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Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der Geologen, Ökologen, Mikrobiologen, aus der Seeschifffahrt und der Politik würden in ein solches Glossar ebenfalls hineingehören, wie die 30 000 verschiedene Spezies, vom Einzeller bis zum Wal, die der Abschlussbericht des ERMS-Projekts (European Register of Marine Spezies) allein in den europäischen Gewässern nachweist. Insofern kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung einiger Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen vorstellen. Wir freuen uns auf weitere Anregungen.
 
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  Galeus melastomus nach oben
   
  Fleckhai
   
  Galeus murinus nach oben
   
  Maus-Katzenhai
   
  Gashydrate nach oben
   
  Gashydrate sind feste, kristalline Substanzen, die sich bei niedrigen Temperaturen und hohem Druck aus einer Mischung von Gas und Wasser bilden. Ändert sich einer der beiden Parameter Druck oder Temperatur entscheidend, zerfällt das Gashydrat schnell in seine Bestandteile. 90 Prozent der natürlich vorkommenden Hydrate enthalten das Erdgas Methan als zentrales Molekül, um das sich die Wassermoleküle käfigartig herumgruppieren. Die Begriffe Gashydrate und Methanhydrate werden deshalb häufig - nicht ganz korrekt - synonym verwendet. Denn es gibt durchaus noch andere hydratbildende Gase wie Kohlenstoffdioxid, Schwefelwasserstoff und verschiedene andere Kohlenwasserstoffe. Außer in den tieferen Bodenschichten der Permafrostgebiete - 200 bis 1 000 Meter unter der Erdoberfläche - werden Gashydrate an den Kontinentalhängen der Ozeane im Meeresboden in 500 bis 3 000 Metern Wassertiefe gefunden. Sie wurden in den Porenräumen des Meeresbodens entdeckt. Wissenschaftler haben mittlerweile aber auch ganze Schichten und "Klumpen" aus reinem Methanhydrat gefunden. Eine Dicke der Gashydratvorkommen von mehreren hundert Metern ist dabei keine Seltenheit. Die Änderung von Druck und Temperatur bei einem eventuellen zukünftigen Abbau oder bei den Untersuchungen an Bord der Forschungsschiffe und im Labor erschweren die Gewinnung und Untersuchung stark und machen spezielle Geräte erforderlich entsprechende Probenahmegeräte und Verfahren zur Untersuchung der Gashydrate. Die Bedeutung der Gashydrate als Energiequelle der Zukunft wird diskutiert. Aufgrund der methodischen Schwierigkeiten und erforderlichen technologischen Entwicklungen wird es vermutlich noch einige Jahre oder Jahrzehnte dauern, bevor die industrielle Gewinnung von Gashydraten aus dem Meer Realität werden kann.
   
  Geosynklinale nach oben
   
  Bezeichnung für die beweglichen, merh oder minder kontinuirlich absinkenden Zonen der Erdkruste.
   
  Galeus murinus nach oben
   
  Anglerfisch. Erstbeschreibung von August Brauer von der "Valdivia“-Expedition.
   
  Globigerinen nach oben
   
  Gattung der planktischen Forminiferen, deren bis 2 mm große Kalkschale aus traubenartig angeordneten kugeligen Kammern besteht. Ihre Schalentrümmer bedecken weite Strecken des Meersgrunds in 2000 bis 5000 Metern Tiefe.
   
  Gonostoma elongatum nach oben
   
  Seltener Tiefseefisch. Aus Männchen werden im Alter Weibchen (Proterandie).
   
  Gravimeter nach oben
   
  Gertät zur Messung der Schwerkraft.
   
  Grenadierfisch nach oben
   
  z.B. Gattung Odontomarurus
   
  Grimpoteuthis sp. nach oben
   
  "Dumbo Krake", etwa 20 cm groß. Der Grimpoteuthis lebt benthisch in Tiefen von 300-400 Metern am Kontinentalhang. Die Kraken schwimmen dicht über dem Meeresboden mit ihrem Paar großer Flossen auf dem Körpermantel (die an Elefantenohren, "Dumbos“, erinnern).
   
 
 

 

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