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C H R O N O L O G I E  D E R  E N T D E C K U N G E N 
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  2000-1000 v. Chr.
  Die Phönizier, die ersten Seefahrer der Welt, erforschen das Mittelmeer, Teile des Roten Meeres, Somalia, Arabien, Indien, möglicherweise China und entdecken die Kanarischen und die Scilly Inseln.
   
  590 v. Chr.
  Der ägyptische Monarch Necho berichtet von der ersten großen Reise der Phönizier: Die Umsegelung von Afrika.
   
  400 v. Chr.
  Auf einer Karte von Herodot werden die drei Hauptkontinente Europa, " Libyen" und Asien von drei großen Ozeanen umspült – dem Mare Atlanticum, dem Mare Australis und dem Mare Erythraeum.
   
  325 v. Chr.
  Der griechische Astronom und Geograph Pytheas unternimmt die erste wichtige wissenschaftliche Forschungsreise. Mit Hilfe der Astronomie bestimmt er auf dem Weg nach Island die Breitengrade. Er schlägt auch vor, dass die Gezeitenbewegungen durch den Mond beeinflusst werden.
   
  100 v. Chr.
  Der Stoiker Posidonius unternimmt eine wissenschaftliche Reise nach Spanien, um festzustellen, ob die Sonne zischt, wenn sie im Atlantik untergeht. Er beschreibt erste Meerestiefen von 1000 Faden (1828 Meter) vor Sardinien und notiert atlantische Tiden.
 
 
   
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  127-141 n. Chr.
  Ptolemäus entwickelt eine Theorie des Universums mit der Erde als Kugel und liefert damit den bedeutendsten Beitrag zur Ozeanographie vor dem Zeitalter der Entdeckungsreisen.
   
  914
  Der arabische Historiker und Geograph Masudi entwickelt genaue Theorien zur Evaporation, dem Kreislauf des Regens, und über die Ursachen des Salzgehalts im Ozean.
 
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  1003
  Der Wikinger Leif Erikson überquert den Atlantik bis nach "Vinland" und besiedelt als erster Nordamerika.
   
  1100
  Erste dokumentierte Erwähnung der Verwendung der magnetischen Nadel.
   
  1100-1300
  Sternbildern und Vogelzuglinien folgend erforschen die Polynesier den Pazifik und kolonisieren Hawaii, die Solomonen und Neuseeland.
   
  1292
  Nach 17 Jahren in China kehrt Marco Polo mit einer Flotte von 14 Schiffen
über Sumatra, Ceylon und Persien zurück nach Venedig und Europa.
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  1416
  König Heinrich von Portugal gründet bei Sagres eine Schule der Navigation und begründet damit das große Zeitalter der Seefahrt.
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  1488
  Bartholomäus Diaz segelt um die südliche Spitze von Afrika und ist der erste Mensch, der in den Indischen Ozean von Westen her eindringt.
   
  1492
  Christoph Columbus will einen westlichen Seeweg nach Indien finden und entdeckt stattdessen Amerika, das er für das östliche Ende von Asien hält.
   
  1499-1501
  Amerigo Vespucci erforscht 6000 Meilen der südamerikanischen Küstenlinie. Er entwickelt eine fast genaue Berechnung der Längengrade und verrechnet sich für den Äquatorumkreis der Erde nur um 50 Meilen.
   
  1513
  Vasco Nunez de Balboa überquert über Land Panama und wird der erste Europäer, der den pazifischen Ozean sieht.
   
  1519
  Ferdinand Magellan will einen Seeweg nach Asien finden, indem er um die Spitze von Südamerika segelt. Auf den Philippinen werden er und die meisten seiner Mannschaft getötet. Aber Juan del Cano überquert den Indischen Ozean und vollendet die erste Weltumseglung der Erde.
 
  1555
  Olaus Magnus, schwedischer Erzbischof, verfasst die "Historia de Gentibus Septentrionalis", eine Geschichte der nordischen Völker und beschreibt darin die Existenz einer Seeschlange.
 
 
  1576
  Martin Frobisher versucht eine Nordwestpassage zum Orient über die Arktis zu finden.
   
  1585
  Gerardus Mercator stellt den ersten großen Atlas der Welt zusammen.
   
  1594
  Der holländischer Nautiker William Barents unternimmt drei erfolglose Versuche, eine Nordostpassage nach Indien zu finden und entdeckt dabei Spitzbergen.
   
  1609
  Henry Hudson entdeckt bei einer erneuten Suche der Nordwestpassage den Hudson Fluss und später die Hudson Bay.
   
  1616
  William Baffin scheitert in der Baffin Bucht und ist überzeugt, dass eine eisfreie Nordwestpassage nicht existiert.
   
  1576
  Der Holländer Abel Tasman umsegelt Australien und stellt fest, dass es nicht Teil des südlichen Kontinentes ist. Er entdeckt auch Tasmanien und Neuseeland.
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  1687
 
 
  Isaac Newton veröffentlicht seine Arbeit über die Abhängigkeit der Gezeitenbewegung des Ozeans von der Bewegung des Mondes.
   
  1737
  Nach einem Erdbeben tritt eine gewaltige Flutwelle in der Bucht von Bengal auf und tötet 300 000 Menschen und zerstört 20 000 Boote.
   
  1768-1776
  James Cook unternimmt mit der "Endeavour" die erste moderne Expedition der wissenschaftlichen Ozeanerforschung. In mehreren Reisen besegelt er das Weltmeer und ist der Erste, der den antarktischen Wendekreis überquert. Er misst Ozeantemperaturen, Winde, Strömungen, Meerestiefen, kartographiert die pazifischen Inseln und dokumentiert die Korallenriffe.
   
  1769
  Benjamin Franklin nutzt Temperaturmessungen und Beobachtung der Wasserfarbe, um den Golfstrom aufzuspüren und liefert eine erste Karte für Nautiker.
   
  1772
  Der französischer Chemiker Antoine Lavoisier unternimmt erste quantitative Analysen vom Meerwasser.
   
  1795
  Die Britische Admiralität fängt eine Übersicht der Küsten der Welt an.
 
   
  1790-1830
  Der englische Geograph James RenneIl unternimmt wichtige wissenschaftliche Studien zur Messung von Winden und Meeresströmungen und fertigt die erste komplette Studie für den Atlantik an.
   
  1802
  Erster seetüchtiger Chronometer.
   
  1818
  Sir John Ross entwickelt einen "Tiefsee-Greifer", um Schlammablagerungen nach oben zu holen. Beim Heraufholen kommen Würmer und ein Medusenhaupt zutage und bestätigen das Vorhandensein von Leben am Meeresboden.
   
  1837
  Charles Darwin veröffentlicht seine Theorie zur Entstehung der Korallenriffe.
   
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  1841
  Der Engländer Edward Forbes führt den Gebrauch des Boden-Greifers in die Wissenschaft ein und wird zum Vater der Meeresbiologie, indem er die Meere in verschiedene Zonen unterteilt.1843 behauptet er, dass die Zahl der Arten mit der Tiefe abnimmt und unterhalb 600 Metern eine leblose - azoische - Wüste sei.
   
 
  1845
  Sir John Franklin erleidet bei der Suche nach einer Nordwestpassage Schiffbruch. Die Rettungsschiffe, die vom Osten und Westen kommen, treffen sich in der Melville Bucht: damit ist die Nordwestpassage gefunden.
   
  1855
  Der Amerikaner Matthew Maury veröffentlicht das erste Lehrbuch und den Klassiker zur Ozeanographie (The physical Geography of the Sea). Später veröffentlicht er das erste Tiefendiagramm vom Atlantischen Ozean.
   
  1858
  Das erste transatlantische Telegraphenkabel geht in Betrieb. Schon nach wenigen Monaten versagt es. 1866 verlegt die "Great Eastern" einen neuen Strang, der am 27. Juli Neufundland erreicht.
   
  1859
  Charles Darwin veröffentlicht sein epochales Werk "Die Entstehung der Arten". Darin erläutert er, dass Spezies über lange Zeiträume unverändert bleiben könnten, wenn sie in einer stabilen Umwelt lebten. Die Tiefsee gilt vielen als ein solcher beständiger Ort. Angestoßen von diesen Ideen, setzt eine intensive Suche nach lebenden Fossilien im Meer ein.
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  1864
  Der Norweger Svend Foyn erfindet das Harpunengewehr und die moderne Walfangindustrie beginnt.
   
 
 
  1866
  Der deutsche Biologe Ernst Haeckel teilt die Meereslebewesen nach ihrem Lebensraum in zwei Gruppen: das Nekton (die Organismen des offenen Ozeans) und das Benthos (die Organismen auf dem Meeresboden). Der deutsche Physiologe Viktor Hensen führt später ein dritte Gruppe ein: das Plankton, die nicht frei schwimmenden, schwebenden Organismen.
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  1870
  In seinem Abenteuerroman "20 000 Meilen unter dem Meer" lässt Jules Verne das Tauchboot "Nautilus" bis auf den Ozeangrund in rund 16 Kilometer Tiefe vorstoßen - und beflügelt damit die Phantasie der Menschen bis heute wie kaum ein anderer. Seine technischen Visionen erweisen sich als erstaunlich zutreffend. Mit seinen biologischen Fiktionen liegt der Autor allerdings daneben: Ganz im Sinne der Theorie von einer azoischen Zone findet die "Nautilus"- Besatzung unterhalb einer bestimmten Grenze kein Leben mehr.
   
  1872
  Anton Dohrn gründet die erste meeresbiologische Station in Neapel und treibt andere Nationen an, ebenfalls ozeanographische Institute zu gründen.
   
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  1872-1876
  Mit der britischen Expedition der "Challenger" beginnt das Zeitalter der modernen Ozeanographie. Die Expedition unter Leitung von Sir Charles Wyville Thomson besegelt 69 000 Meilen des Weltmeers (außer der Arktis) und nimmt Hunderte Tiefenmessungen, Bodenproben, Meereswasseranalysen und Strömungsmessungen vor. Die Forscher entdecken unterseeische Gebirgsketten und 4717 bislang unbekannte Arten aus Tiefen bis zu 5,5 Kilometer, darunter Seelilien, Riesenwürmer und Radiolarien. Der Expeditionsleiter Wyville Thomson resümiert: "Die Verteilung der Lebensformen hat kein Tiefenlimit".
   
 
  1879
  Der schwedischer Baron A. E. Nordenskjold lokalisiert die Nordostpassage im Pazifik, als er von Norwegen durch die Bering-Strasse nach Japan segelt.
   
  1883
  Eine gewaltige Explosion zerreißt die Insel Krakatoa und fordert 36 380 Opfer.
   
  1893-1896
  Der norwegischer Forscher Fridtjof Nansen lässt absichtlich sein Schiff, die Fram, im Eis einfrieren, um den Arktischen Ozean und das Fehlen von Landmassen zu beweisen.
   
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  1903
  Dem norwegischer Forscher Roald Amundsen gelingt zum ersten Mal eine Durchfahrt durch die Nordwestpassage.
   
  1905
  Die Hawaii-Mönchsrobbe wird als letzte neue Robbenart beschrieben. Einst sehr häufig, gilt sie heute als besonders stark vom Aussterben bedroht.
   
  1909
  Admiral Robert Peary erreicht den Nordpol.
   
  1911
  Roald Amundsen erreicht den Südpol.
   
 
 
 
 
 
  1912
  Angeregt durch die "Titanic"-Katastrophe, entwickelt der deutsche Physiker Alexander Behm das Echolot zur Entfernungsmessung. Dabei werden Schallwellen ausgeschickt, an einem Objekt reflektiert und wieder empfangen. Aus den Laufzeiten der Signale lassen sich genaue Distanzen errechnen.
   
  1903
  Sir Hubert Wilkins misst die tiefste Stelle im Arktischen Ozean mit 5440 Metern. Später versucht er erfolglos mit dem U-Boot "Nautilus" (wie Jules Verne) unter dem Eis zum Nordpol zu tauchen.
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  1930
  William Beebe und Otis Barton tauchen in einer Stahlkugel, die an einem Seil abgelassen wird, 427,8 Meter unter den Meeresspiegel - so tief wie niemand zuvor. "Diese Fische hatten nicht nur ein halbes Dutzend Schuppen, sondern sie erstrahlten wie in einer schimmernden Rüstung", schreibt Beebe über die Pionierfahrt, "Garnelen und Quallen trieben an uns vorbei wie Flocken nie geahnter Schneestürme".
   
  1934
  Otis Barton und William Beebe erreichen eine Tiefe von etwa 925 Metern in ihrer Bathysphere-Tauchkugel.
   
  1938
  Am 22. Dezember läuft der Kutter "Nerine" in den Hafen der südafrikanischen Stadt East London mit einem Quastenflosser an Bord ein, einer zoologischen Jahrhundertsensation. Diese Fischgruppe, die schon zu Zeiten der Dinosaurier die Ozeane bevölkerte, galt als seit 65 Millionen Jahren ausgestorben.
 
   
  1945
  Der schwedische Ozeanograph Börje Kullenberg entwickelt das Kolbenlot, mit dem 20 Meter lange Sedimentproben vom Ozeanboden gewonnen werden können.
   
  1947
  Harold Drey entwickelt das "Sauerstoffthermometer", um die Isotopenverhältnisse in Sedimenten zu messen und so vergangene Klimazustände festzustellen. Willard Libby entwickelt danach eine "Atomuhr“, um die Chronologie der Eiszeiten in den Eiskernen zu dokumentieren.
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  1947
  Maurice Ewing beginnt die systematische Untersuchung der Meeresbodentopographie im Nordatlantik. Er entdeckt im tiefsten Teil des Atlantiks die "abyssal plains", flache und mehr als 350 Kilometer breite Tiefseeebenen.
   
  1947
  Die schwedische Tiefseeexpedition erforscht den Atlantik und findet extreme Gebirgszüge und widerlegt damit die Theorie eines flachen Ozeanbodens. Hans Pettersson findet Sedimentschichten mit mehr als 3000 Meter Mächtigkeit.
   
  1950
  Jacques Cousteau nutzt die weiterentwickelte Aqualunge, um den Kontinentalsockel bis in Wassertiefen von 60 Metern zu erforschen.
   
  1950-1952
 
  Die dänische Tiefseeexpedition holt im Philippinengraben Schlammproben aus 10 062 Meter an Deck, in dem noch Organismen vorkommen. Auf der Expedition wird auch in 4000 Meter die Neopilina entdeckt, ein lebendes Fossil aus der Gruppe der Monoplacophora, ein Verwandter einer seit 350 Millionen Jahren ausgestorbenen Urform der Mollusken (Muscheln, Schnecken und Tintenfischen).
   
  1952
  Im Zuge der Bombentests wird die erste großräumige Korallenstudie unternommen. Bei der Bohrung durch das Eniwetok-Atoll stoßen die Wissenschaftler auf vulkanischen Boden und bestätigen Darwins Theorie von der Entstehung der Korallenriffe auf versunkenen Inseln.
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  1956
  Der Mittelozeanische Rücken, ein weltumspannendes 40 000 Meilen langes Unterwassergebirge, wird entdeckt.
   
  1957-1958
  Im Internationalen Geophysikalischen Jahr werden folgende Forschungsziele definiert: 1) die Eignung der Ozeantiefen als Endlager für radioaktive Abfälle
2) das Proteinpotential des Ozeans für die wachsende Bevölkerung und
3) die Rolle der Ozeane bei der Klimaveränderung. In den Jahren darauf werden 30 Stationen im atlantischen, pazifischen und indischen Ozean gegründet und 80 Forschungsschiffe beteiligen sich an der hydrographischen Untersuchung des Atlantiks.
   
  1958
  Das atomgetriebene U-Boot "U.S. Nautilus" gelangt unter dem Eis bis zum Nordpol.
   
 
 
 
 
  1960
  Jacques Piccard und Don Walsh erreichen am 23. Januar im Bathyscaphe "Trieste", entworfen vom Vater Auguste Piccard, die Rekordtiefe von 10 916 Meter (35 800 Fuß) im Challengertief des Marianengrabens 1900 Kilometer östlich der Philippinen. Durch winzige Plexiglas-Luken erkennen sie einen "Fisch" (es war eine Seegurke). Die Aquanauten bleiben 20 Minuten am Grund. Bis heute ist kein Mensch mehr so weit vorgestoßen.
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  1961
  Die amerikanischen Geologen Harry Hess und Robert Dietz entdecken, dass der Meeresboden sich neu bildet, und entwickeln die Theorie der Plattentektonik, nach der die Erdoberfläche aus aneinandergrenzenden, driftenden Schollen besteht. Hess und Dietz bestätigen damit die heftig umstrittene Kontinentaldrift-Theorie des deutschen Geophysikers Alfred Wegener aus dem Jahr 1912.
   
  1963
  Die "Trieste" taucht bis auf 2560 Meter im Atlantik und fotografiert die Überreste des mit 129 Männern versunkenen U-Boots "Thresher".
   
  1964
  Der Kalte Krieg heizt die Eroberung des Weltraums, aber auch der Tiefsee an: Die US-Navy baut das Tauchboot "Alvin", das viele wichtige Missionen unternimmt. Zunächst konzipiert bis etwa 2 000 Meter Tauchtiefe, erhält das Fahrzeug 1973 statt der Stahlkabine eine Druckkapsel aus Titan. Es kann dadurch zunächst 4000 und nach weiteren Umbauten 1994 bis 4500 Meter tief ins Meer vordringen.
   
  1966
 
 
 
 
  Gleichzeitig finden in "Sealab II", nahe Kalifornien, und "Conshelf Three" vor Frankreich erste Experiment in Unterwasserlaboren statt,
   
  1966
  Die "Alvin" und ein Navy-Roboter bergen eine amerikanische Wasserstoffbombe, die nach einer Flugzeugexplosion vor der spanischen Küste ins Mittelmeer gestürzt ist.
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  1968
  Das Deep Sea Drilling Projekt beginnt, um Daten zur Kontinentaldrift-Theorie zusammenzutragen.
   
  1974
  Ein französisch-amerikanisches Forschungsteam taucht südwestlich der Azoren in einen Graben des mittelatlantischen Rückens. Es findet dort völlig unerwartet frische Lava, die zwischen den auseinanderstrebenden Kontinentalplatten aufsteigt und neuen Meeresboden bildet.
   
  1976
  Am 15. November verfängt sich zum ersten Mal ein Riesenmaulhai, ein Megamouth (Megachasma pelagios) in einem Netz. Von dem seltenen, fünf Meter langen Tiefsee- Hai sind bisher weniger als 20 Exemplare gefangen worden.
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  1977