are based partly on biochemical
attributes of deep ocean hot
vents. The mid-ocean ridge is the
longest continuous feature on the
planet. This 60,000 km-long
mountain range is constantly
building, moving, and separating.
By far, the greatest amount of
Earth’s volcanic activity
is at ocean ridges as magma moves
from deep in the Earth to the
crust. As magma and fluid move,
they can transform surrounding
rock and the water at the
seafloor. Heat is also
transported through the crust and
into the deep ocean. Heat and
water are probably the two most
powerful agents of change and
transformation on the planet.
The study of ridge crests and
hydrothermalism is relatively
young. Investigation is a
challenge: the setting is one of
the least accessible on the
planet. At the 89th Dahlem
Workshop, scientists assembled to
discuss the dynamic nature of
ocean spreading centers and
hydrothermal activity. Their
combined experience covered all
the world’s oceans and most
of the seas. Vents were first
discovered twenty-five years ago,
and new discoveries are still
occurring: many are predictable
but the unexpected ones highlight
the holes in our understanding.
This Dahlem Workshop provided a
forum for voicing controversies,
frustrations, and fantasies. In
this context, the participants
defined the limitations of
knowledge and articulated the
steps needed to move this young
discipline forward.
Goals of this Dahlem
Workshop:
- to assess the mechanisms by
which physical, geological,
chemical, and biological
processes are integrated within
deep-sea hydrothermal systems -
a two-dimensional
perspective.
- to examine this integration
over a variety of scales in
time space.
- to assess the impact of
hydrothermal activity on the
ocean and geologic record.
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The Empty
Ocean
Richard Ellis. 2003. Shearwater
Books
This is not just another
apocalyptic ecology book,
lamenting the decline and
extinction of too many sea
species and the concomitant
pollution of their watery
habitats. Rather, Ellis
(Imagining Atlantis) uses his
considerable narrative skills,
along with his deft illustrator's
hand, to recount the worldwide
saga of human predation in the
oceans. This is a historical
compendium rich in anecdote, lore
and details of the natural life
of water-dwelling creatures. The
animals discussed are not limited
to the commonly known,
commercially important fish and
the familiar intelligent sea
mammals, but also looks into the
fate of lesser known seabirds and
the delicate limestone formations
we know as coral reefs.
Geographically the book ranges
from the frigid North Atlantic of
Newfoundland to the rich waters
of New Zealand. The stories of
human overuse and abuse of the
sea are legion, from North
America's loss of the
penguin-like great auk, due to
overhunting beginning in the 15th
century and ending in the 19th
century, to unintentional
drowning of leatherback turtles
by Asian fishing nets. Yet the
author does not lock into the
typical maudlin rant of
modern-day environmental
Cassandras. Rather, Ellis
explains and details through both
historical and scientific data
the scope of the problem and
offers some realistic
alternatives to continued misuse
and apathy. (Amazon)
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Peter Batson Deep New
Zealand: Blue Water, Black Abyss
Canterbury University Press.
2003
'Deep New Zealand: Blue Water,
Black Abyss' is an exploration of
the deep sea and open ocean
surrounding New Zealand. It
explores both the deep-sea
environment and the creatures
that live there. The book is
written to be understood and
enjoyed by the general public,
whilst at the same time
containing much information that
will be of interest for
practising oceanographers.
For the purposes of my book I
have defined 'deep sea' as the
ocean lying beyond the
continental shelf, including all
depth zones, from the surface
layer (the epipelagic zone) down
to trench depths (the hadal
zone), which extend deeper than
10 kilometres off New
Zealand.
New Zealand, despite its small
size, is fortunate to have one of
the world's largest Exclusive
Economic Zones, covering more
than four million square
kilometres - which is an area
about ten times the size of
France! Within this zone can be
found a wonderful diversity of
life, including many of the deep
ocean's most impressive organisms
- giant squids, deep-sea coral
reefs and bizarre fishes, to name
just a few. In my book I have
attempted to provide a
comprehensive and fascinating
summary of what is known about
all this biodiversity.
But first I have devoted
several chapters to exploring New
Zealand's deep seascapes - for
this nation's EEZ contains one of
the most impressive and diverese
areas of the global seafloor,
complete with abyssal plains,
ocean trenches, channels,
canyons, plateaux, troughs,
hundreds of seamounts, and many
newly discovered hydrothermal
vents and cold seeps.
The final chapter of my book
will interest many DEEPWAVE
readers, because it concentrates
on deep-sea exploitation,
conservation and management. New
Zealand contains some of the
world's largest and best known
deep-sea fisheries, and these are
becoming increasing controversial
as data accumulates on the
ecosystem-scale effects of
fishing in deep-sea environments.
In particular, the final chapter
concentrates on seamount faunas
and the impacts of deep-sea
trawling upon them.
'Deep New Zealand' is richly
illustrated, with more than 300
illustrations, most of them in
full colour. Kim Westerskov, an
internationally renowned
photographer, was the principal
contributor of images. However,
many other photographers from
around the world have contributed
to the project, and the book is
well worth acquiring for the
images alone.
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Deep Ocean, Tony Rice,
2002, Smithsonian Institution
Press
Text von Amazon:
The ocean's continental
shelves are its richest regions
biologically, providing most of
the fish that humans eat, but
they represent only five percent
of the ocean's vast area. Until a
few years ago, the deep reaches
of the ocean were thought to be
populated by only a few species.
Yet late 20th-century studies
have revealed that the muddy sea
floor and the lightless water
above it harbour an extraordinary
array of life, including eel-like
fishes, squids, shrimps,
crustaceans, worms, molluscs,
snails and starfish. Richly
illustrated with nearly 100
photographs, this informative
book tells how oceanography
developed as a science and
summarizes what is known about
the organisms that live in the
deep ocean. Describing underwater
mountains and plains as well as
the major currents of the
Atlantic and Pacific, Tony Rice
charts the four marine layers in
which similar species can be
found in many different seas.
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Oceans 2020: Science,
Trends, and the Challenge of
Sustainability
J. G. Field, C. P. Summerhayes,
G. Hempel, 2002, Island Press
Text von Amazon:
Field (zoology, U. of Cape
Town, South Africa), Hempel
(emeritus, U. of Kiel, Germany),
and Summerhayes
(Intergovernmental Oceanographic
Commission) present 12
contributions that collectively
assess the state of ocean
sciences in the context of the
societal questions that oceanic
science may be called on to
answer. Issues of sustainable
development and the ability of
scientific, governmental, and
private sector communities to
respond to these issues are
considered. The topics include
the coastal zone as an ecosystem,
climate change and the ocean,
fisheries and fisheries science,
ocean studies for offshore
industry, marine information for
shipping and defence, operational
oceanography, oceanographic
instrumentation and technologies,
and future trends.
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Encyclopaedia of the
Sea
Richard Ellis, 2000, Alfred A.
Knopf
Text von Amazon:
The world's oceans are vast,
too vast for their components to
be distilled comfortably into the
pages of a single book. That
said, Richard Ellis, a noted
student of all matters pelagic,
does an extraordinary job of
gathering key points of the
oceans' natural and human history
in this fact-filled, desk-sized
encyclopaedia. Starting with
abalone ("a large marine
gastropod of the genus Haliotis,
with a dishlike shell punctuated
by a series of holes on the outer
edge") and ending with
zooxanthellae (a kind of
pigmented protozoan that conducts
photosynthesis), Ellis offers
sparkling discussions on topics
ranging from the red-footed booby
(whose name, we learn, derives
from the Spanish bobo and refers
unflatteringly to the bird's
apparent stupidity in not fleeing
humans) to Captain William Kidd
("one of history's most notorious
pirates," whose reputed buried
treasures are still the objects
of treasure hunters' dreams) and
from the Hanseatic League (a
seagoing, commercial federation
of north German towns that once
ruled the Baltic) to scrimshaw
("the carving done by American
whalemen on whale bones and teeth
or, less frequently, on the tusks
of walruses"). Whether beachgoer
or deep-sea explorer, if you have
any interest at all in the ocean,
you'll find this, like Ellis's
many other books on sea life and
lore, to be a useful and
entertaining companion.
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Deep Atlantic: Life,
Death, and Exploration in the
Abyss
Richard Ellis, 1996, Alfred A.
Knopf
Text von Amazon:
Ellis, author of Monsters of
the Deep (1994), is both
historian and poet of the ocean,
combining erudition with passion,
and accuracy with imagination.
Here he takes us to the very
depths of the Atlantic, the silty
bottom of that immense, cold,
dark, heavy, and ever-moving
realm. The last earthly frontier,
the deep-sea floor became
accessible only after the
technology of submersible vessels
was perfected. Ellis offers a
lively history of submersibles
and submarines, from Alexander
the Great's fabled device to
William Beebe's bathosphere,
August Piccard's Trieste, Jacques
Cousteau's Deepstar, and Woods
Hole's Alvin. Once we've grasped
the significance of the
achievements of these courageous
ocean explorers, Ellis chronicles
his own underwater Atlantic
voyage and begins to acquaint us
with the complex topography of
the ocean floor, particularly
hydrothermal vents. Ellis
describes these unforeseen
formations and the strange
chemosynthetic creatures who live
there with an unabashed sense of
wonder, a perspective that
enriches all his
characterizations of deep-sea
inhabitants, from the smallest
microorganisms to such marvels as
the sea cucumber, squid, octopus,
and whale.
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The Sea Floor. An
Introduction to Marine
Geology
von Eugen Seibold, Wolfgang H.
Berger, 2000, Elsevier
Science
Text von Amazon:
Klassisches Lehrbuch zur
Geologie der Meeressediment.
Summarizes the tectonics and
morphology of the sea floor, the
geologic processes active in the
deep and in shelf areas, and the
climatic record in deep-sea
sediments, as background for the
introductory study of geology,
oceanography, and environmental
sciences. Avoids highly technical
subjects and explanations, and is
accessible to general readers as
well as to budding scientists.
Well illustrated. Updated and
corrected from the first
edition.
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Use of Proxies in
Paleoceanography. Examples from
the South Atlantic
Gerhard Fischer, Gerold Wefer,
2002, Springer.
Text von Amazon:
Gerhard Fischer, Gerold Wefer,
Springer, 2002
The book is on methods of
reconstruction of past climate,
climate changes, oceanography of
the South Atlantic (including the
Southern Ocean) and the cycling
of biochemical components in the
ocean. Information about past
ocean conditions is provided by
so-called paleoceanographic
proxies (parameters with
approximate unobservable
environmental variables, e.g.
surface water temperature). Use
of proxies and their development
has been a major theme of the
Collaborative Research Project at
the University of Bremen for
almost 10 years. In this volume
we summarize our results in
relation to these proxy studies.
Each chapter gives an overview of
a specific proxy, provides
particular findings obtained in
the South Atlantic and ends with
an outlook on future perspectives
with respect to the proxy
described. Therefore it is
suitable for lecturers, graduate
students and scientists working
in the field of climate
reconstruction from ocean
sediments.
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Expedition
"Famous"
Claude Riffaud und Xavier le
Pichon, 1977 Büchergilde
Gutenberg, Antiquariat.
Aus dem Klappentext:
Es geschah in den Jahren 1973
und 1974 im Atlantik, etwa 700 km
südöstlich der Azoren.
Ein internationales Team
hochqualifizierter
Wissenschaftler und Techniker
will eine der noch "weißen"
Stellen unserer Erde erforschen:
die mittelatlantische
Grabensenke. Jeweils drei
Männer werden in einer mit
allen technischen Raffinessen
ausgestatteten Tauchkugel bis auf
3 000 Meter Tiefe hinabgelassen.
Der Leser begleitet sie in eine
bisher unberührte Welt:
Bizarre Lavaströme, Krater,
Lebewesen von unwirklicher
Schönheit erscheinen im
Kegel der Scheinwerfer. Die
Männer entdecken gewaltige
Erzlager von Manganknollen - ein
ungeheuer wichtiger Fund in
unseren Tagen des "Ausverkaufs
der Rohstoffe". Sie können
aber auch die seit langem
bestehende und bis dahin immer
noch umstrittene Theorie von der
Kontinentalverschiebung
schlüssig nachweisen. Die
zukunftsweisenden Ergebnisse
dieses kolossalen technischen,
wissenschaftlichen und
menschlichen Abenteuers
revolutionierten das bisherige
Bild von unserem Planeten.
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The "Galathea" Deepsea
Expedition G. Allen
and Unwill New York
Berichte der dänischen
Forschungsreise und der
Untersuchung der tiefsten Stelle
im Ozean.
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| Bauer, Hans: Abenteuerliche
Tiefsee . 1955 . Brockhaus,
Leipzig. |
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| Beebe , William, Abenteuer in
der Tiefsee . 1950. |
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Klaus Guenther, Kurt Deckert:
Wunderwelt der Tiefsee
.1950. Herbig.
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Öl im Meer. Katastrophen
und langfristige Belastungen.
von Carlo von Bernem, Thies Lübbe,
Thomas Höpner, WBG, 1997
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Meereskunde. Einführung in
die Geographie und Biologie der
Ozeane .
von Jörg Ott UTB, Stuttgart 1996 |
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Sollten hier weitere Bücher zu
Meeresthemen fehlen, freuen wir uns auf
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