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Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der Geologen, Ökologen, Mikrobiologen, aus der Seeschifffahrt und der Politik würden in ein solches Glossar ebenfalls hineingehören, wie die 30 000 verschiedene Spezies, vom Einzeller bis zum Wal, die der Abschlussbericht des ERMS-Projekts (European Register of Marine Spezies) allein in den europäischen Gewässern nachweist. Insofern kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung einiger Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen vorstellen. Wir freuen uns auf weitere Anregungen.
 
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  lfremeria nautilei nach oben
   
  Schlotschnecke, etwa 10 cm groß.
   
  Igelwürmer nach oben
   
  Effektive Sedimentfresser. Man hat berechnet, dass alle Igelwürmer im Santa-Catalina Becken alle 70 Jahre die kompletten obersten 5 Zentimeter des Meeresboden verdauen (Bioturbation).
   
  Internationale Seeschifffahrtsorganisation nach oben
   
  (International Maritime Organization, IMO). Diese zwischenstaatliche Schifffahrtsorganisation der UNO für öffentlich-rechtliche Schifffahrtsfragen wurde 1948 gegründet und 1982 umbenannt in International Maritime Organization, IMO. Zielsetzungen der IMO sind die Zusammenarbeit auf allen Gebieten der internationalen Handelsschifffahrt, besonders die Beratung und Verabschiedung von Übereinkommen oder Resolutionen über die schiffstechnische und navigatorische Sicherheit auf See, den Meeresumweltschutz, die Rechtsvereinheitlichung, die Beseitigung diskriminierender Maßnahmen sowie die Förderung der technischen Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Bis etwa 1967 lag das Hauptaugenmerk der Organisation auf der Vereinfachung der internationalen Seeschifffahrt, Ladewasserlinien und dem Transport gefährlicher Güter. Mit dem Tankerunglück der "Torrey Canyon“, bei dem 120 000 Tonnen Öl ins Meer flossen, trat ein weiterer Aspekt mit internationaler Bedeutung in den Vordergrund: der Schutz der Meeresumwelt vor Verschmutzungen durch Öl. Ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung war das Internationale Übereinkommen von 1973 zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe und das dazugehörige Protokoll von 1978, allgemein bekannt als MARPOL 73/78. Dieses Protokoll betrifft nicht nur Ölverschmutzungen, die aufgrund eines Unfalls oder den Umgang mit Öl entstanden, sondern auch Verschmutzungen durch Chemikalien, Gefahrgut, das in verpackter Form auf See transportiert wird, Abwässer, Abfall und Luftverschmutzung. (Text: UBA)
   
  IODP nach oben
   
  Integrated Ocean Drilling Program. Geplantes Tiefbohrprogramm ab dem Jahr 2003.
   
  Isopoden nach oben
   
  Asseln, Gruppe der Krebstiere. Sie besitzen überwiegend einen platten gepanzerten Leib, der deutlich in Kopf, Brust und Hinterleib gegliedert ist. Meist sind Isopoden 2-3 Zentimeter groß,doch die in der Tiefsee lebende Riesenassel kann mehr als 25 cm Länge erreichen.
   
  Isotop nach oben
   
  Abart eines bestimmten chemischen Elements, deren Atomkerne die gleiche Protonenzahl, aber verschiedene Neutronenzahl aufweisen.
   
 
 

 

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