G L O S S A R _______________________________________________________________ |
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| Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier
unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der Geologen,
Ökologen, Mikrobiologen, aus der Seeschifffahrt und
der Politik würden in ein solches Glossar ebenfalls
hineingehören, wie die 30 000 verschiedene Spezies,
vom Einzeller bis zum Wal, die der Abschlussbericht des
ERMS-Projekts (European Register of Marine Spezies) allein
in den europäischen Gewässern nachweist. Insofern
kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung einiger
Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen vorstellen. Wir
freuen uns auf weitere Anregungen. |
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Kalmare |
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Zur Gruppe der Cephalopoden
(Kopffüßler, Tintenfische) gehörende
marine Weichtiere. Kalmare sind zehnarmig, haben
zigarrenförmige Gestalt und breite dreieckige
Flossen am Hinterende. Die Riesenkalmare (z. B.
Architeuthis) erreichen eine gewaltige
Größe. Alle Kalmare sind vorzügliche
Schwimmer und bilden oft riesige
Schwärme. |
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Kastengreifer |
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Probenahmegerät zur Ermittlung
der Tierwelt im Meeresboden. Der Stechkasten sticht
etwa 30-50 cm tief einen halben Quadratmeter
Meerssediment aus und bietet Einblick in die
vertikale Schichtung des Bodens oder die
Zählung der Tierwelt unter einer definierten
Fläche. |
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Kommission
für nachhaltige Entwicklung |
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(Commission on Sustainable
Development, CSD) Das Kapitel 17 zum
Meeresumweltschutz der Agenda 21 der Konferenz der
Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung
(United Nations Conference on Environment and
Development, UNCED) von Rio 1992 verpflichtet zur
nachhaltigen umweltverträglichen Nutzung der
Ozeane und zur Erhaltung der biologischen
Vielfalt. |
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Kreide-Tertär- Ereignis |
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Am Ende der Kreidezeit (vor 135 -
65 Millionen Jahren vor heute) starben viele
Meeresorganismen wie Ammoniten, Belemniten,
Dinosaurier und andere Tiergruppen aus.. |
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Krill |
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Krebsart der antarktischen
Gewässer, die der Nordseegarnele
ähnelt. |
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Kryon |
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Der Meereis-Lebensraum. Im
Arktischen Ozean überdauern mehr als 50% der
Eisschollen die sommerliche Schmelzperiode und
werden somit als mehrjähriges Eis bezeichnet,
das eine Dicke von über 2 m erreichen kann.
Während des Gefrierprozesses bilden sich
Süßwassereiskristalle, so dass der
Salzgehalt der verbleibenden Sole stetig zunimmt.
Diese Sole bildet in der Eismatrix ein
dreidimensionales System aus Röhren und
Kanälen mit einem typischen Durchmesser von
200 µm. |
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