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| Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier
unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der
Geologen, Ökologen, Mikrobiologen, aus der
Seeschifffahrt und der Politik würden in ein
solches Glossar ebenfalls hineingehören, wie
die 30 000 verschiedene Spezies, vom Einzeller bis
zum Wal, die der Abschlussbericht des ERMS-Projekts
(European Register of Marine Spezies) allein in
den europäischen Gewässern nachweist.
Insofern kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung
einiger Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen
vorstellen. Wir freuen uns auf weitere Anregungen. |
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Walskelette |
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Aasfresser und andere Tiere
besiedeln alte Walskelette. An den Knochen
bilden sich Schwefelverbindungen, ähnlich
wie den an den unterseeischen Quellen. Mehr
als 400 Tierarten wurden an solchen alten
Walkadavern dokumentiert, darunter Muscheln,
die auch an den Hot vents vorkommen. Forscher
vermuten, dass Larven über solche versunkenen
Wale stolpern, sich dort niederlassen und
sich so bis zur nächsten Besiedlung einer
heißen Quelle ausbreiten können. |
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Washingtoner
Artenschutzübereinkommen |
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Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen
(englisch CITES, Convention on International
Trade in Endangered Species of Wild Fauna
and Flora) wurde 1973 ins Leben gerufen und
trat zwei Jahre später in Kraft. Es gibt
drei Schutzkategorien: Anhang I (800 Arten)
listet vom Aussterben bedrohte Tierarten auf,
für die ein absolutes Handelsverbot gilt
(dabei alle Meeresschildkröten, Wale,
Nashörner etc). Anhang II (29 000 Arten)
umfasst bedrohte Arten, für die der Handel
einer Beschränkung und Überwachung
unterliegt. Anhang III (200 Arten) ermöglicht
Ländern, ihre nationalen Bestände
unter Schutz stellen zu lassen (z. B. Walrösser
in Kanada). Inzwischen sind 160 Länder
dem bedeutendsten internationalen Artenschutzinstrument
beigetreten. Alle 2 bis 3 Jahre stimmen die
Vertragstaaten über Änderungen der
Anhänge ab. |
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Wasserdruck |
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Nimmt pro 10 Meter um 1 atm
zu. |
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Watasenia
scintillans |
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Welle |
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Ein wandernder Wasserberg, der
durch Gezeiten und Winde, die über das
offenen Meer wehen, erzeugt wird. |
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Winteria
telscopa |
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Tiefseefisch. Lebt im Golf von
Guinea, Westpazifik, vor Australien und Neuseeland. |
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Wüsten |
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Große Bereiche der Hochsee
werden auch als die blauen Wüsten der
Ozeane bezeichnet. Zwar gibt es an der Oberfläche
überall genügend Sonnenlicht, aber
es fehlt an Nährstoffen. In den Ozeanen
sinken abgestorbene Partikel in die Tiefe
und sind damit außer Reichweite der
oberen dreißig Meter in denen das Phytoplankton
lebt. So kann sich das pflanzliche Plankton
nicht ausreichend vermehren. Nur nach Winterstürmen
oder an Auftriebszonen finden Algen und damit
auch Tiere wie Krebse und Fische geeignete
Wachstumsbedingungen. |
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