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Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der Geologen, Ökologen, Mikrobiologen, aus der Seeschifffahrt und der Politik würden in ein solches Glossar ebenfalls hineingehören, wie die 30 000 verschiedene Spezies, vom Einzeller bis zum Wal, die der Abschlussbericht des ERMS-Projekts (European Register of Marine Spezies) allein in den europäischen Gewässern nachweist. Insofern kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung einiger Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen vorstellen. Wir freuen uns auf weitere Anregungen.
 
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  Pagellus bogaraveo nach oben
   
  Meerbrasse
   
  Paralomis jamsteci nach oben
   
  Steinkrabbe, etwa 7 cm groß.
   
  Paralvinella grasslei nach oben
   
  Borstenwurm, etwa 8 cm lang.
   
  Passate nach oben
   
  Die regelmäßigen Winde, die auf beiden Erdkugeln das ganze Jahr hindurch von den Roßbreiten zum Äquator hin wehen. Das sie durch die Erdrotation abgelenkt werden, erscheinen sie auf der Nordhalbkugel als Nordostwinde, auf der Südhalbkugel als Südostwinde.
   
  Peridineen nach oben
   
  Panzergeißelalgen. Eine Gruppe kleiner, algenartiger Einzeller, mit zwei Geißeln.
   
  Periphylla periphylla nach oben
   
  Tiefseequalle. Bioluminesziert in der Dunkelheit.
   
  Phycis blennoides nach oben
   
  Gabeldorsch
   
  Phylogeniev nach oben
   
  Die Stammesentwicklung der Organismen.
   
  Physophroa hydrostatica nach oben
   
  Staatsqualle
   
  Photophoren nach oben
   
  Die Lichtproduzierenden Organe einiger Meeresorganismen.
   
  Photosynthese nach oben
   
  Prozess, bei dem Pflanzen Sonnenenegie in organische Materie umwandeln..
   
  Physeter catodon nach oben
   
  Pottwal. Größte Zahnwalart. Lebt als Herdentier im Weltmeer zwischen 70 Grad nördlicher und südlicher Breite. Taucht bis 3 000 (sic) Meter. Kann 80 Jahre alt werden. Die Tragzeit beträgt 15 Monate, anschließend wird das Jungtier zwei Jahre lang gesäugt. Zwischen dem siebten und zwölften Lebensjahr werden Pottwale geschlechtsreif. Bullen und Kühe gehen außerhalb der Paarungssaison getrennte Wege. Die Weibchen bilden matriarchale Schulen, während die Männchen teils in Gruppen teils einzeln im Nordatlantik bis Norwegen oder Kanada wandern. Hauptnahrung sind die Tintenfische der Tiefsee, die sie per Sonarschall (bis 250 db) oder durch Überraschungsangriffe in der Dunkelheit orten. Der Kampf zwischen Riesenkalmar und Pottwal wurde jedoch noch nie beobachtet.
   
  Phytoplankton nach oben
   
  Das pflanzliche Plankton
   
  Piccard, Auguste nach oben
   
  1884-1962. Erfinder der Tieftauch-U-Boote. Niemand stieg vor ihm höher in die Atmosphäre auf, niemand tauchte tiefer in die Ozeane hinab. Mit hochachtungsvollem Spott nannte man ihn den "Vertikalprofessor“. Seine Erfahrungen befruchteten Generationen van Meeresforschern. Sein Sohn Jacques Piccard vollendete das Lebenswerk des Vaters.
   
  Piccard, Jacques nach oben
   
  Stellte 1960 zusammen mit Donald Walsh den Tiefenrekord mit dem Tauchboot "Trieste“ auf, als sie bis zum Grund des Marianengrabens tauchten (10 910 Meter).
   
  Plankton nach oben
   
  Der Begriff Plankton wurde 1887 von dem Physiologen und Meeresbiologen Victor Hensen aus Kiel geprägt (aus dem Griechischen "planktos": das passiv Driftende, Wandernde). Plankton bezieht sich auf die aquatischen Organismen, deren Bewegungskraft geringer ist als die Strömungsgeschwindigkeit des umgebenden Wassers. Plankton verdriftet also mehr oder weniger passiv mit dem umgebenden Wasserkörper. Diese Definition umschließt einen großen Bereich unterschiedlicher Organismen von Viren, Bakterien und Protisten (Einzeller) bis zu verschiedenen Evertebraten -Gruppen (0,02 µm - 2 m). Die Größenklasse >2 µm beinhaltet sowohl das Phytoplankton (Algen) als auch das Zooplankton.
   
  Pogonophoren nach oben
   
  Bartträger. Klasse mariner Wirbelloser. Eine sehr altertümliche Tiergruppe in der Tiefsee 2 000 bis 5 000 Meter. Ihr Körper ist in eine lange schmale Röhre eingeschlossen, die bis zu 1,5 Meter lang sein kann.und weist eien verschiden große Zahl von Fühlern (bis 200) auf, daher ihr Name "Bartträger“.
   
  Polychäten nach oben
   
  "Vielborster“, im Meer lebende Ordnung der Ringelwürmer. Der deutlich gegliederter Körper trägt Borsten, die zu Fortbewegung dienen.
   
  Polyprion americanus nach oben
   
  Wrackbarsch
   
  Praya spp nach oben
   
  Staatsqualle. Mit 40 Metern größte bekannte Lebensform. Entdeckt von Bruce Robinson in der Monterey Bay vor Kalifornien.
   
  Psychrophilnach oben
   
  Kälte liebende Tiere, z. B. Tiere der Tiefsee.
   
  Pteropoden nach oben
   
  Im Meer lebende Unterklasse der Schnecken (Flügel- oder Ruderschnecken). Sie besitzen zwei Flossenblätter, mit denen sie sich ähnlich wie Schmetterlinge fortbewegen. Ai manchem Meeresregionen bilden die leeren Schalen ausgedehnte Sedimentschichten
   
 
 

 

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