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Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der Geologen, Ökologen, Mikrobiologen, aus der Seeschifffahrt und der Politik würden in ein solches Glossar ebenfalls hineingehören, wie die 30 000 verschiedene Spezies, vom Einzeller bis zum Wal, die der Abschlussbericht des ERMS-Projekts (European Register of Marine Spezies) allein in den europäischen Gewässern nachweist. Insofern kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung einiger Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen vorstellen. Wir freuen uns auf weitere Anregungen.
 
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  Calyptogena nach oben
   
  Muschel an Tiefseeschloten
   
  Carcharodon carcharias nach oben
   
  Weißer Hai. Bis zu 6,50 Meter langer, weltweit verbreiteter Großhai in Küstengewässern. Die juvenilen Haie fressen Fische, während die Adulten fettreiche Meeressäuger (Robben) und andere Tiere jagen.
   
  Caulophyne pelagica nach oben
   
  Anglerfisch. Die DNA wurde teilweise entziffert.
   
  Centrophorus granulosus nach oben
   
  Rauer Schlingerhai.
   
  Centrophorus squamosus nach oben
   
  . Blattschuppiger Schlingerhai.
   
  Centroscyllium fabricii nach oben
   
  Schwarzer Fabricius Dornhai.
   
  Centroscymnus coelolepis nach oben
   
  Portugiesenhai.
   
  Centroscymnus crepidater nach oben
   
  Tiefseehai-Art.
   
  Cetorhinus maximus nach oben
   
  (Riesenhai. Länge bis 9,80 ( bis 15?) Meter. Gemäßigte Meere. Der Riesenhai lebt in Gruppen, ernährt sich von Plankton und ist nach dem Walhai der zweitgrößte Hai und Fisch. Trotz Satellitenbeobachtung ist das ausgeprägte Wanderverhalten der Tiere noch nicht vollständig entschlüsselt. Im Frühling und Sommer sind sie vor der Küste Schottlands zu finden, vor Kalifornien im Herbst und Winter. Der Planktonfresser wechselt alle 4-5 Monate seine Kiemenreusen, um dann zu fasten oder sich in tiefere Gewässer zurückzuziehen.
   
  Chaecon (Geryon) affinis nach oben
   
  Tiefseefisch
   
  Challenger-Expedition nach oben
   
  Bedeutendste britische Tiefsee-Expedition des 19. Jahrhunderts. Von 1862 -1866 durchgeführt, erbrachte sie unzählige Erkenntnisse zur Fauna der Tiefsee, festgehalten in 50 Bänden.
   
  Chimaera monstrasa nach oben
   
  Seeratte
   
  Chlamydoselachus anguineus nach oben
   
  Krausenhai od. Kragenhai. (Fam. Chlamydoselachidae. Krausenhaie. Familie mit nur einer Gattung mit einer Art.) Der Krausenhai kann als lebendes Fossil bezeichnet werden. Er ist der urtümlichste aller Haiarten, denn seine Zähne ähneln versteinerten Exemplaren der Gattung Phoebodus aus dem Devon (vor 380 Millionen Jahren). Der bisher selten gesichtete Krausenhai lebt in 120 bis 1 100 Meter Wassertiefe.
   
  Chun, Carl nach oben
   
  Professor (1852-1914) in Königsberg und Breslau, 1898 Nachfolger Leukarts in Leipzig. Chun leitete die 1. deutsche Tiefsee-Expedition 1888/89 mit dem Dampfer "Valdivia" im Atlantischen und Indischen Ozean. Sein Reisebericht "Aus den Tiefen des Weltmeeres“ (1903) war damals ein Bestseller.
   
  Cites nach oben
   
  siehe Washingtoner Artenschutz
   
  Coccorella atrata nach oben
   
  Säbelzahnfisch
   
  Cocoolithophoriden nach oben
   
  Wichtiger Vertreter des Phytoplanktons. Die Coccolithophoriden bilden kleine Scheibchen (z. B. Emiliania huxleyi) oder Kügelchen aus kohlensaurem Kalk, die man in gewaltigen Mengen im Tiefseeschlamm und in der Kreideformation findet.
   
  Colephrys brevicaudata nach oben
   
  Seefledermaus
   
  Colossendeis colossea nach oben
   
  Pantapoda (Asselspinne), etwa 50 cm groß. Die Tiefsee-Pantapoden besitzen keine Augen. Mit Hilfe eines rüsselähnlichen Fortsatzes saugen sie Würmern und anderen wirbellosen die Körpersäfte aus.
   
  Conger conger nach oben
   
  Meeraal
   
  Copepoden nach oben
   
  Ruderfüßer, Gruppe niederer Krebse. Sie leben entweder feri oder als Parasiten an Fischen, Krebsen und Würmern. Wichtiger Bestandteil des Meeresplanktons.
   
  Coryphaenoides armatus nach oben
   
  Grenadierfisch. Nordatlantik
   
  Coryphaenoides rupestris nach oben
   
  Grenadierfisch
   
  Cousteau, Jacques-Yves nach oben
   
  1910-1990. Der französische Marineoffizier strebte dem Wunschbild des „Fischmenschen“ zwischen Meeresspiegel und Kontinentalschelf nach. Mit seiner „Aqualunge“ tauchen heute Tausende van Tauchsportlern und seine Filme begeisterten Millionen fur die rätselhafte Welt unter Wasser.
   
  Cryptosaras couesii nach oben
   
  Seeteufelart. Wie auch bei den Anglerfischen hängen die Männchen wie winzige Parasiten am Weibchen fest.
   
  Cyclothone nach oben
   
  Tiefseefisch. Verfügt über stark ausgeprägte Geruchsorgane.
   
 
 

 

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