G L O S S A R _______________________________________________________________ |
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| Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier
unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der Geologen,
Ökologen, Mikrobiologen, aus der Seeschifffahrt und
der Politik würden in ein solches Glossar ebenfalls
hineingehören, wie die 30 000 verschiedene Spezies,
vom Einzeller bis zum Wal, die der Abschlussbericht des
ERMS-Projekts (European Register of Marine Spezies) allein
in den europäischen Gewässern nachweist. Insofern
kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung einiger
Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen vorstellen. Wir
freuen uns auf weitere Anregungen. |
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Marcrourus
bergIax |
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Macruronus
novaezelandiae |
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Hoki oder Langschwanz-Seehecht.
Wichtiger Fangfisch der Tiefsee-Fischerei. |
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Magma |
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Die glutflüssige, silikatische
Masse unter der Erdkruste, die an Spreizungszonen
untermeerisch oder bei Vulkanausbrüchen an der
Erdoberfläche als Lava austreten. Durch
Erkaltungsprozesse werden daraus
Erstarrungsgesteine (Basalt, Granit) |
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Malacosteus
niger |
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Schwarzer Drachenfisch. Mit roten
Leuchtorganen, die nur er erkennen kann. |
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Manganknollen |
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Zu den größten und
wichtigsten Erzvorkommen in der Tiefsee
gehören die polymetallischen Manganknollen,
die auf dem Meeresboden vieler Regionen der Erde in
Wassertiefen von 4000 bis 5000 m auftreten. Die
reichsten Manganknollenfelder finden sich im
Bereich des nordöstlichen äquatorialen
Pazifiks, im Perubecken (südöstlicher
Pazifik) und im Indischen Ozean. Sie sind
Ausfällungs-produkte (ca. 1 bis 20 cm
Durchmesser), die sich auf konzentrische Weise um
einen Ausgangskern herum angelagert haben und
verschiedene Metalle enthalten. Bildung und
Wachstum der Manganknollen sind eng verbunden mit
den biogeochemischen Kreisläufen im bodennahen
Wasserkörper und an der Grenzfläche
zwischen Meeresboden und Wasser. Das weltweite
Vorkommen von Manganknollen wird auf etwa 10
Milliarden Tonnen geschätzt. Es wird
angenommen, dass die Menge und Qualität dieser
Ressourcen den Weltbedarf an Nickel, Kobalt, Kupfer
und Mangan im nächsten Jahrhundert decken
könnte. In manchen Meeresgebieten kommt es zur
Bildung von polymetallischen Mangankrusten,
aufgrund ihres Kobaltgehalts auch als Kobaltkrusten
bezeichnet, die meist 1 bis 15 cm stark werden und
eine andere Metallzusammensetzung als die
Manganknollen aufweisen. Die großen
Wassertiefen und die große Entfernung der
Manganknollen- und Mangankrustenfelder von der
Küste erfordern die Entwicklung spezieller und
relativ teurer Technologien, so dass die
Förderung dieser Rohstoffe zur Zeit
wirtschaftlich noch nicht interessant ist. Hinzu
kommt, dass aufgrund neuer Funde von Nickel in
Australien und im Norden Kanadas derzeit
ausreichende Landreserven zur Verfügung
stehen, deren Abbau wesentlich billiger ist. (Text:
UBA) |
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Manteltiere |
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.z.B.. Megalodicopia hians |
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Meeresbodenspreizung |
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Neubildung von Meeresboden durch
Aufreißen und Zergleiten der ozeanischen
Lithosphäre und Füllung der dabei
entstehenden Spalten mit Gesteinsschmelzen und
durch Magmabildung. Hauptorte der
Meeresbodenspreizung sind die 65 000 km langen
mittelozeanischen Rücken. |
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Meeresschnee |
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Marine snow. Kleinere Pflanzen
– und Tierbestandteile, die von aus oberen
Wasserschichten in die Tiefe absinken. |
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Megachasma
pelagios |
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Riesenmaulhai. 5 Meter Lang, lebt
in 150 - 1000 Meter. Der Riesenmaulfisch wurde erst
1976 vor Hawai entdeckt und seither sind erst knapp
über ein Dutzend Tiere gemeldet worden. |
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Megalodicopia
hians |
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Manteltier, Größe 15 cm.
Lebt anders als die Flachwasservertreter
räuberisch und fängt aktiv kleine
Krebse. |
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Melanostomias
melanops |
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Schwarzer Drachenfisch. Mit langen
Bartfaden. |
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Melanocetus
johnsoni |
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Mesopelagial |
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200 bis 1000 Meter.
"Restlichzone“, in die bei klaren
Lichtverhältnissen das blaue Licht bis etwa
600 Meter noch vordringt. Die Tiere dieser Zone
wandern nachts an die Oberfläche, um dort zu
fressen oder gefressen zu werden und bei
Morgengrauen zurück in die Tiefe. Etwa 1
Milliarde Tonnen Biomasse folgen täglich
dieser Vertikalwanderung. |
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Mitsukurina
owstoni |
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Koboldhai. Tiefseehai mit langen
Kiefern und einer sehr stark verlängerten,
klingenförmigen Schnauze (Rostrum). Lebt
benthisch am Kontinentalrand bis 500 Meter
Tiefe. |
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Mohorovicic-Flächen |
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Eine Unstetigkeitsfläche an
der Grenze Erdkruste/Erdmantel in 25-70 km Tiefe
unter den Kontinenten und meist weniger als 10 km
Tiefe unter den Ozeanböden. |
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Mollusken |
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Weichtiere, wirbellose Tiere mit
einem meist sackartigen, ungegliederten Körper
und oft mit Schalen, z. B. Muscheln und
Schnecken. |
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Molva
dypterygia |
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Munidopsis
marianica |
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Schlot-Furchenkrebs, etwa 12 cm
groß. |
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Munidopsis
subsquamosa |
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Schlot-Furchenkrebs, etwa 5 cm
groß. |
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Multicorer |
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Probenahmegerät zur Ermittlung
der Tierwelt im Meeresboden. Mehrere Stechrohre
dringen etwa 30 cm tief in das Meerssediment ein
und ermöglichen so die Zählung der
Tierwelt unter einer definierten Fläche. |
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Mutation |
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Bleibende Veränderungen im
Erbgut. |
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