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Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der Geologen, Ökologen, Mikrobiologen, aus der Seeschifffahrt und der Politik würden in ein solches Glossar ebenfalls hineingehören, wie die 30 000 verschiedene Spezies, vom Einzeller bis zum Wal, die der Abschlussbericht des ERMS-Projekts (European Register of Marine Spezies) allein in den europäischen Gewässern nachweist. Insofern kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung einiger Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen vorstellen. Wir freuen uns auf weitere Anregungen.
 
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  Haakon-Mosby-Schlammvulkan nach oben
   
  1250 Meter tief liegende "Oase der Chemosynthese" im Nordatlantik vor Norwegen. Weiße Bakterienmatten auf Methanhydratbecken bilden die Grundlage für eine ausgesprochen reiche Meeresfauna.
   
  Habitat nach oben
   
  Bereits von Carl von Linné im 18. Jh. geprägter Begriff, der die Gesamtheit der ökologischen Umweltfaktoren einer Tierart beschreibt. In neuerer Terminologie wird Habitat gleichbedeutend mit Biotop verwendet und bezieht sich dann auf die Umweltfaktoren einer Organismengemeinschaft.
   
  Hadal nach oben
   
  6 000 bis mehr als11 000 Meter. Tiefste Meeresregionen, nach dem griechischen Wort Hades.
   
  Hass, Hans nach oben
   
  geb. 1919 in Wien. Als 18jahriger unternahm Hass seine ersten Tauchversuche - mil Brille und Harpune ausgerustet. Seine Berichte uber Begegnungen mil Haien und anderen groj3en Wassertieren, seine Expeditionen mil der "Xarifa“ und viele andere Unternehmen brachten dem Biologen weltweiten Ruhm.
   
  Heiße Quellen nach oben
   
  Gespeist von unterseeischen Vulkanen bilden sich an den heißen Quellen auf dem ozeanischen Rücken und anderswo bis zu 15 Meter hohe Schlote. Sie beherbergen eine einzigartige Lebensgemeinschaft. Bakterien nutzen die giftigen Schwefelverbindungen als Energiequelle, vergleichbar wie die Pflanzen das Sonnenlicht.
   
  HELCOM Convention nach oben
   
  Übereinkommen über den Schutz der Meeresumwelt des Ostseegebiets (Convention on the Protection of the Marine Environment of the Baltic Sea Area), seit Anfang 2 000 rechtskräftig
   
  HelicoIenus dactylopterus nach oben
   
  Blaumaul. Tiefseefisch
   
  Hesiolyra bergi nach oben
   
  Schlot-Ringelwurm, etwa 10 cm lang
   
  Hexanchus griseus nach oben
   
  Sechskiemerhai
   
  Holothurien nach oben
   
  Seewalzen oder Seegurken. In fast allen Meeren bis zur Tiefsee vorkommende, frei beweglichen bodenbewohnende Stachelhäuter.
   
  Hoplostethus atlanticus nach oben
   
  Orange Roughy, Granat- oder Kaiserbarsch. Bis 70 cm langer, und mehr als 75 Jahre alt werdender Tiefseefisch. Lebt um Neuseeland, Südwestaustralien, im Nordatlantik und vor der afrikanischen Atlantikküste. Zielart der Seamountfischerei.
   
  Hoplostethus mediterraneus nach oben
   
  Mittelmeer-Kaiserbarsch
   
  HydroIagus mirabiIis nach oben
   
  Tiefseefisch
   
  Hydrophone nach oben
   
  Wasserdichte Schallaufnehmer
   
  hydrothermal nach oben
   
  Vorgänge innerhalb von Sedimenten und Gesteinen in denen 30 bis 400 Grad Celsius heiße gas- und salzhaltige wässrige Lösungen eine Hauptrolle spielen. Die Lösungen können durch von außen in heißes Gestein eingedrungenes Meerwasser entstanden sein.
   
 
 

 

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