DEEPWAVE online Shop
Deepwave - Die Ozeane schuetzen
Über DeepwaveNewsOzean in GefahrServicePresseKontakt
 
Hochsee   
Tiefsee   
Zeittafel   
  Glossar   
 
 
Zeitbalken
   
G L O S S A R 
_______________________________________________________________
 
Ein Glossar meereskundlicher Termini ist ein schier unendliches Unterfangen. Fachausdrücke der Geologen, Ökologen, Mikrobiologen, aus der Seeschifffahrt und der Politik würden in ein solches Glossar ebenfalls hineingehören, wie die 30 000 verschiedene Spezies, vom Einzeller bis zum Wal, die der Abschlussbericht des ERMS-Projekts (European Register of Marine Spezies) allein in den europäischen Gewässern nachweist. Insofern kann dieses Glossar nur eine lose Zusammenstellung einiger Fachbegriffe zu meereskundlichen Themen vorstellen. Wir freuen uns auf weitere Anregungen.
 
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z
 
 
  Basalt nach oben
   
  Der Basalt ist ein dichtes, feinkörniges Tiefengestein magmatischen Ursprungs. Die Untergrenze unserer Erdkruste wird duch eine mächtige Basaltschicht gebildet. Eine schwarzbraune Abart des Bsalts ist der Diabas.
   
  Bathyalnach oben
   
  Urschlamm der Tiefsee, benannt nach dem deutschen Forscher Ernst Haeckel vom britischen Wissenschaftler Thomas Huxley, der am Anfang des 19. Jahrhunderts Sandproben aus der Tiefsee bearbeitete und sie als reines Protoplasma ansah, gewissermaßen als Urschleim alles Leben.
   
  Bathymodiolus breviornach oben
   
  Schlotmuschel, etwa 14 cm groß.
   
  Bathymodiolus thermophilusnach oben
   
  Schlotmuschel, etwa 18 cm groß.
   
  Bathynomus giganteusnach oben
   
  Riesenassel. Bis zu 42 cm lang.
   
  Bathypelagialnach oben
   
  Die komplett lichtlose Wasserzone zwischen 1 000 und 8 000 Meter Wassertiefe.
   
  Bathypterois atricolornach oben
   
  Spinnenfisch. Lebt zwischen 200 und 5000 Meter Wassertiefe.
   
  Beebe, Williamnach oben
   
  1877-1962. In einer stählernen Kugel, der "Bathysphere“ tauchte Beebe 1934 mit Otis Barton in fast 1000 Meter Tiefe und entdeckte eine Wunderwelt skurriler Tiefseebewohner. Seine Forschungen wiesen ein fur allemal nach, dass die his dahin vertretene Auffassung, unter 600 Meter Tiefe höre alles Leben auf, unvereinbar war.
   
  Behm, Alexandernach oben
   
  (180-1952). Physiker und Erfinder des eloktroakustischen Echolots
   
  Benthalnach oben
   
  Die Bodenzone eines Gewässers. Der Meeresboden wird vertikal in das Litoral und die Tiefsee gegliedert. Der Tiefseeboden wir unterteilt in das Archibenthal und das abyssale Benthal.
   
  Benthogone roseanach oben
   
  Seegurke, etwa 15 cm groß.
   
  Benthosnach oben
   
  Das Wort Benthos ist vom griechischen (dt. "Meerestiefe, Dickicht") abgeleitet und wird als wissenschaftlicher Sammelbegriff für alle auf oder in den Böden aquatischer Lebensräume (Meere, Seen, Flüsse) vorkommenden Organismen benutzt. Der Lebensraum selbst wird als Benthal bezeichnet. Benthische Gemeinschaften umfassen Arten unterschiedlicher Ökologie, Lebensstrategie und Körpergröße:Mikrobenthos Meiobenthos Makrobenthos.
   
  Benthocodon hyalinusnach oben
   
  Tiefseequalle. Durchmesser 7 cm.
   
  Benthopelagialnach oben
   
  Die etwa 200 Meter hohe Wasserschicht oberhalb des Meeresbodens.
   
  Beryx sppnach oben
   
  Kaiserbarsch.
   
  Biolumineszenznach oben
   
  Um sich in den Tiefen der Meere bemerkbar zu machen, haben einige Tiere die Fähigkeit zur Biolumineszenz: In 200 bis 1 000 Meter Tiefe leuchten sogar fast 90 Prozent der Lebewesen. Mit einer sehr hohen Lichtausbeute erzeugen sie aus chemischer Energie Licht. Der Leuchtvorgang selbst ist eine katalytische Oxidation unter Verbrauch von Leuchtstoff (Luciferin), bei der überschüssige Energie nahezu vollständig in Form von Licht abgegeben wird. Dieser Prozeß läuft in speziellen Zellen, Geweben oder Organen ab. Manche Leuchtorgane sind so raffiniert gebaut, daß sie sogar eine Reflektorschicht aus Guanin- und Uratkristallen sowie eine Linse besitzen. Andere Organismen sind mit spektakulären Leuchtdrüsen ausgestattet, die einen lumineszierenden Schleim zur Abschreckung ihrer Feinde absondern.
   
  Biomassenach oben
   
  Die gesamte Pflanzen- und Tiermasse einer bestimmten Fläche.
   
  Biotopnach oben
   
  Weichkoralle. Fischt mit den Tentakeln nach Nahrung.
   
  Bioturbationnach oben
   
  Umlagerung von Bodenschichtn durch Tier, z. B. durch die Grabtätigkeit von Würmern.
   
  Blauwalnach oben
   
  Bis zu 30 Meter lange und 200 Tonnen schwere größte Bartenwalart und vermutlich auch größtes Lebewesen auf der Erde. Lebt vom Krill in der Antarktis. Der Blauwal schwimmt mit geöffnetem Maul in die riesiegen Krillschwärme hinein, schließt das Maul so weit, dass die Barten den Ausgang versperren und drückt das Wasser durch die Fransen wieder aus. Wird 120 Jahre alt.
   
  Bythograea thermydronnach oben
   
  Schlotkrabbe, etwa 6 cm groß.
   
 
 

 

Über DEEPWAVE     News     Ozean in Gefahr      Service     Presse     Impressum