Online Petitionen

Norway: Don’t Pollute Fjords with Mine Waste!

All around the world, clean water is threatened by mining. Now, Norway’s iconic fjords are at risk.

The Norwegian government recently gave Nordic Mining permits to dump 250 million tons of mine waste over 50 years into the majestic Førde fjord.


Photo: Wim Lassche

Thousands of Earthworks supporters wrote to Nordic Mining to drop their lawsuit against 80 citizens who were peacefully protesting test drilling.

Now, let the Norwegian government know the world is watching. Call on Prime Minister Erna Solberg to do the right thing and protect Norway’s fjords from dirty mining.

TAKE ACTION: Tell the Norwegian PM to cancel permits to dump mine waste into the Førde fjord!

Instructions:

  • Send/amend the sample letter to the right.  Personalized letters have a much greater impact.
  • Click „send your message“ to send your letter.
  • SHARE this alert with your friends and family via the subsequent page.  Share via email, Facebook and Twitter

Dear Prime Minister Solberg,

I urge you to cancel Nordic Mining’s permit for its proposed mine in the Engebø Mountain and save the pristine Førde fjord from mine waste dumping.

I stand in solidarity with the fishermen, businesses, and community members who are strongly opposed to the Nordic Mining project. Like them, I am concerned about the devastating impacts that mine waste dumping would have on your country’s majestic fjords.

Nordic Mining’s plans to dump 250 million tons of mine waste into the Førde fjord will harm aquatic ecosystems, healthy fisheries, as well as the communities that depend on them.

Fjords are the site of spectacular mountain views that draw tourists from around the world. They also offer vital spawning areas for salmon and cod,  and some serve as congregation sites for whales and porpoises. They support diverse aquatic ecosystems, as well as a thriving fishing industry.

For these reasons, this project is drawing wide local and international opposition.

The Norwegian fjords, or any water body, should not be dumping grounds for mine waste. I urge you to prohibit this irresponsible practice, and to immediately cancel Nordic Mining’s permit to dump mine waste into fjords.

Erna Solberg
Prime Minister of Norway
Email: smkinfo@smk.dep.no

Trude Maseide
Prime Minister’s Head of Communications
Email: trude.maseide@smk.dep.no

Jon Berg
Head of Communications for Ministry of Climate and the Environment
Email: jon.berg@kld.dep.no

Per Sandberg
Minister of Fisheries
Email:postmottak@nfd.dep.no


Menschenrechte vor Profit

https://www.openpetition.de/petition/online/menschenrechte-vor-profit

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel und sehr geehrter Herr Vizekanzler Sigmar Gabriel,wir fordern Sie auf, deutsche Unternehmen zu verpflichten, auch im Ausland die Menschenrechte zu achten. Der geplante Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte muss gesetzliche Regelungen vorsehen, die:– deutsche Unternehmen verpflichten, mögliche negative Folgen ihrer Auslandgeschäfte für die Menschenrechte zu untersuchen, ihnen aktiv entgegenzuwirken und transparent darüber zu berichten;- Opfern die Möglichkeit geben, hierzulande eine Entschädigung einzuklagen, wenn deutsche Unternehmen ihre Menschenrechte im Ausland missachten;
– die Vergabe öffentlicher Aufträge und von Außenwirtschafsförderung nur zulassen, wenn Unternehmen ihrer menschenrechtlichen Verantwortung gerecht werden.

Begründung:

Smartphone, Markenkleidung, Schokolade – all das erscheint uns ganz selbstverständlich. Was viele nicht wissen: Hinter diesen Dingen verbergen sich Geschichten von Hunger, Armut und Menschenrechtsverletzungen. Ob in Textilfabriken in Bangladesch, bei der Ernte von Kakaobohnen in Ghana oder beim Rohstoffabbau in Konfliktgebieten: Menschen schuften unter unwürdigen Bedingungen für Hungerlöhne, sind enormen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und werden von ihrem Land vertrieben.

Die auf diese Weise gewonnenen Rohstoffe und produzierten Waren sind auch von deutschen Unternehmen beauftragt. In der Öffentlichkeit bekennen diese sich zwar größtenteils zur Nachhaltigkeit – hinter den Kulissen nehmen viele aber Menschenrechtsverletzungen in Kauf.

Den Opfern dieser Geschäftspraktiken bietet die deutsche Gesetzgebung bisher kaum Möglichkeiten, Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen. Die Achtung von Menschenrechten im Ausland gilt als freiwillige Angelegenheit. Die Rechte von Investoren sind in Handelsabkommen dagegen verbindlich verankert und können vor privaten Schiedsgerichten eingeklagt werden. Dieses System der menschenrechtlichen Verantwortungslosigkeit ist untragbar.

Doch jetzt bietet sich uns eine Chance: Im Juni will die Bundesregierung einen Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte vorlegen. Schon jetzt gibt es allerdings deutliche Signale, dass dieser nur unverbindliche Empfehlungen und Beratungsangebote statt gesetzliche Verpflichtungen vorsehen wird. Eine aktuelle Studie von Prof. Remo Klinger und Prof. Markus Krajewski belegt dagegen, dass eine gesetzliche Verankerung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen im deutschen Recht nicht nur erforderlich, sondern auch möglich ist. Sie zeigen zudem auf, wie ein solches Gesetz konkret aussehen könnte.

Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen im Ausland zukünftig zu vermeiden und zu ahnden ist möglich, aber nur, wenn dafür ein gesetzlicher Rahmen verabschiedet wird.

Fordern Sie deshalb gemeinsam mit uns Angela Merkel und Sigmar Gabriel auf, sich für einen ambitionierten Aktionsplan einzusetzen. Getragen wird die Petition durch die Verbände CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Forum Menschenrechte und VENRO sowie die Einzelorganisationen Brot für die Welt, CIR, Germanwatch, INKOTA-netzwerk, MISEREOR, Oxfam, SÜDWIND, terre des hommes und ver.di.

Sie wollen mehr wissen über die UN-Leitprinzipien und den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte: www.cora-netz.de/cora/themen/ungp/

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 23.05.2016 (aktiv bis 22.07.2016)

https://www.openpetition.de/petition/online/menschenrechte-vor-profit

 


Russland: Einsatz für das weltgrößte Meeresschutzgebiet!

Mai 2016, Avaaz.org: Auf unserem Planeten gibt es einen Ozean, der fast gänzlich unberührt ist — einen märchenhaften Ort, an dem majestätische Blauwale, Pinguine und wundersame Tintenfische zuhause sind.

Dieses Naturparadies ist so groß wie Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich zusammen. Doch es könnte uns bald verloren gehen: Im antarktischen Rossmeer sind bereits tausende bedrohte Wale abgeschlachtet worden und jetzt wollen riesige industrielle Fangflotten anrücken und das Gebiet zerstören.

Nun könnten 24 Länder vereinbaren, diesen Ozean zum weltgrößten Meeresschutzgebiet zu machen. 23 von ihnen ziehen schon mit — nur ein Land fehlt noch.

Russland.

Wir haben gerade eine einmalige Gelegenheit, Russland zum Mitmachen zu bewegen: Meeresexperten haben nämlich ein privates Event mit den höchsten Beratern von Präsident Putin geplant. Dort werden sie unsere Petition direkt überreichen! Machen Sie jetzt mit.

https://secure.avaaz.org/de/protect_the_ross_sea_gl_reblast_loc/?tIirNab

Mehr Informationen von DEEPWAVE als Partner der Antarctic Ocean Alliance hier und hier


Bis 1. Mai 2016: Aufruf des EU-Parlaments zur Unterstüzung der Written Declaration (006/2016)

(abgeschlossen: 340 MEPs sign petition for microbead action )

beat_the_microbead

Beat the Microbead is initiated by the Plastic Soup Foundation. They prevent plastic ending up in the ocean by tackling the source.

Dear Beat the Microbead Coalition partners,

We need your support!Our partner Seas At Risk (SAR, seas-at-risk.org) has been working with the British MEP (Member of the European Parliament) Catherine Bearder to develop a written declaration from the European Parliament.

The declaration highlights the problem of microplastics in general and calls on the Commission to address the issue of microbeads in personal care products. This kind of declaration is a good way for the Parliament to put pressure on the Commission to develop legislation. While several countries have already called for action, the Commission is still hesitant. Additional pressure from MEPs might help.

The declaration needs 360 signatures from MEPs to pass and we have until 1 May to get these signatures. This is where we need your help! MEPs are far more likely to sign when under some pressure from their home countries, so if you are willing to help, please write an email to your local MEP asking them to sign the written declaration.

=> How does it work

1. Find your national MEP (member of the European Parliament) using votewatch.

2. Write an email either using the text in the attached template (attachment 1) or write your own version.

3. Quote ‚Written declaration (006/2016) on the reduction of microplastics pollution‘ in your email and email subject.

4. Attach the ‘Sign-up Sheet’ to your email (attachment 2).

5. Attach the ‘Written Declaration’ in your language (see attachments ).

6. Send the email with attachments to your MEP. Use this email formula: firstname.lastname@europarl.europa.eu

7. An extra action is to Tweet them if they use Twitter. SAR have written a text you can link to: here.

0006/2016

Schriftliche Erklärung gemäß Artikel 136 der Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments zur Verringerung der Verschmutzung durch Mikroplastik [1]

  1. In der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie wird ausgeführt, dass Mikroplastik zum schwerwiegenden Problem der Ansammlung von Abfällen im Meer beiträgt.
  2. Mikroplastik kann unterschiedlicher Herkunft sein, einschließlich des Abbaus größerer Kunststoffmaterialien oder synthetischer Textilfasern sowie der Verwendung von Kunststoff-Mikropartikeln in Pflegeprodukten.
  3. Aufgrund seiner geringen Größe gelangt es in Abwasserbehandlungsanlagen und wird in die Ozeane abgeleitet. Mikroplastik ist in den europäischen Meeren immer weiter verbreitet und stellt eine Gefahr für die Flora und Fauna des Meeres – einschließlich für als Nahrungsmittel in den Handel gebrachte Arten – durch Ingestion dar.
  4. In der Entschließung des Europäischen Parlaments vom 14. Januar 2014 zu einer europäischen Strategie für Kunststoffabfälle in der Umwelt wurde gefordert, Einweg-Kunststofferzeugnisse, die nicht rezykliert werden können, wie beispielsweise Kunststoff-Mikropartikel, schrittweise vom Markt zu nehmen oder ganz zu verbieten.
  5. In den USA haben politische Initiativen auf kommunaler und staatlicher Ebene an Bedeutung gewonnen. Einige multinationale Unternehmen stellen zudem keine Kosmetika mehr her, die Kunststoff-Mikropartikel enthalten, wodurch die Durchführbarkeit dieser Maßnahmen unter Beweis gestellt wurde.
  6. Die Kommission wird daher aufgefordert, im Einklang mit der Rolle der EU beim Umweltschutz das Problem von Kunststoff-Mikropartikeln in Pflegeprodukten anzugehen.
  7. Diese Erklärung wird mit den Namen der Unterzeichner dem Rat und der Kommission übermittelt.

[1] Gemäß Artikel 136 Absätze 4 und 5 der Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments wird die Erklärung, wenn sie die Unterschriften der Mehrheit der Mitglieder des Parlaments erhalten hat, mit den Namen der Unterzeichner im Protokoll veröffentlicht und an die Adressaten übermittelt, ist für das Parlament aber nicht bindend.


Support the EU Fisheries Commissioner to End Overfishing Sommer 2015

Take Action!

Pew petetition overfishing
Pew petetition overfishing

Encouraged by hundreds of thousands of people, decision-makers agreed in 2013 an historic reform of the Common Fisheries Policy that aims to end EU overfishing.

Karmenu Vella, the Commissioner for Environment, Maritime Affairs and Fisheries, now needs your support to secure prompt and effective implementation of that policy.

Join our campaign and sign the petition to Karmenu Vella today, share it with your friends, and together we can play our part in ending EU overfishing.

 

Background: http://www.pewtrusts.org/en/projects/ending-overfishing-in-northwestern-europe