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Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der Geologen, Ökologen, Mikrobiologen, aus der Seeschifffahrt und der Politik würden in ein solches Glossar ebenfalls hineingehören, wie die 30 000 verschiedene Spezies, vom Einzeller bis zum Wal, die der Abschlussbericht des ERMS-Projekts (European Register of Marine Spezies) allein in den europäischen Gewässern nachweist. Insofern kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung einiger Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen vorstellen. Wir freuen uns auf weitere Anregungen.
 
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  Sacopeloberyx robustus nach oben
   
  Tiefseefisch. Fischcosmopolit in allen Ozeanen, außer der Antarktis und dem Mittelmeer.
   
  Schelf nach oben
   
  Auch Kontinentalsockel genannt. Der vom Meer überspülte flache Rand der Kontinentalschollen. Er fällt zum stärker geneigten Kontinentalhang hin ein. Im allgemeinen rechnet man ihn bis 200 Meter Wassertiefe; er wird von den seichten Schelfmeeren bedeckt.
   
  Scymnodon ringens nach oben
   
  Tiefseefisch
   
  Sea Cliff nach oben
   
  Tauchboot der Navy
   
  Sebastes viviparus nach oben
   
  Kleiner Rotbarsch
   
  Sedimente nach oben
   
  Ablagerung von Partikelmaterial, das von den Flüssen aus den Gebirgen herausgebracht und in den Unterläufen, Deltagebieten und Flachmeeren abgelagert wird. Ozeanische Sedimente bestehen übeerweigend aus Kalkresten und Ablagerungen toter Organismen. Während auf jungen Seeböden kaum Sedimente liegen, finden sich auf alten Meeresböden oft kilometerdicke Sedimentschichten. Die Sedimentationsraten im Meer variieren von weniger als 1 Zentimer bis zu mehren Metern Mächtigkeit in 1000 Jahren.
   
  See-Elefant nach oben
   
  Mirounga leonine. Antarkits. Taucht bis 1 200 Meter Wassertiefe. Neue Erbgutanalysen haben gezeigt, dass die männlichen See-Elfanten bis zu 3 200 km zurücklegen, um ihre Weibchen zu suchen.
   
  Seismogene Zone nach oben
   
  Zone in der Erdbeben entstehen.
   
  Sextant nach oben
   
  Instrument zum freihändigen Messen von Winkeln. In der Nautik dient es zum Messen von Gestirnsabständen (Sonnen-, Sternhöhe), nach denen der Standort des Schiffes berechnet wird.
   
  Silberbeilfische nach oben
   
  Leben in 300 – 2 000 Meter Tiefe. An den Seiten und am Bauch ahmen seine Leuchtorgane das diffuse bläuliche Restlicht nach, das gerade noch durch die oberen Wasserschichten dringt. Seine Silhouette verschmilzt dadurch mit dem Hintergrund.
   
  Siphonophoren nach oben
   
  „Röhrenträger“, Staatsquallen,Gruppe der Hydrozoen, im Meere frei schwimmende Tiere. Staatsquallen bilden individuenreiche Kolonien, deren Einzeltiere zeitlebens mit dem „Staat“ verbunden bleiben und vielfach spezielle Funktionen haben. Die meisten sind durchsichtig und farblos, ihre Größe schwankt zwischen 1 cm und 3 Meter..
   
  Somniosus microcephalus nach oben
   
  Grönlandhai
   
  Stomias affinis nach oben
   
  Drachenfisch
   
  Stomias longibarbatus nach oben
   
  Drachenfisch. Aalartig, bis 50 cm lang.
   
  Stör nach oben
   
  Acipenser sturio. Süßwasserfisch und Lieferant des Kaviars.
   
  Subduktionszone nach oben
   
  Zonen in denen Lithosphäre schräg abwärts in den plastischen Erdmantel gezogen wird (Verschluckung). Der Ausgleich für den dabei entstehenden Raumgewinn wird duch Meeresbodenspreizung geschaffen. Die Subduktionszonen werden durch Tiefseegräben und vulkanische Gebirgsketten und Inselbögen markiert.
   
 
 

 

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